Hausfrau=faul?! Seite: 2

      • (26) 15.02.09 - 10:51

        Hallo,

        also ich denke keinesfalls das Hausfrauen faul sind. Ja, gut kommt drauf an ne;-) . Es gibt einige die liegen echt nur rum und lassen Haus und Hof verkommen und andere arbeiten richtig zuhause.


        Also ich hatte nach fast 4 Jahren zuhause die sch.. voll. Ich bin beinahe wahnsinnig geworden. Vorallem als mein Sohn dann in den Kiga ging. Nach einem Jahr alleine zuhause hat es mir wirklich gereicht. Mit KInd hatte ich ja noch eine Aufgabe, aber so saß ich hier, habe alles poliert und geschrubbt was ich gefunden hab und trotzdem hatte ich den halben Tag langeweile.


        Also halbzeit arbeiten muss ich auf jeden fall. Momentan hole ich ja mein Abitur nach und hab nebenbei Hund und Kind,aber ich bin auf jeden fall glücklich.


        Wer zuhause bleiben kann und will, dem gönne ich das auf jeden Fall, aber ich könnte mir nicht mehr vorstellen den ganzen Tag zuhause zu sein.



        lG germany

        (27) 15.02.09 - 10:51

        hallo,
        dass eine hausfrau faul ist find ich schonmal falsch. widerspricht sich ja irgendwie. für mich persönlich wäre es aber nichts. ich war nach der geburt unserer tochter ein reichliches jahr zuhause und gehe seit 2.1. wieder 6 std./täglich arbeiten. unser kind geht in der zeit zu einer tagesmutter. ich gehe nicht arbeiten um mich irgendwie selbst zu verwirklichen, mir gehts dabei eher um meinen finanziellen beitrag und auch darum, dass unser kind unter anderen kindern ist. ich habe auch eine freundin die keine abgeschlossene ausbildung hat, mehrmals ihr studium abgebrochen hat und nie gearbeitet hat. sie ist mit 3 kindern zuhause. soweit - so gut. nur ich persönlich hätte arge bedenken was meine zukunft angeht. was ist wenn die kinder aus dem haus sind? was ist wenn die ehe doch in die brüche geht? ich hätte nie in die rente eingezahlt .. nie irgendwas gearbeitet? mir würde himmelangst werden bei solchen gedanken. ich möchte mir einfach ein wenig unabhängigkeit behalten.
        gruß!

        (28) 15.02.09 - 10:56

        hat deine Freundin Kinder? #kratz


        Ich habe 4 kleine Kinder und eine wohnung von ca. 160m². Das alles auf Vordermann zu halten ist sicherlich kein Zuckerschlecken.

        Leider sehen das viele so an: Hausfrau= Faul. finde ich traurig. aber ich finde allgemein, dass die Mütter, die ihre Kinder selber großziehen und aufwachsen sehen möchten, mehr gefördert werden sollten. weil ich sitze keine Kinder in die Welt, um sie mit einem Jahr zu einer Tagesmutter zu geben um selber wieder arbeiten zu gehen. Klar, bei manchen mag es finanziell nicht anders gehen, dann ist es ja auch okay, aber solange es irgendwie klappt mit einem Verdiener...

        Ich möchte wieder arbeiten gehen wenn unser Jüngster in den Kindergarten geht. das wird vermutlich 2011 oder 2012 sein. Dann war ich 7/8 Jahre zuhause.


        lg kathrin mit den zwillis Nico und annabell, Leonie und #baby Fynn-Luca

        • (29) 15.02.09 - 11:04

          "ich sitze keine Kinder in die Welt, um sie mit einem Jahr zu einer Tagesmutter zu geben um selber wieder arbeiten zu gehen. "

          Und ich setze keine Kinder in die Welt, um dann nie wieder ohne schlechtes Gewissen vor die Tür gehen zu dürfen. #augen Meine Tochter ist den halben Tag bei der Tagesmutter, nicht nur damit ich arbeiten kann, sondern auch damit sie Kontakt mit anderen Kindern hat, Anregungen außerhalb der eigenen vier Wände bekommt etc. Mein Job macht mir Spaß, und mein Kind hat garantiert mehr davon, nachmittags eine ausgeglichene Mutter zu haben als ganztags eine frustrierte ...

          • (30) 15.02.09 - 11:16

            Ohne das jetzt böse zu meinen, aber bist du nicht in der Lage selber dafür zu sorgen das dein Kind soziale Kontakte knüpft?
            In den meisten Fällen sehe ich dieses ''mein Kind ist bei der Tagesmutter damit es andere Kinder sieht'' als Ausrede.
            Es gibt Spielplätze, Krabbelgruppen, Mütterrunden, Indoorspielhallen ect. in denen Mütter und Kinder zu Hauf sind und mit denen dein Kind dann automatisch in Kontakt kommt. Wenn du arbeiten gehen magst ist das ja deine Sache und das soll ja auch jeder selber entscheiden, wie ich dazu stehe ist auch ganz egal... aber zu sagen mein Kind ist bei der Tagesmutter damit es andere Kinder sieht wäre mir irgendwo peinlich... damit gesteht man sich indirekt selber eindas man mit seinem Kind selber nichts macht bei dem es andere Kinder kennen lernt....

            • (32) 15.02.09 - 11:31

              Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, dem Kind zu Spielkameraden zu verhelfen, aber wieso sollte Tagesmutter da eine schlechtere Möglichkeit sein als Indoorspielplätze o.ä.?

              Mütterrunden und Krabbelgruppen sind zugegebenermaßen gar nicht mein Ding, was soll ich zwanghaft mit Frauen Smalltalk machen, mit denen ich grade mal gemeinsam habe, daß wir zufällig im selben Jahr Mutter geworden sind? Da hab ich vom Kontakt zu meinen Kollegen und Kolleginen wesentlich mehr.

              • (33) 15.02.09 - 11:58

                Stimme dir vollkommen zu!

                (34) 15.02.09 - 12:01

                woher willst du das wissen, wenn Du noch nie eine Krabbelgruppe besucht hast, ob Du mit den Müttern was gemeinsam hast#kratz? Bzw. sind ja auch nicht in allen Krabbel- und Spielgruppen die gleichen Mütter vertreten.

                • (35) 15.02.09 - 12:06

                  WO steht denn das Sie es noch nie getan hat?
                  Vielleicht war Sie da und hat es gemerkt. Für mich waren solche Veranstaltungen auch nix, wo jede Mutter tut, als ob ihr Kind das beste und schlauste ist und diese ständigen Vergleiche und Babythemen.

                  Furchtbar.#aerger

                  • (36) 15.02.09 - 12:25

                    mich stört nur, dass hier solche "Veranstaltungen" gleich von vornherein durch den Kakao gezogen werden:-(. Ausnahmen bestätigen die Regel. Das wäre wie wenn ich sagen würde ich mag keine Menschen ohne Kinder oder oder oder. Man kann nicht immer alles über einen Kamm scheren.

            eine ausrede wofür?

            Ich hab jetzt nur "halb" gelesen. Und ich muss dir recht geben.

            Wir haben recht früh angefangen, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder mit anderen Kindern Kontakt haben. Mit "WIR" meine ich meine Freundinnen, die ich durch Charlotte erst kennengelernt habe.

            Wir haben uns als wir alle noch heim waren, regelmäßig einmal die Woche zur Krabbelgruppe getroffen und waren dann noch einmal die Woche zum Babyschwimmen. Eine Freundin sehen wir noch öfter und die Kinder spielen schön miteinander.

            Jetzt wollen wir uns weiterhin regelmäßig treffen, aber einmal die Woche wird zu stressig.

            Trotzdem denke ich, dass Charlotte der Kindergarten gut tun wird, weil sie dort jeden Tag den Kontakt zu anderen Kindern hat.

            Am Nachmittag bin ich dann zu Hause und habe genug Zeit, um mit ihr zu spielen bzw. die "alten" Kontakte weiter zu pflegen.

            LG Michaela

            (39) 15.02.09 - 14:05

            Hallo!

            Es ist ein Unterschied, ob ich mich 2 mal die Woche mit anderen Müttern und deren Kinder verabrede und die Kinder sich dann 2 Stunden um das Spielzeug streiten bzw. zusammen spielen oder in einer Kita lernen, dass man sich auch in eine Gruppe einfügen kann. Gemeinsames essen und gemeinsame Rituale hat.
            2-jährige die sich mit ihren Müttern treffen und in der "alles-meins-Phase" sind, lernen nicht die gleichen sozialen Verhaltensweisen wie 2-jährige in einer Kita.

            Und auf einem Indoorspielplatz oder bei schwimmen, sieht man eventuell andere Mütter mit Kindern, aber das ist doch nochmal etwas ganz anderes.

            Die soziale Kompetenz die ein Kind in der Kita erlernt ist eine andere als die die man selbst vermitteln kann.
            Immer wieder festzustellen an den 3-jährigen die dann in den KiGa gehen und den Kindern, die aus der Krippengruppe dazustoßen.

            LG

            Hi,

            hast du mal daran gedacht, dass es Mütter gibt, die keine Lust auf die von dir genanten Aktivitäten haben?

            Wenn ich höre: Krabbelgruppen, Mütterrunden, Babyschwimmen und son Kram, da gruselts mir. Ich kann damit garnichts anfangen, denn ich habe keine Lust auf andere Mütter. Das gebe ich unumwunden zu.

            Gruß
            Beate

            Es geht doch nicht darum andere Kinderkennenzulernen??? Wenn das so wäre, dann müssten die Gruppen oder TaMu ja jede woche wechseln, damit Kind genug Leute kennenlernt. Es geht um das sozialverhalten mit anderen Menschen und damit meinst man nicht bitte und danke.

            Ich glaube nicht, dass ein Kind, dass ständig Mama hinter sich hat, lernt, sich ALLEINE durchzusetzen, sich zu behaupten, sich ALLEIN mit anderen kindern anzufreunden ohne Mamas Meinung dazu zu bekommen, sich ALLEIN zu streiten, sich ALLEIN zu versöhnen und ALLEIN mit Niederlagen klar zu kommen.

            Das sind alles Sachen, die ihm neimand beibringen kann. Aber Sachen, die es können sollte.

            • genauso sehe ich das , in einer Stunde Pekip oder babyschwimmen ist das nicht getan.

              Wobei beim babyschwimmen eh nur die Mutter jemanden kennenlernen will, ein Kind kann das in dem Alter eh noch nicht.

          :-) #pro

      (44) 15.02.09 - 11:21

      das ist deine Ansicht und auch deine Sache.

      Meiner Meinung nach gibt es genug Angebote, wo man dem Kind als Mutter selber soziale Kontakte ermöglichen kann.

      Ich gehe 2x die Woche Vormittags für 2 Stunden in eine Krabbelgruppe mit den 2 Jüngsten, dann gehen wir nachmittags auf den Spielplatz oder was weiß ich.

      Und darum sollen meine Kinder keine ausgeglichene Mutter haben?
      #aha manchmal bestimmt nicht, aber das liegt dann nicht daran, dass sie schon den ganzen Tag bei mir sind.

      Und selber wenn wir mal den ganzen Tag zuhause hocken fehlt es ihnen nicht an Spielgefährten.

(45) 15.02.09 - 11:05

#pro

(46) 15.02.09 - 11:40

Hallo,

"weil ich sitze keine Kinder in die Welt, um sie mit einem Jahr zu einer Tagesmutter zu geben um selber wieder arbeiten zu gehen. Klar, bei manchen mag es finanziell nicht anders gehen, dann ist es ja auch okay,"

Na, dann verneige ich mich mal vor Dir für die Absolution, dass meine Gründe, warum meine Tochter seit dem 15. Lebensmonat bei der Tagesmutter ist, legitim und genehm sind.
Einfach nur anmaßend!
Ohne Worte.

Gruß,
Julia

  • (47) 15.02.09 - 11:44

    #aerger das ist meine Meinung.

    Und ich verstehe hier ganz ehrlich nicht die Probleme. es wurde gefragt wie wir dazu stehen. So, ich habe meine Meinung geschrieben-wo ist also das Problem?

    • (48) 15.02.09 - 11:57

      Hallo,

      ich spreche Dir nicht Deine Meinung ab ... aber ich spreche Dir das Recht ab, diese Meinung so generös zu formulieren, dass diese eine Verurteilung von arbeitenden Frauen impliziert.

      Gruß,
      Julia, die auch nicht jahrelang mit ihrem Arsch zu Hause gesessen hätte, wenn es einen Verdiener an ihrer Seite gegeben hätte, da dafür die intellektuellen Kapazitäten und Potentiale zu schade wären.

      • (49) 15.02.09 - 12:04

        weißt du, wenn ich "nur" die zwillis hätte würde ich vermutlich auch schon wieder arbeiten gehen.
        Aber dadurch, dass ich alle Kinder relativ schnell hintereinander bekommen habe, kommen da halt bei mir insgesamt 7-8 arbeitesfreie Jahre zusammen.
        Aber ich denke mit Anfang 30 habe ich noch genug Jahre, in denen ich mich arbeitsmäßig voll auspowern kann.


        Aber jedem das Seine.

        Gruß Kathrin, die den Tag zuhause mit Hintern platt sitzen verbringt, während die Kinder die Bude aus lauter langeweile auf den kopf stellen

        • (50) 15.02.09 - 12:29

          Hallo,

          das ist nicht das Thema ... dass viele Kinder kurz nach einander natürlich eine gewisse Zeit zuhause mit sich bringt, ist klar (obwohl ich eine Freundin habe, die jetzt das dritte Kind innerhalb von drei Jahren bekommen hat und nie länger als Mutterschutz und drei Monate nach der Geburt pausiert hat ... sie arbeitet allerdings für einen Konzern, der seine top ausgebildeten Frauen nicht verlieren möchte und durch eine konzerneigene Krippe konnte sie sogar voll stillen).
          Mir ging es lediglich um den "typischen Nur-Hausfrau-und-Mutter-Satz", dass man keine Kinder in die Welt setzen würde, um sie mit einem Jahr zur Tagesmutter zu geben. Das unterstellt, dass man sein Kind abschieben würde und das ist anmaßend und steht Dir nicht zu.
          Ich weiß nicht, ob das in Deinem Weltbild vorkommt, aber es gibt Frauen, die in beiden Rollen aufgehen und diese gleichzeitig excellent erfüllen und ausfüllen: Nämlich Mutter UND Frau im Beruf!!!
          Und mal ganz ehrlich, die Belastung eines Haushaltes kann man doch heutzutage echt vernachlässigen ... wir schrubben die Wäsche ja nicht mehr auf dem Waschbrett. Und außerdem ist das alles eine Frage der Organisation, was Frauen mit Doppel- und Dreifachbelastungen hervorragend können.

          Gruß,
          Julia

          P.S. Du wirst Dich im Übrigen umgucken, wie gefragt Du überhaupt noch auf dem Arbeitsmarkt bist, wenn Du so lange aus dem Beruf bist.
          Und sollte Deine Ehe mal scheitern (was ich Dir nicht wünsche), hast Du ein echtes Problem, denn dann heißt es oft genug Endstation Hartz IV.

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