Hausfrau=faul?! Seite: 3

                  • (51) 15.02.09 - 12:50

                    schade, dass die in meinem alten Job schon auf mich warten #ole#freu.

                    Und ja,in meinem Weltbild kommt es vor, dass Frauen beides brauchen um glücklich zu sein.

                    • (52) 15.02.09 - 13:18

                      Hallo,

                      schade, dass Du meine Beiträge nicht richtig liest ... ich sprach NICHT davon, dass es Frauen gibt, die beides benötigen, um glücklich zu sein (das setze ich eh als gegeben voraus, denn warum sollte ich mir ein Lebensmodell aussuchen, was mich unglücklich macht), sondern die sowohl ihre Rolle aus Hausfrau und Mutter als auch die Rolle als beruflich engagierte Frau ausfüllen und erfüllen ... nur so mal als Denkansatz, warum solche Frauen überhaupt Kinder bekommen.

                      Warum sollten sie sie bitte nicht bekommen, wenn sie in der Lage sind, mehrere Jobs sehr gut zu machen?!

                      Und nicht schon anfangen zu jammern, wenn sie gerade mal Haushalt und Kinder zu versorgen haben?!

                      Gruß,
                      Julia

                      P.S. Muss ja ein echter Spitzenjob sein, in dem auf Dich acht Jahre lang gewartet wird ... aber wahrscheinlich bleibt dem Arbeitgeber durch die Aneinanderreihung von Elternzeiten per Gesetz eh nichts anderes übrig, als Dir den Job freizuhalten.

                      • (53) 15.02.09 - 15:50

                        ein Spitzenjob ist es garantiert nicht, aber spaß macht er mir trotzdem.


                        es ist lediglich meine meinung-ich bin eine frau, die ihre kinder nicht vor dem kiga in andere hände geben möchte. mehr habe ich nicht behauptet.

                        was andere tun ist mir mehr oder weniger egal.

                        gruß kathrin

                      P.S. Muss ja ein echter Spitzenjob sein, in dem auf Dich acht Jahre lang gewartet wird ... aber wahrscheinlich bleibt dem Arbeitgeber durch die Aneinanderreihung von Elternzeiten per Gesetz eh nichts anderes übrig, als Dir den Job freizuhalten.

                      So kann man warten natürlich auch definieren #huepf

            (56) 15.02.09 - 16:46

            Ich teile ihre Meinung genauso.
            Ist nunmal so das man heute reichlich Mütter sieht die alleine in der Eisdiele sind während die Kinder im Ganztagskindergarten, Tagesmutter oder sonstwo sind.

            Und die Sache mit den sozialen Kontakten ist für mich nur eine Ausrede.
            Das reicht vollkommen wenn sie die dann ab 3 oder 4 Jahren im Kindergarten bekommen.
            Sie leben ja vorher auch nicht ohne Kinder, wie schon erwähnt besucht man ja Spielplätze, Krabbelgruppen usw.

            • (57) 15.02.09 - 17:16

              Hallo,

              "Ist nunmal so das man heute reichlich Mütter sieht die alleine in der Eisdiele sind während die Kinder im Ganztagskindergarten, Tagesmutter oder sonstwo sind."

              Das ist ein anmaßendes und arrogantes Vorurteil, das für mich keinerlei Grundlage für eine weitere Diskussion ist ... und mit dem Argument der Sozialkontakte brauchst Du MIR nicht zu kommen, da ich davon nie gesprochen habe.
              Es wäre schon nett, wenn Du Deine Antworten individuell auf die Meinung und Aussagen desjenigen zuschneiderst, wenn Du Dir ein konstruktives Gespräch erwartest. Über Aussagen, die ich nicht getroffen habe, kann ich nicht reden!

              Gruß,
              Julia

          (58) 15.02.09 - 18:51

          Das, was Du anderen vorwirfst- nämlich die die eigene Lebensplanung und - führung für das einzig Richtige und Gute zu halten, praktizierst Du doch selber!
          "....da dafür die intellektuellen Kapazitäten und Potentiale zu schade wären. "
          Das heißt ja wohl im Umkehrschluß, daß ich (und andere Frauen) zuhause verblöden. Und Du überläßt Deine Kinder tageweise intellektuell einfach gestrickten Menschen?!
          Nein, diese Argumentation funktioniert genausowenig wie die gegenteilige.
          Julia

          • (59) 15.02.09 - 19:13

            Hallo,

            a. Habe ich davon gesprochen, das MIR MEINE "die intellektuellen Kapazitäten und Potentiale zu schade wären" ... wer sich den Schuh des Umkehrschlußes anziehen will, bitte, diejenige wird schon wissen, ob was dran ist.

            und b. Weißt Du doch gar nicht, wem ich mein Kind halbe Tage überlasse, von einfach gestrickten Menschen kann da kaum die Rede sein und wenn sie dann ganztags in den Kindergarten kommt, den ich präferiere, schon gar nicht.

            Jeder soll mit dem Lebensmodell glücklich werden, das er sich aussucht. Die haben alle ihre Existenzberechtigung (vorausgesetzt man finanziert sich den Luxus der jahrelangen Kinderbetreuung auch selbst ... von Familienplanung und Daheim-Bleiben auf Staatskosten halte ich nämlich nichts und auch der Staat hat kein Interesse an Großfamilien, die er durchfüttern muss), aber ich verbitte mir nun mal, dass ich mir ewig anhören muss, dass man doch keine Kinder bekommen soll, wenn man diese abschieben will ... und die Absolution einer Mehrfach-Mama, die meint die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, und in ihrer Arroganz des unfehlbaren, "schwer" arbeitenden Hausmütterchen, dass ich das ja darf, weil ich keinen Ernährer daheim habe, brauche ich schon mal gar nicht.
            Und seien wir doch mal ehrlich: Mit Hausarbeit arbeitet man sich doch heutzutage doch nicht mehr tot!

            Gruß,
            Julia

            • (60) 16.02.09 - 00:49

              Also, ich kann da natürlich auch nur für mich antworten: MIR sind mein Intellekt und meine Kapazitäten nicht zu schade um zuhause zu bleiben- ganz im Gegenteil, denn schließlich kommt all das meinen Kindern und meiner Familie zugute.
              Ich habe den direkten Vergleich, denn ich bin knapp drei Monate nach der Geburt meines Sohnes wieder arbeiten gegangen. Jetzt, da ich ein zweites Kind habe, würde ich es nie, nie wieder so handhaben. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine B- Lösung.
              Meinen Sohn hole ich mittags aus dem Kindergarten ab, obwohl ich einen Ganztagesplatz habe, da ich der Ansicht bin, daß das besser ist.
              Laut einer Studie gehört mein Beruf zu den stressigsten, die es gibt. Dennoch empfinde ich meinen "Hausfrauenjob" manchmal als sehr viel anstrengender- nicht nur körperlich, sondern auch geistig.
              Hausarbeit kann man mehr oder weniger anstrengend gestalten... Bei uns gibt es z. B. NIEMALS Fertiggerichte oder Dinge aus der Dose.
              Jeder muß letztlich wissen, ob er arbeiten gehen möchte oder nicht(sofern er es sich finanziell leisten kann).
              Mein Mann und ich sind stolz aufeinander und dankbar für das, was der jeweils andere schafft. Kommt er nach Hause, findet er alles geordnet vor, setzt sich an einen gedeckten Tisch.....Er macht sich keine Gedanken über Anmeldungen in Sportvereinen, beim Augenarzt....und das soll er auch nicht, denn das sind MEINE Aufgaben.
              Ich muß mir nicht die Nacht mit Notdiensten um die Ohren schlagen oder mich um Winterreifen kümmern.... Das sind eben SEINE Aufgaben. Auf diese Weise sind wir sowohl persönlich als auch finanziell sehr erfolgreich und zufrieden.
              Julia


              • (61) 16.02.09 - 07:14

                Hallo,

                "Hausarbeit kann man mehr oder weniger anstrengend gestalten... Bei uns gibt es z. B. NIEMALS Fertiggerichte oder Dinge aus der Dose."

                Du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass Kochen sooooo anstrengend ist, dass Fertiggerichte das Hausfrauendasein weniger anstrengend gestalten würde.
                Also bitte ... #augen

                Gruß,
                Julia

                • (62) 16.02.09 - 14:32

                  Das Kochen ist nur ein Beispiel und natürlich ist es ein größerer Aufwand wenn ich eine Pizza selber mache oder eine Tiefkühlpizza in den Ofen schiebe. Oder wenn ich den Grünkohl erst aus dem Garte hole....Mir scheint, Du bist keine allzu erfahrene Köchin;-).
                  Es ist auch ein Unterschied, ob ich für zwei Personen koche oder für 5(bis vor kurzem lebte noch mein Stiefsohn(18) bei uns und der hatte wesentlich mehr Appetit als ein Kindergartenkind).
                  Mit der Anzahl der Personen in einem Haushalt wächst die Arbeit und wenn es "nur" darum geht Hilfestellung für die Vorbereitung einer Physikarbeit zu leisten oder Wäsche zu bügeln. Das ist eine Tatsache.
                  Wie schon erwähnt: Ich KANN Vergleiche zwischen dem Hausfrauendasein und einem Vollzeitjob ziehen, da ich beides erlebt habe und ich behaupte definitiv, daß Hausfrau sein anstrengender ist.
                  Dennoch empfinde ich es als Luxus zuhause bleiben zu können, da ich mich so besser um meine Kinder kümmern kann.Es wäre für mich schlimm, keine Wahl zu haben und- aus welchen Gründen auch immer- arbeiten gehen zu müssen.
                  Wenn Du meinst, es sei besser, Dein Kind von anderen betreuen zu lassen. weil Du sonst unzufrieden wirst, kannst du das ja gerne tun.Du mußt allerdings akzeptieren, daß andere Leute Fremdbetreung nicht so positiv sehen und andere Wege gehen.Dies ist Sachkritik. Andere Menschen gruppenweise ironisch zu diffamieren, ist hingegen Personenkritik("...Du willst mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass Kochen sooooo anstrengend ist, dass Fertiggerichte das Hausfrauendasein weniger anstrengend gestalten würde.
                  Also bitte ...")
                  Sowohl die Mär von der stark überlasteten Hausfrau als auch von der Schlampe, die ihre Kinder den ganzen Tag vor dem Fernseher parkt um in Ruhe pralinenfressend auf dem Sofa mit ihren Freundinnen zu telefonieren sind ebenso Klischees wie die sich selbst verwirklichende Karrieretussi, der ihre Kinder egal sind oder wie das der Vollzeitbeschäftigten, die im Schweiße ihres Angesichts mit letzter Kraft sämtliche Aufgaben meistert.
                  Ich habe noch niemanden getroffen, den ich in eine dieser Kategorien einordnen würde.
                  Es soll sich doch bitte niemand beschweren, denn jeder wählt selbst, aber ich möchte nicht mit Attributen wie "faul" bedacht werden.
                  Julia

                  • (63) 16.02.09 - 15:01

                    Also ich habe vor kurzem auch Pizza selber gemacht-sooo anstrengend ist das aber nicht.
                    Ich habe auch schon beides gehabt-Vollzeitjob und bin jetzt Hausfrau und Mutter und wir sind 4 Personen mit 2 Katzen-nein es ist nicht anstrengender als ein Vollzeitjob.

                    • (64) 16.02.09 - 15:49

                      Noch mal: Das mit dem Kochen ist ein BEISPIEL. Es geht nicht um Pizza, Eintöpfe.....
                      Es gibt Menschen, die Tischdecken bügeln, Bettwäsche mangeln,.......(HIER wähle ich bewußt ein BEISPIEL, das mit mir nichts zu tun hat). All das kostet Zeit und ich behaupte einfach mal, daß es jetzt wieder die "moderne Front" gibt, die das als lächerlich und unnütz abtut. Aber ich weiß nicht, an welcher Stelle es sinnvoller sein soll, irgendeinem Chef seinen Kaffee zu servieren oder einem Kollegen mitzuteilen, daß sich das Meeting heute verschiebt.....
                      Wie anstrengend es ist, hängt doch von vielen Faktoren ab... Hast Du eine Etagenwohnung, einen kleinen oder großen Garten, sind deine Kinder gesund, hast du 2, 3 oder mehr Kinder, pflegst Du Angehörige,..........?
                      Ich fange an, mich zu wiederholen.... Mein Job gehört laut einer aktuellen Studie zu den stressigsten, aber das Zuhausesein empfinde ICH als anstrengender.
                      Julia

              Hllo,

              auch bei uns gibt es keine fertiggerichte, ordentlich, gesund zu kochen dauert keine Stunden.

              Ein paar kartoffeln sind im Nu geschält, genauso wie das gemüse geputzt und das Felisch, Fisch oder sonstiges gereinigt ud gewürzt.
              Genauso verhält es sich mit Eintöpfen und Suppen, das ist kein Stück anstrengend.
              bei uns gibt es jeden Abend ein ordentliches, gesundes Abendessen - das gabs schon immer, da mauss man keine hausfrau sein.

              Allerdings nehme ich schon gern mein Mais aus der Dose ;-)

              lg

    (66) 15.02.09 - 20:40

    Bei urbia wird aus jedem Furz ein Promlem gemacht. #gaehn

(74) 15.02.09 - 12:03

<<<weil ich sitze keine Kinder in die Welt, um sie mit einem Jahr zu einer Tagesmutter zu geben um selber wieder arbeiten zu gehen. <<<

OH, da haben wir mal wieder diesen bösen Vorwurf!
Mütter die nach einem Jahr wieder arbeiten gehen möchten, sind ja soooo schlechte Mütter weil Sie Ihre Kinder abgeben. Pah, gehts noch? Warum, soll sich Frau von Ihrem Mann aushalten lassen? Auch wenn es finanziell möglich ist, sollte man Frauen nicht Ihren Wunsch nach Arbeit ausschlagen. Ist es für dich lieber wenn solche Frauen dann frustriert zu Hause rumsitzen?

Du willst ja auch nicht verurteilt werden, wenn anderes sagen das Hausfrauen "faul sind"

<<<aber ich finde allgemein, dass die Mütter, die ihre Kinder selber großziehen und aufwachsen sehen möchten, mehr gefördert werden sollten. <<<

Warum? Und vorallem wie?

  • (75) 15.02.09 - 12:11

    #klatsch. warum ich finde das Mütter, die ihre Kinder selber großziehen möchten mehr unterstützt werden sollten?

    weil man seine Kinder eigentlich so früh wie möglich abgeben müsste um wieder arbeiten zu gehen um in der lage sein zu können, genug Geld in die Rentenversicherung einzuzahlen um später davon vernünftig leben zu können.

    Und dieses "faul sein" als Hausfrau passt einfach nicht. Ich hatte / habe momentan so viel sch... am Hals, da wäre es mit Arbeit tatsächlich sehr schwierig geworden.
    Aber das tut hier momentan nix zur sache.

    Ich genieße die Zeit mit den Kindern, da sie eh viel zu schnell vorbei geht. anschließend habe ich noch genug Zeit zum arbeiten.

    Und jetzt immerman her mit den Steinen für die Mutter, die sich den ganzen tag den Hintern platt sitzt #ole

Top Diskussionen anzeigen