Umfage: Würdet ihr wieder das gleiche studieren bzw.

    • (1) 05.03.09 - 10:33

      die gleiche Ausbildung machen? Oder euch - so im Nachhinein betrachtet - für etwas anderes entscheiden?

      Mein Mann und ich haben uns diesbezüglich gestern unterhalten und ICH würde, hätte ich die Wahl, meine getroffene Entscheidung revidieren und Archäologie studieren#schein. Mein Mann dagegen meinte, er würde sich immer wieder für das gleiche Studium entscheiden. Naja, sagen wir es mal so: er hat durch das Studium sein Hobby zum Beruf machen können, was will man mehr.

      Und, wie schauts bei euch aus? Ebenfalls wieder die gleiche Schiene oder doch etwas ganz anderes?

      LG
      Gael

      • Hallo!

        Nein, würde ich nicht!

        Ich habe nämlich ein Talent entdeckt, was damals noch nicht offensichtlich war: Ich kann nähen!

        Und von daher würde ich was in die Richtung machen wollen.

        LG

        Ariane

        • Hi,

          hier: ein Sack Neid von mir!

          Ich kann es gar nicht und es liegt mir auch nicht... Meine Schwiegermutter aber - die hat Kunst studiert. Boah. Sie macht Klamotten, Teddybären, Bilder, stickt und rattert mit ihrer Nähmaschine. Und ich bin sogar zu blöd, eine Hose zu kürzen. Doch, abschneiden kann ich sie gerade noch - aber dann...

          LG
          Gael

      (5) 05.03.09 - 10:41

      Hallo!

      Ich habe Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte gelernt und würde diese Ausbildung NIE wieder machen. Das waren die schlimmsten 3 Jahre meines Lebens - mag auch am Betrieb gelegen haben.

      Ich hätte gerne eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten gemacht, kam aber leider nur auf die Warteliste.

      LG Lena

      würde was anderes machen, eher im sozialen bereich, anstatt in die wirtschaft zu gehen. quasi genau das gegenteil :o

    Ich bin med. Fachangestellte und würde diese Ausbildung auf jeden Fall nocheinmal machen.
    Trotz Streß dank vier Chef's und vielen anstrengenden Patienten stehe ich doch immer morgens gerne auf und gehe zur Arbeit.
    Aber das auch nur noch bis Ostern und dann geht's in MuSchu #huepf

    LG
    liebesmaedel

    (10) 05.03.09 - 11:00

    jein....

    wenn ich vorher gewusst hätte was ich jetzt weis dann hätte ich diese Ausbildung nicht gemacht.

    Ich habe Krankenschwester gelernt!durch eine Erkrankung:-[ unmöglich diesen Beruf auszuführen!
    Wenn die Erkrankung nicht gekommen wäre hätte ich sie noch mal gemacht!

    Nun muss ich eh nochmal von vorn Anfang zulernen!!:-(

    LG JEnny

    Hallo Gael,
    interessante Umfrage, da schreib ich gleich mal mit...

    Ich habe damals Arzthelferin gelernt, würde ich auch heut wieder machen.

    Was mich jedoch noch mehr reizen würde, wäre

    Hebamme

    Ich glaube, das wäre heute mein Beruf erster Wahl!

(13) 05.03.09 - 11:10

Nein, ich würde mich nicht noch einmal für mein Studium entscheiden (Sozialarbeit/ Sozialpädagogik)!!!

Niemals!

Ich würde generell nichts im sozialen oder gesundheitlichen Bereich mehr machen, war für mich eine absolute Fehlentscheidung!!!#klatsch


Was ich aber im Gegensatz studieren würde oder welche Ausbildung ich machen würde, kann ich auch nicht so genau sagen.#gruebel
Ich denke, evtl. was im rechtlichen Bereich oder in der Werbung.
Habe nämlich leider zu spät erkannt, daß ich ein gutes organisatorisches Talent besitze und auch ne gewisse Kreativität habe, was ich gern in meinen Beruf einbeziehen würde.




LG, sapf

(14) 05.03.09 - 11:13

Was heißt hier entscheiden? Das konnten wir doch früher auch nicht - nur aussuchen: entweder Pest oder Cholera!
Man mußte nehme, was es gab und das war selten das, was man wirklich wollte. Die Lehrstelle, die man gern gehabt hätte ging "unter der Hand" an Leute, die eigentlich auch lieber was anderes gemacht hätten.

Im Gegensatz zu heute hat man aber früher keine Lehrstelle geschmissen. Sowas gab es nicht! Man hat die Arschbacken zusammengekniffen, die Lehre durchgezogen und sich dann entweder damit abgefunden oder sich nach dem Abschluß neu orientiert.
Ich arbeite in dem Beruf, den ich eigentlich wollte und nicht in dem, den ich mal gelernt habe.


  • (15) 05.03.09 - 11:32

    Hi aggie,

    was ist denn "früher"? :-)

    LG
    Gael

    • (16) 05.03.09 - 12:30

      1986 - nach Ende der Schulzeit.

      Es gab eine Liste mit verfügbaren Lehrstellen. Davon durfte man sich was aussuchen und auf EINE Stelle bewerben. Nach 4 Wochen gab es Bescheid, ob man genommen wurde oder nicht. Obwohl meine Vorgespräche gut ausgesehen hatten, wurde die Stelle dann lieber an ein "Parteikind" vergeben (natürlich nicht mit dieser Begründung #augen aber man wußte ja, wie der Laden läuft)
      Dann gab es wieder eine Liste mit des "Resten", wovon man sich was aussuchen konnte.
      Also gefunden hat jeder was - aber das war selten der Traumberuf!

      • (17) 05.03.09 - 13:10

        Hi,

        ach so! #aha Jetzt wird mir dein Thread verständlich.

        Obwohl Vitamin-B-Jobs gab es schon immer - und wird es weiterhin geben, egal wo.

        LG
        Gael

        • (18) 05.03.09 - 14:25

          Logisch - aber das Problem war eben auch, daß man sich nur auf eine Stelle bewerben konnte, da man dafür so einen Bewerbungsschein brauchte und den bekam jeder nur einmal. (Bei einer Absage gab es ihn zurück für die nächste Bewerbung)
          Wenn Du dann bei der erste Runde Pech hattest, dann konntest Du von dem "Dreck" der übrig blieb das aussuchen, was Du "gern" werden wolltest. Klar, hunderte Bewerberber können sich nix besseres vorstellen als Chemiefachsrbeiter zu werden. #augen

          Man konnte ja auch nicht irgendwelche Firmen anfahren und nach Lehrstellen fragen. Nein, es gab diese Liste und mehr nicht!

(19) 05.03.09 - 11:35

Hmm... Du bist mein Jahrgang, aber ich hatte damals bei der Ausbildung durchaus die Wahl. Beim Studium ebenso. Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen.

  • (20) 05.03.09 - 12:36

    Du bist wahrscheinlich woanders aufgewachsen?

    Zur Berufswahl - guck mal, was ich Deinem Vorgänger geschrieben habe.

    Studium: Dazu brauchte man Abitur, das man hier nach der 10.Klasse hätte machen können, WENN der Notendurchschnitt besser als 1,4 war (mit 1,8 bestand da für mich keine Chance) UND wenn man von der EOS (also der Schule wo Abi gemacht wurde) aufgenommen wurde, was sich auch nach familiären und politischen Hintergründen richtete. Da bestand für mich keine Chance - also auch keine Wahl.

Ich bin Jahrgang 68, du also 69 und ich kann deine Ansichten überhaupt nicht teilen. Wir hatten damals durchaus die Wahl (sofern die Noten mitspielten). Eine Entscheidung "Pest oder Cholera" hatte ich nicht, eher die Qual der Wahl...

LG
Christina

(24) 05.03.09 - 11:13

hallo,

ich bin sonderschullehrerin (derzeit in elternzeit). das ist mein asoluter traumberuf, den würde ich jederzeit wieder machen. am anfang war ich kurz vorm aufgeben, weil es doch viel schwieriger war als ich dachte, aber jetzt freu ich mich wieder auf meine arbeit (fange im sep wieder an).

lg sonja

(25) 05.03.09 - 11:23

Hallo Gaelterra!

Ich wuerde immer, immer wieder Russische Sprache und Literatur studieren, mit dem Nebenfach Deutsch, aber nie, nie mehr im Leben ein Humanistisches Gymnasium besuchen.

Wenn ich wieder von Vorne anfangen koennte, wuerde ich eine Hotelfach- oder Touristikschule besuchen und dann studieren.

Habe mir ueberlegt, ob ich mich nicht noch mal immatrikuliere, fuer Osteuropastudien, aber ich haette dann warscheinlich 2 zu aehnliche Abschluesse...

Habe mal eine alte Dame kennengelernt, die Archaeologie studiert, kannst du ja machen, wenn die Kinder groesser sind.;-)

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