Ehemalige DDR...Röntgenbus????

    • (1) 21.04.09 - 21:35

      Hi

      Mein Mann ht gerade mit mir telefoniert und er hat mir erzählt,das es früher in seinem ehemaligen Heimatort in Thüringen so eine Art Röntgenbus(so wurde er genannt) in bestimmten Abständen vorbeikam und die Leute dort reinmußten um sich untersuchen zu lassen (u.a. Krebsvorsorge usw..).Ich mußte schon ein bisschen lachen weil ich mir das irgendwie lustig vorgestellt habe und nu is mein Männe stinkig(da ich eben nicht ausm Osten bin und mich ein wenig lustig gemacht habe...dabei war das gar nicht böse gemeint von mir..nur kann ich mir das eben nicht so vorstellen wie das war?!)Kann mich jemand aufklären?????

      LG Ramona

      • (2) 21.04.09 - 21:42

        Klingt ja lustig.
        Ich hätte mich auch totgelacht :-D

        Hallo
        Na dann lach mal net zu laut- Die gibt es heutzutage auch im Westen.

        http://www.ein-teil-von-mir.de/das_screening/screening_programm.php?PHPSESSID=cd32c29f78bab8ccb78accf553db3dae

        Ich finds net zum lachen sondern gut.

        LG
        Jelena

        • Hallo

          Nicht mißverstehen:Ich find es ja gut,wirklich.
          Ich konnte mir das nur mit dem Bus nicht so vorstellen und fand das etwas "komisch".

          Sorry,wenn man mich jetzt falsch verstanden hat.

          Aber stell dir mal vor(bildlich):Da kommt so ein Bus,womöglich noch mit Trödelwagenmusik#schock und dann heißt es .Bitte einsteigen und es ertönt das Lied:"Finger im Po,Mexiko"....Paris,Athen auf wiederseh`n......................:-)#huepf
          #schein.............sorry...aber bei der Vorstellung muß ich lachen


          Nee aber im Ernst....Vorsorge ist besser als Nachsorge.Ich finds wichtig und auch gut.Das sollte schon Pflicht werden.Es gibt ja genug Leute die nie oder erst dann zum Doc gehen,wenn nichts mehr zu machen ist....leider.

          Wünsch dir noch nen schönen Abend

          • (7) 22.04.09 - 13:21

            dann wohnst Du wahrscheinlich in einem verkehrstechnisch gut ausgestatteten Gebiet mit ausreichend hoher Ärztedichte und verfügst über die notwendigen Mittel, die Entfernung zwischen Dir und dem Arzt zu überbrücken.


            Dies dürfte auf eine Menge Menschen in unserem schönen Lande nicht zutreffen.
            Der nächste Augenarzt und Neurologe sind z.B. 40 km (!) von meinen Eltern entfernt, mit anderen Spezialisten ist es auf Dörfern ähnlich.

      Hallo,

      also ob es so einen Röntgenbus gab, dass weiß ich jetzt nicht. (Ich war, als die Wende war, erst 10 Jahre alt)

      Woran ich mich aber erinnern kann. 2 Mal im Jahr kam ein LKW mit nem riesigen Anhänger in die Schule. Der wurde dann mitten auf dem Schulhof abgekoppelt.
      Darin befand sich ne komplette Zahnarztpraxis.
      Während des Unterrichts mussten wir dann nach und nach dort rein zum Zahnarzt und wurden dort dann auch gleich direkt behandelt wenn was war.

      Mittlerweile wohne ich in Hessen.
      Hier kommt einmal im Jahr eine mobile Mammographie-Station. Das wird vorher angekündigt und man kann dort seine Krebsvorsorge machen lassen. Diese mobile Station fährt hier von Stadt zu Stadt. Diese Art der Untersuchungen scheint hier im "Westen" also auch nicht so ungewöhnlich zu sein.

      Ich kann mir schon vorstellen, dass es das damals im "Osten" gab.

      lg
      Fienchen

      • Bei uns hatte der Zahnarzt seine Praxis mit im Schulgebäude. Zweimal im Jahr gings dann klassenweise zum Zahnarzt, natürlich während des Unterrichts.

        LG Ina

    ganz einfach -da kommt ne art kleinbus -da werde mammographien usw. gemacht und nach ein paar tagen bekommt man das ergebniss




    weiß das von meiner mum -weil die war vor vier wochen dort
    und ganz ehrlich -zum lachen find ich das nicht -sondern gut
    weil bei vielen macht es erst klick wenn sie davon die termine sehen und gehen dann einfach




    liebe grüße dany

(13) 21.04.09 - 21:59

hello,
ja das gabs. kenne ich aus erzählungen meiner eltern.
genauso wie die zahnärzte die in die schulen kamen oder die impfungen in den schulen vorgenommen worden sind. mein mann ist auch nicht aus dem osten und sagt immer dass das ja die totale kontrolle war. ich finde das kann man so oder so sehen. aber ich denke es war im sinne der kinder wirklich nicht schlecht (also im falle der impfungen und der zahnmedizinischen vorsorge).
lieben gruss!
ginger
ps: musste gerade etwas schmunzeln bei der schilderung deiner vorstellungen .. am besten noch die blaskapelle im hintergrund.

  • (14) 21.04.09 - 23:05

    "aber ich denke es war im sinne der kinder wirklich nicht schlecht (also im falle der impfungen und der zahnmedizinischen vorsorge). "

    klar, es ist besser der arzt und die krankenschwester kommen in die schule.. als wenn über hundert mütter mit ihren kindern in die kliniken rammeln müssen. #schwitz

    Na sicher war es etwas Kontrolle, aber ich finde es gut, dass es das gab.
    Im Sinne der Kinder war es sicherlich sehr gut.

(16) 21.04.09 - 22:57

das gab es früher auch im Westen. Es wurden dort Lungenaufnahmen zum Ausschluß von Tuberkulose gemacht. Das Röntgen war Pflicht.
Gruß chantalele

(17) 21.04.09 - 22:58

es ist fast richtig, was dein mann erzählte. müssen, mußte niemand.
ca. alle 1-2 jahre fuhr dieser bus die ortschaften an und WER WOLLTE, konnte sich röntgen lassen.
dies sollte eine erleichterung für die bevölkerung sein, denn nicht alle haben in der großstadt gearbeitet, wo das krankenhaus gleich vor ort war. auch sollten somit die polikliniken etwas entlastet werden.
man hat sich also am bus angestellt und irgendwann wurde man geröntgt und man hat einen stempel in sein sozialversicherungsBUCH bekommen. fand ich auch sehr gut... da wurde jede impfung eingetragen, jede krankschreibung, allergie, jeder krankenhausaufenthalt, jedes hilfsmittel.. man war immer auf dem laufenden.

zahnärztliche untersuchungen gabs in der schule 1-2 mal im jahr.. da gings klassenweise in den speisesaal.. und jeder wurde untersucht.. der zahnarzt hat entweder die defekten zähne angesagt (was sofort mitgeschrieben wurde) oder er sagte "saniert" (große freude).
einige tage später hat die klassenlehrerin die "zahnarztzettel" an die ausgeteilt, die zur behandlung mußten.. na ja.. den hat man zu hause abgegeben und die mutter hat sich gekümmert, daß das kind zum zahnarzt kommt, weil dieser "zahnarztzettel" innerhalb einer bestimmten frist.. abgestempelt wieder abgegeben werden mußte. :-)

bei den jährlichen grippeschutzimpfungen wars ähnlich.

nach geburten gabs die "mütterberatungen".. fehlte jemand, bzw. nahm dies nicht wahr, so wurde eine gemeindeschwester zur betroffenen geschickt, die nach dem rechten sehen mußte.
und stillgeld gabs auch... gleich vor ort (glaube).

  • (18) 22.04.09 - 07:53

    Und das sollte es heute wieder geben,gerade das SV-Buch,alle Daten und so auf einen Griff.
    Ich habe von meinem vater irgendwann mal mein SV-Buch bekommen, es ist super genau sagen zu können wann man welche Sachen wie Impfungen hatte.

    Ich würde es begrüßen wenn man heute wieder so etwas wie das SV-Buch einführen würde.

(19) 22.04.09 - 08:43

ja, so was gab es.

und ich fand es gut, das zahnärzte und kinderärzte in kindergarten oder schule gingen um zu impfen ....

gibt es heute aber auch nocht, bei meinen mann war so ein bus auf arbeit hier in bayern um untersuchen zu machen, fand er gut, so musste er nicht zum arzt gehen um sich mal voll untersuchen zu lassen. spart ja eine menge zeit und wird in der arbeitszeit gemacht.

(20) 24.12.12 - 20:49

Von meiner Oma der Vater hat den "Röntgenwagen" in Stralsund erfunden. Er war berühmter Lungenartzt. Leider wurde ihm ein SED mann vorgesetzt und durfte seine ärtztliche freiheit nicht mehr ausleben. daraufhin ist er während eines kongress in West -Berlin dort geblieben. Von daher ist er aus allen Geschichtsbüchern gestrichen worden. Er hat die Tuberkoulose- k.a. wie das geschrieben wird-nahe zu ausgerottet

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