Wieviel Geld in Beileidskarte

    • (1) 15.05.09 - 14:08

      Hallo,mein Exschwager ist diese Woche tödlich verunglückt, was sehr traurig ist.Habe eine Trauerkarte gekauft,hab aber überhaupt keine Ahnung wieviel man an Geld reinlegen soll.

      Lg Note

          • (5) 15.05.09 - 14:30

            Hallo, ist bei uns auch so gebräuchlich.

            also entweder geht man zur beerdigung und bringt blumen mit oder man gibt dann vor der beerdigung den angehörigen oder besser bekannten, die hingehen, das geld.
            so ist das bei uns.

            ist ja nett, dass man was dazugeben möchte, aber direkt in die beileidskarte? das finde ich persönlich geschmacklos.
            wenn ein angehöriger stirbt, will ich sicher kein geld in den karten haben.

            aber das scheint ja regional wirklich unterschiedlich gehandhabt zu werden.

            • das ist wie gesagt hier normal, wahrscheinlich regional unterschiedlich... wenns bei euch nicht so ist, ist doch ok, aber hier ist das so... und es ist hier für jeden OK... nicht jeder ist finanziel gut ausgestattet und so eine Beerdigung soll ja auch eine "Trauerfeier" sein... das kommen gut 3000 Euro zusammen....

              Also das würde ich jetzt nicht so toll finden, wenn ich das Geld persönlich den Angehörigen geben würde.

              Dann lieber in die Karte das ist für mich persönlicher.
              ich würde nicht wollen das man mir bei der Beerdigung eines lieben Menschens Geld in die Hand drückt.#gruebel

              LG

              • Das mein ich aber auch - zumal man ja während der Bestattung meist gar nicht in der Verfassung ist, sich Geldscheine zustecken zu lassen.

                Die Vorstellung gefällt mir gar nicht, hat für mcih was von den türkischen Hochzeitsbräuchen, nur, dass es zu einer Hochheit deutlich besser paßt.

                LG

            Ja und wenn man persönlich erscheint überreicht man doch auch kein loses Bargeld, sondern steckt es in die Karte.

            Merkwürdig, wie Du das siehst.

            Gruß,

            W

            meine schwiemu war froh über die karten mit geld.

            1.: sie konnte keinen ertragen und wollte keinen sehen. sie konnte die karten einfach weglegen bis sie stark genug war.

            2.: sämtliche kosten für beerdigung und bestattung sind schon zu einem großen teil gedeckt, weil eben die leute geld schickten.



            eigentlich ist es so, dass witwen geldgeschenke bekommen um die erste zeit ohne den hauptverdiener zuüberbrücken. das kommt vonfrüher, als frau zu hause saß und amnn arbeiten ging.

            bis sachen wie zb. witwenrente etc. durch sind soll diese "spende" helfen.

            nur für den fall dass es dich interessiert :-)

            glg

      (12) 15.05.09 - 14:40

      Hallo,natürlich legt man in eine Trauerkarte Geld rein,so kenn ich das jedenfalls.Natürlich trauert man mit dem Herzen....Die Angehörigen wollen keine Blumen oder Kränze,mit Geld ist ihnen weitergeholfen weil es kostet ja auch alles Geld.

      Gruss Note

      Davon zahlt sich die Beerdigung aber auch nicht.

      Es ist völlig üblich, "statt Blumen oder Kranz" Geld in die Karte zu stecken!

      Gruß,

      W

      Das eine (Beistand) schließt das andere (Geld) ja nicht aus.

      Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die die Kosten für Bestattung, Grabpflege, Grabstein usw. nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Und da ist eine kleine finanzielle Zuwendung willkommen und auch notwendig, und definitiv auch üblich!

      Deine Einstellung erscheint mir ein wenig weltfremd ... #kratz

      Gerade nach einem Todesfall ist Geld oft bitter nötig. Nicht nur, weil eine Beerdigung meist mehrere tausend Euro verschlingt.
      Als mein Vater damals starb, waren in den Trauerkarten oft einige Euro beigelegt. Das habe ich nie als pietätlos empfunden, sondern war dankbar, dass er anderen Menschen offenbar sosehr am Herzen gelegen hat, dass sie auch nach seinem Tod etwas für seine letzte Ruhestätte beisteuern wollten.
      Von 5 Euro von einer Schulfreundin bis 100 Euro, die in der Nachbarschaft gesammelt wurden, war alles dabei.
      Falsch macht man damit jedenfalls nichts.

      Gruß
      Sneak

(16) 15.05.09 - 14:16

Ich höre gerade das 1. Mal, dass man in eine Beileidskarte Geld legt #gruebel - das passt doch mal gar nicht zu so einem Anlass!

  • (17) 15.05.09 - 14:22

    Das habe ich mir auch schon gedacht. Habe ich noch nie gehört, dass man sowas macht!

    Wenn er Familie hinterlassen hat, dann stehe denen bei!

    (18) 15.05.09 - 14:45

    Hallo,

    passt vielleicht nicht. Aber was haben die Angehörigen das von wenn sie zig Kränze haben und die sind alle 5 Wochen verwelkt oder wen jemand sogar noch verbrannt wird.

    Eine Beerdigung ist sehr teuer und muss bezahlt werden auch die grabpflege ist nicht umsonst. Gerade wenn ein junger Mensch früh stirkbt ist oft kein Geld in haufen da.

    Lg

    • (19) 15.05.09 - 22:55

      Ja stimmt schon! Ich war (Gott sei Dank) noch nicht auf so vielen Beerdigungen um das so genau zu wissen.
      Ich würde aber trotzdem kein Geld in die Karte legen, finde ich irgendwie pietätlos - dann eher einen Gutschein von einem Gartenmarkt oder sowas und auch nur in den Umschlag, nicht direkt in die Karte!

(20) 15.05.09 - 14:49

Also ich kenne das auch so das man Geld in die Beileidskarte gibt.

(21) 15.05.09 - 14:24

Hallo,

also ich habe das auch noch nicht gehört...
Ich kenne das so, dass man entweder einen Kranz/Blumen kauft oder spendet (auf Wunsch des Verstorbenen/der Angehörigen).


Aber vielleicht gibt es da regionale Unterschiede#gruebel


LG#blume

(22) 15.05.09 - 14:41

20 Euro gibt es bei uns meistens. Die Beileidsbekunder schreiben dann: "Anstatt Blumen" oder "Für Blumen".
L G
Gunillina

(23) 15.05.09 - 14:46

Hallo!

Bei uns ist es auch so üblich, dass man Geld mit in die Beileidskarte tut.

15 Euro sollten es schon sein. Können auch mehr sein.

Bei uns ist es für die Grabpflege/Blumen/Bepflanzung/Stein.

Ich finde da auch nichts verwerfliches dran. Ganz im Gegenteil, das Geld kann sehr wertvoll sein, denn wenn man mal sieht wie teuer ein Stein ist #schock, können viele Familien den Notgroschen sehr gut gebrauchen.

Der Stein meines Vaters an 1.500 DM gekostet. Und das Geld hat nicht jeder übrig. Gerade wenn der Hauptverdiener verstirbt.

LG Janette

(24) 15.05.09 - 14:55

Kenn ich nicht, ganz was Neues #kratz

(25) 15.05.09 - 15:28

Sehr verwunderlich das viele meinen das man das nicht macht.
Es gibt genügend Beerdigungen wo steht von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir abzusehen oder Beerdigung im engsten Familienkreis.
Da kann man nur Karten schicken oder einwerfen.

Lass dich nicht verunsichern.
Als meine Papa vor 4 Wochen gestorben ist hat meine Mama viele Karten mit Geld bekommen, einige wurden in den Briefkasten gesteckt, andere kamen mit der Post und einige wurden ihr oder mir auf der Beerdigung gegeben.
Von Bekannten waren es in der Regel 10 bis 30 Euro, je nachdem wie gut bekannt sie waren.

Auf Wunsch meines Vaters war es eine Beerdigung im Familien und Freundeskreis, d.h aus der Zeitung war nicht zu erfahren wann die Beerdigung ist, somit hatten Bekannte, ehemalige Arbeitskollegen usw keine Möglichkeit Blumen zur Beerdigung zu bringen.
Desweiteren ist es Blödsinn mit Kränzen oder Blumen zugeschüttet zu werden.
Von dem Geld kann man das grab anderweitig verschönern, Grabstein, Grableuchte, Bepflanzung usw.
Davon haben die Angehörigen mehr als von einem Haufen Blumen der nach einigen Tagen verwelkt ist.
Ausserdem haben wir z.B ein Urnengrab, das war mit 4 Kränzen bzw Gestecken voll und als Familie möchte ich schon das mein Kranz zu sehen ist und nicht von 1000 anderen Gestecken verdeckt ist.

Habe einige Tage ein Grab gesehen von einem jüngeren Italiener, das Grab war sowas von überladen mit Blumen und Gestecken das war schon nicht mehr schön.

Gruß
Arkti

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