Weiß nicht genau, ob das hierher gehört....brauche Hilfe?!

    • (1) 27.05.09 - 09:10

      Mein Lebensgefährte ist vor ein paar Wochen zusammengeklappt und war dann zwei Wochen im Krankenhaus. Gefunden wurde nichts aber da der Verdacht auf epileptischen Anfällen besteht hat er erstmal ein Fahrverbot von einem halben Jahr bekommen. Dazu muß ich sagen, daß er Kraftfahrer von Beruf ist.
      Wir haben uns gleich mit der Krankenkasse in Verbindung gesetzt und die meinten "alles kein Problem..nach 6 Wochen käme er dann automatisch ins Krankengeld". Ende des Monats ist es nun soweit und jetzt bekamen wir gestern von der Krankenkasse einen Anruf, daß sie nun doch nicht genau wüßten, ob er Krankengeld bekommt, da "Kraftfahrer" kein anerkannter Beruf wäre und er so vielleicht zum Arbeitsamt müßte und von dort vielleicht Geld bekäme.

      Kennt sich da jemand von Euch aus??????? - Ich mache mir total Sorgen, weil ich nun nicht weiß, wie es ab dann finanziell weitergeht .....
      Kann ich, da wir ja nicht verheiratet sind, Hartz IV beantragen?
      Gleich vorweg, wer mich jetzt beschimpfen will, geh arbeiten, wir haben eine 10 Monate alte gemeinsame Tochter ..... halbtags würde ich gerne arbeiten gehen, wäre zeitlich jetzt wo er zu Hause ist ja kein Problem, aber einen Job zu finden, weiß jeder, ist z.Zt. auch nicht einfach!

      Wäre toll, wenn mir da jemand in irgendeiner Weise einen Tipp geben könnte! (Oder wenn jemand einen Job weiß, den nehme ich auch!!!!!)

      Vielen lieben Dank

      • Zu der rechtlichen sache mit dem Geld und/oder ALG 2 kann ich dir nicht wirklich was sagen aber mal ehrlich, ich würde meinen Mann der mit verdacht auf Epilepsie zuhause ist, nicht mit einem 10 Monate altem Baby alleine lassen. Was wenn er wieder umfällt oder einen richtigen anfall bekommt? Das Kind sogar auf dem Arm hat in diesem Moment?
        Das finde ich unverantwortlich.

        Gruß mike-marie

        • Das ist schon richtig....nur was soll man denn machen???? Wie gesagt Omas oder Opas gibt es nicht und wenn kein Geld reinkommt wird die Situation fürs Kind auch nicht besser, oder????

      (4) 27.05.09 - 10:32

      Er ist zusammen geklappt und man tippt auf Epilepsie???
      Wie kommen die Ärzte darauf?
      War das EEG auffällig?
      Oder hat er gezuckt?
      War er steiff?
      Waren die Augen die ganze Zeit auf?
      Wie lang war er "so"?

      Ich finds auch wichtig das Epileptiker kein Auto fahren um andere Menschen nicht zu gefährden....aber manchmal find ich es schlimm wie Ärzte handeln.
      Wenn sie keine Erklärung haben und grundlos nen Fahrverbot erteilen......das die damit ne ganze Familienexistanz evtl. kaputt machen interessiert nicht.

      Krankengeld kann er ja nur bekommen wenn er auch krankgeschrieben ist.
      Wenn er aber nur Fahrverbot hat muss die Firma versuchen ihn anderweitig einzusetzen.
      Geht dieses nicht muss er sich (glaub ich) an das AA wenden

      • (5) 27.05.09 - 11:00

        Das ist es ja.....das EEG nichts war auffällig...alles okay......er hat nicht gekrampft, nicht gezuckt, gar nix.......und er ist "nur" zusammengeklappt, mit dem Kopf gegen das Treppengeländer und war aber sofort wieder da....bekam dann "nur" schwer Luft.

        Seine Firma ist ganz klein und somit kann er nicht andersweitig beschäftigt werden. Außerdem ist die Firma eine Stunde Autofahrt entfernt!!! - Krankgeschrieben ist er ja seit dem.

        Aber es ist in Deutschland mittlerweile echt toll, wie man als Familie dann im Stich gelassen wird! Vor allen Dingen regt es mich absolut auf, daß man zwar, wenn man etwas haben will...als "eheänliche Gemeinschaft" angesehen wird....aber Vorteile hast Du dadurch nicht!!!!

        Er hat sich schon erkundigt, wegen einer Umschulung....aber die bekommt man ja erst, wenn man länger Arbeitslos ist! Echt toll!!!!!

        Entschuldige....jetzt habe ich mich ausgelassen....aber im Moment bin ich einfach genervt von diesen ganzen tollen Bestimmungen in diesem Land!

        • Moment mal - Du hast bislang nur mit der Krankenkasse gesprochen...warum dann das pauschale "in Deutschland im Stich gelassen wird!"???

          Irgendwer wird schon zuständig sein und sei es, dass Ihr ins ALGII fallt, Ihr müßt Euch nur KÜMMERN und das umgehend.

          Kannst Du im Notfall nicht in Deinen alten Job vorzeitig einsteigen, wenn Dein Mann nicht so schnell wieder arbeiten kann?
          Dass er wegen eines ungeklärten "Umkippens" nicht gleich eine Umschulung finanziert bekommt, finde ich jetzt nicht soo schockierend, mich wundert nur, dass die Ursache bis heute nicht geklärt werden konnte.

          LG

          • So pauschal ist es finde ich nicht......schau Dir doch die meisten Familien an.....

            Da ich noch einen 7jährigen Sohn habe, ist es mit in meinen "alten Job" zurückkehren nicht möglich ....

            Tja, warum die Ursachen nicht geklärt werden konnten, wundert nicht nur Dich!!! Es wurde ein CT gemacht, ein MRT und was weiß ich noch für Untersuchungen!
            Ihm schlafen auch jetzt immer noch die Hände ein .... auf die Rückenprobleme, die er schon seit langem hat, ging im KH keiner ein....von seinem Hausarzt aus waren wir dann beim Orthopäden.
            Der hat sich vor ihn gestellt, er sollte seinen Kopf hin und her bewegen und da hieß es, seine HWS wäre doch vollkommen beweglich!

            "Kümmern" tun wir uns schon die ganze Zeit...aber überall heißt es immer nur...erst muß er ins Krankengeld kommen, was ja nun nächste Woche soweit ist, aber wenn das Geld dann schon nicht mehr reicht......das ist allen egal.....erst dann kannst Du Wohngeld beantragen....usw. usw.

            • "So pauschal ist es finde ich nicht......schau Dir doch die meisten Familien an..... "

              Ich kenne keine Familie, die von unserem Staat im Stich gelassen wurde....Wovon redest Du denn?

              Warum kannst Du wegen des 7jährigen nicht wieder arbeiten?

              So ganz kann ich Dich nicht verstehen - noch bekommt er doch seinen üblichen Lohn oder nicht?
              UND er ist krank geschrieben, dann wird er doch auch Krankengeld bekommen, das hat doch mit dem Beruf nichts zu tun oder zweifelt die Krankenkasse die Arbeitsunfähigkeit an?

              Gruß,

              W

        (9) 27.05.09 - 13:17

        Was du da beschreibst war garantiert kein epileptischer anfall!
        Ich kenne mich damit leider nur zu gut aus!

        Für mich hört sich das eher wie ein absacken des Kreislaufs an.....so wie man das manchmal hat wenn man zu schnell aus der Hocke hochkommt oder so.

        Kann euch nur den Tip geben da gegen anzugehen!

        Ruf mal nen Anwalt für Arbeitsrecht an, der wird euch sagen können was ihr tun müsst.

        (10) 27.05.09 - 14:01

        Also das Ihr den Ärzten da einfach so vertraut macht mir Angst #gruebel

        Ebenso macht es mir Angst wie man aus einer Synkope einen Krampfanfall machen kann und damit auch noch jemanden die berufliche Existenz raubt!

        Ich würde da auch gegen an gehen!

        lg glu

        • (11) 27.05.09 - 14:27

          Was heißt Vertrauen??????
          Wir sind weiter bei Ärzten.....er war ja wie geschrieben schon beim Orthopäden und jetzt haben wir den nächsten Termin bei einem Neurologen!!!!

          • (12) 27.05.09 - 14:29

            Aber die Ärzte die ihn zuerst behandelt haben, haben ja schon Bockmist gebaut, da wäre ich schon gegen an gegangen!

(13) 27.05.09 - 13:39

Hallo,

also, wenn dein Freund krankgeschrieben ist, dann erhält er 6 Wochen Lohnfortzahlung und danach Krankengeld.

Wenn ihm aber nur ein Fahrverbot auferlegt worden ist, kann er jetzt ja eigentlich nicht zu Hause rumsitzen..., oder?

Irgend etwas stimmt so nicht in deinen Ausführungen.

Und wenn die Krankenkasse, bei Krankschreibung, nicht bezahlen will, dann legt sofort Widerspruch ein, aber geht zeitgleich auch zum Arbeitsamt, damit man euch nicht Untätigkeit vorwerfen kann.

LG und viel Erfolg

  • (14) 27.05.09 - 13:49

    Was soll er denn als Kraftfahrer tun, wenn er ein Fahrverbot hat ???
    Andersweitig in der Firma beschäftigt werden? - Schön und gut...aber die Firma ist eine Stunde Autofahrt entfernt!!!!

    • (15) 27.05.09 - 14:26


      Ja was ist er denn nun:
      krank geschrieben oder hat er ein Fahrverbot? Das mußt du doch wissen.
      Wenn er Lohnfortzahlung bekommen hat, dann ist er krank geschrieben.

      Ansonsten kann der Chef ihm sein Fehlen auf der Arbeit als Arbeitsverweigerung auslegen.

      Oder hast du ihn zur Arbeit gefahren?


      LG

      Ja, ist er krank geschrieben oder hat er nur ein Fahrverbot???

      Wenn er nur ein Fahrverbot hat und nicht krank geschrieben ist, ist es klar, dass er kein Krankengeld bekommt.

      Die Entfernung zum Arbeitsplatz ist m. E. kein Argument, es gibt ja öffentliche Verkehrsmittel.

      • Hallo Windsbraut,

        die Frage hab ich ihr auch schon gestellt, aber ich glaube, sie kennt den Unterschied von Krank geschrieben oder Fahrverbot nicht, jedenfalls bekommst du darauf keine Antwort von ihr.

        LG

        • Ich hab den Eindruck, dass genau DA der Hund begraben ist...

          Das paßt doch so hinten und vorne nicht.

          LG


          • Das ist auch meine Meinung. Manche glauben doch tatsächlich, wenn der Staat mit den Hilfsangeboten nicht auf sie zukommt, dann muß man eben auf unser Land schimpfen.

            Sich aber selber kümmern, das geht scheinbar bnicht.

            LG


            • Mich würde die Antwort auf meine Frage, inwiefern "die meisten Familien vom Staat im Stich gelassen werden", ernsthaft interessieren....vielleicht kommt sie ja noch.

              LG


              • Ich glaube nicht, die hat Antworten bekommen, die ihr nicht gefallen haben.
                Oder sie googelt jetzt nach, was der Unterschied ist zwischen krankgeschrieben und Fahrverbot, griiiins.

                Und dabei soll man doch im Moment froh sein, wenn man einen Arbeitsplatz hat. Ich verstehe manche Leute einfach nicht.

                Warum haben eigentlich alle Angst, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren?

                LG

                • Für mich wäre es ehrlich gesagt auch ein Greuel, auf die Öffentlichen angewiesen zu sein aber wenn es nicht anders geht?

                  Ich hoffe mal, dass hier nicht wirklich ein großes Missverständnis vorliegt und er lediglich ein Fahrverbot hat, nicht zur Arbeit geht und jetzt Krankengeld erwartet...

                  LG

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