Wie funktioniert ein Rechenrahmen, bzw. eine Rechenmaschine?

    • (1) 25.06.09 - 21:27

      Hallo,

      kann mir das jemand erklären.

      Der Rahmen hat 10 Reihen. In jeder Reihe sind 10 Kugeln.
      Auf der Linken Seite steht von oben nach unten: 1-10, auf der Rechten: 10- 100.

      In den Reihen wechselt nach 5 Kugeln die Farbe.

      Wäre sehr froh, interessiert mich schon lange..

            • (8) 25.06.09 - 23:13

              hallo stermirie

              DREI gegen einen. :) Vielleicht ist seine Erklärung auch kürzer als sein link, für sowas bin ich zu müde... egal zu welcher Tageszeit :)

              • (9) 25.06.09 - 23:50

                #augen




                #aerger




                #augen



                Nun gut, ihr ungläubigen. Nehmen wir mal Euer gesammeltes Alter. 237 oder sowas.

                Der Abakus hat mehrere vertikale Reihen (für Euch: Die Reihen gehen von oben nach unten).

                Die Besonderheit beim japanischen Abakus: Er hat 1er und 5er Werte. 5 1er und 2 5er. Die 1er unten, die 5er oben. Die Zahlen, mit denen man rechnet, werden zur Mitte geschoben

                Zahlendarstellung:
                Die Reihe ganz rechts entspricht der Einserstelle. Hier also eine 5er und zwei 1er. Links daneben die erste Zehnerpotenz. 3 1er. Und nochmal links daneben die nächsthöhe Potenz, die "Hunderter" (man nennt sie auch die daddy-Potenz): 2 Einser.

                Addieren:
                Beispiel: 8+5. Das könnt ihr auch ohne Taschenrechner oder Freund resp. Mann. Ihr schiebt einen 5er und 3 1er in die Mitte. Danach einen 5er. Es ergibt sich ein Übertrag, da 2 Fünfen plus die 1en auf einer Reihe sind. Mit der Zehnerreihe könnt Ihr jetzt einen Einser in die Mitte schieben und die beiden 5er wieder zurück.

                Das sollte fürs erste reichen. Und weil ich den so mag, nochmal: #augen

                Hier auch zum Ausprobieren:
                http://www.tan-gram.de/abakus.pl

                • (10) 25.06.09 - 23:56

                  wie alt muss man sein, um das noch gehabt zu haben? Ich war ja immer gut in Mathe. Hatte es sogar als Leistungsfach im Abi aber... das ist entweder zu lange her oder ich bin bescheuert (jeder darf mich nach Lust und Laune in eine Schublade stecken...).

                  Ich schau mir das morgen nach 3 Stunden Schlaf nochmal an. Wenn ich es dann nicht verstehe liegt es daran, dass ein mind 70 Jahre alter Mann versucht hat es zu erklären.

                  ein Hoch auf die Taschenrechner!

                  • (11) 26.06.09 - 00:03

                    Wenn Du es übst, kannst Du auf einem Abakus schneller addieren und subtrahieren als auf einem Taschenrechner.

                    Ich konnte das früher mal. War glaube ich Grundschule. Wir haben schon mal einen günstig für unseren Kurzen besorgt, da hab ich mich nochmal ein bisschen reingearbeitet.

                    Es ist eine sehr schöne Art, sich mit der Mathematik zu befassen, weil die abstrakten Zahlen plötzlich greifbar werden. Was ja auch der Lernpraxis kleiner Kinder entspricht, deren visuelle und analytische Gehirnhälften noch besser zusammenarbeiten als die der meisten Erwachsenen.

                    Oh, es ist nach Mitternacht. Ich muss noch ein kleines Fass im Stammtisch aufmachen...

                    • (12) 26.06.09 - 00:07

                      wenn dein Sohn das vor mir versteht bin ich irgendwie frustriert, das ist dir klar oder?

                      Ich mag meinen Taschenrechner trotzdem lieber. Nimmt nict soviel Platz weg wie ein Abakus ;-)

      (13) 25.06.09 - 22:33

      Danke für den interessanten Link!

      LG

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