ebay als privat angemeldet verkauft aber viel neues

    • (1) 02.07.09 - 13:36

      Ist das nicht strafbar wenn man bei ebay immer wieder selbst hergestellte sachen verkauft?

      z.b schnittmuster für puppen. Oder selbst hergestellte Puppenkleidung. Es werden immer nur ein paar angeboten aber immer wieder neue eingestellt.
      Der Preis ist natürlich gegenüber Gewerblichen extrem niedrig und wird wenn man dann in die Bewertungen schaut, immer wieder sachen angeboten die eigentlich nicht aus privaten Haushalt sind.

      Es steht zwar das die sachen nur als spass an der Freude nicht aber zum Gewinn angeboten werden. Aber legal ist das doch dann nicht oder?

      Sehe öfter bei Ebay das viele Private immer wieder selbst hergestellte sachen verkaufen und dann auch noch extrem damit den Verkaufspreis drücken.

      würdet ihr das ebay melden?

      Warum tut ebay nichts.

      Ich hätte ja bammel das man mich dabei erwischt, oder ist es bis zu einer bestimmten summe- menge erlaubt?

      Was meint ihr?

      über antworten freut sich eure sinjalina

      • Hallo,

        was genau ist jetzt dein Problem mit dieser Verkäuferin?

        Warum sollte das nicht legal sein?

        Warum sollte man das melden?

        Kann dich nicht verstehen...bist du neidisch?

        (3) 02.07.09 - 13:43

        Es tut doch keinem weh, wenn dort jemand ein paar selbstgemachte Sachen verkauft!
        Ich finde es lächerlich, so etwas zu melden...

        • (4) 02.07.09 - 13:49

          Ich finde sowas nicht lächerlich.


          Es gibt sicher auch Gewerbetreibende, die die gleichen oder ähnliche Dinge anbieten.

          Die müssen Steuern, Beiträge, Versicherungen etc. zahlen und haben dadurch einen erheblichen Nachteil.

          Sowas muss mit allen möglichen Mitteln (Anzeige bei Finanzamt., Wettbewerbsbehörde, Gewerbeamt etc..) geahndet werden.

          Es ist kein Kavaliersdelikt wie ne rote Ampel zu überfahren. Das ist eine Straftat und kostet uns allen Steuergelder.

        • (5) 02.07.09 - 13:51

          Doch, dem Staat tut es weh.
          Es gehen Steuergelder und andere Gelder und letztendlich sogar Arbeitsplätze dadurch verloren!

          Weil die Käufer natürlich das preiswerte "private" kaufen anstatt aus einer Firma, die immense Abgaben hat.
          Ja und was macht der Chef dann? Richtig, Leute entlassen oder Konkurs anmelden. Und dann muss der Staat wieder einen Bürger mehr finanzieren und wem kommt das dann "zu gute"? Richtig, dir als Steuerzahler (du darfst dann nämlich mehr zahlen)....

          Von daher überleg mal, ob es wirklich so lächerlich ist ;-)

          • (6) 02.07.09 - 14:00

            Hallo,

            echt?
            Zuerst einmal muß man schon Einiges verkaufen um unter Gewerbe zu fallen.
            Außerdem geht solches Geld in der Regel direkt in den Kreislauf zurück.
            Sprich - davon wedern die kleinen Extras des Lebens gekauft, die man sich sonst verkneifen würde.
            Die vernichtet keine Arbeitsplätze. Es schafft welche!

            Kein Geld - kein Konsum!
            Niemand wird von ein paar selbstgenähten Puppenkleidchen reich ;-)
            Wohl dem der jedes WE auf Trödelmärkten ein kleines Taschengeld verdient - der muß sich die ebay - Neidkultur wenigstens nicht antun.#augen

            LG
            Tina

            • (7) 02.07.09 - 14:05

              Wenn Private Verkäufer ihre Sachen für deutlich weniger Geld ihre Ware anbieten als die Gewerblichen, dann verdienen die Gewerblichen- die ja auch ihre Kosten haben nicht mehr genug.

              Wenn ich bei dem einen oder anderen mal so überschlage kommt man schon auf die 250- 500 euro im Monat was die sich dazu verdienen.

              Ich finde das nicht wenig.

              Das hat nichts mit Neid zu tun.

              Ich finde nur das das ein unfaires Verhalten derjenigen gegenüber ist, die sich ganz legal versuchen ein wenig für nebenbei zu verdienen.

              Es ist ja auch nicht nur das sie das Privat machen, sondern dann ihre Ware auch noch deutlich unter Wert und Preis der Gewerblichen anbieten.

              Ich finde das ist schon fast Schwarzarbeit?

              Wenn aber so deutlich unter Preis angeboten wird, dass vermutlich nur die Materialkosten gedeckt sind, ist das für's Finanzamt uninteressant.

              Man kann dafür dann zwar ein Gewerbe anmelden, fährt man damit aber immer nur Verlust / keine Gewinne, schmeißt Dich das Finanzamt spätestens im 3. Jahr aus dem Gewerbe wieder raus - Liebhaberei heisst das bei denen.

              Also informiere Dich mal etwas gründlicher, bevor Du hier mit "Schwarzarbeit - illegal - strafbar" etc. rumplärrst...

              • Also ich habe nicht rumgeplärrt....

                sondern falls du lesen kannst gefragt ob das in den mengen ok ist.

                Ich habe genau danach gefragt und niemanden angeplärrt.

                ****oder ist es bis zu einer bestimmten summe- menge erlaubt?****

                Also kann man wohl doch erwarten eine vernünftige Antwort auf eine vernünftige Frage zu bekommen.

                • Ich zitiere:

                  "Ist das nicht strafbar ...?

                  ... Aber legal ist das doch dann nicht oder?

                  ...

                  würdet ihr das ebay melden?

                  Warum tut ebay nichts. "

                  Eine vernünftige Antwort habe ich Dir gegeben.

                  • Genau das waren meine Fragen.

                    Denn es wenn man sich zum beispiel bei ebay anmeldet kann man wählen zwischen privat und gewerblich.
                    Die Hinweise wann man Gewerblich handelt sind eigentlich eindeutig.
                    Nämlich dann wenn man etwas herstellt um es zu verkaufen und es regelmäßig tut.

                    So, und wenn ich das tu, dann verkaufe ich ja nicht aus spass an der Freude sondern auch um etwas zu verdienen.

                    Und damit handel ich eigentlich gewerblich. Bin aber privat angemeldet. Und das ist nun die Frage, ist das Strafbar und illegal. Denn ich kann auch nicht in der Pommesbude regelmäßig aushelfen und geld bekomme ohne es anzumelden. Auch wenn es nicht viel ist. Das nennt man Schwarzarbeit.

                    Also ich verstehe nicht warum du meine Fragen so beantwortest. Du tust gerade so als würde ich die Leute in den Knast bringen wollen.#kratz

                    ich wundere mich nur, das so ein Verkaufen möglich ist, wo ich dachte das es nicht erlaubt sei.
                    Und das gerade in der Öffentlichkeit wo es auch noch für jeden einzusehen ist.

                    Deshalb auch die Frage, ob eine bestimmte Summe- Menge erlaubt ist.

                    Aber ich glaube du willst gar nicht verstehen was ich meine.

                    • Doch, ich verstehe, was Du meinst - aber vielleicht solltest Du Dich mal ein wenig mit den Regelungen des Steuerrechts und der Gewerbeanmeldung auseinandersetzen - denn dann wüßtest Du, was ICH meine!

                      Aber anscheinend bist Du in dieser Hinsicht zu ahnungslos um zu kapieren, dass nicht jede Verkaufstätigkeit der von Dir beschriebenen Art einem Gewerbe unterliegen muss.

                      Mein Tip - Google: Einkünfte aus Hobby und Freizeit, Gewerbe / Liebhaberei - aber ich fürchte, es ist hoffnungslos...

    (15) 02.07.09 - 13:53

    Das was die Verkäuferin macht ist nicht in Ordnung. Ich würde es in jedem Fall Ebay melden und auch das Finanzamt drauf aufmerksam machen.
    Ebay macht so lange nichts bis es von jemandem gemeldet wird.

    • "auch das Finanzamt drauf aufmerksam machen"

      Braucht man nicht, dass machen die schon selbst mit automatischen Überwachungsprogrammen, die auffällige Aktivitäten melden. Das können die viel besser als jeder Anwender...

(17) 02.07.09 - 14:00

Ich finde es nicht okay. Durch solche Leute werden ehrliche Menschen in den Ruin getrieben.

Also - es gibt im Steuerrecht die sogenannten Einkünfte aus Hobby und Freizeit, ich denke hierbei handelt es sich um solche.

Abgesehen davon - wenn es sich immer mal wieder um einige wenige Teile handelt, die dazu noch zu niedrigem Preis angeboten werden (also keine Gewinnerzielungsabsicht zu erkennen), würde das Finanzamt ein evt. vorhandenes Gewerbe vermutlich schon von sich aus abmelden - Stichwort Liebhaberei.

  • HuHu
    Du hast vollkommen recht.
    Mir hat unsere Steuerfrau sogar folgendes gesagt:

    Wenn ich mit einem gebrauchten Stoff etwas neues Nähe, es mit 1€ Startpreis einstelle dann brauch ich kein Gewerbe dazu.
    Beispiel:
    Denn wenn ich einen Stoff kaufe, diesen wasche (somit ist er gebraucht) und ich etwas davon neues nähe dann darf ich es verkaufen (solange keine Gewinnerzielung in Absicht ist, was bei einem Startpreis von 1€ nicht der Fall ist) und brauche kein Gewerbe anmelden

    Vielleicht hat ja hier die besagte Verkäuferin genau dieses Schlupfloch gefunden und nutzt es aus.

    LG Alexa

Top Diskussionen anzeigen