UMFRAGE: Sprechstundenhilfe / Arzthelferin

  • Hallo
    Ich bin Arzthelferin im Mutterschutz und ich bin immer zu meinen Chefs gegangen. Auch jetzt im Mutterschutz gehe ich hin.
    Als ich ss war habe ich eine Leistenhernie bekommen und meine Fa war sich nicht sicher ob es eine ist oder nicht. Sie sagte dann das ein anderer Arzt draufschauen soll. Sie wusste das ich Arzthelferin bin und hat mich gefragt ob ich es meinen Chef zeigen möchte oder ob sie einen Freund anrufen soll das ich da hin komme und er es sich anschaut aber ich habe meinen Chef vorgezogen. Ich weiß das er sehr gewissen haft ist und es war für mich kein Problem. Ich hätte auch zu meiner ChefIN gehen können aber ich fand das ich wegen dieser Sache bei meinem Chef besser aufgehoben war. Es war fast schon eine Schenkelhernie also direkt im Schritt aber er ist Arzt, hat eine Frau und 3 Mädels ;-). Ich musste dann auch direkt zu einem Chirurgen und er hat für mich angerufen und ich konnte sofort von der arbeit aus dahin, das ist der Vorteil ;-)

    Was ich machen würde wenn ich beim gyn arbeiten würde wüsste ich nicht.

    LG
    Jelena

    P.S.: Bis du auch Arzthelferin?

Hallo,

ich habe damals beim Gyn gearbeitet und alle Kolleginnen und ich auch waren dort auch Patientinnen.

Bei uns hier in der ländlichen Region mussten wir minimum 30min fahren, um an den nächsten Gyn zu kommen und von den Arbeitszeiten gar nicht erst zu sprechen... Nix mit früh oder pünktlich Feierabend, denn eine Praxis mit 2 Ärzten und Krankenhausbetrieb mit Entbindungen, die in die Praxiszeit fielen, schmissen so manchen Plan um... die Praxis war immer proppenvoll...

Da war es gut, kurze Wege zu haben, vor allem in der Schwangerschaft. Wir durften oft "Babygucken" in der Mittagspause, wenn man Beschwerden hatte, schnell mal rein zum Doc und als Patientin mit regulärem Termin kam man immer sofort dran und der Doc nahm sich vieeeeeeeeeel Zeit.

So professionell sollte man schon sein, um diese beiden Bereiche trennen zu können.
Apropos: wenn man ins KH muss und als Krankenschwester dort arbeitet geht man sicher auch nicht unbedingt in ein anderes, sei denn das KH ist negativ behaftet. Man weiß wie gearbeitet wird und genießt als Kollegin doch den ein oder anderen Sonderstatus... den man doch sicher auch gern auskostet!

Hallo,

beim Gyn habe ich nie gearbeitet, brauchte ich auch nie wechseln.

Es kommt immer darauf an, was mann hat. Wenn es Kleinigkeiten waren, wo der Chef evtl dir auch Medis verschreiben kann...warum nicht. Bei großen Sachen bin ich dann zum HA bwz. Facharzt hingegangen.

Ich hatte in den Jahren zwei Arbeitsunfälle, war sehr dankbar das ich es bei meinem Chef behandeln lassen konnte. Schon wegen dem Röntgen alleine. Nur der Chef schreibt ungern seine Mitarbeitern nicht krank, der Laden muß auch mit Gips laufen....ist halt so. Und soweit ich weiß, gibt es kaum Ausnahmen.

LG R.

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