Nicht getaufte Kinder= Ausgeschlossene Kinder??

    • (1) 01.09.09 - 21:11

      Hallo,

      eine Frage beschäftigt mich schon eine ganze weile meine Große ,wird im Nov. 3 Jahre und wird dann in einen ev. KiGa gehen, ist nicht getauft und nun meine meine Mutter das sie spätestens in der Schule zu einer Aussenseiterin wird weil sie ja nicht in den üblichen Religionsunterricht gehen wird. Sonder nur in ethik?

      Ich habe nix mit der Kirche am Hut, bin aber noch eigetragenes Mitglied in der Kirchengemeinde.

      Aber meine Kinder taufen lassen um sie nicht auszuschließen ist das ein Argument???

      LG

      • (2) 01.09.09 - 21:17

        blödsinn.

        wieso geht sie in einen ev. kiga???

        ich bin auch nicht getauft und war in religionsunterricht!

        es spielt keine rolle ob man getauft ist oder nicht und ein außenseiter war man hier nie, hier ist aber der großteil nicht getauft.

        • (3) 01.09.09 - 21:20

          Hallo,

          weil es nur die Wahl zwischen katholischen und evangelischen Kindergarten und da haben wir uns für den ev entschieden weil der einfach schöner war=)

      (4) 01.09.09 - 21:19

      Hallo!

      Nein ist es nicht. Ich bin auch nicht getauft, und hatte nie einen Nachteil. Außerdem wird deine Tochter nicht alleine sein, davongibt es immer mehr..
      Sie kann am Religionsunterricht teilnehmen, kann sich aussuchen ob evangelisch oder katholischem, oder aber keinen von beiden, gibt dann auch extra "Kurse".

      Sie wird nicht ausgeschlossen werden, wie gesagt hatte ich nie Probleme. Im Gegenteil, die katholischen und evangelischen haben sich untereinander immer bissl geneckt, alles aber nur Spaß, lass deine Tochter bloß aus diesem Grund herraus nicht taufen.. Sie wird noch in ein Alter kommen, in dem sie sich dann selbst entscheidet. So wolltet ihr es sicher auch ;-)

      Lg Sabrina

    • (5) 01.09.09 - 21:20

      Das stimmt nicht, was Deine Mutter sagt. Mach Dir keine Sorgen.
      In der Klasse meiner Tochter sind viele Kinder nicht getauft. Sie bekommen statt Religion Förderunterricht in Mathe.
      Eine Minderheit wird es immer geben...ob katholisch, evangelisch oder sonst was.. aber da wird ne Lösung gefunden.

      lg palesun

      (6) 01.09.09 - 21:20

      Also bei uns war das früher 50:50;-)

      Es kam immer drauf an, was für leute in einer Klasse waren. Ich war Z.B mal in einer Klasse, da war auch ein Ausländer.
      Der war nicht getauft, und ging somit auch nicht in den Reli-Unterrlicht. Der war schon ein Ausenseiter. meiner Meinung nach. Ob das jetzt nur am "Nicht getauft sein"
      lag, oder aber auch deshalb weil er ein Ausländer war, weis ich nicht.

      In einer anderen Klasse (etwas später) wiederrum wurden dann diejenigen die nicht zum Reli-Unterricht mussten beneidet. Da hieß es dann aufeinmal: Ich würde ja sooo gern mit dir tauschen!!! (Weil die halt früher gehen durften)
      Kommt immer drauf an wie grade die "Gemütslage" der Kids ist.

      Ich glaube aber in der Heutigen Zeit, brauchst du dir da keine Gedanken mehr machen. Da ist doch eigentlich keinem mehr wichtig wer an was glaubt und wer nicht.
      Würde mir da nicht den Kopf zerbrechen.

      Lg, maggie



    • (7) 01.09.09 - 21:20

      Mein Kind ist auch nicht getauft und auf die Idee, dass sie deswegen ausgeschlossen werden könnte, bin ich bisher noch nicht gekommen. In der Kita ist sie jedenfalls voll integriert.
      Allerdings versteh ich auch nicht, wieso sie in eine kirchliche Kita gehen soll, wenn sie keiner Religion angehört.
      Denke aber, selbst dann wird sie deswegen nicht ausgeschlossen. Es sei denn, ihr habt da echt komische Erzieherinnen.

      • (8) 01.09.09 - 21:23

        Bei uns im dorf gibt es leider nur kirchliche kindergärten.

        einen katholischen und einen evangelischen, da haben wir uns für den evangelischen KiGa entschieden

    Mein Sohn ist nicht getauft und hat von Anfang an den ev. Religionsunterricht besucht. Die Argumente deiner Mutter sind einfach nur oll.

    (10) 01.09.09 - 21:21

    Hallo keya,

    warum sollten deine Kinder ausgeschlossen sein? Es gibt doch vlele Kinder, die als Kleine noch nicht getauft sind, weil man ihnen die Entscheidung selbst überlassen will. Und wenn dein Kind in den Religionsunterricht will, dann kann es da doch hingehen, getauft oder nicht. Die freuen sich doch über jedes Schäfchen, was ihnen zuläuft.;-)

    lg
    nurnochurbia

    (11) 01.09.09 - 21:22

    Meine Kinder sind beide nicht getauft. In der Schule gibt es einheitlichen Religionsunterricht. Die Kinder werden absolut nicht ausgeschlossen!!!

    LG

    (12) 01.09.09 - 21:23

    Hallo Keya,

    wir sind konfessionslos, unsere Kinder sind nicht getauft und gehen in eine katholische Grundschule, bzw. einen katholischen Kindergarten. Wir arbeiten als Eltern in Schule und Kita aktiv mit und die Kinder sind in keinster Weise Außenseiter.

    Wo es theoretisch Probleme geben kann (zumindest hier in NRW) ist bei der Einschulung, falls eine konfessionelle Schule gewünscht ist und dort ein Anmeldungsüberhang besteht. In diesem Fall gehen Schüler der entsprechenden Konfession vor.

    Das muss ich aber als selbst gewählter Konfessionsloser akzeptieren. Ein Kind aus diesem Grund gegen meine und später evtl. seine Überzeugung taufen zu lassen, käme für mich nicht in Frage.

    Viele Grüße

    Ralf

    (13) 01.09.09 - 21:38

    Hi,

    unsere Kinder sind nicht getauft - mein Mann und ich aus der Kirche seit dem 18. LJ ausgetreten.

    Nein, ich denke nicht, dass die Kinder Außenseiter werden, sind die Muslime ja auch nicht.

    Allerdings - leider - ist das anders, wenn man in einem tiefkatholischen Dorf lebt. DA spielt es dann schon noch eine Rolle, ganz objektiv gesehen. Da WÄRE es tatsächlich für den einen oder anderen ein Argument, ganz klar. In den Städten ist es mittlerweile doch wirklich egal, oder? Ich beurteile nicht jemanden nach seinem Glauben, sondern danach, wie er tatsächlich handelt!!

    LG
    Gael

    (14) 01.09.09 - 22:00

    Hallo,

    ich denke das kommt darauf an wo man lebt.

    Wir wohnen in einem Dorf im konservativen Bayern... Um uns herum nur Menschen die jeden Sonntag in die Kirche gehen.
    Hier fährt der Pfarrer durch den Ort und spricht einen an wenn man wie wir nur standesamtlich verheiratet ist...

    Oder wenn man schon lange nicht mehr in der Kirche war.
    Hier ist es für die Kinder einfach leichter wenn sie getauft sind. Ich bin hier aufgewachsen-nicht getaufte wurden früher ausgeschlossen...

    Wir sind keine Kirchgänger. Glauben an etwas-aber ob ich es Gott nennen würde weiß ich nicht.
    Ich brauche die Kirche das ganze Jahr nicht.

    Aber meine Kinder sind getauft. Zwar mit einem schalen Beigeschmack-da wir den Glauben nicht leben-aber es ist hier einfach -einfacher...

    Irgendwann wenn sie austreten möchten dürfen sie das tun. Da werden wir ihnen keine Steine in den Weg legen.

    LG Mona

    (15) 01.09.09 - 22:06

    blödsinn, mein kommt in einen kat. kiga, weil es hier nur 2 kigas gibt und beide sind kat. einer richtig mit allen und der andere ist halt nur der träger kat.
    die kinder interessiert es doch nicht was wer ist.

    (16) 01.09.09 - 22:33

    Hallo

    Ne meine Kinder bis auf die Grosse sind noch nicht getauft und hatten bisher noch keine Probleme.Alle Kinder sind oder waren in einem Kath.Kiga.
    Die Mittlere hat jetzt Ethik und hatte das in Klasse 2 auch schon.Die beiden im Kiga ziehen den Kath.Teil durch.Wir haben damit keine Probleme und die Kinder auch nicht.

    Und wir sind mit dem Pastor und seiner Frau gut bekannt.
    Aussenseiter sind weder wir noch unsere Kinder.

    lg

    (17) 02.09.09 - 06:45

    Hallo

    Meine Kinder sind alle nicht Getauft. Die waren sogar in einen Katholischen Kindergarten, bzw gehen noch in den Kiga (die Kleine).

    Und in der Schule kann man sich raussuchen ob sie Religion oder Ethik mitmachen.

    Also ich seh das nicht so nur weil sie nicht getauft sind , das sie dann ausgeschlossen werden.

    LG

    (18) 02.09.09 - 07:43

    Nö!
    Meine Freundinn wurde als Baby nicht getauft und wurde dann in der Osternacht vor ihrer Kommunion kath. getauft, freiwillig. Im Gymnasium war auch eine Schülerin, die nicht getauft war, aber hat am kath. Religionsunterricht teilgenommen, da man sich an der Schule für evang. oder kath. Religion entscheiden muss, da kein Ethik angeboten wird (staatl. anerkannte Privatschule in kath. Trägerschaft).

    Ich denke die meisten Kindern ist die Religion egal, den Eltern auch. Mir ist es z.B. egal, ob jemand kath. evang. muslimisch oder jüdisch etc. ist. Solange nicht behauptet wird, dass ihrer Religion die einzig Wahre ist. Das einzige Problem habe ich mit Sekten, wobei Kinder dafür meist nichts können. Aber das ist jedem seine Sache. Ich komme einfach mit den Einstellung und Ansichten von Sekten nicht klar, weil ich es nicht so verstehe und komplett anders denke.

    Warte ab, vllt sagt deine Große irgendwann: Mama, ich will in die Kirche gehen. Dann ist immernoch Zeit.

    (19) 02.09.09 - 07:53

    Käse. Ich bin selber nicht getauft und habe mich NIE ausgeschlossen gefühlt.

    Für eine eligion sollte man sich mit vollem Bewusstsein entscheiden und nciht weils ja so niedlich ist ein Taufkleidchen zu kaufen oder weil das kind sonst angeblich ausgeschlossen wird.

    LG

    (20) 02.09.09 - 07:54

    Wir haben nichts mit der Kirche am Hut. Ich bin zwar getauft und hatte auch Konfirmation, bin aber schon vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Mein Mann ist weder getauft noch in der Kirche.
    Unser Sohn geht seit 4 Jahren in einen ev. Kindergarten und seit 4 Wochen in eine ev. Grundschule. Er ist nicht getauft. Er MUSS am Religionsunterricht teil nehmen. Ethik gibt es nicht. Und ein Außenseiter ist er wegen des nicht-taufens auch nicht. Denn er ist nicht der Einzige, der nicht getauft ist, bzw. wo die Eltern nicht in der Kirche sind.

    Wieso sollte man keinen Religionsunterricht mit machen dürfen, nur weil man nicht getauft ist? Und das Kind taufen lassen, damit es nirgends ausgeschlossen wird, ist echt kein Argument. Das mag in einigen bayr. o. badenwürttemb. Regionen so sein - auf den Dörfern. Aber in einer normalen zivilisierten Gegend, kann ich mir das beim Besten Willen nicht vorstellen.

    (21) 02.09.09 - 09:02

    Tach,

    es kann sein, dass sie in manche Schule erst gar nicht reinkommen, z.B. in NRW.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645731,00.html

    (22) 02.09.09 - 09:12

    es kommt sicher auf die gegend an.

    wie schon gesagt wurde, kann man wohl ein katholisches dorf in bayern, wo der pastor persönlich jeden anspricht,
    nicht mit einer freien hansestadt vergleichen ;-)


    ich kann dir nur sagen, daß es bei uns keinerlei probleme gibt.
    auch ungetaufte kinder können in ev. kigas gehen und den schulen ist es ganz egal.
    ich kenne nur schulen, die unabhängig von taufe oder glauben religion und ethik oder philosophie anbieten, kann man ganz frei wählen.

    meine tochter ist nicht getauft und wir alle konfessionslos.

    (23) 02.09.09 - 09:54

    Hi,

    ich finde es wichtig für alle Menschen einem Glauben anzugehören, da ich der Meinung bin, jeder braucht irgendetwas an das er glauben kann und zu dem er sprechen kann .
    Zu wem der Mensch allerdinngs spricht /" betet" spielt dabei keine Rolle.
    Ich persönlich habe einen Glauben den ich meinem Kind vermitteln möchte, habe mein Kind auch aufgrunddessen taufen lassen, aber auch aus dem Grund das es hier bei und einige gute Kindergärten und Schulen gibt die zu 80 % getaufte Kinder aufnehmen.
    Ich finde es ist immer ein zusammenspiel aus beidem.
    Ich glaube auch an Gott aber nicht an die Institution Kirche, und eine Taufe gehört trotz allem zu den Ritualen und Traditionen für mich als gläubiger Mensch !
    Jeder sollte das für sich entscheiden, wie er das handhaben möchte und sich keinem Zwang unterwerfen.
    Mir war es z.B wichtig mein Kind irgendwann mal auf eine dieser Schulen anmelden zu können und gute Chancen zu haben genommen zu werden #zitter
    Ich sehe den vorteil darin, das dort eben aufgrund der Zuschüsse durch die Kirche, mehr Lehrmittel ect. vorhanden sind.
    Warum sollte ich das nicht nutzen ?Aber wie gesagt, das war nur ein geringer Anteil dafür das meine Tochter getauft wurde !

    LG

    Zicke

    (24) 02.09.09 - 10:59

    Warum legst du Wert darauf, einer Gemeinschaft anzugehören, deren Werte und Bekenntnis du nicht teilst?
    Warum soll deine Tochter in einen Kindergarten, wo ihr Werte aus einer Richtung vermittelt werden, die du ablehnst?
    Warum bist du nicht konsequent und schickst sie in einen staatlichen Kindergarten und nutzt auch sonst nur staatliche Einrichtungen in deinem und deiner Familie Leben?
    Du siehst doch an den Beiträgen hier, dass sehr viele Kinder nicht getauft sind und trotzdem in kirchliche Einrichtungen gehen.
    Glaubst du, du tust deinem Kind einen Gefallen, wenn du diese Heuchlereien mitmachst? #contra

    G., H.H.

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