was tun bei hypochonder??

    • (1) 08.10.09 - 17:29

      Der Freund meiner Mutter rennt ständig zum Arzt, weil er glaub irgendwas zu haben.

      Jetzt meinte er seine Zunge wäre belegt, sie sieht aber total normal aus.
      Dann hat er ein Pickel am Bein und meint es wäre Krebs.
      Oder das Ohr in dem er das Hörgerät hat tut ihm weh, ich so das kann durch Schmutz schonmal passieren und er nee das is bestimmt was ernstes.

      Dann schaut er meist im Internet nach und sucht seine Symptome die zu seinem Krankheitsbild passen und wenn er es gefunden hat geht er gleich zum Arzt, dieser findet natürllich nicht, verschreibt ihm höchstens Placebos..

      Wie müssen wir reagieren ignorieren?? Zustimmen?? Ihn aufklären?? Psychologen??

      • (5) 08.10.09 - 19:13

        Schick ihn wirklich mal zum Psych Dok, wenn es echt so schlimm ist. Oder setz ihn an den PC und schick ihn zu mir in die Sprechstunde: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=25&tid=2286845

        Und nun mal im Ernst: ein Hypochondrisches Syndrom ist ernst zu nehmen. Der Mann will Aufmerksamkeit und projeziert das auf körperliche Symptome. Was könnte ihm fehlen?
        War er schon immer so? Ließe sich das ergründen? Es gibt ja auch dieses Münchhausensyndrom. Vielleicht hat ihm seine Mama schon immer eingeredet, dass er ein kranker Junge ist, damit sie als liebe Mama ihn wieder gesund machen kann.
        Sowas gibt´s echt.
        Also hellhörig bleiben und ihn mal in einer ruhigen Minute fragen: Hey, was fehlt dir eigentlich?

        Viel Glück.

        Woher weißt du denn, dass es Placebos sind? Wusstest du, dass Placebos nachweislich heilen? Und das nicht nur bei einem Hypochonder sondern auch bei uns #cool Man muss nur dran glauben :-)

        Ansonsten würde ich solche Leute halb ernst nehmen. Ich kommentiere meine Hypochonder "wah, ich werde von kalten getränken krank"-SchwiMu mit einem "ich glaube dir, dass du glaubst, dass .."

        Das ist eine gute Mischung. Sie glaubt es ja wirklich und st besorgt. Ich sehe es anders glaub ihr aber trotzdem :-)

        Liebe Grüße

      • Sorry, aber ich verulke Hypochonder gerne...kannte auch mal einen schrecklichen.
        Erkältung = Pfeiffersches Drüsenfieber, ich hab ihm dann eingeredet, dass Malaria die gleichen Anzeichen hat, der trabte zum Dok, er habe Malaria, na der hat ihm aber den Kopf gewaschen (feix) #rofl
        Seine Frau war mir sooo dankbar.
        Achja, Kreuzschmerzen = Knochenkrebs in der Wirbelsäule. Ich hab ihm gesagt, er solle sich einen Rolli aussuchen, solange er noch laufen kann und den ordentlich probieren. Als ich ihm dann noch die Nr gab, wo er sich um einen Zivi bewerben sollte, hat er mich rausgeschmissen - gröööhl - unter dem schallenden Gelächter seiner Frau. Die hat ihm dann auch mal deutlich gesagt, was sie von seinem Affentheater hält und ihm versprochen, dass sie geht - dann war Ruhe.
        Neee keinen Psychologen vorerst, ihm erstmal klarmachen, WIE lächerlich er sich macht. Und wenn er weiterspinnt, ihm klarmachen, dass er ein Fall für den Psychodok ist.
        Viel Erfolg, habt mal ein bißchen Phantasie, viel Spaß !
        LG Moni

        • "verulkst 2 du auch frühchen?#kopfklatsch
          deinen beitrag finde ich echt unter aller sau!
          du hast keine ahnung wie sehr ein hypochonder unter seiner krankheit leidet, und die lebensqualität einschränkt!
          mit deinen achsoooolustigen sprüchen machst du einen hypochonder noch mehr kaputt-bravo:-[

          Hallo Moni,

          Ich drücks mal etwas anders aus als meine Vorschreiberin:
          Find ich nicht gut was du da machst.

          Glaubst du ein Hypochonder macht das aus Spass an der Freude?
          Kannst du dir nicht vorstellen dass da was dahintersteht?
          Würdest du dich auch über andere psychische Probleme so lustig machen?

          Ich kann mir vorstellen dass solche Leute mit einer sehr grossen Angst leben müssen und Hilfe brauchen...und nicht in Form von Veralbereien....

          VG,

          Jessi

          Selbst nach damaliger Rücksprache der Ehefrau mit dem Hausarzt war auch dieser der Ansicht, dass der Mann auf keinen Fall eine Psychotherapie braucht ! Wörtlich "dem sollte man das Internet wegnehmen, dann wäre er gesund!"

          Es mag pathologische Fälle geben, aber der absolute GROSSTEIL, besonders der, der sich die Krankheiten aus den Zeitungen und im Internet rausliest, ist noch lange kein "psychisch Behandlungsbedürftiger" - sondern eben ein "eingebildeter Kranker", den man auf den Teppich holen muss und kauch KANN. Meine Mutter war so und dieser Bekannte auch !!!!!! Die Gattung "ich sterbe am Schnupfen" gehört übrigens auch dazu !
          Ich habe es über JAHRE erlebt bei meiner Mutter.
          Dieser Bekannte ist heute wieder ein ganz normaler netter Mensch, als ihn seine Frau entsprechend auf den Teppich geholt hat und meine Mutter hat sich ihre eingebildeten Herzkrankheiten auch ganz schnell abgewöhnt, als man ihr klarmachte, dass sie kein Mensch mehr für voll nehmen kann, wenn sie TATSÄCHLICH mal krank sein wird. Sie hatte JEDE Herzkrankheit, von der sie in der Zeitung las - und das aus Langeweile. Und sie wurde dann noch recht alt.
          Beide Fälle klappten ganz ohne Psychotherapie.
          Warum sind denn Psychologen heute so überlaufen ? Warum bekommt man erst in einem halben Jahr einen Termin ?
          Weil jeder Fall, den man manchmal mit normalem Menschenverstand entgegentreten könnte - gleich ein Fall für die Psychotherapie sein muss !
          Und das ist bei der Kindererziehung genauso wie beim Umgang mit vielen anderen Fällen im menschlichen Miteinander! Jedes lebhafte Kind hat ADHS und jeder eingebildete Kranke - ab in die Psychotherapie - NEIN , das ist lebensfremd und unsinnig #klatsch

          @ chinatown - würdest Du nur annähernd wissen, um wieviele Leute ich mich hier schon nächtelang gekümmert habe, würdest Du nicht so einen Mist schreiben.
          Aber tröste Dich, in 20 Jahren hast Du auch ein bißchen mehr Lebenserfahrung !

          Gruß Moni

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