Ich habe einen Führerschein und fahre niemals Auto

Hallo zusammen,

ich bin wütend auf mich selber.

Ich habe meinen Führerschein seit 3 Jahren und bin nach meiner Prüfung nur noch ein mal gefahren. Ich traue mich einfach nicht, schon wenn ich dran denke, wird mir übel. Im Fahrschulauto gings damals. Aber da war ja auch der Lehrer dabei und das Auto war nicht so schnell und groß wie das meines Freundes#schwitz

Ich hab ein Kind und müsste eigentlich öfter mal fahren, aber ich fahr dann lieber stundenlang Bahn. Oder im November geh ich auf ein Konzert in einer anderen Stadt und das endet sicher erst sehr spät. Ich fahre dann nachts mit dem Zug zurück und ärger mich sehr darüber, dass ich nicht einfach selber fahre.

Aber ich kann einfach nicht.#schmoll Wenn ich ans Einparken denke, das ich schon in der Prüfung nicht konnte, könnte ich schreien. Ich habe keine Angst vor meinem Fahrstil aber vor dem der anderen Bekloppten da draußen.

Ach man, was kann man dagegen tun? Gehts jemandem auch so? Ich werde zumindest überall nur belächelt.

Schisshase Jana

HEY LASS DICH DRÜCKEN...

Der Thread häte von mir sein können.
Nach dem Bestehen bin ich 1-2 mal gefahren das war es.

November 2007 war das.
Seither nix, habe tierische Panik und Angst.

Ich kapiers nicht.
Es ist wohl sinnvoll nochmal Geld in einen Kurs zu investieren..was sollen wir machen?

Ich hab alles vergessen..denke ich...

Ist sehr hart..stimmt. Und i hasse Bahn, Bus und Zug fahren!#liebdrueck

Der Süsse Diese Peugot 307 war genial, aber sein elender Ford Mondeol Combi, nee danke

Hallo,

mir geht es genau so. Bin seit dem Führerschein, den ich vor mehr wie 10 (!) Jahren machte, niemals alleine selber gefahren. Kann die Male an einer Hand abzählen, an denen ich am Steuer sass und neben mir damals noch jemand zur Sicherheit.

Meine Eltern haben das Auto vor 8 Jahren abgeschafft - ich selbst habe keines - fahre also auch stundenlang Bahn...

LG
haifa

HUHU

fahr doch mal zusammen mit Deinem Mann Sonntags auf einen Parkplatz vom Einkaufscenter oder so und da übste mit ihm zusammen und fährst ein bissel umher ;-) vielleicht wirst Du die Angst los je sicherer Du Dich beim Fahren fühlst #kratz

GLG

Naja, auf einem Parkplatz kann ja jeder fahren, selbst ich;-) Die Kunst ist ja dann, auf die Straße zu fahren...

Hallo

Das mit dem Parkplatz ist doch ne gute Idee denn dann bekommst du erstmal ein Gefühl für den großen Wagen.

Wenn das gut klappt fahrt ein Sonntags mal durch ein Industriegebiet oder eben da wo nicht viel los ist.

Dann fährst du nach Hause (mit Partner) soweit wie du dich traust allein und wenn es Dir zuviel wird tauscht ihr einfach.

Gruß Arienne

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Hallo,

gibt es da vielleicht eine Therapie, so wie bei Flugangst z. B ?? Ich fände es sehr schade, den Führerschein umsonst gemacht zu haben.

Ich könnte mir das garnicht vorstellen, ich fahre gern und viel Auto und hatte am Anfang nur Angst davor, mich vom Diesel auf den Benziner umzustellen (oje, wenn ich da an die Absäufer an den Ampeln denke =) ).

Wünsche dir jedenfalls, das du irgendwann angstfrei Auto fahren kannst.

glg Susanne

Lustig, diese Angst hatte ich auch. Dabei ist es wirklich keine große Umstellung... :-D

da hilft nur eins setz dich hinters steuer und fahr einfach los aber ganz alleine bitte. denn mir ging es nicht anders udn bei fremden strecken geht es mir heut noch so aber man muss es einfach machen und du wirst sehen so schlimm ist es ganricht man muss sich nur einen ruck geben. mit meinen kindern hab ich auch kein problem da fahr ich super gern aber wenn mein mann neben mir sitzt weiß acuh nicht dann lass ich lieber ihn fahren obwohl er kein mucks sagt also er meckert nicht garnicht warum auch ich fahre ja gut aber trotzdem ist halt so.
also einfach mal losfahren in den nächsten supermarkt oder zum arzt
lg.nicole

...wenn das so einfach wäre...

er ist doch bald weihnachten
lass dir doch ne gutschein schenken für ein sicherheitstraining
bietet der ADAC an -einfach mal erkündigen




toi,toi,toi -Dany die sich ein leben ohne auto nicht vorstellen kann#schwitz

...am Schlimmsten ist, dass meine liebe Omi den Schein bezahlt hat und bis heute nicht weiß, dass ich nie mehr gefahren bin#schmoll

Nimm nochmal 3 oder 4 Fahrstunden in einem großen Auto und danach täglich mit dem eigenen Auto mindestens um den Häuserblock.
Fahrpraxis heißt das Zauberwort.

Ja, nimm ein paar Fahrstunden. Und dann ganz oft fahren, nur so bekommst du Routine und wirst sicher angstfrei.

Verstehen kann ich es nicht - aber jeder Mensch ist anders.

Auf eine Art würde ich sagen - wenn Du es einfach nicht magst, dann laß es sein. Man sollte nicht Auto fahren, wenn man dabei Angst hat.

Für mich persönlich könnte ich mich damit nicht abfinden - dagegen würde sich mein innerer Schweinehund sträuben. Ich würde heimlich allein üben - entweder auf einem Fahrschulplatz oder irgendwo, wo mich keiner sieht und ich keinen Schaden anrichten kann. Aber auf jeden Fall entweder allein oder mit einem ganz geduldigen Beifahrer. Aufgeregte Ehemänner sind dabei eher hinderlich.

Mein Papa hat mir mit 12 Autofahren gelernt - im Wald. Er meinte lieber soll ich es richtig lernen, als heimlich versuchen. Aber bis ich meinen Füherschein gemacht habe, bin ich nie auf öffentlichen Straßen gefahren.

Hallo,

ich kann dich gut verstehen,ich habe meinen Führerschein jetzt 14 Jahre und habe immer noch angst zu fahren.So kleine Strecken die hier im Umkreis sind ,wie z.b Kindergarten und zu meiner Oma oder Mama,fahr ich ohne Probleme,aber Autobahn oder in eine andere Stadt ,niemals.Ich hab irgendwie angst nicht dort auszukommen wo ich hin will.#zitter
Als mein Mann zig mal im Krankenhaus lag,musste ich auch fahren,er wollte ja das wir ihn besuchen kommen,aber vorher hab ich mir den Weg von jemanden der mitfuhr zeigen lassen,bis ich es alleine konnte:-(
Und einparken hasse ich auch wie die Pest,ich hab immer schon Magenschmerzen wenn ich wohin fahre und ich nicht weiß wo ich parken kann.

Lg

Tanja

Hi Jana,

versuchs mal mit einem Auffrischungskurs bei einer Fahrlehrerin. Das könnte helfen.

Anschließend wäre eine Sicherheitstraining, z.B. beim ADAC nicht verkehrt. Das schafft Selbstvertrauen.

LG
Peter

Hallo,
Ferien-Fahrschule.Also eine Woche jeden Tag fahren-soll gar nicht so teuer sein-wird meist in kleineren Ortschaften angeboten.Google doch mal.
Du schränkst deinen Aktionsradius dauerhaft ein - das würde ich mir immer vor Augen halten.
L.G.

hallo jana,

wenn du das problem in den griff kriegen willst, musst du nach den ursachen dafür suchen.

wann trat deine angst das erste mal auf? welche erfahrungen können damit zusammenhängen? hattest oder hast du ein schlechtes vorbild- jemanden in der familie, der auch nicht fährt? war dein fahrlehrer blöd zu dir? hattest du erlebnisse, in denen ohne fahrlehrer wirklich ein unfall passiert wäre? was würde helfen, um dich zum fahren zu bringen? (ein beifahrer, ein sehr kleines auto, weitere fahrstunden, übung auf leeren straßen, zum beispiel sonntag morgens, einparken testen auf freier fläche mit pappkisten,...)

deine angst muss einen grund haben. finde ihn heraus und arbeite damit. leicht wird das nicht. aber es hilft tatsächlich nur die konfrontation und üben, üben, üben.

mit der dummheit der anderen musst du leben - aber das musst du als fußgänger oder radfahrer genauso.

alles gute und viel erfolg, elodia

Hallo,

mehrere Tips:
- nochmal Fahrstunden in einem großen Auto nehmen
- Verkehrsübungsplatz
- einparken in Ruhe am Wochenende auf einem Parkplatz üben
- auf keinen Fall Deinen Freund mitnehmen
- evtl. nochmal ein Frauenfahrtraining beim ADAC machen
- fang zu ruhigen Zeiten an und versuch es nicht gleich im dicksten Berufsverkehr

Du hast die Prüfung bestanden: Du kannst das.

Gruß Lucccy

Hi Jana,
direkt nach meiner Fuehrerscheinpruefung zog ich in eine Grossstadt und war nur noch mit der U-Bahn, dem Zug oder dem Flieger unterwegs. Wenn wir mal ausnahmsweise ein Auto geliehen haben, ist immer mein Mann gefahren.

Vor ein paar Jahren sind wir in eine kleine Stadt gezogen (10 Jahre nach meiner Fuehrerscheinpruefung) und als meine Kleine geboren war, wollte ich auch mal aus dieser kleinen Stadt raus.

Ich habe ein paar Fahrstunden bei einem Fahrlehrer in dessen Wagen genommen und nachdem ich meinen Wagen bekommen habe, hat der Fahrlehrer noch ein paar Fahrten mit in meinem Wagen gemacht. Meine Kleine hatte ich immer dabei, weil ich sicher sein wollte, dass ich Kind und Auto unter einen Hut bringen kann. Als ich mir sicher war, gut gewappnet zu sein, bin ich mit dem Fahrlehrer, seinem Wagen und meiner Tochter in die Grossstadt gefahren, in der ich vorher gelebt habe, einfach um zu sehen, ob ich die Situation auch dort unter Kontrolle habe und nicht nur in unserer Kleinstadt..

Mir hat damals auch jeder gesagt, ich sollte doch mal mit meinem Mann auf den Verkehrsuebungsplatz fahren oder mich einfach hinter das Steuer setzen, aber ich bin sehr froh, bei einer unbeteiligten Person alle Probleme beseitigt zu haben.

Ich kann Dir diesen Weg nur empfehlen!

Alles Gute,

Athena

Hallo Jana,


ich bin seit 1994 stolze Führerscheinbesitzerin und bin noch keine 5 mal seitdem gefahren.

Ich habe tierische Angst,das hatte ich schon immer und ich habe den Führerschein damals nur gemacht,da meine Eltern es so "wollten".
Irgendwie geht es mir aber auch nicht sonderlich ab,da ich in einer Stadt wohne und überall relativ einfach hinkomme.
Sicherlich ärgert es mich manchmal,dass ich diese Angst nicht überwinden kann,aber ich denke es ist für mich und meine Umwelt besser,wenn ich nicht Auto fahre.

Belächelt werde ich eigentlich nicht,habe auch ein paar Freundinnen denen es auch so geht.

Ich denke aber auch nicht,dass ein paar Fahrstunden .. bei mir helfen würden.

Aber immerhin kann ich jedem erzählen,dass ich seit 15 Jahren Unfall- und Strafzettelfrei bin;-)

LG,Candypop

das ist nicht schlimm. Und ich finde es dann auch irgendwie gut dass Du nicht fährst wenn Du Dir unsicher bist.

Du kannst auch keine Angst vor Deinem Fahrstil haben weil Du noch gar keinen haben kannst, den bekommt man erst wenn man regelmäßig fährt.
Wenn Du auch noch so Angst vor den anderen bösen Autofahrern hast, dann würdest Du evtl. sogar falsch im Strassenverkehr handeln.

Mein Tip, wenn Du es echt versuchen möchtest mit dem Fahre und mehr Sicherheit brauchst, nimm Dir erstmal noch 2-3 Fahrtstunden mit Fahrlehrer und absolvier dann mal ein Fahrsicherheitstraining vom ADAC. Wenn Du selbst sicher fahren kannst, dann brauchst DU auch keine Angst mehr vorm bösen Wolf haben;-)

Hallo,

ich kann das noch toppen. Ich bin nach meiner Prüfung, die ich gleich beim ersten mal bestand, sage und schreibe 10 Jahre nicht mehr gefahren. Und in dieser Zeit hatte ich als Beifahrer 3 zum Teil schwere Verkehrsunfälle-ich war also für den Rest meines Lebens bedient. Ich hatte solche Angst, dass ich nachts nach Arbeit lieber über ne Stunde mit dem Bus durch die Gegend gegondelt bin, anstatt 15min mit dem Auto zu fahren. Und dann habe ich vor 9Monaten einen Job bekommen, da musste ich Auto fahren, und den Arschtritt habe ich gebraucht. Seit dem fahre ich wieder, und ärgere mich über mich selber, dass ich so viele Unanehmlichkeiten in Kauf genommen habe, nur wegen meiner Angst. Ich habe immer noch manchmal Angst, wenn ich fahre, aber Übung macht den Meister! Drücke Dir die Daumen, dass Du Dich wieder überwindest - setzt dich einfach ins Auto und fahr los-am besten ohne irgendeinen Beifahrer- so hat es bei mir auch geklappt!

Liebe Grüße

Lina

Ich habe mit 18 meinen Führerschein machen müssen, meine Eltern haben mich gezwungen, mit Geld;-)

Ich hatte nie das Gefühl, ich fahre Auto, sondern umgekehrt.

Seit dem bin ich nie wieder gefahren.

Ich bin jetzt 44 Jahre und habe es bisher nicht wirklich bereut.

#schock

Sowas gibt es?

Ich muss einigen Tipps hier widersprechen.

Wenn du so eine massive Angst vor dem Fahren hast, und seit der Prüfung auch keine Fahrpraxis aufgebaut hast, dann solltest du es tunlichst vermeiden und irgendwo alleine mit dem Auto fahren. Auch nicht mit deinem Partner nebendran.
Am Ende baust du wegen der Nervosität einen Unfall, dein Partner kann nicht richtig eingreifen, und dann bist du noch verängstlichter und fährst nie wieder Auto.

Erkundige dich bei einer Fahrschule deines Vertrauens und nimm einige Fahrstunden. Am besten mit einem Auto, das mindestens die Größe eures aktuellen Autos hat. Gern noch etwas größer.

Und während der Fahrstunden erzähl dem Fahrlehrer ruhig von deinen Ängsten. Er wird dich dann ganz langsam und behutsam an die entsprechenden Situationen heran führen. Er kann dir Tipps geben, die dein Freund dir nicht geben kann. Ebenso kann er, wenn es mal haarig wird eingreifen.

Wenn du im Fahrschulwagen einigermaßen sicher bist, dann kannst du in eurem eigenen Wagen mit dem Fahrlehrer nebendran üben. So gewöhnst du dich an euer Auto. Wenn das dann auch klappt kannst du dein Wissen und Können auf einem Verkehrsübungsplatz und/oder bei einem Sicherheitstraining noch vertiefen.
Und ab da hilft einfach nur noch: üben, üben, üben.

Hallo,
ich kann Dir absolut nachfühlen.
Ich habe meinen Führerschein mit 19 gemacht, nun bin ich 44. Gefahren bin ich nach der bestandenen Prüfung noch 5 Jahre, aber nie weiter als bei uns im Ort und in die nächste Keinstadt, wo ich arbeitete. Selbst in der Stadt, in der ich die Fahrstunden absolviert und prüfung hatte, bin ich selbst als Fahrer niemehr unterwegs gewesen.
Dann habe ich geheiratet und mein Liebster hatte nur einen Schaltwagen. Ich fahre aber nur Automatik. Und da ich alles innerhalb von 10 fußminuten erreichen konnte (Arzt, Geschäfte, Apotheke) brauchte ich auch nicht mehr fahren. Andere Erledigungen machten und manchen mein Mann und ich meistens gemeinsam.
Dann haben wir vor 10 jahren unseren ersten gemeinsamen Automatik (Fortd Galaxy) Wagen bekommen. Und ich bin mit dem "Schiff" vom ersten Tag an gefahren, und das, obwohl ich 10 Jahre gar nicht mehr gefahren war...
Dann bekam ich irgendwann meine Angststörung und da traute ich mich nicht mehr zu fahren, aus Angst, im Auto eine Schwindelattacke zu bekommen.
Nachdem es mir wieder besser ging, fuhr ich wieder und jetzt seit einem Jahr bin ich auch wieder, wegen panikattacken, nur Beifahrer. Habe aber unseren Landrover auch gefahren.
Jedoch bin ich wie früher, sowohl den Galaxy und den Landrover, auch nur hier in der näheren Umgebung gefahren.

Mein Tipp an Dich, vllt. mal auf Automatik versuchen, da hat man mehr KOnzentration für den Verkehr oder ganz langsam wieder anfangen.
Ich habe abends ganz allein angefangen, erstmal nur "ums Carrée", dann immer ein paar Straßen mehr, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Danach habe ich mich in die Stadt getraut, etc. Aber ich lasse mich nicht nötigen, ich fahre in meinem Fahrstil, und bei Nässe auch mit 70 auf der Bundesstraße. Überholen tu ich selten, lieber tuckel ich hinter dem Trecker ne Weile her...

Aber Du schaffst das. Erstmal allein nur ins Auto setzen, und jeden Tag ein bisschen mehr.

Liebe Grüße
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt....

Liebe Leute,

vielen Dank für eure Antworten. Ich hab jetzt mal die ganze Zeit überlegt, warum ich eigentlich solche Angst hab und ich muss sagen, ich weiß es nicht!
Ein paar Punkte, die mich aber ängstigen sind:

1. das Auto meines Freundes hat 200PS, mein damaliges Fahrschulauto nur 100PS.

2. Mein Freund stellt seinen Sitz immer penibelst ein und meckert, wenn ich mal versehentlich seinen Spiegel anstupse. Er könnte damit leben, wenn ich alles umstelle, aber ich weiß eben, dass es ihn stört

3. auf der Autobahn gibts so viele Idioten, die einfach rausfahren ohne zu blinken und dann bummeln. Da sterbe ich schon als Beifahrer. Ich habe Angst nicht schnell genug reagieren zu können.

4. ich kann nicht anfahren im Benziner;-)

5. Wir wohnen in der Innenstadt einer Großstadt, da kann man nicht einfach mal so losfahren und ne Runde drehen.

6. ich kann nicht einparken und hab riesige Angst davor angehupt zu werden. Blöde, ich weiß, kann mir ja Wurst sein, wenn die hupen, aber so ist es eben.

7. schwere Unfälle hatte ich nie: nur einmal von der Straße abgekommen und in einem Feld gelandet und einen Auffahrunfall. Alles nicht wirklich schlimm.

Na das sind doch alles gar nicht sooo dramatische Sachen.

1) Das ist eigentlich erst mal egal. Du gewöhnst dich sehr schnell daran. Und 200 PS heisst ja nicht, dass du damit rasen musst. Aber es ist gut, wenn man eine gewisse Beschleunigung hat. Am Anfang einfach sensibel mit dem Gasfuß sein, dann wird das schon. Kleine Ausschläge ;-)

2) Ist er wirklich so "genervt", oder glaubst du einfach nur, dass ihn das so stört? Klar, mein Mann "motzt" auch schon mal, wenn ich ihm den Innenspiegel anrumpel. Aber das meint er nicht wirklch ernst. Und er stellt sich lieber die Spiegel mal neu ein, als dass ich gar nicht fahre.

3) Ja, die Vollidioten gibts aber überall. Nicht nur auf der Autobahn. Du wirst sicher schnell genug reagieren können. Den Blick für gefährliche Situationen muss man sich erst durch Fahrpraxis aneignen. Das kann einem ein Fahrlehrer nicht beibringen. Aber wenn du unsicher bist, dann klemm dich mit 90 km/h auf der rechten Spur hinter einen LKW (natürlich mit ausreichendem Sicherheitsabstand) und gut ists. Mit der Zeit wirst du aber merken, dass die Autobahn gar nicht sooooo chaotisch ist, wie man am Anfang denkt, und dann traust du dich auch mal zu überholen.

4) Das ist nicht wirklich schwer. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass moderne Diesel auch ganz schön zickig sein können. Ich mache eher einen Diesel aus, als einen Benziner. Und selbst wenn du ihn mal abwürgst. Who cares? Das passiert selbst deinem Freund heute sicherlich ab und an noch mal. Dann schmeisst den Karren wieder an und fährst weiter.

5) Wieso nicht? Gibts da keine Straßen?

6) Das konnte ich auch nicht. Habs in der Fahrschule gelernt, in der Prüfung geschafft und danach 8 Jahre lang nicht mehr angewendet. Folge war, dass ich Schiss hatte. Regelrechte Panik und auch nicht mehr gefahren bin.
Hab mir dann eine Doppelstunde auf einem Kombi gegönnt (bzw. von Schatzi gönnen lassen), mit einem super Fahrlehrer und seither ist einparken kein Problem mehr.
Ich hab mich auch immer aus der Ruhe bringen lassen. Hatte Panik, was der nachfolgende Verkehr denkt. Hatte Panik, was Fußgänger über mich denken könnten, wenn sie mich da rumkurbeln sehen.
Das muss man einfach alles ausblenden. In dem Moment wo ich einparke blende ich alles andere aus. Ich achte nur darauf, dass ich beim Einschlagen in die Parklücke kein entgegenkommendes Fahrzeug ramme, aber der nachfolgende Verkehr ist mir erst mal egal.
Mittlerweile komme ich wirklich gut und schnell in die Parklücken rein und weiss gar nicht, warum ich da mal so Angst vor hatte. Aber ohne einen Fahrlerer, der mir die Ängste genommen hat hätte ich das nicht geschafft.

7) Gut, vor Unfällen ist man nie gefeit. Selbst wenn man selber sehr defensiv fährt kann es immer einen geben, der nicht aufpasst und einen trifft. Aber viele Unfälle lassen sich durch eine vorausschauende Fahrweise vermeiden oder stark abmildern. Du darfst dich nur nicht mit dem Gedanken ins Auto setzen, dass du es eh kaputt fährst. Das musst du ausblenden. Sag dir, dass alles glatt geht, und dass ihr heil ankommt :).


Riskier es mal mit der Fahrstunde. Eine Doppelstunde kostet etwa 60 Euro, und dann siehst du ja gleich den Erfolg. Das Geld ist wirklich gut angelegt. Aber wenn du merkst, dass du mit dem Fahrlehrer nicht klar kommst, dann solltest du dir gleich eine andere Fahrschule suchen.

zu 5. klar, gibts hier Straßen;-) aber einige meinten eben, dass man erstmal außerhalb oder dort wo wenig Verkehr ist, üben sollte. Das geht ja hier nicht, da man sofort im Getümmel ist, bzw. von dort loslegt.

Das mit der Fahrstunde ist an sich ne gute Idee. Blöd ist nur, dass mein lieber Fahrlehrer von damals nicht mehr da ist und für so wenige Stunden noch an einen anderen gewöhnen?!