Ich bin geschockt! Senioren und Auto fahren...

    • (1) 25.10.09 - 08:49

      Hallo,

      gestern war ich einkaufen und beim Auto einräumen auf dem Parkplatz kam eine ältere Frau auf uns zu. Ich dachte mir erst was sie von uns will weil ich sie nicht kannte. Sie wollte gar nicht zu uns sondern kramte einen Schlüssel hervor und schloss das Auto neben unserem auf. Ein schweineteurer BMW. Als sie sich dann auf den Fahrersitz quälte dachte ich, ich seh nicht richtig. Diese Frau war locker 75 wenn nicht älter. Vom Einkaufsmarkt bis zu ihrem Auto brauchte sie eine Ewigkeit, nachdem sie ins Auto eingestiegen war, musste sie sich erst ausruhen und mehrmals durchatmen. Beim Rückwärtsgang einlegen konnte man ihre Anstrengung förmlich spüren.
      Sie fuhr dann vom Parkplatz runter, eierte über mehrere andere Parkplätze zur Ausfahrt, wobei sie zwei Mal fast ein Auto gerammt hätte und raste dann davon.

      Später auf einer Landstraße hatte ich einen Mann vor mir, der beinahe in die Leitblanke gefahren wäre. Er konnte seine Spur kaum halten, bremste wenn ein Auto auf der Gegenseite kam auf 40 runter und war immer ganz kurz davor die Leitblanken mit zu nehmen. Er fuhr Schlangenlinien, mal zu schnell mal viel zu langsam...
      In einer ORtschaft hielt er dann an einer Garage an. Da hab ich gesehen, dass auch dieser Herr locker über 70 war.

      Ich habe nichts gegen Rentner und Senioren, auch nicht dagegen dass sie einen Führerschein besitzen und Auto fahren. Ich finde nur, es sollte strenger kontrolliert werden. Solche Leute wie ich sie gestern gesehen habe, sind potenzielle Geisterfahrer. Ich bin mir ganz sicher, dass der BMW von der Dame auf dem Parkplatz nicht mehr lange so schön und teuer aussieht. Wir wohnen hier in der Stadt, sogar Sonntags fahren Busse und Bahnen. Montags bis Samstags im 20-Minuten Takt!
      Wieso fahren solche Menschen noch Auto und warum kann man nichts weiter machen als zuzuschauen und abwarten bis was passiert. Vorher nimmt diesen Leuten keiner den Führerschein ab.

      Ich bin wirklich dafür, dass es ab dem Rentenalter ein Mal im Jahr einen Test gibt der bestanden werden muss. Ohne Test kein Führerschein - fertig!

      Wie seht ihr das? Habt ihr auch schon so schockierende Erlebnisse gehabt? Oder sogar schlimmere?

      Liebe Grüße
      Sabrina

      • Was machen wir dann mit den vielen jungen Fahrern, die ruecksichtlos fahren, rasen, alkoholisiert (wenn nicht noch schlimmeres) Auto fahren?
        Ich verstehe was Du meinst, nur wird es nicht so leicht realisierbar sein.

        LG

        Biene

        • Ich gebe Dir recht!

          Allerdings müssen junge Autofahrer oder Eltern, die ihre Führerscheinneulinge mit ihrem Auto fahren lassen, sehr hohe Versicherungsbeiträge wegen der Risikoeinstufungen zahlen.

          Konsequenterweise müssten dann auch Risikobeiträge für Senioren ab einem gewissen Alter gezahlt werden.

          Ob das moralisch allerdings vertretbar ist...

          Ist halt alles schwierig.

          Ich selbst rege mich übrigens meistens über völlig unsichere Frauen am Steuer auf. War lange Zeit Berufspendlerin und eine Frau in einem Kleinwagen war für mich das größte Grauen!


          • "Ich selbst rege mich übrigens meistens über völlig unsichere Frauen am Steuer auf. War lange Zeit Berufspendlerin und eine Frau in einem Kleinwagen war für mich das größte Grauen! "

            Geht mir genau so. Manchmal sieht man es schon im voraus, was da auf einen zukommt.
            Wenn ich hier im Forum dann immer mal wieder von Frauen lese, die zwar nen Füherrschein vor Jahren gemacht haben aber aus Angst nur bestimmte Strecken fahren oder nur dann mal, wenn der Ehemann verhindert ist, wird mir Angst und Bange!

            LG

      Ich hatte kürzlich auf der Autobahn eine total bedrohliche Situation (und hatte alle meine Kinder im Auto) und der Fahrer war um die 40.

      LG
      Anne

      Mir fällt das auch öfter auf und dabei sitzen die älteren Herrschaften nicht immer unbedingt selbst am Steuer. Selbst zu Fuß sind sie manchmal schwerer einzuschätzen als Kleinkinder.

      Andererseits kann ich verstehen dass viele an ihrem Fühererschein festhalten. Denn er bedeutet ja doch ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Meine Oma z.B. hat erst mit 60 überhaupt den Führerschein gemacht, das ist mittlerweile 15 Jahre her. Es wird langsam schwierig für sie, das sieht sie selbst. Aber seit mein Opa tot ist steht sie ziemlich allein da. Mein Onkel wohnt zwar im gleichen Haus, ist aber berufsbedingt selten zu Hause. Seine Frau und meine Oma kommen klar miteinander, mehr aber auch nicht. Der einen ist es zu blöd ständig um Hilfe zu betteln, der anderen ist jeder Schritt zuviel. Und meine Eltern und ich, wir wohnen 300 km entfernt.

      Und nun stell dir vor, man würde morgen von ihr verlangen den Fühererschein einmal jährlich testen zu lassen. Das wäre ganz sicher nicht kostenlos. Woher soll sie das geld dafür nehmen?

      Also deine Ansicht in allen Ehren, aber umsetzbar ist das eher nicht.

    • Hallo Sabrina!

      Ich bin ganz deiner Meinung!
      Ich hab auch nix gegen Senioren und Rentner....
      aber wenn sie meinen noch mit 70/75 Auto fahren zu müssen, obwohl sie WISSEN das sie eine Gefahr für andere darstellen dann hörts echt auf. Und ich kann mir nicht vorstellen das sie es NICHT wissen.#cool

      Ich wäre auch für einen Führerschein Test ab 60 oder so.
      Und wer nicht mehr fit ist, hat halt leider Pech.

      Und jepp, ich hatte auch schonmal so ein Erlebnis. (Eigentlich mehrere aber das eine blieb mir besonders im Gedächtnis) Ich war Beifahrer bei meiner Mutter damals, wir kamen grade von der Autobahn runter, und bogen gleich ab, und da kam uns ein geisterfahrer entgegen.
      Ein OPA der falsch aus der Tanke rausgefahren war.
      Der kam direkt auf uns zu, meine Mutter konnte grade noch ausweichen#zitter#schwitz

      Dann kam neulich erst ne Unfallmeldung da ist auch ein sehr alter Mann über die Autobahn gerast....oder geiert
      (wie auch immer) Und hat eine Mutter samt Kind in den Tod gerissen. Der Vater hat als einziger überlebt.

      Oder ein Älteres Ehepaar, sahß im Auto, und der Fahrer verlor die Kontrolle. Das Auto raste über eine stark belebte Stadt-Straße mit Cafe usw...direkt durch die Stühle auf denen Leute sahßen, ein Kind wurde von dem Auto gerammt usw...

      Wenn ich sowas höre bekomm ich echt nen Hals.
      Wieviele Leute könnten noch leben, wenn diese Alten Leute mal Bahn fahren würden?

      Wie gesagt, es sollte echt solangsam ein Test ab 60 eingeführt werden. Bin absolut dafür#pro

      Gruß Kuller

      • Warum ab 60?
        Es gibt genau soviele jüngere Menschen, die als Zeitbomben unterwegs sind. Ich denke nicht, dass alte Autofahrer mehr Unfälle verursachen als halbstarke Füherscheinneulinge, die ihren Kumpels was beweisen wollen und dafür nciht die nötige Praxis haben oder ängstliche Frauen, die vor 20 Jahren mal den Führerschein gemacht haben und seither nur in Notfällen mal fahren. Schau Dir mal diese Damen an, die den Sitz auf die vordeste Raste stellen und so hinterm Lenkrad klemmen, dass sie gar keinen Überblick mehr haben und spontane starke Lenkbewegungen gar nicht mehr möglich sind....

        Hier in der Ecke haben sich vor kurzem 4 oder 5 ganz junge Bengel mit dem nagelneuen Auto des Vaters tot gefahren, mit 180 km/h in der Stadt....warum bekommen solche Anfänger nicht strengere Auflagen wie den Stufenführerschein beim Motorrad?

        Gruß,

        W

        Der Autofahrer, der meinen Cousin getötet hat, war gerade mal 26.

        Was machen wir mit Autofahrern unter 30?

        Mit 60 stehen noch viele voll im Berufsleben und müssen von daher schon geistig aktiv sein- und brauchen auch ihr Auto um zur Arbeit zu kommen.

        Ich denke Grenze ab 60 ist gnadenlos verfrüht - auch wenn dir vielleicht Menschen ab 60 alt vorkommen- Rentner sind sie da noch lange nicht

        Gabi

    ....die Ausdrucksweise teilweise hier, die natürlich nur von jüngeren Menschen kommen kann#kratz
    "Lektion erteilen mit dicht auffahren"
    "wenn nicht fit, dann Pech gehabt" usw.
    Verdammt nochmal, ich ärgere mich auch grün, wenn so ein alter Mann, am besten noch mit Hut, mir die Vorfahrt nimmt oder einen Stiefel zusammen fährt.
    Aber -genauso oft haben mir schon junge gedankenlose Frauen den Parkplatz weggenommen, obwohl ich schon blinkend am Einfahren war - oder sind offensichtlich nicht im Besitz eines Blinkers usw usw. Und wer hat laufend das Handy am Ohr während der Autofahrt ? Garantiert nicht die Älteren !!!!#aerger
    Und - noch - werden in unserem Zeitungsbereich mehr Unfälle von jugendlichen Rasern verursacht als von Alten. Letzte Woche DREI TOTE Jugendliche, die noch andere schwer verletzten usw usw

    Seh- und Hörtest alle 5 Jahre würde ich durchaus begrüßen, aber für ALLE - besonders auch für die, die mit ekelhaft wummernden Bässen - und entsprechenden Hörschäden - durch die Gegend fahren und es nicht mal wissen.
    Aber gleich die komplette Fahrtüchtigkeit in Frage zu stellen, weil jemand nicht mehr so gut zu Fuß ist, ist Quatsch !
    Ich bin 55 Jahre alt und fahre unfallfrei seit 1973 ! Dabei fuhr ich bis vor wenigen Jahren ca 25- 30.000 km jährlich - also ich weiß schon, wovon ich rede.
    LG Moni

    Da unterschreib ich auch mit!!
    Uns wäre gestern beinahe ein Fahranfänger ins Auto gerast, mir is heute immer noch schlecht. Wir waren auf der Vorfahrtsstraße und der kam von links, er hat noch das Auto von ihm aus links vorbei gelassen und is dann volle Kanne in die Kreuzung gerast.....GSD hat mein Mann schnell reagiert und das die Straße dort so eine kleine Ausbuchtung hat, sonst wäre der uns mit Karacho reingebrettert. Wir waren auch mit unseren Kinder unterwegs und ich muß dazu sagen, wir haben einen großen blauen Bus, also wenn man den auch schon übersieht.......
    Auch das mit dem Test alle paar Jahre finde ich sinnvoll, net nur ab nem bestimmten Alter. Mein Vater is jetzt 62 und Busfahrer, er muß alle 2 Jahre so einen Test mitmachen, sonst wird ihm der Busschein gezwickt, er fährt jetzt auch seit über 40 Jahre unfallfrei!!!

    LG Alex

Hallo,

ich finde es echt schwachsinnig was du da schreibst.
Ist nicht bös gemeint, und auch nichts gegen dich, aber die Kernaussage finde ich halt unschlüssig.
Mein Opa ist 88 und fährt noch sehr gut Auto, dazu kommt das die meisten Unfälle durch Fahranfänger passieren. Die Brüder meines Opas sind 90 und 85 und haben beide freiwillig ihren Führerschein abgegeben, da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fahren WOLLTEN.
Mein Opa selber, sagt das er auch sofort zur Führerscheinstelle gehen würde wenn er merken würde das es für ihn und andere gefährlich werden würde wenn er hinter dem Steuer sitzt.
Wenn es diese Tests geben sollte, dann fü alle, nicht nur für bestimmte Gruppen. Genau so könnte man ja auch sagen, dass Fahranfänger nur 25PS Autos fahren dürfen oder ährnliches. Mir jedenfalls ist ein Senior vor mir der 20 oder 30 km/h langsamer fährt als erlaubt lieber als ein 18 Jähriger hinter mir der drängelt und mich verunsichert. Wenn ich an einige Bekannte denke die sich mit ihren AUtos auf die Straße begeben wird mir schlecht, ein Tigra mit 304 Ps oder ein Astra mit 250PS und hinterm Steuer junge Männer die die tollsten sein wollen.
Ne, da lob ich mir doch so manchen Senioren der schleicht.
Und ja, ich hatte auch schon gefährliche Situationen, aber meist war der Verursacher aber ein junger Mann, der sein Auto und seine Fahrkunst nicht einschätzen konnte.

LG

  • "Ich finde es echt schwachsinnig was du da schreibst. "

    Meintest Du diese Aussage:

    "Ich habe nichts gegen Rentner und Senioren, auch nicht dagegen dass sie einen Führerschein besitzen und Auto fahren. Ich finde nur, es sollte strenger kontrolliert werden."

    Du bist also gegen eine Überprüfung, ob alte Autofahrer noch die körperliche Fähigkeit zum Autofahren besitzen (insbesondere die Notwendige Sehfähigkeit) ?

    Ist ein solches Ansinnen wirklich schwachsinnig?

    • Ja genau die meinte ich, denn diese Prüfung bezöge sich dann nur auf eine bestimmte Gruppe von Autofahrern.

      Sollten denn dann auch Junge Leute daraufhin geprüft werden ob sie genügend Verantwortungsbewusstsein besitzen um Autofahren zu dürfen. Und es sind nicht nur die Alten Leute die schlecht sehen. Es gibt genügend Autofahrer deren Sehfähigkeit sich erst 1 oder 2 Jahre nach der Prüfung verschlechtert. Dazu kommt, dass es dann auch ein Verbot geben müsste wie laut man Musik im Auto hören darf, damit die Konzentration und die Hörfähigkeit nicht beeinträchtigt werden etc.p.p. das würde dann darauf hinaus laufen, dass nur ca. 25% der jetztigen Autofaher ihren Führerschein berechtigt besitzen.

      • Ich hoffe Du gehst nicht davon aus, dass körperliche Mängel (insbesondere die Sehfähoigkeit) bei jungen Menschen genauso häufig sind wie bei alten Menschen?

        Dies widerspräche nämlich jeglicher medizinischer Erfahrung.

        Wenn man Deiner Logik folgen würde sollte man auch sämtliche Krebsuntersuchungen ab 50 einstellen, weil auch junge Menschen Krebs bekommen können.

        Jede Prüfung beinhaltet auch eine Wahrscheinlichkeitsstatistik wie häufig eine bestimmte Personengruppe betroffen ist und eine finanzielle Machbarkeit.

        Natürlich wäre es besser bei allen Menschen alle zwei Jahre die Sehfühigkeit zu prüfen.

        Wenn hierfür aber nicht genug Geld vorhanden sein sollte, soll man dann gar nicht prüfen oder nicht doch besser bei der Gruppe anfangen, die es am nötigsten hat?

        Die Prüfung der Sehfähigkeit ist bei alten Menschen x-fach angebrachter als bei jungen Menschen (ich setze das als Allgemeinwissen voraus) und darüberhinaus sehr kostengünstig.

        Der Hinweis, dass man dann alles mögliche untersuchen müsste nicht durchdacht. Jede Untersuchung könnte man bis ins Unermessliche ausdehen. Dies kann doch aber kein Grund sein anzufangen oder jegliche Untersuchung abzulehnen.


        • Naja, wenn du als Allegemeinwissen vorraussetzt, dass bei alten Menschen die Sehfähigkeit eher beeinträchtigt ist als bei Jungen Menschen, sollte dir aber auch bewusst sein, dass Verkehrsunfälle eher von Jungen Menschen verursacht werden. Fahranfänger sind in 59% der Verkehrunfällen Verursacher. Und dann, nur weil man sich grad über einen Senioren aufregt, zu behaupten das nur Senioren Getestet werden sollen, ohne sich zu informieren ist doch ziemlich flach. Natürlich rege ich mich auch oft über andere Verkehrsteilnehmer auf, aber ich kann dann nicht so pauschaliesieren. Nur weil mein Opa mit 88 Jahren noch fit ist kann ich das nicht von jedem Senioren behaupten aber genausowenig kann ich von 2 oder 3 Senioren die mich auf dem Parkplatz stören auf die Allgemeinheit schließen. Jeder von uns hat schon mal eine Situation gehabt in der er sich über einen alten Menschen geärgert hat, aber genauso haben wir uns sicherlich alle schonmal über einen Jugendlichen geärgert, nur erinnern wir uns alle nur all zu gut daran wie wir in dem alter waren, wie es im Gegenzug ist alt zu sein können wir natürlich nicht wissen und haben daher kein Verständnis dafür.
          Fakt ist aber, wenn es nach einigen hier ginge, sollte man ab 65 das Haus nicht mehr verlassen, weil man im Laden an der Kasse stört, im Straßenverkehr die anderen Teilnehmer aufregt, sich anmaßt Tipps die aus Erfahrungen rühren zu geben oder zu langsam auf dem Burgersteig entlang geht.

          • Du schreibst am Thema vorbei.

            "sollte dir aber auch bewusst sein, dass Verkehrsunfälle eher von Jungen Menschen verursacht werden."

            Dies ändert doch aber nichts daran, Unfälle zu vermindern die durch mangelnde Sehfähigkeit passieren.

            Und da fängt man bei der Gruppe an wo dies am häufigsten der Fall ist.

            Welchen praktikablen und kostengünstigen Test schlägst du vor die Unfallquote durch junge Fahrer zu vermindern?

            "Fakt ist aber, wenn es nach einigen hier ginge, sollte man ab 65 das Haus nicht mehr verlassen,"

            Dies ist doch eine Extrembehauptung um die es gar nicht geht.

            Nach Deiner Logik müsste man also den Probeführerschein abschaffen, weil auch ältere Fahrzeugführer oft unvernünftig fahren?





Hi!

Ich finde diese Pauschalisierungen immer wieder toll (achtung, das war ironisch!).

Da machen manche ein, zwei oder drei unschöne Erlebnisse mit einer Altersklasse und schon wird es auf die ganze umgelegt. Und auch die Aussagen, die Frühchenomi schon so schön rausgefilter hat finde ich unter der Gürtellinie. Wie schön, dass wir alle mal nicht älter werden und dann auch immer so fit und gesund bleiben wie im Moment...(auch wieder Ironie)

Klar, gibt es ältere Verkehrsteilnehmer, die sollten nicht mehr hinter das Steuer, aber genauso (oft sogar in noch größerer Menge) treten die jüngeren noch negativer auf. Z.B. indem sie sich maßlos überschätzen, rasen, andere bedrängen, sich selber als der King auf der Straße betrachten, Rücksicht ist ein Fremdwort und Fehler machen nur die anderen, da wird ausgebremst, geschnitten, mit Alkohol im Blut gefahren und und und...

Wenn Kontrolle, dann für alle in regelmäßigen Abständen, sowohl was die Kenntniss der Verkehrsregeln als auch die Gesundheit betreffen. Bleibt dann nur noch die Frage wie dsa bewerkstelligt und vor allem bezahlt werden soll. Wenn es mal soweit ist und das Geld die Steuerzahler zahlen müssen, dann hoffe ich, dass die, die jetzt so laut nach den Kontrollen brüllen sich dann nicht beschweren, weil sie für diese Sicherheit auch noch zahlen müssen und auch noch selber überprüft werden#schock

Was mich betrifft habe ich schon über alle Gruppen mal schimpfen "dürfen": Alte, Junge, Mittelalte, Fußgänger, Autofahrer, Radfahrer, Mototradfahrer, Frauen und Männer. Und wenn es die Kontrollen irgendwann mal geben sollte, denke ich , werde ich zwar nicht gerade in Begeisterungstürme ausbrechen, denn wer läßt sich schon gerne kontrollieren, werde aber dennoch dort teilnehmen. Denn ich kann nicht über andere meckern und bin mir evtl. gar nicht bewußt, dass ich auch eine Gefahrenquelle darstelle. Vielleicht bin ich ja der Geisterfahrer und nicht alle anderen die mir entgegenkommen;-)

LG

curlysue

Leider sind viele Senioren ohne ihr Auto nicht mehr mobil. Mein Nachbar konnte nicht mehr gut hören, seine Reaktionen waren nicht mehr gut. Alle haben was gesagt, keiner konnte was dran ändern.
Vor 2 Monaten verursachte ER einen schweren Unfall und starb einen Tag später. Hätte man die Möglichkeit die Fahrtauglichkeit mancher anzufechten, hätten das bei ihm alle getan, aber man ist machtlos.

hallo,
ich weiß was du meinst,ist aber nicht ralisierbar.weil es eben auch junge menschen gibt die so fahren.wenn ich manchmal ne frau vor mir habe,die auf ner landstrasse einen únfall förmlich hervor ruft,in dem sie mit 60 da entlang gurkt,und alles hinter ihr schon immer giftiger wird..könnte ich auch schreien.
aber wieviel jugendlich autofahrer,sind als geisterfahrer unterwegs,da sie sich dorgen usw eingeworfen haben.wieviele menschen mussten sterben,weil die fahrer unter alkohol standen.es gibt auch genügeng junge menschen,menschen mittleren alters die nen hörtest usw nicht überstehen würden.
lg
tokessaw

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