Panische Angst vor Nachbars Hund --- was is nu richtig?

Hallo


ich habe (ein für mich ) RIESENPROBLEM!

Ich whne in einem Mehrfamilienhaus und fühle mich dort eigentlich sehr wohl....das eigentlich kommt daher, dass unsere Nachbarn einen Hund haben..naja eigentlich liegt es eher am Gesamtpaket.

Die Herrschaften, die unter uns wohnen sind stadtbekannte Zigeuner/Schrottis. Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, ausser einen Haufen Respekt vor ihnen und ihrer Schlagkraft...auch wenn es sicher einige Ausnahmen unter ihnen ghibt, aber das weiss ich eben nicht genau...

Seit dieser Hund (sog."Kampfhund" ich glaube American Stafford oder so..) dort lebt, hechte ich immer wie eine Irre die Treppe runter, Kind untermn Arm und dann nichts wie raus...bisher haben wir uns immer nur von weitem gesehen...ich hatte schon ein Gespräch mit dem Vermieter, Hundehaltung ist bei uns eigentlich nicht erlaubt usw...aber eigentlich möchte ich da auch keinen Streit anzetteln, aber heute hatte ich meinen ganz persönlichen Albtraum..

Ich will aus der Haustür raus, zur selben Zeit will er rein mit dem Hund. Ich seh ihn, knall die Tür vor seiner Nase zu und renne in den Keller, wo ich mich im Dunkeln einschliesse und warte..als ich seine Hautür gehört habe, bin ich raus...HORROR PUR!!!! Ich hab eine panische Angst vor Hunden, wurde mal ganz doll gebissen.

So, nun hab ich zwei Lösungen: 1. ich wende mich an den Vermieter, er soll sie rausschmeissen oder 2. :
Meine Mutter hat mit einer Arbeitskollegin telefoniert, welche mit diesen Menschen verwandt ist. Sie hat vorgeschlagen, morgen zu mir zu kommen und dann zu den NAchbarn runter zu gehen, weil ich einfach keine Angst mehr haben möchte (aufgrund Panikattacken ist es doppelt so schlimm). Ich würde mich so gern selbst davon überzeugen, dass der Hund nichts tut, aber ist das auch wirklich so???

Ich hab echt Schiss und weiss nicht was ich machen soll


LG Julia

Hallo Julia,

davor habe ich auch panische Angst, das jemand hier bei uns einzieht mit so einem sogenannten Kampfhund, hatte auch ein ganz schlimmes Erlebnis, als ich damals hochschwanger nach Hause im dunkeln von einer Feier kam, plötzlich kam ein Hund auf mich zugerannt , hinter ihm her eine Horde Punker , ich bin erstarrt und stand echt unter schock, der Hund kam auf mich zu , war ein weisser Bullterrier und hat gebellt und schon die Zähne geflätsch #zitter#schwitz#schock
Er war bestimmt 6 meter von mir weg, als der Besitzer geschrien hat , da ist er stehengeblieben , ich war so fertig danach, und habe seit dem Erlebnis regelrechte Angstzustände wenn ich einen Kampfhund sehe.
Bin letzens sogar in der Stadt einfach über eine befahrene Strasse weil mir so ein Hund engegenlief und ich keine Möglihckeit hatte auszuweichen :(

Kann dich also echt gut verstehen..ist halt echt eine schwierige Sitation , weil die bei euch im Haus leben.
Ich würde einfach mal mit dem Besitzer reden..und ihm sagen das du solche Angst hast...und ihn fragen ob er denn nicht den Hund zurückhalten kann wenn er dich sieht und warten kann bis du z.B. die Treppe runterbist .

Ansonsten fällt mir auch nichts ein, obwohl die meisten ja ganz liebe sind, von einer Bekannten der Stafford ist auch ein ganz lieber, trotzdem würde ich ihn niemals in die Nähe meiner Kinder lassen und ich habe auch immer ein mulmiges Gefühl wenn ich sie treffe.

VG Jasmin

Bitte nicht auf die Rechtschreibung achten ;)

Ich denke es geht der TE nicht um "Kampf"hunde. Ich glaube, dass auch ein Schäferhund ihr Angst machen würde.

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hallo,

ich hab noch eine 3. Idee: Du machst eine Therapie. Ich meine es wird noch mehr Hunde in eurer Stadt geben. Willst du die alle kennenlernen und dich vergewissern, dass sie auch nichts tun? Mmmh... das kann ziemlich zeitaufwendig werden?! Ich denke du solltest die Ursache des Problems anpacken. Und das sind meines Erachtens grundsätzlich erstmal nicht die Hunde.

Idee 2 ist allerdings auch ein Anfang. Viel Erfolg.


vg, m

Vielen dank.
Ich bin bereits in Therapie, diese hat allerdings mit dem Tod meiner Tochter zu tun, weniger mit den Hunden, was aber durchaus auch mal angesprochen werden sollte, da hast du recht!

Hallo Julia,

dich davon zu überzeugen, dass er "nichts tut" bringt nicht wirklich was. Ein Hund der beisst ist im Alltag nicht unbedingt eine reissende Bestie. Der kann zuhause ganz lieb und brav sein und mit dem entsprechenden Schlüsselreiz beisst er trotzdem.

Das macht dir jetzt wahrscheinlich noch mehr Angst...Ich würde den Nachbarn einen Brief schreiben und mitteilen, dass du aufgrund eines Beissvorfalls wirklich panische Angst vor Hunden hast und sie bittest Abstand und den Hund von dir fern zu halten.

Ich habe auch einen Hund und zwei moslemische Familien in der Nachbarschaft, deren Kinder auch grosse Angst vor Hunden haben (einer davon wurde vor zwei Jahren auch übel gebissen) und sobald ich die sehe rufe ich meinen Hund ran und leine ihn an (und mache einen grossen Bogen), weil ich nicht möchte, dass sie wegen uns Angst haben müssen.

Das finde ich echt toll!!!

Müsste mehr solcher verantwortunsvollen Hundehalter geben, dann hätte ich bestimmt auch keine Angst mehr!

Leider ist das nicht die Regel.

Dabei hab ich noch nicht mal einen Listenhund sondern nur eine Beaglefusshupe. Die Rasse neigt überhaupt nicht zu Aggressionen. Aber das weiss schliesslich nicht jeder.

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Ist diese Hunderasse nicht verboten in Deutschland? Wenn ja, dann ruf doch in der Gemeinde/Stadt an und informiere diese. Die müßten dafür zuständig sein.

Ich glaube , mit einem Wesenstest darf man die halten, bin mir aber auch nicht sicher....

Ich mag mir mit denen auch echt ungern Ärger einhandeln, nach meiner heutigen Aktion wissen die dann eh, dass ich dahinter stecke.....

Man ich penn schon bei meinen Eltern, weil ich mich nicht nach Hause trau

Wunderbare Lösung!

Die Haltung ist in Deutschland im übrigen NICHT verboten und die Rasse hat sie nur vermutet.

Gruß,

W

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Ich habe sowas über mir wohnen.

Sie 50kg schwer, der Köter mindestens genau soviel. Wenn der die Treppe runtergerannt kommt, kann sie den gar nicht halten.

Ich bin jedesmal froh mit meinen Kindern in meiner Wohnung zu sein. Was gar nicht so einfach ist, da Lilly mit 1,5 Jahren gerne selber Treppen steigen will.

Naja, LG und einen schönen Abend, Anja

DAS kenn ich sooo gut, ich schlepp den Kleinen immer so schnell wie es geht die Treppen rauf und bin oben dann immer fix und fertig

Hallo,

da ich schon einige Postings von dir gelesen habe, und einfach empfinde dass du ne gute Seele bist.

Ich würde es einfach mal versuchen, mit der Familienangehörigen was zu regeln, bzw. mit ihr zusammen zu "erforschen" inwiefern wirklich ne Gefahr von dem Köter ausgeht.
Solltest du dich dann immer noch unwohl fühlen, und dein Wohl und das deines Sohnes in Gefahr sehen, würde ich mich an den Vermieter wenden.
Du hast dann dein Bestes versucht.
Zudem ist es ja auch laut Vertrag verboten Hunde zu halten, wenn ich das richtig verstanden habe.

Gehe erst den Weg der "Menschlichkeit", sollte der nicht fruchten dann hälst du dich an dem was vorgegeben ist, nämlich den Vermiter aufzusuchen, weil die anderen Mieter etwas "Verbotenes" tun.

LG
Selma

...upps#hicks
Im Text sind ein paar Fehler, ich hoffe du verstehst trotzdem wie ich das meine.

LG
Selma

Hallo#liebdrueck

schön, von dir zu lesen.

Ja, bei uns ist normalerweise jegliche Tierhaltung verboten, aber ich denke auch, dass ich es erstmal auf dem friedlichem Weg versuchen sollte...ich bin so aufgewühlt und hab mächtig Angst vor morgen , aber ich denke auch, das ist der beste Weg....drück mir die Daumen, dass der mich nicht auffrisst

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Ob DIESER Staff harmlos ist, kann Dir hier niemand sagen aber ich glaube nicht, dass die Halter so bescheuert sind, ein Risiko einzugehen, wenn Dir der Vorschlag gemacht wurde.
"Anscheißen" würde ich sie auf keinen Fall, es hat Dir ja niemand etwas getan und niemand kann etwas für Deine Phobie. Die würde sich vermutlich genau so gegen unsere 15jährige zahnlose und grundgutmütige
Staff-Omi richten, die in ihrem Leben noch nix Böses getan hat...

Versuch, Deine Panik in den Griff zu bekommen, Du kannst nicht Dein Leben lang Dich im Keller einschließen, wenn Dir ein Hund begegnet. Mach den Termin oder frag im nächsten Hundesportverein/Tierheim, ob man Dir dort helfen kann, bevor Du einem bisher unauffälligen harmlosen Hund eine Zukunft im Tierheim oder die Euthanasie verschaffst aufgrund DEINER unbegründeten Angst.

Sog. "Kampfhunde" sind im übrigen in der Regel besonders gutmütige Tiere mit einer HOHEN Reizschwelle.

Gruß,

W

Richtiiiisch!!!!#pro

Also ganz ehrlich ihm die Türe vor der Nase zuzuschlagen und sich im Keller einzuschließen halte ich für übertrieben. Ganz ehrlich muss sowas sein?
Wobei ich es natürlich auch verstehen kann wenn man eben solche Panik hat.
Ela

Ich mach sowas bei Spinnen#hicks
Nur nicht im Keller, da sind mir zu viele, da geh ich gar nicht erst rein#zitter

Na spinnen kann ich auch nicht ab. Oder vor Jahren hing ein Käfer bei mir am Hemd und ging nicht runter. Mein Mann stand nur da und lachte blöd. Sorry es gibt Dinge da stell ich mich auch nicht so helle an, grins.
Ela

Hallo!

Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich wurde im Sommer von einem "Kampfhund" gebissen und sehr verletzt.

Seitdem habe ich panische Angst vor Hunden. Anfangs war es so schlimm, dass ich das Haus nur in Bgleitung verlassen konnte. Öffentliche Veranstaltungen mussten wir frühzeiteig verlassen, weil ich Panikattacken bekam, wenn dort große Hunde waren.

Ich mache jetzt eine Therapie, weil ich mit dieser Panik nicht leben kann und WILL. Ich will mich durch meine Angst nicht so kaputt machen lassen. Hunde begegnen einem überall. Ich will wieder raus gehen können, ohne Angst haben zu müssen, was mir hinter der nächsten Ecke begegnet.

Die Therapie hilft mir gut, aber es ist noch ein langer Weg. Zusätzlich nehmt ich Citalopram 20mg, das macht mich ruhiger und hilft mir auch sehr.

Wende Dich an Deinen Psychotherapeuten und weite die Behandlung auf die Hundephobie aus. Du tust Dir keinen Gefallen, wenn Du nicht dagegen angehst.

Liebe Grüße und alles Gute
P.

Hallo,

wenn ich lese, wie es dir ergangen ist, dann wird mir ganz anders. Ich habe auch Angst vor Hunden, bin aber zum Glück noch nie gebissen worden. Ich fühle mich immer so hilflos, weil die "Herrchen" und "Frauchen" regelrecht überlegen arrogant reagieren, wenn sie die Angst bemerken. Oder es wird sich lustig gemacht, finde ich auch unangebracht.

Im Grunde gehören Hunde nicht in die Stadt, aber leider wird sich nichts daran ändern. Mir hat im Moment der Umzug in eine "vornehme" Gegend geholfen. Hier gibt es nur Minihunde, die außerdem an der Leine sind. Da merkt man gleich, welche Sorte Mensch diese angstmachenden Hunde hält. Ja, es gibt auch Ausnahmen. Aber in der Regel würde ich schon wegen des dazugehörigen Halters die Straßenseite wechseln (auch wenn der keinen Hund hätte...).

Ich wünsche dir alles Gute.
LG Tabea

Zunächst einmal ist er richtig, zu den Nchbarn hinzugehen. Einfach nur aufgrund von Vorurteilen Angst vor denen haben, ist dumm. Vielleicht sind sie ja nett und haben Verständnis?

Wenn nicht:
da bei euch Hundehaltung sowieso verboten ist, kannst Du Dich ganz einfach an den Vermieter wenden. Nicht die Familie, sondern der Hund muss weg.