Panische Angst vor Nachbars Hund --- was is nu richtig?

    • (1) 13.11.09 - 20:40

      Hallo


      ich habe (ein für mich ) RIESENPROBLEM!

      Ich whne in einem Mehrfamilienhaus und fühle mich dort eigentlich sehr wohl....das eigentlich kommt daher, dass unsere Nachbarn einen Hund haben..naja eigentlich liegt es eher am Gesamtpaket.

      Die Herrschaften, die unter uns wohnen sind stadtbekannte Zigeuner/Schrottis. Ich habe wirklich nichts gegen diese Leute, ausser einen Haufen Respekt vor ihnen und ihrer Schlagkraft...auch wenn es sicher einige Ausnahmen unter ihnen ghibt, aber das weiss ich eben nicht genau...

      Seit dieser Hund (sog."Kampfhund" ich glaube American Stafford oder so..) dort lebt, hechte ich immer wie eine Irre die Treppe runter, Kind untermn Arm und dann nichts wie raus...bisher haben wir uns immer nur von weitem gesehen...ich hatte schon ein Gespräch mit dem Vermieter, Hundehaltung ist bei uns eigentlich nicht erlaubt usw...aber eigentlich möchte ich da auch keinen Streit anzetteln, aber heute hatte ich meinen ganz persönlichen Albtraum..

      Ich will aus der Haustür raus, zur selben Zeit will er rein mit dem Hund. Ich seh ihn, knall die Tür vor seiner Nase zu und renne in den Keller, wo ich mich im Dunkeln einschliesse und warte..als ich seine Hautür gehört habe, bin ich raus...HORROR PUR!!!! Ich hab eine panische Angst vor Hunden, wurde mal ganz doll gebissen.

      So, nun hab ich zwei Lösungen: 1. ich wende mich an den Vermieter, er soll sie rausschmeissen oder 2. :
      Meine Mutter hat mit einer Arbeitskollegin telefoniert, welche mit diesen Menschen verwandt ist. Sie hat vorgeschlagen, morgen zu mir zu kommen und dann zu den NAchbarn runter zu gehen, weil ich einfach keine Angst mehr haben möchte (aufgrund Panikattacken ist es doppelt so schlimm). Ich würde mich so gern selbst davon überzeugen, dass der Hund nichts tut, aber ist das auch wirklich so???

      Ich hab echt Schiss und weiss nicht was ich machen soll


      LG Julia

      • Hallo Julia,

        davor habe ich auch panische Angst, das jemand hier bei uns einzieht mit so einem sogenannten Kampfhund, hatte auch ein ganz schlimmes Erlebnis, als ich damals hochschwanger nach Hause im dunkeln von einer Feier kam, plötzlich kam ein Hund auf mich zugerannt , hinter ihm her eine Horde Punker , ich bin erstarrt und stand echt unter schock, der Hund kam auf mich zu , war ein weisser Bullterrier und hat gebellt und schon die Zähne geflätsch #zitter#schwitz#schock
        Er war bestimmt 6 meter von mir weg, als der Besitzer geschrien hat , da ist er stehengeblieben , ich war so fertig danach, und habe seit dem Erlebnis regelrechte Angstzustände wenn ich einen Kampfhund sehe.
        Bin letzens sogar in der Stadt einfach über eine befahrene Strasse weil mir so ein Hund engegenlief und ich keine Möglihckeit hatte auszuweichen :(

        Kann dich also echt gut verstehen..ist halt echt eine schwierige Sitation , weil die bei euch im Haus leben.
        Ich würde einfach mal mit dem Besitzer reden..und ihm sagen das du solche Angst hast...und ihn fragen ob er denn nicht den Hund zurückhalten kann wenn er dich sieht und warten kann bis du z.B. die Treppe runterbist .

        Ansonsten fällt mir auch nichts ein, obwohl die meisten ja ganz liebe sind, von einer Bekannten der Stafford ist auch ein ganz lieber, trotzdem würde ich ihn niemals in die Nähe meiner Kinder lassen und ich habe auch immer ein mulmiges Gefühl wenn ich sie treffe.

        VG Jasmin

        • Vielen dank für deine Antwort.
          Ja, dass sie hier im Hause wohnen ist echt der absolute Höhepunkt für mich.....was du erlebt hast, ist ja auch total furchtbar *bibber*

          Ich werd es evtl. mal mit dem Gespräch versuchen, was allerdings einfacher wäre, wenn es "normale" Menschen wären..nicht falsch verstehen, aber sie sind für ihre sehr gewaltvolle Art bekannt.

          • Ich weiss wie du das meinst, kommt ja auch immer darauf an , wer einen Hund erzieht, solche Leute die eh schon gewalltätig sind, dene traut man auch nicht zu das sie ihre tiere oder Kinder anständig erziehen.

            Kannst du nicht Unterschriften sammeln, vielleicht geht es nicht nur dir so?
            Und dann beim Vermieter abgeben, wäre auch noch eine Idee.

            VG

            • Der Vermieter ist ja eh total dagegen, zumal Hundehaltung bei uns generell verboten ist, aber er meint, er würde sich nicht gern mit denen anlegen..

              • Ich bin mir gar nicht sicher, ob euer Vermieter die Leute so einfach vor die Tür setzen könnte...schließlich weiß er schon länger von der Hundehaltung und hat sie somit stillschweigend "geduldet".

                Weiters denke ich, wäre es einen Versuch wert, die besagten Nachbarn NETT anzusprechen. Sag ihnen doch einfach, dass du Angst vor ihrem Hund bzw. vor Hunden generell hast, und bitte sie darum, das Tier von dir fernzuhalten. Kann mir nicht vorstellen, dass sie daraufhin blöd oder sogar gewalttätig reagieren.

                Kommt halt auch immer drauf an, WIE man jemandem gegenübertritt...

              (10) 14.11.09 - 10:54

              Na toll. Weil der Vermieter sich nicht mit denen anlegen will (obwohl er dazu M.M.n. verpflichtet ist, schließlich hat er die Hausordnung aufgestellt und sollte nun dafür sorgen, dass sie auch eingehalten wird...) musst du jetzt die Leidtragende sein?

              Ich denke zwar auch, dass du etwas gegen deine Panik unternehmen solltest. ABER es ist doch nicht im Interesse deines gesunden Familienlebens, wenn du außerhalb schläfst. Außerdem zahlst du Miete um dann woanders zu schlafen...

              Du wirst nicht innerhalb von einem Gespräch mit deinem Nachbarn die Angst vor Hunden los werden. Selbst mit Therapie wird es nicht von Heute auf Morgen klappen. Willst du so lange auswärts schlafen? Und dein Vermieter freut sich, weil er sich nicht mit seinen Mietern anlegen will?
              Was kommt dann als nächstes... Bei so einem Vermieter wäre es vielleicht das beste, eine andere Bleibe zu suchen. Bei einem Vermieter, der seine eigenen Regeln auch durchsetzt...

              LG
              BIrgit

    hallo,

    ich hab noch eine 3. Idee: Du machst eine Therapie. Ich meine es wird noch mehr Hunde in eurer Stadt geben. Willst du die alle kennenlernen und dich vergewissern, dass sie auch nichts tun? Mmmh... das kann ziemlich zeitaufwendig werden?! Ich denke du solltest die Ursache des Problems anpacken. Und das sind meines Erachtens grundsätzlich erstmal nicht die Hunde.

    Idee 2 ist allerdings auch ein Anfang. Viel Erfolg.


    vg, m

    • Vielen dank.
      Ich bin bereits in Therapie, diese hat allerdings mit dem Tod meiner Tochter zu tun, weniger mit den Hunden, was aber durchaus auch mal angesprochen werden sollte, da hast du recht!

(13) 13.11.09 - 21:02

Hallo Julia,

dich davon zu überzeugen, dass er "nichts tut" bringt nicht wirklich was. Ein Hund der beisst ist im Alltag nicht unbedingt eine reissende Bestie. Der kann zuhause ganz lieb und brav sein und mit dem entsprechenden Schlüsselreiz beisst er trotzdem.

Das macht dir jetzt wahrscheinlich noch mehr Angst...Ich würde den Nachbarn einen Brief schreiben und mitteilen, dass du aufgrund eines Beissvorfalls wirklich panische Angst vor Hunden hast und sie bittest Abstand und den Hund von dir fern zu halten.

Ich habe auch einen Hund und zwei moslemische Familien in der Nachbarschaft, deren Kinder auch grosse Angst vor Hunden haben (einer davon wurde vor zwei Jahren auch übel gebissen) und sobald ich die sehe rufe ich meinen Hund ran und leine ihn an (und mache einen grossen Bogen), weil ich nicht möchte, dass sie wegen uns Angst haben müssen.

  • (14) 13.11.09 - 21:06

    Das finde ich echt toll!!!

    Müsste mehr solcher verantwortunsvollen Hundehalter geben, dann hätte ich bestimmt auch keine Angst mehr!

    Leider ist das nicht die Regel.

    • (15) 13.11.09 - 21:11

      Dabei hab ich noch nicht mal einen Listenhund sondern nur eine Beaglefusshupe. Die Rasse neigt überhaupt nicht zu Aggressionen. Aber das weiss schliesslich nicht jeder.

      • (16) 13.11.09 - 21:18

        süss einen Beagle #verliebt

        Meine Eltern haben einen Mischling halb Beagle halb Unbekannt ;)

        Bei manchen Hundehaltern kommt es mir manchmal so vor, als wären sie regelrecht beleidigt wenn man Angst hat #kratz

        • DER stand heute noch ewig draussen, tat dann so,als ginge er rein und als ich aus dem Keller kam,. kam er auch sofort mit grimmigem Gesichtsausdruck

          • Dein Nachbar wird wohl eher glauben, dass du ihn nicht leiden kannst. Ich denke nicht, dass er dein seltsames Verhalten mit seinem Hund in Verbindung bringt.

            Sprich ihn doch einfach gezielt an und bitte ihn, den Hund an die Leine zu nehmen, wenn er durchs Haus geht. Erkläre ihm dabei aber, warum du Angst hast. Das verstehen die meisten Leute dann schon.

        (19) 13.11.09 - 22:23

        Kann schon sein. Aber es gibt generell sehr viele Hundehalter die ein seltsames Verhältnis zu ihrem Hund pflegen. Mein Hund ist eben nur mein Haustier, kein Ersatz für irgendwas und ich interpretiere keine Fähigkeiten in ihn rein, die er nicht hat. Und wenn jemand Angst vor Hunden hat kann ich das akzeptieren und ernst nehmen.

Ja das stimmt vermutlich, aber ich denke, ich hätte ein besseres Gefühl...hoffe ich zumindest..

(21) 14.11.09 - 13:49

So in der Art wollte ich es auch gerade schreiben.
Ich selbst habe auch Panik vor Hunden, zumindest wenn sie höher als mein Knie sind. Bis jetzt habe ich immer Bescheid gesagt und bis auf ein paar unbelehrbare Ausnahmen haben alle Hundehalter das akzeptiert und ihre Hunde von mir fern gehalten.

Ist diese Hunderasse nicht verboten in Deutschland? Wenn ja, dann ruf doch in der Gemeinde/Stadt an und informiere diese. Die müßten dafür zuständig sein.

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