Umfrage-dreht sich das Leben nur um Geld und einen selbst?

Hallo,

mir fällt immer mehr auf, dass sich das Leben von immer mehr Menschen nur noch um Geld und was man alles hat/will dreht.

Kinder sind zu teuer!
Ich möchte mir was leisten!
Ich brauche unbedingt ein tolles Auto!
Lieber mehr Geld, mehr Arbeit als Zeit für die Kinder!
Ich will meinem Kindern was bieten!
Ich bin unzufieden!
Ich
Ich
Ich........

Sind andere Dinge nicht viel wichtiger im Leben?
Ich meine jetzt nicht die Grundlagen zum Leben, natürlich braucht man Geld, warum aber immer, immer mehr? Warum sind so viele Leute nicht zufrieden? Warum können immer mehr Paare Kinder nur mit negativen Seiten in Zusammenhang bringen? Sind Deutsche in der Lage einfach mal glücklich zu sein?

Bin mal gespannt wie ihr das seht #kratz

Ich finde der Lebensunterhalt wird immer teurer und Geld ist schon wichtig! Ich will nicht nur arbeiten, damit ich gerade so um die Runden komme, sondern man will sich mal was leisten und etwas unternehmen, das braucht man doch, dazu lebt man!

"Sind andere Dinge nicht viel wichtiger im Leben?"

Natürich sind Gesundheit und eine glückliche Familie das Wichtigste, aber man kann nur glücklich sein, wenn man zufrieden ist, dazu gehören auch manchmal materielle Werte, ein toller Urlaub , ein Wochenende im Freizeitpark usw. und dafür braucht man Geld.

Hallo,

ich glaube, das sind die Probleme der "Wohlstandsgesellschaft".
Je mehr man hat umso mehr scheint man auch zu brauchen.

Wie die "grauen Männer" aus Momo Das sind wir (nicht nur die Deutschen, sondern die Menschen der Industrienationen. Wir haben viel und scheinen doch leer und freudlos, lachen wenig.

Und wir wissen das, beklagen uns über zu wenig Zeit, zu wenig Freude, zu wenig Meschlichkeit aber trotzdem kommt man aus der Spirale nicht raus.


LG Sakirafer

Nun ja, wie heißt es so schön? "Jeder ist seines Glückes Schmied" und ganz so abwegig ist das doch nicht, oder?

Die Frage ist, wie definiert jeder für sich "Glück". Der eine braucht "große" Dinge zum Glück, ein anderer erfreut sich an den kleineren Dingen. Nur wer sollte den Maßstab setzen bzw. wer würde sich tatsächlich danach orientieren?

Gestern erwähnte eine Userin im Beitrag, dass 41 % der Nutzer der Tafel in ihrem Wohnort Kinder sind. Ich fand das sehr erschreckend und hab glatt mal gegoogelt und ja, die Zahlen sind wirklich besorgniserregend: http://www.tafel.de/die-tafeln/zahlen-fakten

Das Thema Kinderarmut ist auch in Deutschland angekommen, das ist traurig, denn so schön ein Kinderlachen ist, so macht es aber nicht satt. Das heißt aber nicht, dass ich per se mit Kindern negative Assoziationen habe aber der gestrige Beitrag ging mir als erstes durch den Kopf als ich Deinen Thread las. Warum auch immer?

Ich gebe zu, ja ich möchte mir auch etwas leisten können und optimal ist es wenn man dabei gesund ist, Spass hat und ausreichend Zeit für sich selbst und die Familie hat aber an aller erster Stelle stehen nun mal die Kosten des täglichen Lebens oder nicht? Ich persönlich kenne beide Seiten und kann Dir versichern, es ist sehr schwer "glücklich" zu sein, wenn finanzielle Sorgen Dich auffressen.

Ich glaube nicht, dass deutsch sein gleichzusetzen mit unzufrieden sein ist, da ich nicht ganz verstehe, welche Rolle die Nationalität dabei spielt? Ich glaube eher, das manche Menschen einfach mehr für ihr persönliches Glück tun und damit meine ich nicht nur materielle Dinge. Kurzum wer grundsätzlich glücklich und zufrieden mit sich und seinem Leben ist, der hat es für sich selbst richtig gemacht.

LG
M

Die Nationalität spielt für mich insofern eine Rolle, weil ich denke dass z.B. Kinder und Familien in der dritten Welt nicht unglücklicher sind als wir.
Ihre Probleme sind im Verhältniss zu unseren doch aber oft die, die mam nachvollziehen kann.

Ich habe ja geschrieben, dass ich nicht die Menschen meine, die wirklich nichts oder wenig haben. Ich meine diejenigen, denen es eigentlich (finaziell) gar nicht "schlecht" geht.

LG

Hmmm, aber genau da sind wir ja an dem Punkt, was bedeutet "nicht schlecht"?

Natürlich hast Du Recht, dass es Menschen gibt, die auf sehr hohem Niveau jammern aber das hängt nun mal von der eigenen Einstellung ab - entweder das Glas ist halb voll oder halb leer.

Na ja, die Frage war "Sind Deutsche in der Lage einfach mal glücklich zu sein?" und da bin ich immer noch nicht ganz im Klaren, warum gerade Deutsche?

Was die Probleme der dritten Welt angeht, so ist das für mich ein ganz anderes Thema und passt für mich nicht so ganz, wenn ich diese Problematiken versuche im Einklang mit "Kinder sind zu teuer, etc." zu bringen. Der thematische Sprung erscheint mir ein wenig groß.

LG
M

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Frei nach Oscar Wilde:
"Geld ist nicht das Wichtigste, aber es beruhigt die Nerven."
So ähnlich sehe ich das auch. Ich kann es nicht verstehen, das es manchen Leuten so wichtig ist, eine supertolle Karre zu fahren Mein Prinzip ist: Hauptsache fährt und verbraucht nicht viel". Ein Haus will ich auch nicht, zu "bindend" für mich.
Allerdings halte ich es für einen erstrebenswerten Zustand, wenn man nicht ständig rechnen, sich schicke Klamotten kaufen kann wenn einem danach ist und sich auch mal zwischendurch was leisten kann, wie z.B. einen Kurzurlaub. Wenn man mal mit wenig Geld auskommen musste, weiß man das dann wohl auch zu schätzen.
Den Kindern sind meiner Meinung nach andere Sachen wichtiger, als Papas toller BMW, aber Geldsorgen kriegen Kinder ja auch mit und leiden mehr oder weniger drunter.

LG, a.

Hallo,
ja das fällt mir auch mehr und mehr auf. Für mich ist das alles Jammern auf sehr sehr hohem Niveau. Materielle Werte sind für sehr viele doch nichts anderes als Ersatzbefriedigungen. Sicher sind die Ansprüche bei jedem etwas anders und ich kann hier nur von mir reden. Beispiel: Ich fahre ein Auto um von A nach B zu kommen. Mir ist es ehrlich gesagt wurscht ob es ein Ford Ka ist oder sonstwas.
Ich bin recht froh dass ich mir oft bewusst bin wie gut es uns eigentlich geht. Und das mein ich so. Wenn ich so manches Schicksal sehe .. Ich denke es ist aber auch eine Grundeinstellung nach dem Motto Glas halb leer bzw. Glas halb voll.
Ich kann Leute nicht ernst nehmen die einen Menschen danach beurteilen was er hat oder besitzt. Ich wäre froh - die Menschen besinnen sich wieder auf das, was im Leben wirklich wichtig ist. Vielleicht wäre es ein Anfang an Weihnachten den Kosum etwas einzuschränken. Ich habe erst kürzlich im Bekanntenkreis die Geschenke gesehen die die Kinder bekommen. Ohne Worte .. Aber das ist ja wieder ein Thema für sich.
Gruß

>>Sind Deutsche in der Lage einfach mal glücklich zu sein? <<

Oh, ich bin gluecklich! Aber Geld ist ein grosser Bestandteil fuers Gleucklichsein - jedenfalls fuer mich.
Ich haette gern einen Stall voll Kinder. ABER fuer mich ist es wichtiger, meinem Kind etwas bieten zu koennen! Reisen, gute (Privat)schulen, Fuehrerschein, kleines Auto, Ausbildung/Uni ohne Schulden zu machen.
Mir ist es wichtig, meinem Kind in einem vernuenftigem Rahmen auch teure Geschenke machen zu koennen. Deshlab werden wir 2, hoechstens 3 Kinder haben.
Bevor ich meine Tochter bekommen habe, haben wir erstmal sichergestellt, dass wir finanziell ziemlich ausgesorgt haben. Ich mir mein Traumhaus bauen konnte, wie finanzielle Ruecklagen gebildet haben, etc.
Und ja, mir ist ein suesses, schickes Auto wichtig, meine Marken-Waschmaschine, mein teures Sofa.
Das allein, Geld allein macht mich nicht gluecklich, aber es hilf unheimlich.

LG

Biene

Hallo,

ich sehe das wie du und bin sehr glücklich damit.
ICh muss nicht jammern, denn wir haben etwas dafür getan, das es so ist!

LG

Hallo,

So wie du schreibst, jammerst du aber nicht oder? Willst immer mehr und mehr. Ich meinte die Leute, die das tun. Alles kann im Leben meiner Meinung nach niemand haben, du ja z.B nicht einen Stall voll Kinder ;-)

Das einzige worüber ich mir an deiner Stelle Gedanken machen würde, welche Werte vermittle ich meinen Kindern, mit dieser Haltung?
Denn Glück bedeutet doch nicht, mit 18 ein Auto zu bekommen sondern vielleicht das Gefühl es selbst gekauft zu haben?!

LG

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naja wie du schon schreibst: natürlich braucht man geld.
aber es kommt eben auch immer drauf an, wo man seine prioritäten setzt.
mein mann und ich kommen beide nicht aus "wohlhabenden" familien, aber es hat uns nie an etwas gefehlt - wir bekamen das zu weihnachten und zum geburtstag, was wir uns gewünscht haben, waren 2 mal im jahr mit unseren familien im urlaub, haben viele ausflüge gemacht... alles materielle dinge, die auch glücklich machen. das wichtigste aber war, dass unsere eltern stets zeit für uns hatten - trotz arbeit.

ja so stellen wir uns das auch für unsere kleine familie vor.
unser größtes glück ist es, dass wir in weniger als 5 wochen eltern werden.
aber auch zum glück haben wir beide recht krisensichere feste arbeitsverhältnisse. auch wenn ich 1 jahr zu hasue bleibe, haben wir keine allzu großen finanziellen engpässe zu befürchten.

wir wohnen zwar "nur" zur miete, haben kein haus. aber ein eigenheim ist auch nichts, was wir anstreben...
gerade haben wir unseren 16 jahre alten golf verkauft und einen klasse 2004er gebrauchtwagen gekauft. wir hätten auch einen neuwagen leisten können, aber wozu? unser "neuer" ist klasse in schuss. auch brauchen wir nicht ständig neue klamotten oder irgendwelchen elektronischen "schnickschnack". was aber nicht heißt, dass wir uns nicht auch mal was leisten.
gut, wir fliegen nicht jedes jahr in die karibik, sondern machen urlaub im ferienhaus an der ostsee oder fahren mit dem auto in den süden. aber genau das ist es auch, was uns spaß macht, was uns gefällt.

vielleicht könnten wir uns noch mehr leisten, wenn ich statt 30 40 stunden in der woche arbeiten gehen würde. aber diese 10 stunden mehr die woche für unsere familie sind uns so wertvoll, da verzichten wir gern auf 350 € im monat. wobei verzichten ja auch quatsch ist, da wir dieses plus nie hatten.

wichtiger ist es uns, dass es unserem kleinen an nichts fehlen wird. vor allem nicht an zeit mit seinen eltern. natürlich ist es toll, dass wir die finanziellen mittel besitzen, dann auch jedes wochenende etwas "besonderes" und u.u. auch kostspieliges mit ihm machen zu können. aber wir wissen, auch wenn wir das geld nicht hätten - wir wären glücklich. denn wir haben uns.

dieses ganze "ich hab dies und jenes - schau mal, was ich mir leisten kann" etc. ist uns einfach zu oberflächlich. und oft ist es so, dass gerade diese alles zur schau stellenden leute gar nicht so glücklich sind, wie sie behaupten.
denn geld beruhigt zwar, aber glücklich machen kann es dann doch nicht.

Ansichtssache.

Manche brauchen viel Geld, um glücklich zu sein (keine Ahnung, ob das funktioniert), manche brauchen Familie/Freunde,..

Viel hängt wohl von der inneren Einstellung ab. Wenn ich es schaffe, mich nicht übermäßig über Lappalien aufzuregen, die ich sowieso nicht ändern kann, mich auch über kleinere Freuden (und auch für Andere) freuen kann, also generell nicht so eine griesgrämige und missgünstige Einstellung an den Tag lege, bin ich auch mit wenig Geld schon ein recht glücklicher Mensch.

Seh ich ähnlich.

Ich bin zwar froh, keine Sorgen zu haben, aber darum dreht sich bei weitem nicht alles. Und ich brauche auch ganz andere Dinge als nur Materielles, um mich frei und ausgeglichen zu fühlen.

Hi,

das hat nichts mit Glücklichsein zu tun, sondern mit der Einstellung zum Leben!

Viele Kinder lernen nicht mehr, Verzicht zu üben! Es muss ein Nintendo her oder lauter so Zeugs. Entsprechend werden die Wünsche immer größer und teuerer! Und damit sind wir dabei, dass Glücklichsein über solche Dinge definiert wird. Man kennt es nicht anders.

Aber keine Sorge: das geht so lange, bis man mal wirklich, richtig krank wird! Eine Krebserkrankung und man lernt die wirlichen Dinge des Lebens zu schätzen. Und man geniest die Blume, den Sonnenaufgang etc. etc.

Nun, ansonsten würde ich sagen, das Leben hat sich schon immer nur um Geld und einen selbst gedreht! Man ist auf jeden Fall schon einmal "gesünder" krank, wenn man sich die entspechenden Ärzte leisten kann. Und viele brauchen für ihr Ego Streicheleinheiten, diesbezüglich sie von anderen "anerkannt" werden. Das geht - leider - zu gefühlten 98 % über den Geldbeutel.

Ein Beispiel? Ich gehe zu einem Autohändler, Schlabberjeans usw. usf... Ich gehe ums Auto herum, schaue es mir an - niemand nimmt von mir Notiz. Die zwei Verkäufer im Anzug sitzen da und unterhalten sich bzw. mit dem Computer... Es kommen zwei Herren, geschniegelt, gebügelt herein, die zwei Verkäufer springen auf. Ich nehme mir den Prospekt und gehe...

Komme aber am Wochenende gestylt, Nagellack, etc. in meinen teueren Klamotten. Wieder die gleichen zwei Verkäufer. Und schon kommen sie auf mich zu....

Fazit: Kleider und Geld machen Leute! Das bringt "Anerkennung" und damit: Geld, Haus, Hof, Yacht. Viele können menschlich der letzte .... sein, sie werden aber chauffiert, da "Geld" oder "berühmt".

Naja. Um deine Frage zu beantworten: Ja, das Leben dreht sich fast nur um Geld und einen selbst.

Wie heißt es doch so schön "Geld regiert die Welt"! Oder: Money, Money, Money....

LG
Gael

... PS: Ich habe mein Auto (bayerische Marke :-)) bei einem anderen Händler gekauft, der mich "normal" behandelt hat, gleich zu einer Probefahrt einlud und dem meine Kleidung vollkommen egal war! Dafür bekam er die Kohle cash auf die Hand, sozusagen.

Der Witz: einige Monate später bekomme ich einen Anruf vom "Autohaus der Eingebildeten" (Über Straße und Hs.Nr. wars ja kein Problem, meinen Namen herauszufinden), sie hätten gesehen, dass ich ein Auto von der Konkurrenz unterm Carport stehen habe, warum ich nicht bei IHNEN gekauft habe, sie wären doch um die Ecke und der andere Händler in einer Nachbarstadt... Ihr könnt euch hoffentlich vorstellen, dass diese Schnösel nichts für sie Vorteilhaftes zu hören bekommen haben.

Die Story von deinem Autokauf hätte von mir sein können!

Dabei sollten die Verkäufer, da wo ich herkomme, eigentlich erst recht nicht nach Kleidung gehen, da sich selbst die reichsten Bauern ums Eck nur am Sonntag für den Herrn in den Anzug werfen. :-D

Hallo,

in erster Linie dreht sich mein Leben um meine Familie, sie ist das wichtigste für mich.

Zum anderen finde ich Geld heutztage extrem wichtig und ja, ich möchte meinen Kindern etwas bieten, ich möchte öfter als einmal in den Urlaub fahren und ja, ich möchte mir auch teure Ärzte leisten könne, sollte jemanden etwas passieren.

da ist nichts verwerfliches dran und wir sind auch keine Schnösel.

Die zeit mit unseren Kindern ist uns dennoch am wichtigsten und ich denke ab 15:30 als Elternaar daheim zu sein, ist Luxus für viele Kinder.

Auch wenn man Geld hat und noch mehr möchte, heisst das nicht, das man keine zeit für Kinder hat. Hier tun viele leute so, als ob menschen mit geld schlecht sind, nur weil sie etwas aus ihrem leben gemacht haben.

Fazit: WIR sind GLÜCKLICH!

LG

>>Hier tun viele leute so, als ob menschen mit geld schlecht sind, nur weil sie etwas aus ihrem leben gemacht haben. <<

Sehr schoen ausgedrueckt!

LG

Biene

Danke :-)

LG

Klar, Geld zu haben, ist angenehm - es hält einem einen gesamten Problemkomplex vom Leib.

Aber dennoch sollte man diese ganze Besitzerei nicht überbewerten. Wir kommen mit nichts, und wir gehen mit nichts. Und Besitz verpflichtet auch, und macht in mancherlei Hinsicht unfrei. #gruebel

Wenn mein Mann mal wieder einen Anfall von "sich-was-anschaffen" hat, dann sage ich ihm immer, daß das letzte Hemd keine Taschen hat. Und daß er mit XYZ dann endgültig in diesem Leben festgenagelt sein wird ...

"Wir kommen mit nichts, und wir gehen mit nichts."
Wie recht Du hast! Den Spruch wollte ich auch schon schreiben aber er passte dann irgendwie nicht so recht in meinen Beitrag.
Lieben Gruß!

>>Wir kommen mit nichts, und wir gehen mit nichts.<<

Genau, und dazwischen liegen einige Jahre, die sich mit Geld schöner gestalten lassen.

Unfrei? Außer Immobilien wüßte ich nicht, welcher Besitz unfrei macht. Oder meinst Du im übertragenen Sinne, dass damit auch die Sorge und die Verantwortung wächst? Damit muss man natürlich umgehen können.

Also: Trau das Deinem Mann ruhig zu. Der arme Kerl...

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Für mich ist Geld nicht wichtig ... leider muß ich es dennoch verdienen um hier zu leben so wie es mir gefällt!

Und auch wenn Geld nicht das Wichtigste ist, so würde ich kein Kind in die Welt setzen wenn ich nicht für dessen Lebensunterhalt aufkommen könnte!

Natürlich brauchen Kinder in erste Linie mal viel Liebe, aber sie müssen nunmal auch essen und was anziehen, da geht ja einfach kein Weg dran vorbei!
Davon mal ab finde ich es schön wenn ich mit meinem Kind auch mal in den Zoo gehen kann oder ins Spaßbad, etc.

lg glu

So sind wir Menschen nunmal. Immer nach MEHR streben. In jeder Beziehung. Wären wir nicht so, würden wir jetzt noch immer als behaarte Urzeitwesen grunzend in unseren Höhlen hocken. Oder wären ausgestorben. Leider lässt es uns nie zur Ruhe kommen. Die so begehrte innere Ruhe müssen wir uns teuer erkaufen und zusehen, wie wir sie in unseren rappelvollen Terminplan hineinquetschen.

Grauenvoll, wenn man mal darüber nachdenkt.....

Gruß
MOP

Wie soll ich glücklich sein, wenn ich mir nichts leisten kann, sei es meinen "Kinder(n)" oder mir selber?
Klar bin ich glücklich so ein tollen Sohn zu haben, und das er gesund und munter ist, aber das ist doch nicht alles.
Geld macht glücklich, das ist nun mal tatsache.

blödsinn, du glaubst vielleicht das geld glücklich macht, das ist aber auch alles. stell dir eine welt ohne geld und eine ohne emotionen vor - in welcher willst du leben? was macht glücklich?

Warum bist Du eigentlich gleich so agressiv ihr gegenueber? Sie sagt nicht, dass Geld ALLEIN gluecklich macht, das ist ein grosser Unterschied!
Selbstverstaendlich sind andere Dinge wichtiger, aber wenn diese gegeben sind, wie z.B. ein gesunder, munterer Sohn, dann kann Geld eben noch gluecklicher machen.
Menschen mit Geld sind nicht automatisch gefuehlslose, kalte Menschen.
Aber irgendwie habe ich das Gefuehl, dass Geld einem nicht gegoennt wird und man wohlhabende Menschen dann gern als Ignoranten und gefuehlslose Menschen darstellt.

LG

Biene

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... ich finde, deine fragen sind sehr berechtigt und gut!die hochzivilisierte industriegesellschaft (wir deutschen stehen da so ziemlich an der spitze) basiert nur noch auf geld - "money counts". in zeiten der finanzkrise kann man das schön sehen, denn diese finanzkrise weitet sich ja zu einer systemkrise aus und betrifft schon lange nicht mehr nur die finanzmärkte. eigentlich ist geld ja nur mittel zum zweck, es wurde erfunden um das leben zu vereinfachen. mittlerweile íst das geld aber zum seelig machenden allheilmittel geworden... wir glauben ja auch (fast) alle dran. es wird uns suggeriert, daß wir durch noch mehr geld und dem damit verbundenen konsum glücklich werden. je mehr desto besser, desto glücklicher. diejenigen die uns das suggerieren, tun das, weil sie etwas davon haben... nämlich was wohl? - mehr geld! ein anderer beliebter trick ist, uns was gutes zu wollen, z.b. versicherungen. die machen uns erstmal angst damit, das uns was schlimmes passieren könnte und bieten uns dann an, uns dagen zu versichern - in wirklichkeit wollen sie aber dein geld! denen geht es garnicht um dein wohl, sondern ausschließlich um dein geld. das versicherungsprinzip funktioniert ja auch nur, wenn mehr leute umsonst geld einzahlen und nur wenige geld bekommen - logo. genauso funktioniert auch die baby/kinderindustrie... die natürlichste sache der welt (kinder/machen/kriegen/aufziehen) wird rationalisiert, verunsicherung, ängste werden lanciert und dann kommt einer, der dir was zum wohle deiner kinder verkaufen will, was du dann kaufst, weil du das beste für deine kinder willst. im grunde gehts aber auch hier nicht um das wohl irgendeines menschen, sondern ausschließlich um den umsatz. ein mensch, vor allem der ganz kleine braucht, neben den grundbedürfnissen (licht, luft, wasser, warm, trocken, etc.) in erster linie emotionen - sonst nix. ohne die geht er schlussendlich ein, genauso wie unsere gesellschaft, die leider immer emotionsloser, dafür rationaler und geldgläubiger wird.
alle sog. industriekrankheiten haben ihre ursache in dem "money counts" prinzip.

Hallo....

dein Beitrag ist so ziemlich auch meine Meinung
zu diesem Thema.

Das sog.Versicherungsprinzip welches du andeutest,
kann ich insofern bestätigen, dass ich ich dieser
Branche arbeite, aber mit dem Unterschied, dass ich
das vertreten kann, was ich dort mache

Die Menschen haben vergessen, sich auf das wesentliche
zu konzentrieren und das ist mit Sicherheit nicht
Geld und Macht.

Ich kenne beide Seiten und kann nur sagen,
Geld beruhigt ungemein, aber es macht nicht glücklich.

Glück wird hier scheinbar unterschiedlich definiert.

Wirkliches Glück ist für mich das Kinderlachen meiner
Tochter.... der Stolz auf meinen mittlerweile 13j. Sohn,
sicher macht es mich/uns nicht satt, aber dieses
Gefühl ist nicht mit dem Gefühl finaziell abgesichert
zu sein, zu vergleichen.

Grüße
kaffee.tante

Das ist Interessant :-)

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2007/11/wie-das-marketing-uns-steuert.html

Hallo,
du hast vollkommen recht. Mir wird angst und bange, wenn ich manche Beiträge hier bei urbia sehe. Die meisten Menschen können sich nicht mehr vorstellen, mit dem Existenzminimum glücklich zu sein, und das finde ich sehr traurig.
Ein Bekannter von uns hat ein FSJ in Brasilien gemacht.
Selbst die ärmsten Menschen dort waren um Längen glücklicher als der Durchschnittsdeutsche, aufgrund ihrer Familienbande, ihres Glaubens, ihrer Freunde...
Einer von seinen brasilianischen Freunden war hier zu Besuch und war entsetzt über a) den sinnlosen materiellen Überfluss, z.B. in puncto Klamotten - irgendein Pulli, irgendeine Hose reicht doch - oder Essen - hundert Joghurtsorten im Regal...
und b) die verbitterte, unglückliche Ausstrahlung der meisten Menschen .

Ich war einmal im Leben (und nie wieder!) im centro. Habe mir mal die Gesichter der Menschen angeguckt. KEIN EINZIGER hat gelächelt, und sie liefen da mit vollen Tüten rum, bepackt wie die Lastesel. Dito für ein schickes Outlet in Maasmechelen. Nein danke.

LG Isa

Hallo

1.Kinder kosten sehr viel ...Richtig los geht der Spaß wenn die süßen niedlichen Babys mal zur Schule gehen;-)..Wenn später mal das Auto der Füherschein und die erste eigene Wohnung auf den Nachwuchs zukommt.
Außerdem möchte ich das mein kleiner Mann studiert ohne es später wieder zurück zahlen zu müssen darauf hin arbeiten Wir hart um es ihm zu ermöglichen.

2. Geld macht allein nicht glücklich aber zufrieden und Wir wollen nicht das es den Kindern an irgendwas mangelt denn lieben tun Wir sie ja sowieso!Eltern die ihre Kinder verwöhnen werden ja manchmal als kalte lieblose Eltern hingestellt#augen!

3.Muß man einen ganzen Stall voller Kinder haben um glücklich zu sein??Ich finde nicht, kann aber muß nicht!Schlafmangel,Trotzalter und Windeln wechseln ist halt nicht auf dauer Jedermannsache. Wenn sich Paare gegen Kinder entscheiden heißt das ja nicht das sie die nicht mögen;-)sondern nur gerne keine schlaflosen Nächte unordung in der Wohnung und noch so schöne Mitbrinsel des Eltern daswein mit sich bringt haben müssen wollen wie auch immer;-):-).

Kinder können müssen aber nicht immer Für jedes Paar was sein genauso wie eine Großfamilie;-).
Die haben einfach noch andere Hobbys:-pund genießenm schöne Kleidung ohne gekötzel eine gepflegte saubere Wohnung und viel Zeit für #sexoder schick essen gehen und romantische Wochenendurlaube womit ich nicht behaupten will und möpchte das dies mit 2 Kindern oder einem nicht möglich wäre;-);-);-).

LG