möchte mich bei der stadt beschweren - wer weiß rat?

    • (1) 21.07.10 - 21:42

      hallo,

      ich machs kurz.

      wir wohnen in einem dorf, mit dem garten direkt an der straße zur ortsausfahrt. es ist viel verkehr und fast jeder fährt zu schnell, da beschleunigung wg. ausfahrt oder auto auslaufen lassen. wir sind nicht direkt am ortsende aber ziemlich nahe. da der verkehr immer schlimmer wird leidet die wohnqualität extrem. es ist teilweise so laut, daß ich meinen mann nicht verstehe wenn er im garten laut mit mir spricht und ich auf der terasse bin. auch nachts ist es kaum auszuhalten. es stresst. wir wohnen seit drei jahren hier und wollten eigentlich für immer bleiben, aber wir sind am hadern. nun möchte ich bei der stadt beschwerde einlegen, daß entweder öfters geblitzt wird oder eine strassenverengung oder ähnliches gebaut wird. es muss auch vor jahren schon fast so weit gewesen sein, der beschwerdenehmer ist leider verstorben und keiner hat es für nötig gehalten dran zu bleiben - aber jammern tun alle.
      versteht mich nicht falsch, es soll keine schikane für autofahrer sein - ich fahr ja selber - aber der lärm stresst.
      was muss ich jetzt genau machen? direkt an den bürgermeister schreiben? erstmal ne unterschriftenliste zusammenstellen? Hilfe - jetzt ist es doch länger geworden! sorry!

      aber in jedem fall danke für eure antworten!

      • Mal eine Gegenfrage:

        Würdest Du Dich auch bei der Stadt beschweren wenn Du neben einem Flughafen wohnst und auf einmal feststellst dass es laut ist #schein?

        Sicher wurde die Strasse nicht erst gebaut nachdem ihr da hingezogen seid, oder?

        Was würden Dir denn die Blitzer bringen? Ausser dass die AUtos dann langsamer fahren und dafür nach dem BLitzer mehr gas geben ( was auch laut ist)

        Ich würde erst gar nicht an eine solche Strasse ziehen wenn ich so lärmempfindlich wäre.

        Ruf einfach mal auf dem Rathaus an und schilder der Dame am Empfang Dein Problem, sie wird Dich weitervermitteln.....

        Mona

        • ja, du hast schon recht, ich wäre nie hierher gezogen wenn ich das gewusst hätte. aber wer denkt an sowas? es ist ein dorf. haben vorher in der stadt gewohnt da war es komischerweise wesentlich ruhiger obwohl die autobahn in der nähe war und vor und hinter dem haus ne straße die beide sehr stark befahren wurden.
          mein mann kommt ja von hier und meint, vor ein paar jahren war es wesentlich ruhiger.

      Klar, Unterschriften sammeln hilft immer. Nach der Unterschriftensammlung den Bürgermeister damit erfreuen, der diese dann zu den weiteren in den Müll wirft.

      Aber sag mal: als ihr dahin gezogen seid, war es da ruhiger? Oder woher kommt JETZT die Beschwerde?

      Solltet ihr unter "anderen Umständen " dorthin gezogen sein, ist es was anderes, als wenn der Lärm nach euren Hinzug enstanden ist.

      Gruß
      Salat



    hey,

    naja grundsätzlich kann man sowohl unterschriften sammeln oder erst einmal einfach einen brief schreiben.

    allerdings bezweifle ich, dass es viel bringen wird. bei uns in der gegend wird schon seit etwa 10 jahren versucht auf einem vielbefahrenen abschnitt einer landstraße eine 70er zone zu erreichen, da dort hausausfahrten sind, die leute selten bei der erlaubten höchstgeschwindigkeit bleiben und auch schon einige unfälle aufgrund einer gefährlichen kurve an ebendieser stelle waren. erreicht wurde noch nichts und wird man wohl in nächster zeit auch nicht.

    bauliche maßnahmen sind teuer, blitzer bringen nichts. wenn du dich in deiner lebensqualität arg eingeschränkt fühlst und du denkst, dass du den lärm plus eventueller auseinandersetzung mit der stadt nicht längerfristig aushalten kannst ist die beste lösung wohl ein umzug. denn von heute auf morgen wird wohl nichts passieren.

    lg emeri

  • Hallo,

    ich kenne eine Familie, die sich wegen überhöhter Geschwindigkeit vor deren Haustür beim Bürgermeister beschwert haben.
    Es wurde also ein Blitzer kurz vor dessen Haus aufgestellt. Die Folge war, daß die Leute vor dem Blitzer abgebremst haben, und danach wieder Gas gaben...Ergo: Es war lauter als vorher und noch nerviger.
    Der Blitzer stand 4 Wochen dort...

    LG

    Hallo,
    ob Dir nun ein "Blitzer" wirklich weiterhilft weiß ich nicht.
    Du kannst entweder, wenn Eure Ratssitzungen öffentlich sind, unter dem TOP "Bürgeranfragen" o.ä. Dein Anliegen direkt vorbringen. Habt Ihr diese Möglichkeit nicht, oder Du möchtest das nicht, wende Dich an ein Ratsmitglied Deines Vertrauens, das möglichst in dem entsprechenden Aussschuss (bspw. Bau- und Straßenausschuss oder Verkehrsausschuss...) vertreten ist. Man wird Dir dort in der Vorgehensweise weiterhelfen und ggfls. eine Anfrage an den Ausschuss stellen, mit der sich dann im Rat auch beschäftigt werden muss. Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine Kreis- Land- oder Bundesstraße. Daher würde ich den Weg über einen Abgeordneten wählen.

    Gruß, An

    Ich wohne in der Stadtmitte einer Kleinstadt und um uns herum sind viele Mehrfamilienhäuser ohne Garten und mit Tiefgaragen, es gibt also keine Garageneinfahrt zum Spielen.

    Dann hat die Stadt 100m zur Kinderspielstraße erklärt, aber wegen der Kleinhändler auch viele Parkflächen markiert. Kinder dort spielen lassen? Fehlanzeige. Die fahren z.T. mit 50 durch und duch die vielen abgestellten Autos ist alles sowas von unübersichtlich. Ätz.

    Die Stadt macht nichts - nicht blitzen, nicht kontrollieren.
    LG
    Scotland

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