Kampfhund auf dem spielplatz gestern Seite: 7

      • (151) 03.08.10 - 15:28

        ich und mein sohn wurden mal von einem kleinen terrier gebissen

        das tat echt weh
        die besitzer waren nicht besonders hilfreich(hat er noch nie gemacht,wir haben ihn provoziert#augen)

        von großen hunden hab ich den selben respekt und wurde noch nich mal angeknurrt

        als mein sohn noch im buggy saß hat er oft die hand nach hunden ausgestreckt so schnell das man nicht wirklich reagieren konnt
        und auch hier nur positive erfahrung

        es ist wohl entscheident was jeder für erfahrungen gemacht hat

        ich hatte ein schäferhundmix
        die war sowas von lammfromm

        ich finde hundschule sollte jeder machen der hund anschafft
        das schult nicht nur den umgang mit dem eigenen tier
        sondern auch mit menschen

        (152) 03.08.10 - 16:43

        Hallo, Deine Angst verstehe ich.
        Grad´ gestern ist uns beim Spazierengehen ein Hundehalter mit sehr kräftigem unangeleinten Hund entgegengekommen, mitten in der Stadt.
        Als ich ihn darauf hinwies, auf seinen Hund zu achten, lächelte er mich nur spöttisch an, als er merkte, daß ich ängstlich wurde.
        Mein Mann, er Hundeerfahrung hat, meint, Hunde merken, wenn jemand ängstlich, vielleicht unterwürfig reagiert und greifen eher an. Das kann jeder Hund machen. Doch ich meine, ein Biss eines großen Hundes,
        (... der womöglich durch abartige Hundehalter auf Menschen aggressiv trainiert wurde.... )
        -sieht sicher anders aus, als der eines Dackels oder Pudels?!
        Das Ordnungsamt müßte alle Hundehalter öfter prüfen, ob Hunde angeleint sind.
        Worin liegt eigentlich momentan der Trent (Grund), Kampfhunde zu halten?
        ....Frage an die Halter!...#kratz
        Es ist doch sicher so, daß man Angst durch seinen Hund hervorrufen will, Leute abschrecken will oder sein eigenes Ego dadurch zufrieden stellen möchte?
        Dabei gibt es doch wirklich tolle Hunderassen. #hund


        • "Worin liegt eigentlich momentan der Trent (Grund), Kampfhunde zu halten?
          ....Frage an die Halter!... "

          Vermutest Du hier im Forum illegale Gestalten, die gesetz- und tierschutzwidrige Hundekämpfe veranstalten?
          Ich wüßte sonst niemanden, der sich einen solch berufstätigen Hund halten sollte....

          Meinst Du mit Deiner Frage aber die gelisteten und dank Bild-informierter deutscher Bevölkerung diskriminierten Rassen wie Staff und Co., kann ich Dir antworten:

          Das sind wunderbare nervenstarke und grundgutmütige FAMILIENHUNDE in praktischem Format!

          • Natürlich!
            Immer, wenn man solch einen lieben süssen Hund sieht, falls er glücklicherweise einem entgegenkommt, natürlich unangeleint!
            .. schnüffelt er zaghaft an mir rum und signalisiert mit seinem wedelndem Schwänzchen, falls ihm die liebenswerten Halter nicht schon abgeschnitten haben, daß er mich mag und freut sich, mich zu sehen.
            Er legt sich vor mich hin und bettelt, ein Leckerchen zu bekommen, was ich dann immer griffbereit in der Tasche habe. Manchmal jedoch leckt er nur an meiner Hand, das heißt so viel, wie: Ich mag´ dich.
            Am liebsten mag´ ich jedoch, wenn er von hinten angerannt kommt und mir in den Rücken springt und mich umwirft, ich dann seinen Atem im Nacken spüre, das heißt dann : Komm, wir wollen Stöckchen holen spielen.
            Ach´ einfach toll! Könnte nicht jede Familie in Deutschland solch einen Hund haben... und dann in einer 2-Raumwohnung... #winke

        (155) 03.08.10 - 17:01

        Hallo

        Idioten gibt es überall leider auch solche die "Kampfhunde" als Potenzmittel" missbrauchen.

        Wir züchten seit 40 Jahren Rottweiler fast 20 Jahre davon ich selbst und kaum einer weiß um die genaue Herkunft dieser Rasse.Es ist vielen gänzlich unbekannt das Rottweiler in früheren Zeiten sogenannte "Metzgershunde" waren die auf Grund ihrer Statur kräftig genug waren um den Metzgerskarren zu ziehen (und das ohne sich am Rinderbraten zu laben #rofl ) Später wurde aus dieser Rasse ein Diensthund, Grund hierfür ist die schnelle Auffassungsgabe die Wachsamkeit und vieles mehr.Mehr und mehr wurden die eigentlichen Wesensmerkmale eines Rottweilers in den Hintergrund gedrängt,oft auch geprägt durch Medien usw.Ein Rottweiler ist im Grunde sehr Familien bezogen,er ist gehorsam und arbeitsfreudig was sich auch darin spiegelt das selbst ein Rotti als Such/Rettungshund eingesetzt wird #schock

        Kaum zu glauben aber wahr....auch ein Rotti ist ein ganz normaler Hund.

        Ich lese hier oft den vorwurf das "Fusshupen" bei weitem keinen so großen Schaden anrichten können als ein "großer".Wir mussten in unserem Bekanntenkreis leider andere Erfahrungen sammeln.Zum einen als ein Kind von deinem Dackel derart ins Gesicht gebissen wurde das dieses Mädchen ihr Leben lang entstellt sein wird zum anderen der 3 -Jährige Nachbarsjunge dem von Opas Pudel das halbe Ohr abgebissen wurde.

        Ich gebe dir vollkommen Recht,das bei Hundehaltern definitiv schärfer kontrolliert werden sollte,dann aber bitteschön bei ALLEN Rassen denn Tante Käthes Fifi kann ein Kind ebenso gefährlich verletzen(es muss nur eine Schlagader erwischt werden) wie Onkel Fridolins Harro.Nicht der Hund sollte hierbei auf den Prüfstand sonder der,der HINTER der Leine steht.

        lg

        Frag doch mal Deinen Mann, bei seiner Hundeerfahrung wird er Dir die Fragen beantworten können!

    (157) 04.08.10 - 18:46

    Verstehe manche üblen Antworten hier nicht.
    Muss man sich an dem Begriff "Kampfhund" so hochziehen?

    Ganz klar, ein Hund hat auf dem Spielplatz nichts zu suchen.
    Akzeptieren kann ich angeleinte Hunde, die auch unter Kontrolle sind.

    Hunde sind ebenso wie Kinder unberechenbar und ich hasse Sätze wie " der tut nichts oder der ist ganz lieb"

    Ich habe einem Hund schon einen Knübbel übergezogen, einem anderen einen Tritt gegeben, das er erst mal geflogen ist.

    Wenn man schon in solchen Situationen war, dann muss man handeln und den Besitzer auch zurechtweisen.
    Egal ob Dackel, Terrier oder Pitbull.

    Ich möchte jetzt nicht auch noch "Salz in die Wunde streuen", allerdings mal eines sagen:

    es gibt keine Rasse "Kampfhund". Es werden jährlich mehr Menschen durch die sogenannten "Familienhunde" verletzt und das auch lebensgefährlich. Die Beissattacken durch die als gefährlich eingestuften Hunde werden lediglich durch die Presse etc hochgeputscht und halten sich in Grenzen. Tiere - ganz gleich welcher Rasse oder Gattung, sollte man generell nie unterschätzen.
    --- der Kater meiner Freundin hatte einen Tumor (von dem Niemand wusste und somit schlimme Schmerzen) und hat die Mutter meiner Freundin angefallen. Und zwar so schlimm, daß sie lange im Krankenhaus war. Und sie hat aufrecht gestanden. Nicht auszudenken wenn das ein Kind wäre.

    Und alle die denken ein Dackelbiss ist harmlos: Dackel sind Jagdhunde (also ursprünglich) und wenn die zubeissen, dann ............... Nicht umsonst werden die in einen Fuchsbau geschickt. Die spielen da nicht....:-)

    Ich persönlich denke, daß nicht jeder x-beliebige einfach so einen Hund bekommen dürfte und mehr Menschen an ihre Verantwortung (auch dem Tier gegenüber) denken sollten!

    • Richtig! Alle Hunde sind gefährlich und haben auf Spielplätzen absolut nichts zu suchen! Leider sind aber in unserer Gesellschafft Hunde offensichtlich wichtiger als Kinder und jeder hat zu akzeptieren, wenn so ein Köter angerannt kommt und an einem rumschnuffelt. Sagt man dann zum Besitzer, dass man das nicht mag, wird man noch angepflaumt. :-[

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