schwanger, wie kann man so verantwortungslos sein?!? Seite: 3

        • (52) 23.08.10 - 13:09

          Lass doch bitte Deine Bekehrungsversuche. Nur weil jemand nicht stillen möchte, handelt er nicht fahrlässig! Wenn eine Mutter mit dem Stillen nicht klarkommt, sollte sie es lassen. Schließlich sollte sich die Mutter wohlfühlen!

          • #pro genauso ist es und nicht anders.

            Man sollte immer den goldenen Mittelweg finden......;-)

            (54) 23.08.10 - 13:22

            Was für Bekehrungsversuche?

            Es wurde die These aufgestellt, dass Stillen nur die Mutter etwas angeht.

            Ich hinterfrage, ob dies nicht auch das Kind etwas angeht?

            Ist diese Frage an den Haaren herbeigezogen? Dann kläre mich auf.

            Wieso hat das Nichtstillen, wenn die Mutter sich dadurch wohlfühlt keine Auswirkungen für das Kind? Diese These von Dir leuchtet mir nicht ein.

            • (55) 23.08.10 - 13:52

              Ganz einfach: Es ist mein Körper und meine Brust! Von daher entscheide ich, ob ich stille oder nicht, und nicht mein Kind. Das Beste für das Kind ist etwas nur, wenn es für die Mutter das Beste ist. Eine depressive Stillende ist für das Kind sicher schlimmer, als mit Liebe und Flasche großzuwerden. Ich gebe meinen Willen, die Macht über meinen Körper nicht auf, weil ich Mutter bin!
              Von daher stehe ich dazu, dass allein die Mutter entscheidet, ob sie das Stillen zulässt oder nicht. Und ich finde diese missionierenden Hebammen und Mütter ätzend, die so tun, als würde man sein Kind umbringen, wenn man nicht stillt!

              • (57) 23.08.10 - 14:09

                Es geht doch nicht darum wer Entscheidungen treffen darf oder nicht!!

                Die ganzen Ausführungen gehen am Problem vorbei.

                Es geht darum, ob eine Entscheidung nur den etwas angeht der sie trifft? Nicht ob er sie treffen darf oder nicht.

                Ist dieser Unterschied so schwer zu verstehen?

                Und ich bin halt der Ansicht, das Entscheidungen die Einfluss auf Dritte haben auch diesen etwas angehen (egal ob richtig oder falsch etc.)

                Ist dies wirklich Deiner Meinung nach nicht der Fall? DAnn fehlt eine nachvollzihbare Begründung.

                Ich vermisse eine Anwort wie:

                "Diese Entscheidung hat keinen Einfluss auf das Kind weil....
                Insofern geht die Entschedung also auch ausschließlich nur die Mutter etwas an."

                Sobald Du aber sagst diese Entscheidung ist das Beste für das Kind weil... geht sie das Kind auch etwas an.

                (58) 24.08.10 - 10:14

                "Das Beste für das Kind ist etwas nur, wenn es für die Mutter das Beste ist."

                Ein einseitiges "was für mich als Mutter das Beste ist ist es deshalb auch für mein Kind" kann doch so pauschal nicht richtig sein.

                Beispiel:
                Wenn die Mutter später nur Fastfood zu essen gibt, weil vernünftiges Essen zuviel Arbeit macht, stimmt die Aussage also auch.

                <Alles was für die Mutter das Beste ist (Bequemlichkeit, Arbeit sparen), ist es auch für das Kind. Lieber mit Junkfood und Liebe großziehen als eine depressive Mutter die vernünftiges Essen macht. >

                Jede Entscheidung die andere betrifft bedarf einer
                umfassenden Interessenabwägung. Erst wenn diese objektiv richtig erfolgt ist das Ergebnis das Beste für alle Beteiligten.


          (59) 23.08.10 - 13:50

          Nachtrag:

          Es geht doch nicht um die Frage was wer darf oder nicht.

          Es geht darum wen eine Entscheidung etwas angeht.

          Und wenn eine Entscheidung Auswirkungen auf Dritte hat geht diese den Dritten auch etwas an. Alles andere wäre nicht einsichtig und bedarf einer Begründung.

(60) 23.08.10 - 11:54

Denn bin ich ja auch eine sehr schlechte Mutter, die ihr Kind abgrundtief hassen muss!!! #augen

Ich habe es gehasst schwanger zu sein, ich habe mir gewünscht das er bald raus kommt, ich habe nicht gestillt, wenn ich jemals wieder ein kind bekommen sollte, denn wird es ein geplanter kaiserschnitt, und ich werde wieder nicht stillen!!!

ich gehe von mo-fr von 7.00 bis 18.00 Uhr arbeiten...

bin ich nun eine rabenmutter die ihr kind hasst??? #schock

komm mal wieder runter, das geht dich wirklich alles nichts an!!!!!!!!!

  • (61) 23.08.10 - 12:27

    Wenn Stillen keinen Vorteil für ein Kind bringt hast Du vollumfänglich recht.

    Falls aber doch stellt sich da nicht die Frage, weshalb man diesen Vorteil seinem Kind nicht gibt wenn man könnte?

    • Ganz einfach:

      als verantwortungsvolle Mutter berücksichtige ich nicht nur das Wohl des Kindes sondern auch mein eigenes physisches, sowie psychisches Wohl, denn davon hängt maßgeblich meine Möglichkeit dem Kind gerecht zu werden ab.

      • Sollte dieses Ergebnis nicht aber auf Grundlage einer objektiven Interessenabwägung erfolgen und nicht nach dem Motto:

        Was ich will ist automatisch das Beste für alle?

        In Wirklichkeit ist es dann nämlich nur das Beste für die Mutter.

        Das heißt nicht, dass die psychische Lage der Mutter unterm Strich nicht die Entscheidung rechtfertigen kann und tatsächlich die Beste für alle ist.

        Die Entscheidung geht aber unbestreitbar auch das Kind an. Und dann sind ALLE Interessen abzuwägen.

        Was ist gut für das Kind? Warum wird die "schlechtere" Möglichkeit" gewählt? Weil die Mutter aus psychischen oder physischen Gründen nicht kann? Sind diese Gründe stichhaltig oder nicht? usw. usw.

        Wer aber wirklich glaubt, Sätze wie: "Stillen oder nicht geht nur mich etwas an, weil es nur mich betrifft" seien zutreffend, der kann nur ein Egoist sein, dem andere egal sind.

        Jeder vernünftige Mensch würde und müsste erkennen, dass diese Entscheidung auch das Kind betrifft.

        Viele verwechseln aber "ich kann und darf allein entscheiden" mit "die Entscheidung geht nur mich etwas an". Beides ist etwas gänzlich anderes.

*Sobald sie aus dem Mutterschutz raus ist, geht sie wieder arbeiten.*

Ja und? Was ist dabei?#kratz

Zum Rest, naja. Nicht wirklich schön. Aber es geht Dich nichts an. Wenn Du den Eindruck hast, dass die Kinder vernachlässigt werden, wende Dich ans Jugendamt.

(65) 23.08.10 - 12:42

Also ich denke jede Frau kann sich den Gebrutsmodus selber aussuchen.

Und ebenso das Stillen oder nicht Stillen,da solltest du dir keine Meinung drüber erlauben.

Klar ist es für dich schwer mit anzusehen wie sie sich mit Kaffee zuschüttet und raucht und vermutlich ein gesundes Kind zur Welt bringt,und Dir das Schicksal so übel mit gespielt hat.

Aber es ist ihr Leben,ihr Körper und ihr Kind,ändern kannst du es sowie so nicht.

Also investier die Energie die du für die Wut gegen sie aufbringst lieber für deine Kinder :-) .

  • (66) 23.08.10 - 13:26

    Hallo,
    man sollte aber mal bedenken was die Kassen soetwas kostet. Nicht nur der Kaiserschnitt der unnötig ist, das Kind wird Schäden haben, auch wenn man es vielleicht nicht gleich sehen wird. DAS betrifft dann sehr wohl die Allgemeinheit. Ich beteilige mich wirklich gern am Solitaritätsprinzip - soweit noch vorhanden. Aber jemand der so derart sorglos mit der Gesundheit eines Wesens umgeht da fällt es mir doch schwer gern meine Beiträge zu zahlen. (Ja ich weiss, das kann man auch allen Fettleibigen, Rauchern und Säufern sagen, aber um die ging es ja gerade nicht :-))
    Nur mal so ne Sichtweise.
    Ich finde diese Meinung dass ja jeder heute ach so frei in seiner Entscheidung ist nicht gut. Die Quittung wird aber kommen, wenn auch nicht sofort.
    Britta

(67) 23.08.10 - 13:15

Hallo,
wenn ich soetwas lese schwillt mir auch der Kamm und ich spreche ganz ehrlich solchen Leuten Kinder ab. Ist in der Praxis natürlich nicht umsetzbar. Nur diese besagte Mutter wird sich irgendwann auch noch wundern, glaub mir das mal!
Gruß!
Britta

(68) 23.08.10 - 13:46

beim großen geht es dich ncihts an! aber beim klien schon, rauchen ist nicht gut, aber kaffee schadet nicht. gegen ks spricht auch nichts (fürs kind es ist sichere für die mutter gefährlicher. für stillen auch nciht, stillen hat keine vorteile ausser es ist billiger, es schützt nicht vor allergien,....

  • (69) 23.08.10 - 14:01

    Gegen Kaiserschnitt spricht nichts wenn er nicht nötig ist? Für das Kind ist es sicherer? Aha! Na dann mach Dich aber mal schlau. Meinst Du nicht es hat seine Gründe warum der Mensch durch den Geburtskanal soll?
    Und Stillen hat keine Vorteile ausser es ist Billiger? Da bin ich baff!
    Nee was ich hier manchmal lese .. da frag ich mich echt nicht mehr warum unsere Gesellschaft da ist wo sie jetzt ist..
    Schaut hier keiner mehr hinter die Kulissen? Fragt sich keiner warum Krankheiten wie ADHS, ADS und Co und Neurodermitis immer mehr auftreten?
    Nee schon klar, es geht uns alles nichts an, aber wenn wieder einer Amok läuft dann ist das Geschrei gross. Und ja, die Wurzeln werden schon früh gelegt was eine gestörte Persönlichkeit angeht. Also geht es uns sehr wohl alle etwas an. Aber immer schön die Augen vor der Wirklichkeit verschliessen.. na mach mal weiter so liebe Mehrheit!

    • (70) 23.08.10 - 14:03

      und diese " Störungen" kommen durch " Nicht-Stillen" und Kaiserschnitt?

      Da solltest du aber mal dringend anfangen hinter die Kulissen zu schauen, wenn du tatsächlich dieser Meinung bist.

      • (71) 23.08.10 - 14:07

        Sehr wohl, wenn auch nicht ausschliesslich. Die Haltung der Mutter hat sie ja geschildert. Meinst Du denn allen ernstes, dass aus diesem Baby ein liebender Mensch hervorgehen wird?
        Ist mir aber wurscht was Du dazu denkst. Das geht halt in die Tiefe und wie ich das hier bei Urbia so mitverfolge geht das halt den meisten ab! Leider.

        • (72) 23.08.10 - 14:15

          ach das macht nix das dir das wurscht ist.


          Rauchen und Alkohol in der Schwangerschaft finde ich auch nicht gut, einen Kaiserschnitt hätte ich niemals freiwillig machen lassen, aber genauso wenig hätte ich getillt.

          Warum sollte aus diesem Kind kein liebender Mensch werden?

          Ich habe eine Schwägerin die so ziemlich den gleichen Start ins Leben hatte, aber dank eines sehr engagierten Vaters und liebevoller Großeltern, bis heute wenig Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Es ist übrigens sehr bezeichnend, das du anderen mangelnde Tiefe vorwirfst, aber zum Beispiel selber nicht sehen willst, oder kannst, das es zum Beispiel fürs nicht stillen oder auch eine Geburt per Kaiserschnitt gute Gründe gibt.




          • (73) 23.08.10 - 14:19

            Wenn Mutter selbst eine Persönlichkeitsstörung hat wie die eingangs beschriebene Frau, dann bedarf es aber mehr als eines liebenden Vaters das aus diesem Baby ein halbwegs emotionaler Mensch wird. Sehr wohl bekommt das Kind im Mutterleib schon jede Menge mit. Die Mutter will das Kind in erster Linie schonmal nicht, glaubst Du dass es das nicht merkt?

            • (74) 23.08.10 - 14:25

              Die Mutter meiner Schwägerin hat unter anderem Drogen genommen, während der Schwangerschaft und nachdem mein Schwiegervater kein Geld mehr hatte versucht das Kind abzutreiben - ja ich glaube das ein Ungeborenes das merken kann - dazu kam , das nach dem im Deutschland üblichen Sorgerecht, das Kind erst mal zur Mutter kam, die dieses Kind nicht wollte und auch entsprechend behandelt hat und glaube mir, DAS hat die Kleine wirklich mitbekommen....

              Und trotz alldem bin ich der Meinung, dass hier viel Liebe, Verständnis und Fürsorge, Abhilfe schaffen kann - diese muss nicht zwingend von der Mutter kommen.

              • (75) 23.08.10 - 14:48

                Mag sein.

                Aber die Schäden, die Rauchen und übermäßiger Koffeinkonsum mit sich bringen kann auch die liebevollste Betreuung nicht wieder gut machen.

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