Auto verkauft und vom neuen bestitzer noch nicht umgemeldet

    • (1) 07.09.10 - 12:08

      Hallo

      Hoffe ihr könnt mir helfen.....

      Haben am 25.08. ein Auto verkauft, mit Kaufvertrag, wo drinn steht: Der Käufer verpflichtet sich, das Fahrzeug unverzüglich umzumelden und zu versichern!

      Das ist leider bis heute nicht passiert.......

      Habe den Käufer gestern noch einmal direkt drauf angesprochen, und da wurde mir versichert, das es heute gemacht wird.

      Da glaube ich aber nicht drann, da das schon letzte woche einige male gesagt wurde.

      Was kann ich nur tun??????

      Lg Mausi1507

      wieso hast du dein Auto vor dem Verkauf nicht selber abgemeldet?
      Schließlich bekommt deine KFZ Versicherung erst DANACH von der Dekra die Mitteilung das du kein Auto mehr hast. Solange das Auto nicht abgemeldet ist läuft die Versicherung ja noch. Außer du hast sie selbst gekündigt, dann ist das Auto zwar noch auf dich zugelassen aber OHNE Versicherungsschutz. Wenn jetz was passiert bist du dran. Hast du den Kaufvertrag wenigstens notariel machen lassen?

      • Nein, der Kaufvertrag ist nicht Notariel gemacht worden.
        Wir haben es nicht selbst abgemeldet, da das auto die Nachbarin meiner Ma gekauft hat und und von jetzt auf gleich ein neues brauchte, da bei Ihrem alten die bremsen versagt haben.......

        Wie ich nun mal bin sehr gutgläubig:-(

        Wir haben die Versicherung nicht gekündig, das ist ja was mich sauer macht, das auto ist nun schon seit fast 2 Wochen nicht mehr in unserem Besitz, aber Versicherung und Steuern müssen wah noch zahlen:-(

      (7) 07.09.10 - 14:18

      Notarieller Kaufvertrag beim Autokauf? Du bist lustig.#rofl

      Oh mein Gott, was schreibst Du da für ein wirres Zeug ?

      "Schließlich bekommt deine KFZ Versicherung erst DANACH von der Dekra die Mitteilung das du kein Auto mehr hast."

      Was hat die DEKRA damit zu tun ?

      "Solange das Auto nicht abgemeldet ist läuft die Versicherung ja noch. "

      richtig.

      "Außer du hast sie selbst gekündigt, dann ist das Auto zwar noch auf dich zugelassen aber OHNE Versicherungsschutz. Wenn jetz was passiert bist du dran"

      Quatsch mit Sauce. Die Versicherung KANN man gar nicht kündigen, solange das Auto noch auf den Versicherungsnehmer zugelassen ist. Bei einem VersicherungsWECHSEL muss man erst einen neuen Vertrag abschließen, damit der alte gelöscht werden kann.

      "Hast du den Kaufvertrag wenigstens notariel machen lassen? "

      Das ist der Brüller schlechthin #rofl

      WER, bitte WER macht einen Kaufvertrag für ein Auto VOR DEM NOTAR ?

      In Zukunft besser nichts schreiben als völligen Nonsens !

Hallo,

das gleich Problem hatten wir vor ein paar Jahren auch mal und wir verkaufen kein Auto mehr ohne es vorher selbst abzumelden.

Haben unser Auto damals privat verkauft und der Käufer war auch laut Kaufvertrag verpflichtet das Auto innerhalb einer gewissen Frist umzumelden.
Nachdem wir nach ein/zwei Wochen immer noch keinen Bescheid hatten das er das Auto umgemeldet hatte, sind wir zu ihm hin um die KFZ Kennzeichen zu verlangen. Natürlich haben wir ihn nicht angetroffen, wußten aber das der Wagen in der offenen Garage stand.
Sind dann zur Polizei und haben den Fall geschildert und der Beamte hat uns den Tipp gegeben, das wenn die Garage unverschlossen wäre die Schilder abzuschrauben und mitzunehmen.
Das haben wir dann auch gemacht und das Auto sofort abgemeldet.
Haben nie wieder etwas von dem Käufer gehört.
Fands ne unheimliche Frechheit von dem Käufer, da wir ihm den Wagen zu einem Schnäppchenpreis verkauft haben und noch einen Fahrradträger dazugetan haben. Das ist dann der Dank dafür, nur Theater und Ärger.

Uns war es auf jeden Fall eine Lehre und egal wie sympastisch mir Leute sind, man schaut ihnen nur vor den Kopf.

Also seht zu das ihr irgentwie an die Kennzeichen kommt. Ihr könnt dadurch richtig Ärger bekommen, falls er mit dem Wagen einen Unfall macht. Ihr haftet dann dafür.

Gruß Pummelchen

Hallo,

dasselbe Problem haben wir derzeit auch . Wir haben unser altes Auto zum 01.04. verkauft. Mit Kaufvertrag und festgelegtem Datum wann es abgemeldet werden muss . Najawir dachten das sich das erledigt hat und der käufer es gemacht hatte , da uns die Versicherung auch eine Endabrechnung schickte. Im Juli dann der schock der Wagen ist immernoch auf uns angemeldet und der Käufer wurde sogar geblitzt . Wir haben dann mit dem Amt telefoniert, und den mit dem Käufer , der hat nun groß palaber gemacht , und gedroht uns " aufs maul zu hauen" . Das amt wollte dann eine Zwngsstillegung machen , aber der Käufer hat es nun doch umgemeldet. Unsere Versicherung will jetzt natürlich nachträglich die Beiträge . Jetzt haben wir einen Anwalt eingeschaltet . Bin gespannt wann und ob wir das Geld von dem Typ sehen .

(12) 07.09.10 - 12:40

DU bist verpflichtet den Wagen abzumelden, selbst wenn du das im KAufvertrag anders festgehalten hast.

DU bist weiterhin in der Plicht und sollte irgendwas sein bist DU als eingetragener Halter dran.

Und genau DAS ist mein tägliche Arbeitsbereich bei der Polizei, denn mir darf es egal sein wer den Wagen gefahren hat; ich kann mir im Regelfall entsprechend des Polizeirechts den Halter vornehmen und dann bist du dran.

Also ruck zuck ummelden und nie wieder so blöd sein #winke

  • (13) 07.09.10 - 12:44

    Hallo,

    Quatsch hoch 10

    Wenn man einen Kaufvertrag hat, ist man nicht mehr Halter.
    Vielleicht ist mal einen Nachschulung angebracht.

    Kein Wunder, das ich bei solchen Experten immer jedes Verfahren gewinne#rofl

    • (14) 07.09.10 - 13:00

      Wat bist denn du für ein Kasper :-)
      Was meinst du eigentlich wieviele von mir Bescheide beim Abschleppen oder Sicherstellen erhalten haben, die bezahlen mussten weil sie eingetragene Halter sind.

      Nicht nur große Klappe sondern Blick ins Polizeirecht und mal etwas über die Störereigenschaften durchlesen und dann noch ein wenig Rechtsprechung und gut is #winke

      • (15) 07.09.10 - 13:09

        Hallo,
        die Hamburger Behörde ist damit vor Gericht bei mir 2002 baden gegangen!

        Ich konnte die Veräußerungsanzeige bei der Zulassungstelle/Versicherung und Finanzamt nachweisen und deshalb haben die von mir keinen Cent für das falsch geparkte noch nicht vom neuen Käufer umgemeldete Fahrzeug gesehen.
        Weder das Abschleppunternehmen, noch die Behörde hat von mir das Geld bekommen.
        Sie wurden vom Gericht an den Käufer verwiesen, obwohl ich ja als Halter im Schein eingetragen war.
        Der Käufer war sogar noch in der Frist von 3 Tagen zum ummelden, er hat 1 Tag nach Übergabe falsch geparkt ;-)

        Gruß
        Demy

        • (16) 07.09.10 - 13:20

          Rechtsprechung ändert sich und grad auch die Oberste #winke

          Ich mache den Bereich seit 3 Jahren und gewinne bisher alles #winke

          Desweiteren ist hier nicht Hamburg und es gibt ggfls. andere Rechtsvorschriften, wie das Polizeirecht und ggfls. auch andere Rechtsprechung!!!

          • Du hast hier schon sehr oft Müll geschrieben.

            Wenn es so wäre, wie du schreibst, dann würde ich verknackt werden, weil das Fahrzeug welches ich gestern verkauft habe heute als Fluchtfahrzeug bei einem Raubüberfall gedient hat. Das ist völliger Schwachsinn.

            Natürlich bin ich der erste Ansprechpartner, wenn es darum geht die Täter ausfindig zu machen. aber allein die tatsache, dass ich durch den Kaufvertrag nachweisen kann, das ich nicht mehr Besitzer war zum tatzeitpunkt, sollte als Unschuldsnachweis vorerst reichen.

            Und von wegen du bist Polizistin: Du bist eine von denen, die ich beosnders liebe. Keine Ahnung, viel rumquatschen und sich dann auch noch auf die Uniform berufen.

            m.

            (18) 07.09.10 - 13:54

            Hallo,
            ich behaupte einfach mal, dann hast du noch keinen einzigen Fall gehabt, wo jemand sein Fahrzeug verkauft, dieses der Zulassungstelle/ Versicherung etc. mitgeteilt hat und der neue ermittelbare Käufer hat dann falsch geparkt.

            Du gewinnst wenn deine Aussage denn stimmt bisher nur, weil du noch keine solchen etwas komplizierter gelagerten Fälle hattest.

            Entweder treibst du Knöllchen von ganz normalen Parksündern ein wo der Halter das Fahrzeug nicht veräußert hat, oder falls jemand sein Auto angemeldet verkauft hat, hat er Fehler bei der Veräußerungsanzeige gemacht.

            Wie ich schon im ersten Beitrag schrieb, ist der neue Käufer ermittelbar für eine Behörde (durch Veräußerungsanzeige und Widerspruch des "ehemaligen" Halters im Ordnungswidrigkeitsverfahren), dann hat sie sich an diesen zu wenden und kann nicht einfach sagen nö wir nehmen den "ehemaligen" Halter in Anspruch, das kassiert hier in Deutschland jedes Gericht und ist nicht nur in Hamburg so.

            Gruß
            Demy

        (19) 07.09.10 - 13:45

        Hallo,

        in NRW ist das auch nicht anders.
        Einfach Kaufvertrag an die Bussgeldstelle schicken und dann ist das bereits erledigt.
        Einmal wollte die Stadt die Abschleppkosten. Der Kaufvertrag war auf einem Bierdeckel und das war auch o.k. #rofl

        LG
        Tina

    (20) 07.09.10 - 13:28

    Hallo,

    ich mußte noch nie ein Knöllchen bezahlen (durchaus schon welche gekommen und Fahrzeug lief noch auf mich) oder wie einmal gefordert die Abschlepp-und Entsorgungskosten zahlen, wenn ich den Kaufvertrag mit Datum und Uhrzeit der Übergabe vorgelegt habe.
    Ab da ist nämlich rein rechtlich der Halterwechsel vollzogen!

    Also bitte keine Halbwahrheiten streuen, die jeglicher Realität entbehren.

    Bussgeldbescheid erhalten heißt nicht, das das Bussgeld auch bezahlt werden muss.;-)

    LG
    Tina

(21) 07.09.10 - 12:59

Hallo,
in welchen Land soll das deiner Meinung nach sein?

In Deutschland zumindestens nicht, da gibt es für aktive Verstöße im Straßenverkehr keine Halterhaftung.
Man geht zwar zuerst zum Halter, aber ist der nicht gefahren, dann ist der Halter raus aus der Sache und hat mit dem Verstoß nichts mehr zu tun.

Nichtsdestotrotz kann man durch die Halterhaftung im ruhenden Verkehr (falsch geparkt, Auto am Straßenrand entsorgt usw.) natürlich zur Haftung mit allen entsprechenden Kosten herangezogen werden.

Im übrigen reicht es eine Veräußerungsanzeige mit Nachweis (Kaufvertrag) an die Zulassungsstelle und der Versicherung zu senden.
Dann ist man, sofern die Daten des Käufers stimmen auch aus der Halterhaftung raus.

Also, man ist weder verpflichtet das Fahrzeug vor Übergabe abzumelden (kann auf den Käufer abgewälzt werden), noch haftet man für Verstöße die der Käufer mit dem Fahrzeug im Straßenverkehr begangen hat.

Das sollte man grade, wenn man täglich bei der Polizei damit zu tun hat, wissen.

Gruß
Demy

(22) 07.09.10 - 12:41

Hallo,

wenn ich ein Fahrzeug verkaufe, lasse ich mir zwei Karten unterschreiben.
Eine für die Zulassung und eine für die Versicherung.
Hoffe du hast der Zulassung und Versicherung den Verkauf längst gemeldet, wozu du auch verpflichtet bist!
Kannst aber auch eine Kopie des Kaufvertrages einreichen.

Meldet also so ein Kandidat das Fahrzeug nicht um, bekommt er einen netten Brief meiner Versicherung mit der Kündigung. Anschließend wird dem Straßenverkehrsamt ein nicht versichertes Fahrzeug gemeldet und der neue Besitzer bekommt Post. Reagiert er nicht darauf, wird das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben.

Nur dauert das halt.....ewig...

Ich würde dem netten Käufer nicht die Schilder stehlen - nein so etwas ist ja strafbar. Zumindest sollte man sich nicht erwischen lassen ;-)
Eines der Schilder reicht übrigends vollkommen, wenn du dich dennoch traust.

Kratz ihm die Plaketten mittels Schlitzschraubendreher ab.
Die TÜV Plakette kannst du unberührt lassen, wenn du nett bist.

So sind die Kennzeichen schon mal entwertet#schein.
Dann ist das allenfalls Sachbeschädigung.

Noch schneller geht das mittels Sprühdose - die Kennzeichen schön schwärzen und auch dabei nicht erwischen lassen #rofl

LG
Tina



hi,

eventuell hilft dir dies weiter: mein damaliger ex-freund weigerte sich, ein auf mich zugelassenes auto, das sich in seinem besitz befand (er hatte die papiere) abzumelden. das bedeutete, dass ich, dumme gans, weiterhin steuern und versicherungen bezahlen musste. um dem ein ende zu bereiten habe ich mich mit 1.) der versicherungsgesellschaft, 2.) der kfz-zulassungstelle und 3.) dem finanzamt in verbindung gesetzt, um mich über meine möglichkeiten zu informieren. ich habe anschließend die haftpflichtversicherung gekündigt und über die kfz-zulassungstelle sollte das auto bei der polizei zur fahndung ausgeschrieben werden, wenn das auto nicht abgemeldet wird (mir ist nicht (mehr) bekannt, ob es hierfür eine frist gibt). die anschrift meines damaligen ex-freundes habe ich weitergeleitet. ich habe ihn auch schriftlich über die drohende fahndung informiert. ich habe glück gehabt - er hat das fahrzeug abgemeldet. ansonsten hätte es sehr viel teurer für mich kommen können!

das erlebte habe ich unter lehrgeld verbucht. ich weiß nicht, ob diese vorgehensweise unbedingt empfehlenswert ist, da ich davon ausgehe, dass ich für unfälle/unfallschäden gehaftet hätte. ich hab' gepokert und darauf gesetzt, dass mein ex-freund sich den ärger mit der polizei ersparen möchte - auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, dass eine hundertschaft wegen einer fehlenden kfz-haftpflichtversicherung ausrückt ;-).

viele grüße

belly72

(24) 07.09.10 - 12:56

Kaufvertrag nehmen und auf deine Zulassungstelle fahren und dort den Fall schildern, die setzen sich dann mit dem neuen Halter in Verbindung.
Weiterhin Kopie des Kaufvertrages an die Versicherung und das Finanzamt schicken.

LG

So eine Sache kann GANZ übel enden. Rate mal, an wen sich wohl alle wenden, wenn mit dem Auto ein Unfall verursacht wurde.
Die Versicherungshochstufung ist dabei noch das geringste Übel.

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