Was passiert beim erheben einer Klage??

    • (1) 15.09.10 - 15:33

      Hallo,

      kurze Einleitung.

      Wir haben etwa gekauft und defekt erhalten aber bereits Bezahlt. Der gekaufte Gegenstand ging zurück und wir wollten den Kaufvertrag rückgängig machen, der VK wollte dies aber nicht und drohte mit Anwalt.
      Nach 5 Wochen nachdem die Ware wieder beim VK war, immer noch keine Reaktion also haben wir einen Anwalt eingeschaltet um natürlich unser Geld wieder zu bekommen.
      Der Anwalts setzte ein Schreiben auf mit einer Zahlfrist die gestern verstrichen war.
      Heute dann ein Schreiben des Anwalts das es keine Reaktion gab und ob wir nun klage erheben möchten.
      Natürlich möchten wir das weil wir das Geld ja wieder haben möchte.


      Nun meine Frage, wie wird es denn weiter gehen wenn wir jetzt Klage erheben??


      #danke schonmal für Antworten


      LG

            • (5) 15.09.10 - 15:57

              Häh, wenn sie doch klagt, muss sie danach doch nicht nochmal einen Mahnbescheid beantragen. Das ist ja nun eher ein entweder oder.

              Oder meintest Du, dass Du eher einen Mahnbescheid vorziehen würdest, als eine Klage?

      (7) 15.09.10 - 15:49

      Hallo,

      dann geht die Sache vor gericht. Aber lohnt sich das ganze denn??? Um welche Summe geht es bei euch?

      LG Janine

    (10) 15.09.10 - 16:53

    Wenn die Klage eingereicht ist, wird sie dem Beklagten zugestellt, der darf sich dann zu den Vorwürfen äußern, daraufhin darf sich dann die Klägerpartei noch mal äußern und dann wird für irgendwann ein Verhandlungstermin angesetzt. Wenn es dann gut läuft, wird am Ende dieser Verhandlung ein Urteil gefällt (eher unwahrscheinlich, meist fällt das erst im später stattfindenden Entscheidungstermin) oder ein Vergleich geschlossen.

    Wenn es blöd läuft, gibt es erst noch einen Termin für die Beweisaufnahme. Und eventuell noch mal Schriftsätze, auf die Gegenseite natürlich wieder erwidern darf.

    Bis dahin kommen auf dich natürlich Anwalts- (bzw. der Eigenanteil, wenn ihr eine Rechtsschutzversicherung habt) und Gerichtskosten und eventuell Zeugengeld zu.

    Und wenn du so viel Glück hast wie wir, braucht es bis zum ersten Verhandlungstermin nur 1 Jahr. ;-)

    Ich würde also von der Höhe der streitbaren Summe abhängig machen, ob ich mir den Stress dafür antue.

    Grüßle
    p

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