Schneechaos - Frage: Was tun, wenn ich nicht zur Arbeit komme?

    • (1) 02.12.10 - 23:45

      Hallo!

      Wir haben folgendes Problem: Bei uns hat es so stark geschneit, dass ich mit meinem Auto nicht auf unser Grundstück gekommen bin, sondern ziemlich weit weg von unserem Haus auf einen anderen Parkplatz geschoben wurde (weil ich mich, wie noch viiiiiiiiiiiiele andere, festgefahren hatte).

      Nun das Problem: Wir wohnen in einem Wohngebiet, zu dem es nur EINE Zufahrtsstraße gibt. Diese wurde bisher nicht geräumt, wie auch im Frühjahr nicht (da steckten auch alle fest).

      Nachdem ich nun an dieser Stelle geparkt "wurde" (irgendwo muss man ja stehen) hat es noch ordentlich weitergeschneit und sowohl mein Auto, als auch alle anderen dort geparkten Autos und die Straße sind wieder dicht.

      Wenn nun morgen nicht geräumt wird kann ich davon ausgehen (aufgrund der Erfahrung, die ich bisher gemacht habe), dass ich mit dem Auto NICHT zur Arbeit komme. Ich komme hier einfach nicht raus.

      Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr oder nur noch sehr sporadisch, auf die ist also auch kein Verlass.

      1. Kann ich Ärger bekommen, wenn nicht komme?
      2. Kann verlangt werden, dass ich notfalls zu Fuß komme?

      DANKE!

      • Wie weit hast Du's denn?

        (3) 03.12.10 - 05:36

        1.) Ja.
        Du hast dafür Sorge zu tragen, das Du zur Arbeit kommst. Und ein Haufen Schnee fällt nicht unter Naturkatastrophe. Vor allem, weil er ja nun kein bisschen plötzlich kommt ;). Wenn Du weisst, das es in Eurem Wohngebiet etwas schwieriger ist mit der Schneeräumung, hättest Du ja gestern schon noch ein Stück weiter weg an einer Hauptstrasse parken können.
        Ansonsten: Benötigten Platz selber freischippen und Schneeketten ins Auto legen.

        2.) Es kann verlangt werden, das Du - egal wie - zur Arbeit kommst. Taxi, Öffis, Hundeschlitten. Wenn es bei Euch immer so katastrophal ist, musst Du doch einen Plan B haben. Der Winter hat doch noch nicht mal richtig angefangen.

        Grüsse
        BiDi

        Ja du kannst ärger bekommen wenn du nicht auf Arbeit kommst, du musst dafür sorgen zu kommen wie ? Egal. Ich ruf bei meinem Chef an und erkläre die Lage....

      • Hallo,

        meine Ma fährt täglich 2mal 150km zur Arbeit.

        Sie nimmt einen Tag vorher, wenn es absehbar ist, flux einen Tag Urlaub.
        Sonst hat sie stets mit dem Chef besprochen, dass sie losfährt und wenn unterwegs endlos lange Staus sind, sie anruft und umkehrt - auch für einen Tag Urlaub!

        Einfach so wegbleiben ist einfach nicht.

        Wenn du die Situation bei euch kennst, solltest du entweder die Ärmel hochkrempeln oder es vorher mit deinem Chef besprechen, wie er möchte, dass in solchen Situationen verfahren wird.

        Grüße

        Hallo!

        Na, Schneeschaufel in die Hand und die Nachbarn zusammentrommeln. Bei uns sah es gestern Abend genauso aus. Kein durchkommen mehr in unserer Straße (Neubausiedlung). Hier wird auch nicht mehr geräumt. Also haben kurzerhand einige Nachbarn die Schaufeln in die Hand genommen und die Straße (n). freigeschaufelt. Es ist ja nicht nur so das keiner rauskommt. Was ist wenn irgendwo ein Notfall ist oder es brennt und keine Einsatzwagen kommen mehr durch?

        LG Ida

      • (7) 03.12.10 - 09:26

        Hi,

        ich hatte im letzten Winter auch einen Tag, an dem ich (und viele andere Kollegen) nicht zur Arbeit kommen konnte. Da hat es nachts so heftig geschneit, dass die Räumfahrzeuge auf den Autobahnen (A61 + 48) sowie den -Bundesstraßen nicht mehr nachkamen. In den umliegenden Orten wurde deshalb erstmal gar nicht geräumt. Bei uns kamen nichtmal die Busse in den Ort - Bahnanschluß haben wir nicht! Rausfahren ging auch nicht, weil wir in einem "Loch" wohnen und die 3 Straßen "nach draußen" gehen steil bergan - und da hatten sich einige Spezis festgefahren und somit alles blockiert.

        Ich habe dann im Büro angerufen (war auch nicht die erste ;-)), dass ich später kommen - in der Hoffnung, dass es etwas später möglich zu fahren. Bis um 10 Uhr habe ich es auf unterschiedlichen Wegen versucht - und dann aufgegeben. Habe meinen Chef angerufen und einen Tag Überstundenfrei genommen. Machen konnte ich nichts - das war echt höhere Gewalt. Und bei einfachen 30km Anfahrt zum Büro wäre laufen keine Option gewesen.

        Ärger wird es nur dann geben, wenn Du Dich gar nicht meldest und somit unentschuldigt fehlst.

        Gruß
        Kim

        Geh bescheuerten Diskussionen aus dem Weg und melde Dich krank wegen starker Erkältung.

        Gruß

        Manavgat

        • Den ganzen Winter ? #rofl

          • Bei uns kommt das 1 oder 2 Tage im Jahr vor und auch nicht jedes Jahr.

            Wenn Chefs vernünftig sind, dann haben sie ein Interesse an einer guten Regelung, sprich der AN ruft an und nimmt unbezahlt frei. Das macht allein schon deshalb Sinn, weil ein Mitarbeiter mit Unfall oder Krank (weil stundenlang im Auto festgesessen) auch Geld kostet.

            Ist aber jemand so bekloppt ANs bei absolutem Chaoswetter sinnloserweise irgendwohin zu bestellen, dann muss man sich eben anders gegen diese Zumutung wehren.

            Gruß

            Manavgat

            • "Wenn Chefs vernünftig sind" - hast du schon mal ein bisschen weiterüberlegt?

              Wenn das alle unsere 24 Beschäftigten machen - können die Läden zu bleiben - ganz klasse!
              AN haben so loszugehen um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen, das geht auch bei diesem Wetter.

              Sinnloserweise müssen mein Mann seine Angestellten nicht kommen - sie sollen ihren Job machen!

              • ***AN haben so loszugehen um pünktlich an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen, das geht auch bei diesem Wetter.***

                Ging bei uns heute nicht. Aus unserer Straße sind heute ALLE, die ihr Auto hier stehen hatten, zu Hause geblieben. Keiner arbeitet gleich um die Ecke, wir müssen alle fahren.

                Taxen und Busse gibt es nicht mehr, der Bahnhof ist gesperrt. Verlangt ihr von euren AN, dass sie z.B. 30 KM zu Fuß kommen? (ist eine ernstgemeinte Frage!)

            Also ICH als Arbeitnehmer wäre stinkesauer, wenn eine Kollegin ( oder mehrere ) das so machen würden und ich dafür plötzlich ne andere Schicht einlegen muß.
            Das wäre zwar bei Krankheit auch der Fall, aber da kann ich es nachvollziehen, nicht aber bei "schlechtem Wetter", was jedes Jahr um diese Zeit ist !

            Man muß sich eben rechtzeitig den Witterungsverhältnissen anpassen !

            • bei uns kannste da nix anpassen. (Hintertaunus)

              Das läuft so, dass sich ein LKW quer stellt, die Räumfahrzeuge nicht mehr durchkommen und kein Mann und keine Maus mehr irgendwohin kommt. Wenn man viel Glück hat, dann dringt das DRK mit Tee und Decken durch...

              Im Ergebnis gehen die Leute um 6 aus dem Haus, obwohl sie normalerweise in 45 Minuten auf der Arbeit sind und schaffen es nicht.

              Die Bahn und der Schulbus fahren an diesen, ganz speziellen Tagen übrigens auch nicht.

              Ich selbst bin megamässig ausgerüstet, beste Winterbereifung, Decke + Socken im Auto und ich habe vor nix Angst. Aber mein Auto hat leider keinen Rotor. Ist die Straße blockiert, bleibe ich zuhause.

              Hab das jahrelang so gehalten und Bescheid gesagt, kam ja nicht oft vor. Dann müssen halt die Kollegen ran, die näher zur Arbeit wohnen oder wo die Öffis noch fahren.

              Gruß

              Manavgat

      Ein wirklich toller Rat

      Du empfiehlst allen Ernstes eine Straftat zu begehen nur um dadurch Diskussionen aus dem Weg zu gehen?

      Mich wundert mittlerweile gar nichts mehr.

      • Nenn mir doch mal bitte den Paragraphen im Strafrecht.

        Jetzt bin ich mal gespannt...

        Gruß

        Manavgat

        • Wenn mir das gelingt siehst Du dann wenigstens Deinen Fehler ein und gibst Rückmeldung? Da bin ich gespannt.

          Versuchen wir es also mal:

          "Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

          Siehst Du den Betrug nicht als erfüllt an?

          Täuschungshandlung, Vermögensverfügung, Vermögensschaden, Rechtswidrigkeit? Alles da!

          Jedes Krankmelden obwohl man nicht krank ist stellt einen Betrug dar, wenn man erreicht trotzdem bezahlt zu werden.

          Was sollte es auch sonst sein? Eine Unartigkeit?






          • Notwehr.


            einfach nur Notwehr


            #huepf


            Manavgat

            • Ich lege gern Wert auf Ergebnisse.

              Ich habe doch Deine Frage klar beantwortet. Wäre es möglich auch ebenso klar zu antworten?

              War Dein Rat nun eine Empfehlung zu einer Staftat oder nicht?

              Du musst Dir doch nun eine Meinung gebildet haben.

              Ein klares Ja oder Nein ist doch nicht zuviel verlangt oder?

              Bei einem Ja habe ich die Begründung ja schon genannt.

              Bei einem Nein sollte zum Verständnis eine nachvollziehbare Begründung erfolgen.

              Eine flapsige Bemerkung a la "Notwehr" vermag das nicht zu ersetzen.

              Oder weichst Du einer klaren Stellungnahme aus?


              • du verlangst doch jetzt nicht ernsthaft, dass ich mit Dir diskutiere?

                Schönes Adventswochenende

                Manavgat

                • Diskutieren? Nein.

                  Aber eine abschließende Stellungnahme hätte ich erwartet. Insbesondere nachdem Du explizit und mit Skepsis nach der strafrechtlichen Begründung nachgefragt hast. Und ich mir wie immer mir die Mühe gemacht habe diese Nachfragen auch zu beantworten.

                  Ich habe Dir doch explizit vorgeworfen zu einer Straftat aufgerufen zu haben. Das ist doch starker Tobak.

                  Du hast dies durch Deine Nachfrage bezweifelt.

                  Ich habe Deine Nachfrage beantwortet und meine Ausführungen begründet.

                  Normalerweise müsste doch jetzt von Dir eine Stellungnahme kommen, ob Dich meine Gründe überzeugt haben und Du tatsächlich zu einer Straftat aufgerufen hast oder Du dies weiterhin ablehnst . Im letzteren Fall müssstest Du dies begründen bzw. meine Begründung widerlegen.

                  Du erwartest, dass man Deine Fragen beantwortet. Warum siehst Du das als Einbahnstraße an.

                  Ich habe von Dir noch nie ein Eingeständnis vernehmen können wenn Du daneben lagst. Dies ist Dir anscheindend einfach nicht möglich.

                  Du verstehst, dass ich mir vorbehalte zukünftig einfach nur noch zu schreiben "falsch" oder "nonsenes" etc. wenn Du wie so oft dirch auf rechtlichen Abwegen befindest. Und weitere Begründungen oder Stellungnahmen auch auf Nachfrage verweigere (vermutlich schaffe ich das aber gar nicht, weil für mich Begründungen und Stellungnahmen das a und o sind).

                  Versuche doch einfach mal zu akzeptieren, dass man auch im Unrecht sein kann und wenn man dies einräumt davon die Welt nicht untergeht.

                  Fazit bleibt:

                  Du hast in unverantwortlicher Weise zur Begehung von Straftaten aufgerufen.

                  Dies wird von Dir wohl bestritten und sich auf Notwehr berufen (was natürlich vollkommener juristischer Nonsens) ist.

                  Weitere Stellungnahmen werden abgelehnt.

                  Du handelts ja nach dem Motto: "ich hab immer recht. Sollte ich mal nicht recht haben friert eher die Hölle zu als das einzuräumen. Argumente und Begründungen sind etwas für Weicheier."

                  Bitte verschone mich jetzt von irgendwelchen Ausführungen Du hättest irgendetwas nicht ernst gemeint oder das mit der Notwehr war Spaß oder so.

                  Solange Du keine Stellungnahme zu dem Punkt abgibst "Aufruf zu einer Straftat ja oder nein" muss ich alles für bare Münze nehmen.


ich würde auch beim chef anrufen und das erklären. vielleicht kannst du ja kurzfristig urlaub nehmen?

wie weit wohnst du denn weg? natürlich kannst du keine 10 km oder so zu fuß gehen, aber wenn es auch ohne auto gut zu erreichen wäre (2 km oder so), dann schon.

eine tante hatte anfang des jahres auf ihrer arbeit geschlafen, weil sie nicht mehr nach hause kam wegen dem schnee. vielleicht hättest du ja auch die möglichkeit, falls es nach der arbeit kein durchkommen mehr gibt? oder bei einer kollegin?

(24) 03.12.10 - 10:18

Ich glaube, ich würde mir den Streß mit dem Chef auch nicht geben und mich krank melden ...
Natürlich würde ich aber auch fürs nächste Mal im Vorfeld selber dafür sorgen das ich irgendwie mit dem Auto oder mit welchem Beförderungsmittel auch immer, von zu Hause weg komme ...
Weil ... sich immer an "solchen" Tagen krank melden geht natürlich auch nicht ...

LG, Lena (die jetzt erstmal frei hat) :)

(25) 03.12.10 - 11:34

Du schreibst nicht wie weit es zur Arbeit ist?

Dann kommen die öffentlichen Verkehrsmittel gar nicht bzw. sporadisch. Wegen der Verkehrsverhältnisse?

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