HILFE...bin auf Betrüger reingefallen. Brancheneintrag..... Seite: 2

  • Bist du nun die Büroleiterin oder diejenige, die blechen darf?

    Als Büroleiterin könntet ihr euch evtl. darauf berufen, dass du gar nicht zeichnungsberechtigt bist.

    (Ansonsten kann ich den Vorschreibern nur zustimmen: Da steht unüberlesbar, was es kostet. Vorm Unterschreiben lesen ist immer angebracht#aha)

    • "Als Büroleiterin könntet ihr euch evtl. darauf berufen, dass du gar nicht zeichnungsberechtigt bist."

      Das allein würde aber nichts nützen selbst wenn dies zuträfe, da sie ja dann und nicht die Firma Auftraggeber wäre.

Mein Rat:

Den Vertrag UNVERZÜGLICH wegen Irrtums und arglistiger Täuschung anfechten (Achtung! Der Zugang muss nachweisbar sein)und die Sache im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung auch bis zum Schluß durchfechten.

Unverzüglich deshalb, weil ansonsten die Anfechtung wegen Irrtums nicht mehr möglich ist. Die Frist für die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung beträgt 1 Jahr. Beides sollte aber sofort in einem Schreiben erfolgen.

Dann ärgert man sich auch nicht, dass man einfach kleinbeigibt und zahlt.

Meine persönliche Wertung geht dahin, dass die Chancen damit durchzukommen höher sind als eine Niederlage.

Ob die andere Seite die Sache tatsächlich gerichtlich geltend macht ist fraglich. Falls doch müsste das Gericht die Anfechtung nicht durchgehen lassen.

Es besteht aber das Risiko der Niederlage, da die Kosten schon genannt werden (aber halt versteckt).

  • Na, soo versteckt ist der schwarz umrahmte Kasten ja nicht.
    Es ist doch durchaus üblich, so einen Absatz einzufügen, in dem die Bedingungen kurz zusammengefaßt sind.

    Gerade bei Firmenkunden kann man doch wohl voraussetzen, dass jemand, der solche Aufträge unterschreibt, in der Lage ist, die AGB zu lesen, oder?

    Gruß,

    W

    • Der Kasten ist nicht versteckt aber der darin erhaltene Preis.

      Eines muss man sich verdeutlichen. Eine arglistige Täuschung setzt immer voraus, dass irgendwo steht was Sache ist.

      Und das das Ganze darauf abgestellt ist, dass man schnell unterschreibt ohne mitzubekommen wie teuer das Ganze wird dürfte doch wohl hoffentlich jedem klar sein.

      • Ja, die AGB stehen doch aber überall ähnlich dezent plaziert und den Preis möglichst niedrig (z. B. diese "alles ab 5 Euro" oder "alles bis zu 50% reduziert"-Schilder) sind doch auch gängig und offensichtlich nicht gesetzeswidrig.

        Gruß,

        W

        • Die Vergleiche passen nicht.

          Hier geht es ja nicht darum, ob AGB wirksam vereinbart wurden,m aber a8uch dort wird oft hetfig gestritten, ob dies der FAll ist und falls ja, ob uberraschende Klauseln enthalten sind.

          Man kann es sich aber nicht so einfach machen und sahgen es ja ja irgendwo gestanden.

          Man muss sich immer das Gesamtbild anschauen. Und wenn hier eine verwechslungsgefahr mit normalen Telekomeinträgen besteht die auf diese Art bestätigt werden ist das schonmal schlecht für den Anbieter.

          Nächste Frage ist, ob überhaupt eine entsprechende Leistung für den Betrag erfolgt? Die Eintragung in irgendein Verzeichnis wo kein Mensch reinschaut spricht nicht dafür.

          War für den Emfänger klar, dass die Leistung kostenpflichtig ist oder wurde darauf spekuliert, dass dies übersehen wird ?

          Wer vertritt hier denn ernsthaft die Meinung, dass dies Ganze seriös angelegt war?

          Und Richter sind doch nicht böd. Die erkennen auch wenn jemand abzocken will.

          Ich streite ja nicht ab, dass ein Richter die arglistige Täuschung auch verneinen kann. je nachdem an welchen man gerät.

          Die Anfechtung wegen Irrtums dürfte aber unstreitig durchgehen.

          Oder erfolgt die Eintragung in dieses Verzeichnis üblicherweise auch bewußt (trotz dieses Preises)? Das glaube ich nämlich nicht.

          Ich gehe davon aus, dass sich nur versehentlich jemand eintragen lässt. Ich lasse mich aber gerne aufklären.

Hallöchen,

das ist meiner Arbeitskollegin auch passiert....

Mein Chef hat dann dort angerufen und denen mitgeteilt, dass meine Kollegin keine Prokura hat und den Antrag nicht hätte unterschreiben dürfen.

Der Typ am Telefon meinte dann, es müsste trotzdem gezahlt werden, aber seitdem haben wir nichts mehr gehört.

LG Silke

  • Dies ist bei einem Angebot was rechtens wäre aber uninteressant.

    Dann würde halt der Unterzeichner persönlich in der Pflicht stehen.

    Zwielichtige Gestalten scheuen aber das Licht. Insofern ist Aussitzen ein gutes Mittel.

    M.E. hättet ihr um auf Nummer sicher zu gehen auch zusätzlich die Anfechtung erklären sollen.

    Hallo Silke,

    na da hattest du ja wenigstens eine Telefonnummer, bei mir stand gar keine drauf.
    Aber du hast recht: dort, wo ich unterschrieben habe, stand RECHTSGÜLTIGE Unterschrift und das ist meine auch nicht. Mein Anwalt sagt:
    Widerruf per Gerichtsvollzieher hinschicken und dann dürfte es gut sein.
    Hoffentlich !

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