Nachbarn - ich brauch mal den Rat eines Aussenstehenden

    • (1) 05.12.10 - 14:52

      Einen schönen 2. Advent erstmal,

      leider fing der bei uns kurz nicht so schön an.

      Vorab: Wir wohnen in einem drei Parteienhaus. Oben wohnt ein Dame mittleren Alters, alleinstehend und 5 Tage die Woche von 7- 19 Uhr aus dem Haus. Neben uns ein Päärchen etwas älter als wir ohne Kinder.

      Nun ist es so, dass wir seit zwei Jahren den Winterdienst inklusive der Kosten für das Streugut alleine tragen. Mit der Dame von oben ist das so abgesprochen, sie besorgt Streugut, wenn sie welches bekommt - schiebt aber aufgrund ihrer Arbeitszeit eher selten Schnee ( für uns nach Absprache kein Problem).

      Letztes Jahr hat mein Mann bis auf ein einziges Mal komplett alleine geschoben ( den Weg und 5 Parkplätze). Dieses Jahr wurden unsere Nachbarn von den Vermietern darauf angeprochen, dass es doch bitte anders laufen sollte.

      Es fiel der erste Schnee. Wir hatten schon vorab gestreut - es war schon eisekalt und wir wollten dem Frost zuvor kommen. Abends gegen 20 Uhr klingelte es und unser Babysitter machte die Tür auf. Es war unser Nachbar, der mit uns klären wollte, wir es mit dem Schnee schieben läuft. Er hat danach wohl selbst geschoben. Um 23 Uhr kamen wir nach Hause und mein Mann schob dann noch mal eine halbe Stunde - es hatte weitergeschneit. Morgens war mein Mann zur Arbeit, ich mit unserem Kleinen zu Hause - noch nicht angezogen, da der Kleine krank ist und wir noch gekuschelt haben als es erneut klingelte. Ich natürlich, gedacht ist die Post - können sie auch einschmeißen. War unser Nachbar. An der Haustür hing ein Zettel Tenor: Es hätte geschneit, der Schnee würde sich nicht von alleine wegmachen und er hätte schon mal angefangen und wir sollten das doch zu Ende machen.

      Antwort zurückgeschrieben, da ich abends mit dem kleinen Arzttermin hatte, ( außerdem hatte ich nach dem Zettel keine Lust mehr auf ein persönliches Gespräch) dass es sich hierbei um ein Missverständnis handeln würde, da wir bereits geschoben hätten, wir aber sehr erfreut wären, dass wir uns dieses Jahr die Arbeit teilen würden.

      Abends führte mein Mann dann mit ihm die Diskussion, dass wir einen Plan für sinnlos halten, sondern das es doch einfacher ist, dass der jenige schiebt, der Zeit hat (für uns war das bislang selbstverständlich).
      Sonntag vormittag - wir alle noch im Gammellook - klingelt es wieder. Will er uns erneut zum Schnee schieben raus holen!!!!!!!!!

      Mein Mann inzwischen richtig sauer - es wurde Sturm geklingelt und uns halb die Scheibe in der Tür eingeschlagen - hat ihm kurz und knapp gesagt, das wir schieben wenn wir Zeit dazu haben. Und nicht dann wenn er meint das wir müssten (kindergarten)...

      Gegen 12 bin ich dann raus - wir waren mit allem fertig: Da hatte uns der werte Herr den Schnee hinter unsere Autos geschoben selbstverständlich auch nur die Hälfte des Parkplatzes gemacht und "seinen" Schnee auf die andere Hälfte geschoben #aerger#klatsch.

      Also Faust in der Tasche gemacht und den Schnee weggeräumt und zwar an die Seite wo er keinen stört und nicht hinter die Autos der Nachbarn.

      Als ich wieder rein kam hing drinnen ein Zettel:

      1.der 1.und 2. Parkplatz wäre ab jetzt ihrer
      2.der 3. und 4. unsere
      der 5. für Besucher
      und jeder würde von nun an seine Hälfte freihalten - wir hätten das ja so gewollt


      Klasse. Wir hatten durch unsere Streuerei ja auch nur dafür gesorgt, dass die Hälfte des Parkplatzes direkt eisfrei blieb - das ist jetzt natürlich ihre und ich kann sehen wie ich mit maxi cosi und nem Kleinkind auf die andere Seite komme.....unsere Nachbarin von oben hat natürlich gar keinen Parkplatz mehr... etc.

      Vermieter angerufen, das wir mit dieser Aufteilung nicht einverstanden sind, wir auch nicht das Problem sehen, wenn jeder schiebt wenn er Zeit hat und darum gebeten, bei der Parkplatzaufteilung nicht nur unsere Nachbarin von oben mit zu berücksichtigen, sondern auch daran zu denken, das wir zwei Kinder haben.

      Ich hab grad keinen Bock mehr- vor allem da ich weiß das sie "ihren" Schnee von nun an jeden Tag auf " unsere" Seite schieben werden und ich weiterhin alles schieben darf.

      Wie würdet ihr damit umgehen? Still schweigend hin nehmen?
      Parkplatzaufteilung still schweigend hinnehmen?
      Sich wehren? Schrieb ignorieren?

      Einerseits möchte ich nicht, dass das hier weiter eskaliert, andererseits hab ich auch satt alles hinzunehmen.


      Ich bitte hiermit um Rat von Dritter Seite.

      Vielen Dank!

      • Hi,

        die einfachste LÖsung wäre die, dass euer Vermieter jemanden anstellt, der den Winterdienst erledigt und die Kosten dann auf die 3 Parteien umlegt.

        Ich weiß nicht, obs geht (Mietvertrag...), aber es wäre am gerechtesten für alle.

        LG
        Gael

        Ganz einfach den Schneeplan machen.

        Wir sind hier ein 2 Parteienhaus und der mit der Flurwoche dran ist macht auch den Schnee weg. Ich habe 3 Kinder und muss dann halt zu sehen das ich das auch hin bekomme da mein Mann am arbeiten ist.

        Wenn du das nicht schaffst solltest du einen Streudienst organisieren.

        Mit einem Wochenplan kann überhaupt kein Ärger aufkommen und an die hat sich auch die Dame oben zu halten.

        Im übrigen ist euer Vermieter für das Streu verantwortlich und muss das auch zahlen.

        Gruß

        Geist

      Der Schnee muß früh geschoben werden, nicht wann ihr Lust habt. Ich glaube so ab 7 Uhr sollte ein Weg frei sein, ist der Versicherung egal wer das gemacht hat.
      Wir sind 2 Parteien und da wird morgens geschoben, keiner schaut dem anderen auf die Finger, Kindergarten.

      Ich finde es ebenso dreist vom Nachbarn sich so zu verhalten, wie von Euch Sonntags einfach bis Mittags nichts zu tun und machen zu lassen.

      Macht einen Schneeräumplan und gut ist, holt dazu den Vermieter ins Haus damit alles gerecht bleibt oder lasst es einen Hausmeisterservice übernehmen.

      Mona

    • Ich wünsche dir auch erst mal einen schönen 2 Advent.


      Nun aber gleich fix zu deinem/eurem Problem - und zwar sehe ich es genauso wie meine Vorschreiberin Mona:

      http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2926886&pid=18511999&bid=11

      Ihr könnt ALLESAMT nicht Schnee schieben, wie ihr lustig seid (also weder ihr noch eure Nachbarn), sondern jeder ist mal dran. - Ist bei uns im Haus auch so - und das gibt es einen Plan, an den jeder sich zu halten hat. Ich habe morgens, bevor ich zur Arbeit gehe, auch keinen Bock, erst noch Schnee zu schippen, aber wenn ich dran bin, muss ich es ja wohl machen, ob mir das nun passt oder nicht.
      Von daher schließe ich mich all meinen Vorschreiberinnen an - macht einen Plan oder lasst durch den Vermieter einen Räumdienst/Schneedienst bestellen, den ihr dann halt bezahlen müsst. Was sagt euer Vermieter eigentlich genau dazu? Ich hoffe, er erklärt sich mit dem Räumdienst einverstanden.

      Des Weiteren finde das Verhalten eurer Nachbarn einfach Kindergarten hoch 10 - und absolut dreist, dermaßen an eure Wohungstüre zu bollern! Ich glaub', da würde ich dann erst recht nicht aufmachen. Wenn man vernünftig klingelt und dies alles vernünftig klärt; gerne, aber so ganz bestimmt nicht. Und man kann auch - aus irgendwelchem Grund auch immer und das geht andere Leute auch gar nichts an - mal nicht an die Türe gehen können, wenn man gerade mit irgendwas beschäftigt ist. Und auch nicht immer gleich rennen, nur weil andere das so wollen.


      Von daher - macht entweder einen vernünftigen Plan, wo wirklich alle mal dran sind oder bestellt eben einen Schneedienst, der dann halt Geld kostet und dessen Kosten auf euch alle umgelegt werden. Halte ich sowieso für die allerbeste Lösung in eurem Fall. Denn da scheint ja wirklich keiner nachgeben zu wollen.



      Gruß

      hallo,

      wie schon geschrieben, würde ich euch auch dazu raten, jemanden mit der schneeräumung zu beauftragen und die kosten durch 3 zu teilen.

      die jetztige lösung ist nicht gut, und auch bei wochenplanungen wird es immer wieder sein, dass sich jemand benachteiligt fühlen wird.

      ich kann mich noch gut an den putz- und rasenmähplan von unserer letzten mietwohnung erinnern. desaströs! #augen

      lg
      karin

      Hallo,

      da lobe ich mir doch die schwäbische Kehrwoche. Da gibt es ein Schild, das im Wochentakt an den nächsten Nachbarn weitergegeben und an dessen Türe gehängt wird. Der ist dann in der gesamten folgenden Woche an der Reihe, die Zugänge und alle gemeinsamen Hausgänge und Parkplätze zu reinigen. Das heißt fegen, wischen und im Bedarfsfall eben auch Schnee räumen und streuen.

      Da Ihr drei Parteien seid, würde ich einen Kalender an der Haustüre aufhängen und die Namen der Mieter (oder die entsprechende Wohnungsnummer) in die jeweiligen Kalenderwochen eintragen. Derjenige, der drin steht, ist dann eben auch dran. Ob Eure Nachbarin von oben räumen kann oder nicht ist nicht Euer Problem. Notfalls muss sie sich eben einen Räumdienst organisieren.

      Außerdem gibt es überall eine Räumpflicht, die in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfragt werden kann. So muss bei uns beispielsweise an Werktagen morgens um 7.00 Uhr der Gehweg vom Schnee geräumt sein (sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr). Bei Unfällen kannst Du ansonsten haftbar gemacht werden.

      Lass Dich nicht auf die lächerlichen Kindereien Deiner Nachbarn ein, sondern setz Dich mit Eurem Vermieter zusammen, entwirf mit ihm zusammen diesen Plan für eine Kehrwoche und lass ihn die Satzungen Eurer örtlichen Räumpflicht als Bestandteil des Mietvertrags an alle Mieter aushändigen. Dann weiß jeder, was Sache ist und was ihm blüht, wenn er sich nicht daran hält.

      Gruß, liebelain

      • (10) 05.12.10 - 19:50

        Vor solchen Kindereien bewahrt einen die Kehrwoche leider auch nicht.
        WIr haben zwar einen Räumdienst beauftragt; aber manchmal muss man eben doch nachhelfen.
        Für solche Fälle haben wir einen Kehrplan. Sollte bei drei Parteien im Haus doch wohl funktionieren...
        Aber: Die Dame unten ist um die 90 und sieht sich sowieso nicht in der Pflicht. Das wird also seit Jahren stillschwiegend von uns miterledigt.
        Die von oben haben so ihre ganz andere Einstellung dazu. Sie räumt uns motzt ständig (oder anders gesagt: poliert das Eis frei); tut ein riesen Spektakel um nichts. Damit auch jeder mitbekommt, dass sie wieder räumen muss (übrigens vollkommen unötig). Und dann räumt sie nur die eine Hälfte des Fußwegs, weil die andere an den Garagen vorbeiführt und die ja und gehört #rofl Dafür bekomme ich jedes Mal einen schönen Schneehaufen am Auto.
        Ich könnte mich jedes Mal darüber beömmeln. Den Haufen kann ich meist platt fahren und über den Rest kann man nur Grinsen und sich seinen Teil denken.

        lg ivik

    >>at ihm kurz und knapp gesagt, das wir schieben wenn wir Zeit dazu haben. Und nicht dann wenn er meint das wir müssten (kindergarten)...

    Gegen 12 bin ich dann raus - wir waren mit allem fertig<<


    ähm- ich hätte es vermutlich genauso gemacht, wie der Nachbar.

    Ihr habt zu räumen ab 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends - und nicht, wenn es euch beliebt.

    >>Zeitliche Begrenzung der Streu- und Räumungspflicht
    Als übliche Zeit für die Schneeräumung wird die Zeit von ca. 7.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr
    abends angesehen (LG Köln, WM 1995 S. 107). Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Urt. v.
    2.8.1982, NVwZ 1983 S. 310) führt aus, dass in der Regel mit dem Streuen so rechtzeitig zu
    beginnen ist, dass der vor dem allgemeinen Tagesverkehr liegende Hauptberufsverkehr geschützt
    wird. Die Beseitigungsverpflichtung setzt unmittelbar nach dem Ende des Schneefalls ein. In der
    Nachtzeit braucht der Verpflichtete nicht zu streuen und zu räumen.


    Bei Dauerschneefall hat der Mieter während des Tages die Beseitigungs- und Streuarbeiten zu
    wiederholen. Das gilt insbesondere dann, wenn das Streugut seine Wirkung verloren hat (BGH,
    Beschl. v. 27.4.1987, VersR 1967 S. 989). Dis kann schon in Abständen von wenigen Stunden
    erforderlich sein. Die Streupflicht entfällt aber, wenn das Streuen auf die Beseitigung der Glätte keinerlei
    Einfluss mehr hat.
    http://www.hausundgrundddf.de/fileadmin/Dokumentenablage/Download/Merkblaetter/Streupflicht.pdf



    Ihr hättet es locker eben zusammen wegschieben können...dabei hätte sich auch eine Lösung für den Rest des Winters gefunden....beim gemeinsamen Schneeschieben läßt es sich gut unterhalten.

    Sollte jemand verunfallen, weil ihr meint, ihr könnt dann Schnee räumen, wenn ihr Bock habt...dann hoffe ich, dass ihr gut versichert seid ;-)


    sparrow *die 45m Gehweg allein zu räumen hat, weil wir in ner Ringstrasse wohnen und nur auf unserer Seite ein gehweg ist und noch keiner der 2 Nachbarn gegenüber dieser 45m auf die Idee kam, mal zu helfen*

    ich würde den Vermieter bitten, umgehend einen Räumdienst zu beauftragen und dann 1/3 der Kosten tragen.

    Alles andere kostet einfach zuviel Nerven.

    Gruß

    manavgat

    • Vollkommen richtig. Ist in dem Fall doch auch das Beste. Und eine Mutter, die zeitweise mit kleinen Kindern allein daheim ist, kann wohl kaum den Räumdienst pünktlich sicherstellen. Ich würde auch darauf bestehen, dass der Vermieter einen einstellt.

(15) 05.12.10 - 20:36

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten:

Erst mal vorweg: Der Gehweg vorne ist frei - das ist bei uns Gemeindesache (hat was mit den Grundstücksgrenze zu tun - hab ich ehrlich gesagt nie verstanden).

Den Vorschlag mit dem Räumdienst finde ich sehr gut. Da haben wir in unserem Frust nicht dran gedacht #klatsch.

Es ging wirklich nur um den Weg - der Dank regelmäßigen Streuen innerhalb von 5 Minuten zu schieben ist und nur von Hausbewohnern genutzt wird und den Parkplatz.

Unsere Vermieter haben unser Veto wegen der Parkplatzaufteilung erst mal angenommen. Sie kommen in den nächsten Tagen vorbei. Morgen wird es dann wieder knallen wenn ich mich erdreiste auf dem ersten Parkplatz zu stehen. Mal sehen, ob dann die Scheibe unserer Tür drin bleibt, bzw. wie mein Auto anschließend aussieht.

Mein Mann ist die nächsten Tage im Außendienst und selbstverständlich werde ich den Winterdienst aufrecht erhalten. Ach man, ich ärger mich irgendwo, dass alles was wir hier irgendwo selbstverständlich mitgemacht haben, jetzt nur weil eine Partei aufgefordert wurde mit zu machen, für soviel Stress sorgt.

Einen Plan hatten wir übrigens vor zwei Jahren bereits - es endete damit, das wir alles allein gemacht haben *schulterzuck*. Wäre vielleicht diesmal auch besser.

Für mich gibt es nur den Lichtblick das wir in knapp sechs Monaten ausziehen *seufz*.

Vielen Dank und einen schönen Abend noch.

  • <<Für mich gibt es nur den Lichtblick das wir in knapp sechs Monaten ausziehen *seufz*.>>

    Na, dann sei(d) doch froh! Und die 6 Monate gehen auch noch rum. Gut, der Winter dauert zwar wohl noch ein bisschen, aber dann seid ihr wenigstens diese blöden Nachbarn für immer los!
    Dann müsst ihr zwar IMMER räumen, aber, wie gesagt, ihr habt keine blöden Nachbarn mehr, die euch dauernd diesbezüglich in den Ohren liegen.


    Dir auch noch einen schönen Abend.

    • Mit dem Räumen hab ich kein Problem nur mit diesem ständigen Generve - dass sie ja geräumt hätten und wir sofort raus kommen sollten um mitzumachen/ wir jetzt dran seien *koppschüddel*.


      LG

Ich würde eine Firma beauftragen und die Kosten dritteln, ganz einfach.
Schieben, wenn man "Zeit hat" funktioniert nicht, danach richtet sich das Wetter ja nicht und die Wege sind eben von 7 - 22 Uhr (?) frei zu halten.

Ihr scheint jetzt auch nur recht eingeschränkt "Zeit zu haben" und ich kann beide Seiten verstehen.
Warum hast Du eigentlich so großes Verständnis für die Nachbarin, die "wegen Job" nie schiebt, aber nicht für den Nachbarn, der nicht jeden Tag morgens früh schieben möchte?

Gruß,

W

  • Guten Morgen,

    ich denke deine letzten Frage kann ich nur mit den für mich subjektiven Gründen beantworten:

    Sie ist alleinstehend.
    Ist im Gegensatz zum Rest hier 12 Stunden ausser Haus.
    Hat sich in den vergangenen Jahren zumindest soweit beteiligt, das sie mal "Danke" gesagt hat und Streugut besorgt hat ( nenn mich kelinlich, aber mir tat das simple "Danke" einfach gut).

    Sie hat von Anfang an mit uns das Gespräch gesucht und die Problematik erklärt.

    Bitte versteh mich nicht falsch - wir schieben und streuen, dass auch frühmorgens ( alles eine Frage der Organisation), aber es kann doch nicht sein, dass er meint zu jeder Tages - und Nachtzeit ( ja 20:00 gehört für mich schon dazu) uns rausklingeln zu können, nur damit er nicht "alleine" schieben muss (streuen tut er ja noch nicht mal - hat ja kein Streugut).

    Ich hätte noch nicht mal ein Problem damit, dass wieder alleine zu machen, aber diese Bevormundung geht mir einfach auf den Keks. Zumal das immer so klingt, als ob er Unmengen geschoben hat, dadurch, dass wir aber vorab schon geschoben haben und regelmäßig gestreut haben ist da wenn es hoch kommt mal ne halbe Stunde Arbeit insgesamt angefallen. Sollen wir dafür raus kommen und applaudieren? Leckerchen geben?

    Sorry wir schieben hier schon so lange und sind noch nie auf die Idee gekommen nach fünf Minuten Arbeit zu klingeln und die anderen Nachbarn raus zu holen, damit sie mitmachen.

    Denk ich denn jetzt so falsch?

    LG

    ach ja zu "jeden Tag morgens":

    Er hat bislang in der Summe dreimal geschoben seit er hier wohnt, und das nie vor acht.

    Sorry, aber ich find es einfach nur albern.

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