Tod bei / nach Geburt? Wie häufig?

    • (1) 13.02.11 - 21:09

      Hallo,

      wahrscheinlich wundert Ihr Euch jetzt über den Titel... ich habe gerade ein Buch von Nicholas Sparks zu Ende gelesen und die Hauptperson ist während der Geburt gestorben. Fruchtwasserembolie (hab ich noch nie gehört, gibts aber wohl wirklich), und ich habe mir die Frage gestellt: Sterben heutzutage noch viele Frauen bei der Geburt? Kann mich nicht erinnern, das mal gehört / gelesen zu haben, aber geben wird es das noch, oder?

      Liebe Grüße,
      Katja

      P.s.: Sorry für das blöde Thema, aber irgendwie beschäftigt mich das gerade.

      • Ich kurz danach fast an Kindbettfieber.
        Richtig knapp dran vorbeigeschrammt.
        #schwitz

        Und sonst kannte ich im direkten Umfeld eine junge Frau, die während der Geburt gestorben ist. Sonst niemanden, auch nicht vom Hörensagen #kratz.

        Weiß nicht, wie da Statistiken sind.

        • Kindbettfieber gibts doch (bei uns) nicht mehr, oder? Glaube, das war eher 19. Jahrhundert, als die Geburtskliniken aufkamen. Schrecklich.

          Immerhin kennst Du eine, was ja schrecklich genug ist.

          • Natuerlich gibt's noch post partum Infektionen, nur ist die Ueberlebenschance dank moderner Antiobiosen um einiges hoeher. Ich hatte auch eine, die aber dank sofortiger Antibiose im Keim erstickt wurde.

            In Europa ist die durchschnittliche Todesrate, die durch Schwangerschaft oder Geburt begruendet sind bei 1:16400. Das ist recht niedrig, verglichen mit z.B. Afghanistan und Sierra Leone, wo immer noch eine von acht Frauen an Folgen von Schwangerschaft und Geburt sterben.

        (7) 13.02.11 - 22:58

        Hallo,

        ich hatte auch Kindbettfieber nach der Geburt meines ersten Kindes und wäre fast daran gestorben. ich wusste bis dahin nicht, dass es das heute noch gibt.

        Schön, dass wir Zwei das dann doch überlebt haben #liebdrueck

        Ganz liebe Grüße

        Liki

      Hallo,

      ich hatte auch das Kindbettfieber nach der Entbindung meines ersten Sohnes.
      Es war grauenhaft...

      Liebe Grüße

Hallo,

ich hätte da diese Information für dich:

Müttersterblichkeit bei Geburt 2003 in Deutschland: 12 pro 100.000 Gebärende
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCttersterblichkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Mortalit%C3%A4t

LG Tabea

(19) 13.02.11 - 22:48

Da rechnet man nicht mit?

Das ist ein ziemlich kritischer Moment, dass einem dabei sowas passieren kann, war mir durchaus bewusst und ich hatte große Angst, dass einem von uns beiden etwas passiert---

(20) 13.02.11 - 22:05

Zwar nicht bei der Geburt, bin aber scharf an einer tüchtigen Blutvergiftung ( dank meiner Nierchen)
vorbeigeschrammt, hatte deshalb eine Frühgeburt.

Die Mutter einer Freundin ist leider bei der Geburt ihres dritten Kindes verstorben. Sie hatte einen Blutschwamm in Gehirn.
Aber soweit ich weiß hat sie das Risiko gekannt und sich trotzdem dafür entschieden.

Sonst sind zum Glück alle dich ich kenne von so einem Schicksal verschont geblieben.

Lg Niana

Hallo,

ja ich kenne jemanden, ok nicht persönlich weil ich erst ein Jahr alt war.
Es war die Ehefrau des Sohnes, der Großtante meiner Mutter. #kratz Mit der Tochter bin ich mehr oder weniger zusammen aufgewachsen da der Vater vor lauter Trauer nicht wuste wohin mit sich.

Mir ging es nach der Geburt meiner Tochter auch nicht besonders gut. Die Oberärztin kam am Tag nach der Geburt zu mir und meinte vor 50 Jahren hätten sie und ihr Kind nicht überlebt und jetzt vergessen sie die Sache mit dem Stillen und nehmen ihre *piiiiiiieeeeep* Antibiotika sonst bekommen sie die über einen Tropf !

LG dore

  • Ich durfte trotz Antibiose weiterstillen. Welche hast du denn bekommen?

    • (23) 13.02.11 - 22:51

      Ich auch, aber die ersten 2 Wochen musste ich verwerfen, ich hatte ja ne heftige Sepsis gehabt und hab irgendwie 3 vers. Sorten parallel bekommen und noch irgendso ein anderes Zeug und Methergin, mit der Kombi zu stillen wäre nicht gegangen, aber als ich "nur noch" 1 Sorte Tabletten nehmen musste und wieder zu Hause war, durfte ich in den 2 Wochen auch wieder stillen.

      • (24) 13.02.11 - 22:59

        Ich hatte ne Kombi von 2en (Metronidazol und Erythromycin) aber es war bei mir ja bei weitem nicht so schlimm wie bei dir, da es sehr sehr frueh erkannt wurde.

        Ich hab immer noch nen Riesenrespekt davor dass du das geschafft hast mit 2 Wochen pumpen und dann stillen. Ich glaub ich haette das nicht gebracht.

        • (25) 13.02.11 - 23:08

          #danke Ich wunder mich immernoch, dass ich das gemacht hab #schwitz
          und auch, dass er da total problemlos direkt wieder ran ist #kratz
          Aber das wär auch noch bitterer gewesen, lässt Dich da halbtot melken aller 3-4 Stunden Tag und Nacht und am Ende alles für umsonst #schwitz ich glaub, ich habs auch nur durchgehalten, weil mich alle zum Abstillen nötigen wollten. Da bin ich richtig stur geworden und wollte unbedingt- eigentlich wollt ich ja ursprünglich gar nicht stillen, aber als es dann nicht sein sollte, wollte ich nix anderes mehr.

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