Großstadtkind vs. Kleinstadtkind

    • (1) 28.02.11 - 21:00

      Hallo!!

      Ich wollte mal eure Meinug hören.

      Gibt es einen Unterschied zwischen den Kindern in Großstädten und den Kindern in kleineren Ortschaften??
      Ich habe 4 Cousinen bzw Cousin in einer relativ großen Stadt ( 300.000 Einwohner ).
      Ich wohne in einer Kleinstadt ( knapp 20.000).

      So. Alle haben wir relativ kleine Kinder ( alle zwischen 14 Monaten und 3 Jahren ).
      Mir ist aufgefallen, dass die "Großstadtkids" ständig Programm haben.
      Alle haben 2-3x die Woche Krabbelgruppe. Jeden Tag geht man entweder in einen Indoorspielplatz oder in den Zoo. Anschließend gehts weiter zum Babyschwimmen um danach gleich wieder in einen Frühförderkurs in Musik zu gehen. Als die Kinder noch kleiner waren, gings direk mit paar WOchen los mit Pekip, Schwimmen, Massagen.

      Dahingegen ist mir auch aufgefallen, dass wir hier in unsrer schnuckeligen Kleinstadt eher "entspannt" durch den Kinderalltag gehen.
      Viele hier gehen einmal die Woche zum Schwimmen. Wir alle gehen jeden Tag raus. Spazieren, Enten füttern auf den Spielplatz.
      Aber wir hetzen nicht von Termin zu Termin, sondern spielen auch alleine mit den Kindern zu Hause.

      Kommt es nur mir so vor, oder haben die "Großstadtmütter" viel mehr Termin mit den Kindern und fördern ihre Kinder mehr??
      Oder denkt ihr, die Kinder werden einfach nur überfordert??

      Wie seht ihr das??

      LG!!!






      • Naja, man kann es auch so sehen.

        Die Mütter aus der Großstadt haben mehr Möglichkeiten, den Kindern das " volle Programm " zu bieten als die Muttis aus der Kleinstadt oder vom Dorf.

        Ob die Kinder das alles haben müssen ist dahin gestellt.

        (3) 28.02.11 - 21:12

        Hallo Marion,

        ich leben in Hamburg mit 3 kleinen Kindern.
        Mein ältestes Kind besuchte kürzlich einen mehrwöchigen Schwimmkurs, die zwei kleineren Kinder mußten dann mit.
        Die beiden ältesten Kinder gehen zum Tanzen (1x wöchentlich).
        Mehr möchte ich auch nicht.

        Da mir persönlich die Mütterrudel nicht liegen, meide ich auch jegliche Mütterrudelkurse.
        Abgesehen davon, ist auch meine Meinung, dass die Kinder überfordert werden, sich aber auch die Mütter überfordern.

        Kinder lernen auch wenn man mit ihnen draussen rumtobt, drinnen bastelt, backt, Steine sammelt, Regenwürmer rettet, Fliegenpilze zählt, Lieder singt etc.pp

        LG, belala

        Hi!

        Ich sehe das so, daß es auf die MÜTTER ankommt und nicht auf die Stadt, in der sie wohnen.

        Ich wohne in Wolfsburg (ca. 122.000 Einwohner) auf dem Dorf (ca. 1.800 Einwohner).

        Mein Sohn geht 3mal die Woche zu Sport/Musik, wir gehen ca. alle 6 Wochen in den Zoo, im Sommer jeden Tag ins Freibad. Sonst zu Freunden, mal ins Badeland regelmäßig in den Wald, in die Felder.

        Meine Freundin wohnt 2 Straßen weiter. Sie geht einmal die Woche mit ihrem Sohn zur Ergotherapie und verbringt den Rest des Jahres zu Hause oder im Garten.

        So verschieden ist das. Es ist halt Typbedingt.


        Ein Unterschied fällt mir ein:

        Mein Sohn kennt eine U-Bahn oder eine S-Bahn nur aus Berlin, Hannover, Braunschweig. Sowas haben wir hier nicht.

        Liebe Grüße, Shakira0619

    hallo,

    das ist mir auch schon aufgefallen.

    die kinder meiner schwägerin wohnen in der großstadt und haben fast täglich programm. meine kinder sind landeier, und wir haben zwar schon immer wieder etwas vor (schwimmkurs, skikurs o.ä.), es ist aber eher die ausnahme als die regel.

    zur zeit halten wir uns eher im garten auf, die kinder können spielen, während ich den garten "entwintere", fahren fahrrad/gocart/scooter, aber das war's auch schon. sie dürfen sich sogar langweilen, das fördert die kreativität. ;-)

    lg
    karin

    Hallo,

    ja, ich persönlich finde das schönste Aufwachsen für Kinder auf'm Dorf!

    Meine Tochter ist ein Großstadtkind und wir für mich das einzige Kind bleiben, wenn ich in der Großstadt bleibe.

    Sie ist mittlerweile 7 und kann vom Prinzip her kaum was alleine machen. Ich hab gar keine Wahl, als mit ihr zum Spielplatz zu gehen (zu fahren).

    Ein "Dorfkind" schickt man in den Garten zum Spielen oder auf den "Marktplatz", wo sich die anderen Dorfkinder tummeln.

    Hier im Viertel - nee, hier kein mein Kind höchstens alleine auf den Hof und das auch erst seit vorigem Jahr.

    Ich mag es - rückblickend - nicht. Vielleicht mach ich auch was falsch, aber es fühlt sich alles gezwungen an - das liebe Kind phantasielos, weil Muttern beinahe gezwungen ist, dass Kind ständig zu bespaßen.

    Nicht nochmal.

    Dorf roxx ;-)

    hallo,

    ich bin wirklich froh das meine Kids eher ländlich aufwachsen! meine Kinder können raus in den garten in den Hof und ich habe sie im Auge.

    Der Große 5 hat zwar Programm aber wir hetzen nicht von Termin zu Termin, er hat 2mal die Woche Fußballtraining und 1mal die Woche Judo.

    Der kleine 2J. hat einmal die Woche Spielgruppe das mache ich NUR für ihn nicht für mich#zitter

    Ob das was mit Großstadt oder Kleinstadt zu tun hat weiß ich nicht, aber eine bekannte von mit hetzt lieber 5tage die Woche von Termin zu Termin so hat sie zuhause schon keine Unordnung!!!!

    Naja, jeder so wie er es braucht.#winke

    lg paja

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