Großstadtkind vs. Kleinstadtkind

Hallo!!

Ich wollte mal eure Meinug hören.

Gibt es einen Unterschied zwischen den Kindern in Großstädten und den Kindern in kleineren Ortschaften??
Ich habe 4 Cousinen bzw Cousin in einer relativ großen Stadt ( 300.000 Einwohner ).
Ich wohne in einer Kleinstadt ( knapp 20.000).

So. Alle haben wir relativ kleine Kinder ( alle zwischen 14 Monaten und 3 Jahren ).
Mir ist aufgefallen, dass die "Großstadtkids" ständig Programm haben.
Alle haben 2-3x die Woche Krabbelgruppe. Jeden Tag geht man entweder in einen Indoorspielplatz oder in den Zoo. Anschließend gehts weiter zum Babyschwimmen um danach gleich wieder in einen Frühförderkurs in Musik zu gehen. Als die Kinder noch kleiner waren, gings direk mit paar WOchen los mit Pekip, Schwimmen, Massagen.

Dahingegen ist mir auch aufgefallen, dass wir hier in unsrer schnuckeligen Kleinstadt eher "entspannt" durch den Kinderalltag gehen.
Viele hier gehen einmal die Woche zum Schwimmen. Wir alle gehen jeden Tag raus. Spazieren, Enten füttern auf den Spielplatz.
Aber wir hetzen nicht von Termin zu Termin, sondern spielen auch alleine mit den Kindern zu Hause.

Kommt es nur mir so vor, oder haben die "Großstadtmütter" viel mehr Termin mit den Kindern und fördern ihre Kinder mehr??
Oder denkt ihr, die Kinder werden einfach nur überfordert??

Wie seht ihr das??

LG!!!






Naja, man kann es auch so sehen.

Die Mütter aus der Großstadt haben mehr Möglichkeiten, den Kindern das " volle Programm " zu bieten als die Muttis aus der Kleinstadt oder vom Dorf.

Ob die Kinder das alles haben müssen ist dahin gestellt.

Hallo Marion,

ich leben in Hamburg mit 3 kleinen Kindern.
Mein ältestes Kind besuchte kürzlich einen mehrwöchigen Schwimmkurs, die zwei kleineren Kinder mußten dann mit.
Die beiden ältesten Kinder gehen zum Tanzen (1x wöchentlich).
Mehr möchte ich auch nicht.

Da mir persönlich die Mütterrudel nicht liegen, meide ich auch jegliche Mütterrudelkurse.
Abgesehen davon, ist auch meine Meinung, dass die Kinder überfordert werden, sich aber auch die Mütter überfordern.

Kinder lernen auch wenn man mit ihnen draussen rumtobt, drinnen bastelt, backt, Steine sammelt, Regenwürmer rettet, Fliegenpilze zählt, Lieder singt etc.pp

LG, belala

Hi!

Ich sehe das so, daß es auf die MÜTTER ankommt und nicht auf die Stadt, in der sie wohnen.

Ich wohne in Wolfsburg (ca. 122.000 Einwohner) auf dem Dorf (ca. 1.800 Einwohner).

Mein Sohn geht 3mal die Woche zu Sport/Musik, wir gehen ca. alle 6 Wochen in den Zoo, im Sommer jeden Tag ins Freibad. Sonst zu Freunden, mal ins Badeland regelmäßig in den Wald, in die Felder.

Meine Freundin wohnt 2 Straßen weiter. Sie geht einmal die Woche mit ihrem Sohn zur Ergotherapie und verbringt den Rest des Jahres zu Hause oder im Garten.

So verschieden ist das. Es ist halt Typbedingt.


Ein Unterschied fällt mir ein:

Mein Sohn kennt eine U-Bahn oder eine S-Bahn nur aus Berlin, Hannover, Braunschweig. Sowas haben wir hier nicht.

Liebe Grüße, Shakira0619

Seit wann gibt's denn 'ne U-Bahn / S-Bahn in BS? #kratz

Vllt hat sie das mit der Straßenbahn dort verwechselt #cool

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hallo,

das ist mir auch schon aufgefallen.

die kinder meiner schwägerin wohnen in der großstadt und haben fast täglich programm. meine kinder sind landeier, und wir haben zwar schon immer wieder etwas vor (schwimmkurs, skikurs o.ä.), es ist aber eher die ausnahme als die regel.

zur zeit halten wir uns eher im garten auf, die kinder können spielen, während ich den garten "entwintere", fahren fahrrad/gocart/scooter, aber das war's auch schon. sie dürfen sich sogar langweilen, das fördert die kreativität. ;-)

lg
karin

Hallo,

ja, ich persönlich finde das schönste Aufwachsen für Kinder auf'm Dorf!

Meine Tochter ist ein Großstadtkind und wir für mich das einzige Kind bleiben, wenn ich in der Großstadt bleibe.

Sie ist mittlerweile 7 und kann vom Prinzip her kaum was alleine machen. Ich hab gar keine Wahl, als mit ihr zum Spielplatz zu gehen (zu fahren).

Ein "Dorfkind" schickt man in den Garten zum Spielen oder auf den "Marktplatz", wo sich die anderen Dorfkinder tummeln.

Hier im Viertel - nee, hier kein mein Kind höchstens alleine auf den Hof und das auch erst seit vorigem Jahr.

Ich mag es - rückblickend - nicht. Vielleicht mach ich auch was falsch, aber es fühlt sich alles gezwungen an - das liebe Kind phantasielos, weil Muttern beinahe gezwungen ist, dass Kind ständig zu bespaßen.

Nicht nochmal.

Dorf roxx ;-)

hallo,

ich bin wirklich froh das meine Kids eher ländlich aufwachsen! meine Kinder können raus in den garten in den Hof und ich habe sie im Auge.

Der Große 5 hat zwar Programm aber wir hetzen nicht von Termin zu Termin, er hat 2mal die Woche Fußballtraining und 1mal die Woche Judo.

Der kleine 2J. hat einmal die Woche Spielgruppe das mache ich NUR für ihn nicht für mich#zitter

Ob das was mit Großstadt oder Kleinstadt zu tun hat weiß ich nicht, aber eine bekannte von mit hetzt lieber 5tage die Woche von Termin zu Termin so hat sie zuhause schon keine Unordnung!!!!

Naja, jeder so wie er es braucht.#winke

lg paja

Nö.

Wie die Eltern, so die Kinder und umgekehrt.

Ich denke nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt.

Bin ich eher faul, sind es meine Kinder auch.
Entsprechend umgekehrt.

Ich bin bekennende Grossstadtmutter und ich kann nichts von dem nachempfinden außer: Nachts wird kälter als draußen!

Lg
SE

Wir wohnen in einer Großstadt und mein Sohn hat hier kaum Programm, ich steh nämlich nicht auf Krabbelgruppen und Co.

Er wird die meiste Zeit seiner Kindheit wohl im Garten, auf dem Spielplatz und im Wald verbringen!

LG

hi,

mein kleinstadt kind (5J)hat: montags: musikschule (1h) mittwochs kindersport(1h) donnerstags tanzschule(1h)

das andere kleinstadt kind (11J) dienstags:fußnall, Mittwochs:judo

Hm gute Frage. Mag schon sein dass es in der Stadt mehr Angebote gibt. Unsere Tochter ist beispielsweise in der Großstadt geboren und hat dort ihr erstes Lebensjahr verbracht. Ich hab dennoch nicht jeden "Mist" mitgemacht. Förderung braucht ein gesundes Kind nämlich nicht. Aber vielleicht sind in der Großstadt viele so neurotisch dass sie meinen dass ihre Kinder jeden Kurs besucht haben sollten.. :-)

"Wie seht ihr das??"

Ich finde, du hast Vorurteile gegen Großstädter.

Also ich lebe jedenfalls in einer Grossstadt und habe weder Pekip, noch Krabbelgruppe, Babymusik, Massage- oder Babyschwimmkurse belegt.

Aber um mal eine Lanze für die Kursbesucher zu brechen:
Vielleicht liegt es daran, dass man in der Großstadt nicht die Möglichkeit hat, die Kinder z.B. zum Spielen in den Garten zu schicken oder den Kindern die Möglichkeit zu geben, durch die freie Natur zu steunen. Man hat nicht so viele naturgegebenen Beschäftigunsmöglichkeiten. Sie können nicht draußen im Hof buddeln oder Bobbycar fahren, weil da eben kein Hof ist.

Daher sucht man sich dann halt solche Kurse, oft auch, damit die Kinder Kontakte knüpfen können oder man selbst.

Man muß sich halt den Gegebenheiten anpassen.

LG
#winke

Hallo,
wir wohnen in einem großen Dorf mit ca. 5000 Einwohnern, meine Kinder sind schon 22 und 17 Jahre alt.

Ich könnte mir vorstellen, dass Großstadtkinder seltener die Möglichkeit haben einfach im Garten zu spielen etc. und daher dauerbespaßt werden.

Wobei mal ganz ehrlich, wir sind mit unseren beiden als sie klein waren, auch gern in den Zoo gegangen, aber das war einmal höchstens zweimal im Jahr, weil uns das einfach zu teuer gewesen wäre! Der nächste Zoo ist in Hannover und bis dort sind es 100 km! Mal abgesehen von dem hohen Eintrittspreis verfährt man da ne ganze Menge Sprit.

Unsere Kinder hatten auch ihre festen Termin die Woche über aber eigentlich nie mehr als 2 oder 3, wobei unser Großer noch viel Ergotherapie, KG oder Hippotherapie usw. hatte.

Sie brauchen ja auch noch Zeit um einfach nur zu spielen! Wenn ich mal an die Weihnachtszeit denke, was manche da hier aufgezählt haben an Geschenken für die Kinder - wann spielen die damit, wenn sie so dauerbespaßt werden?

LG Petra

Hallo,

du hast 1 Bekannte, viel. auch 2-3 mehr und die kommen die wie "alle" vor?

Ich wohn in Berlin...Sophia hat damals keine Krabbelgruppe von innen gesehen, Frühförderung ebenso wenig.

Wir gehen auf Spielplätze, in den Zoo und Eis essen.

Ab und an auf Indoorspielplätze oder ins Theater/Kino....

Ich bin in einem Kaff aufgewachsen und meine Eltern haben viel getan. Ich hatte Musikunterricht, ging zum Sport, 4 Mal die Woche und wir machten Ausflüge in Spaßbäder.

Und jetzt?

Weder mein Kind ist gelangweilt, noch war ich überfordert.

Und das, obwohl unsere "Verhältnisse" vertauscht waren.

Ich selbst bin auf dem Dorf (vielleicht so 400 Einwohner) aufgewachsen. Fand es toll, auf den Feldern zu toben, im Garten die Katzen zu ärgern #hicks, sich richtig dreckig machen...


Wir sind vor 12 Jahren in eine Kleinstadt gezogen. Naja, Provinz ist hier immer noch. Aber dennoch ein gewaltiger Unterschied zum Dorf!
Als unser Sohn noch toben etc. konnte, sind wir jeden Tag auf den Spielplatz, im Sommer ins Freibad. Wald, Felder, Tiere kennt unser Sohn trotzdem. Auch wenn wir jetzt in einer Platte wohnen. #cool
Er hatte nie Programm. Außer verordnete Physiotherapie o. so.

Jetzt, wo er im Rolli sitzt, bin ich dennoch jeden Tag mit ihm draußen. Selbst bei -14Grad waren wird draußen, oder als es geschneit hat. Er hat sich gefreut, als ihm die Schneeflocken ins Gesicht tanzten.
Allerdings freut er sich auch wie Bolle, wenn er ne Straßenbahn sieht. Die kennt er aus unserer Nachbarstadt, wenn wir beim Ki-Arzt sind.





Alles in allem, denke ich, liegt es nicht WO man wohnt, sondern WAS man drauß macht. Auch ein Großstadtkind kann sich langweilen etc. Das liegt wohl mehr an den Müttern, was sie für ein Programm abspulen.

in der großstadt hat man einfach mehr möglichkeiten.

hätte ich alles auf der nase würde ich wohl auch etwas mehr machen bzw hätte ich vielleicht mehr gemacht mit kind.

aber hier kann ich eben mal nicht von a nach b laufen sondern muss überall hinfahren. in unmittelbarer ist nichts.

und ständig rumzukutschen ist mir zu stressig ;-)

wir genießen das ruhigere leben, gehen einmal die woche zum kinderturnen und sonst kann man auch in der natur viel spaß haben :-)

Hallo!

Hm, ich denke, dass kommt eher auf die Mütter an.
Wir wohnen wirklich in einem Kuhdorf - im wahrsten Sinne des Wortes, ich seh die Kühe grad aus dem Fenster. :-)
Und wenn wir wollen, dann können wir auch volles Programm haben.
Auch hier gibt es Krabbelgruppen, Musikschule, Pekipkurse, Frühförderungsgedöns, Kindertanzen, Sportangebote und so weiter.

Das hängt wirklich von den Müttern/Eltern ab.
Wenn man es doch wohnortabhängig macht dann würde ich sagen, dass in der Stadt einfach die Möglichkeiten fehlen, wenn man mal aus der Bude raus kommen will.
In den Wald gehen, Pilze sammeln, Drachen steigen, Schlitten fahren, Picknick auf der Wiese machen - und zwar NICHT im überfüllten Stadtpark, sondern auf einer Blumenwiese wo stundenlang kein Mensch vorbei kommt - zum Bauernhof um die Ecke gehen und Tiere streicheln und angucken, die Kinder auch mal unbeaufsichtigt einfach auf der Straße spielen lassen, toben, rennen... Das ist in der Stadt eher schwierig.

Ich bin ein Landei. Ich würde nie tauschen.

Was das "fördern" betrifft. Ich denke, dass die Kinder überfördert werden ist ein Phänomen unserer Zeit und das lässt sich nicht unbedingt an Wohnorten festmachen.
Das Einzige, was ich festgestellt habe - und ich kenne wirklich beide Welten - ist, das es mir so vorkommt, dass die Eltern auf dem Land sich noch etwas mehr Zeit für ihre Kinder nehmen und ihnen einfach mal selbst die Welt zeigen und sich nicht nur auf Kitas und Kurse verlassen.

Generell habe ich aber das Gefühl, dass die heutige Elterngeneration - egal ob Land oder Stadt - kaum noch Selbstbewusstsein, Vertrauen in die eigenen erzieherischen Kompetenzen und elterlichen Instinkte hat.
Es wird bei jeder Kleinigkeit das Internet zu Rate gezogen, Meinungen wildfremder Leute eingeholt, auf Teufel komm raus verglichen, Ratgeber gewälzt und anscheinend wird geglaubt, dass man selbst nur für ein paar Monate Babykuscheln taugt und das Kind anschließend bei "qualifiziertem Personal" besser aufgehoben ist.
Und selbst die paar Monate Babykuscheln kriegen sie dann nicht ohne Ratgeberbücher gebacken. (Ich formuliere das bewusst so hart)
Komischerweise fragt kaum jemand einfach mal die eigenen Eltern, Großeltern oder - Gott bewahre - Schwiegereltern, wenn man wirklich mal eine Frage hat.
Aber wen wunderts?
Unsere Gesellschaft, die Medien etc suggerieren ja genau das.

Das hat aber wirklich nichts mehr mit "Land" oder "Stadt" zu tun. Das ist ein Gesellschaftsproblem.
Wobei diese Entwicklung auf dem Land vielleicht einfach etwas langsamer voranschreitet.

LG


Vielleicht kommt es auch auf das Temperament der Kinder an?
Ich als Kleinstadtmutter (60.000 Einwohner) habe zwei absolut gegensätzliche Exemplare...
Mein Großer ist an allem und jedem interessiert, ich könnte ihn wahrscheinlich auch zu einem Kurs für japanische Kalligraphie schicken und er fände es toll... dementsprechend nutzen wir Musikschule, Kunstkurs, Fußball...
Die Kleine ist zufrieden, wenn sie zu Hause allein oder mit ihrer Freundin vor sich hinwurschteln kann. Das deutete sich schon im zarten Alter von sechs Monaten an.

Wenn wir in einer Großstadt wohnen würden, wären die Angebote besser, und wir könnten sicher zielgenauer und preiswerter auswählen. Der Kunstkurs z. B. ist schweineteuer, in der benachbarten Großstadt gibt es Besseres für viel weniger Geld, da subventioniert.

Auf dem Dorf - klar, rumstreunen ist auch schön, macht mein Sohn auch mal, aber uns würde da eben schon z. b. Musik und Sport fehlen. Und gerade in den ersten zwei Jahren können Kinder halt nicht allein streunen gehen, da sind Krabbelgruppen u.ä. schon ganz praktisch.
LG Isa

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, meine Söhne sind Berliner und werden mitten in Berlin groß.

Was fehlt, ist die Möglichkeit, die Kinder oft genug allein nach draußen zu lassen. Das stimmt.

Toll finde ich all die Möglichkeiten hier. Ich war mit meinem ersten Kind beim Pekip, weil ich neu in der Stadt war und Anschluß suchte......und gefunden habe. Meine Jungs sind keine Herdentieren und weigern sich, sich "frühfördern" zu lassen. Wir gehen aber so gern ins Theater und in die Kindermuseen und in den Grunewald und zu irgendwelchen Kinderabgeboten, die von irgendwelchen Institutionen angeboten werden. Sie wissen sogar, wie eine Kuh und ein Schwein aussieht, weil es hier sogar noch den einen oder anderen Bauernhof gibt.
Ich finde es schön, wenn wir unsere Familie im Münsterland besuchen und die Juns "Auslauf" haben, aber ich finde diese Großstadt-Kindheit absolut faszinierend. Ich muss nicht jedes Angebot nutzen, aber ich kann. Wenn mir jemand zu doof ist, suche ich mir den nächsten. Hier kann jeder seine Nische finden. DAS hat mir in meiner Kindheit gefehlt und ich bin so sehr gespannt, wie meine Kinder mal ihre Kindheit sehen werden.

Im Übrigen nervt mich manchmal dieser Herdentrieb hier. Ich bin aber auch mehr als erstaunt, wie individuell die Kinder im Kiga und auch in der Schule behandelt werden. Ich bin auch erstaunt, wie sehr so ein Kiez einer Kleinstadt ähnelt. Permanent grüßt man irgendjemanden oder bleibt stehen, um zu tratschen. Die Kinder verabreden sich ständig auf dem "kleinen" Dienstweg und besuchen sich beinahe täglich. Es gibt die Großstadt Berlin, die jeder zu kennen glaubt, und es gibt 1000 Mikrokosmen, in denen man hier in Berlin den Alltag erlebt. Und die sind nicht so sehr verschieden von dem in Kleinstädten. Man hat nur mehr Auswahl.

Ich denke auch, du hast da Vorurteile. Ehrgeizige Eltern hast du überall. Spinner auch.

***Es gibt die Großstadt Berlin, die jeder zu kennen glaubt, und es gibt 1000 Mikrokosmen, in denen man hier in Berlin den Alltag erlebt. Und die sind nicht so sehr verschieden von dem in Kleinstädten. Man hat nur mehr Auswahl. ***

So ist es.

Ich (Hamburg) sah neulich in einem Heft den Kurs "Nordic Walking mit Baby im Tragetuch" #rofl Da wusste ich wieder, warum ich in der Großstadt wohne - weil es hier alles gibt #herzlich Das heißt aber nicht, dass wir Großstadtmuttis auch zu jedem Scheiß hinrennen... man ist eben nur freier in der Gestaltung.

BTW: Ich hasse Nordic Walking :-)

LG, Nele

Ja, man könnte aber Nordic Walking mit Kind im Tuch machen, ohne dass irgendjemand etwas dabei fände. DAS versuch auf dem Dorf.

Und wenn keiner mit Kind im Tuch nordicwalkt, kriegt es auch niemand mit und das Leben geht weiter wie bisher.


Bisher geniesse ich die Freiheiten der Großstadt auch mehr als dass ich den "Auslauf" in der Kleinstadt vermisse.

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Hi,

es ist doch absolute Geschmackssache. Beides hat Vor- und Nachteile und wer sagt, Dorf ist objektiv besser oder Stadt, der lügt.

Und wie viel man macht, hängt garantiert nicht an der Größe der Stadt.

Eher zB daran, ob man Haus mit Garten oder Wohnung hat. Wer keinen Garten hat, wird im Sommer mehr draußen unternehmen, ist doch klar.

Und dann natürlich gehts nach den Interessen der KInder und nicht zuletzt auch der Eltern.

LG, Nele
Ich bin ländlich aufgewachsen und seeeehr froh, inzwischen in der Großstadt zu wohnen. Würde hier nie freiwillig weg.

Hi,

ich wohne auf einem 6000-Seelen-Dorf (will weg hier) und hier gibt es noch sehr, sehr viele Vollzeithausfrauen, also die auch nach den 3 Jahren zu Hause bleiben.

Ich habe festgestellt das gerade deren Kinder sehr oft 3-4x die Woche in diversen Programmen sind. Da ist den Mamas wohl einfach zu langweilig.

Ich vermeide so weit es geht Müttertreffen, ich mag es einfach nicht nur über Kinder, Mann und Familie zu palavern. Darum war ich mit den Jungs nur in der Spielgruppe (war schlimm genug ^^) und dann Schwimmkurs. Feddich.

Ok, Du willst schon klar sagen, dass Du in der Kleinstadt es besser machst! Dann sage ich mal als "Großstädterin" etwas dazu: Meine Kinder haben keinen PEKIP-Kurs mitgemacht, genausowenig, wie Babyschwimmen! Aber sie haben hier mehr Möglichkeiten, was ihre Talente betrifft. Du kannst hier Deine Kinder besser fördern, als in der Kleinstadt (und ich komme aus einer Kleinstadt!), du hast bessere Möglichkeiten, die richtige Schule zu finden und da viele Eltern in großen Städten kein Haus und Garten haben, treffen sich viele Kinder auf den Spielplätzen! Freizeitaktivitäten sind schneller zu erreichen und werden daher gerne wahrgenommen, in einer Kleinstadt muss man lange Wege in Kauf nehmen und unternimmt weniger.

In kleineren Orten bist Du oft gezwungen, das Leben so zu nehmen, wie es ist, in größeren kann man es selbst entscheiden. Es leigt also im Ermessen der Eltern, was man machen möchte!
Warum glaubst Du also, dass Du es besser machts.

Also ich hatte nicht den Eindruck, dass die TE meint es besser zu machen.#kratz

LG, belala

Nein, ich will und habe auch nie gesagt, dass ich es besser mache.

Ich wollte lediglich wissen, ob ihr denkt, dass die Großstadtkinder mehr Programm im Alltag haben als die Kleinstadtkinder.
So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich mit meiner Verwandtschaft in Großstädten telefoniere. Ob das gut oder schlecht ist, kann und will ich nicht beurteilen.
Das sollte jeder Mutter individuell für ihr Kind entscheiden.

LG

Nöö, ich lebe in Berlin und mein Sohn hat weder Krabbelgruppe, noch Pekip noch schwimmen. Das liegt an der Einstellung der Eltern selbst. Was bin ich bereit meinem Kind zu bieten. Ich halte das alles nicht für nötig, mein Kind entwickelt sich auch von alleine oder mit meiner/unserer Unterstützung zu einem vollwertigen Menschen. Gab es 1980 Pekip ect. pp? Nee und auch aus unserer Generation ist was geworden. Das hat alles nichts mit Großstadt zu tun.

VG

Wir wohnen auf dem Dorf.
Mein Sohn geht 1x die Woche Turnen und 1x die Woche ins Aikido.
Meine Tochter nimmt ebenso am Turnunterricht teil. Außerdem nimmt sie am Musikunterricht im KIGA teil, der dort 1x die Woche angeboten wird.
An den anderen Tagen unternehmen wir etwas gemeinsam. Im Sommer sind wir eigentlich täglich im Freibad.

Ich finde Sport für die Kinder wichtig, deshalb möchte ich, dass beide in einem Verein sind. Bei uns im Dorf gibt es zahlreiche Sportvereine und wir müssen dazu nicht in die nächste Kleinstadt.

Ich selbst hatte als Kind 3x die Woche Kunstturnen, Ballett und Tanzunterricht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Als sie noch kleiner waren, habe ich auch sehr viel mit den Kindern unternommen. Ich bin einfach nicht der Typ, dem Spazieren gehen und Spielplatz reicht. Aber da ist jeder anders unabhängig ob Stand oder Land.
Ebenso war ich mit beiden Kindern in der Krabbelgruppe sowie im Mutter und Kind Turnen. Das hatte unter Anderem den Grund, dass ich Kontakte schließen wollte zu Kindern, die gleich alt sind, weil wir damals neu zugezogen sind.

Also wenn wir ländlicher wohnen würden,würde ich vielleicht auch einmal die woche eine Krabbelgruppe besuchen und mein Sohn würde vermutlich dennoch Fußball spielen.Aber hier haben wir jetzt einfach viele Angebote und die nutzen wir auch gerne,da wir keinen Garten haben und ich gar nicht wüsste,wie ich meine Kinder sonst ausgelastet bekomme.
Aber mein großer ist auch sehr aktiv.
Wir haben hier zweimal fußball und meist ein spiel für den Großen(bis vor kurzem noch einmal schwimmen und einen Tag Ergo).
Meine Tochter geht turnen und schwimmen.Wenn das beendet ist,möchte sie reiten.und mit dem jüngsten gehe ich in eine Spielgruppe,eine private krabbelgruppe und am mai zum turnen.Aber das nimmt ja alles nicht den halben Tag in Anspruch.
lg Julia