Verpatzte Gravur

    • (1) 21.03.11 - 18:04

      Hallo,

      mein Mann und ich haben uns Ringe gekauft.
      Es sind Edelstahlringe mit Aussengravur.

      Letzte Woche Donnerstag habe ich diese Ringe zu einem Juwelier gebracht, da wir auch noch eine Innengravur wollten, heute war Abholungstermin.

      Die Gravur in meinem Ring stimmt, die Gravur in dem Ring meines Mannes nicht:
      Zwei Buchstaben sind ineinander gerutscht (e und r) wodurch sich die letzten Buchstaben auch nach unten verschieben, also ist auch ein Absatz mitten im Namen.

      Mir wurde nun angeboten, dass die Gravur neu gemacht wird. Mehr konnte die (nun unfreundlich gewordene) Dame nicht für mich tun, da diejenige die die Gravuren macht diese Woche nicht da ist, der Goldschmied der Donnerstag kommt, würde dafür nochmal extra verlangen, ich müsste insgesamt drei Wochen warten oder sie würden es mit der Post schicken #schock

      Allerdings habe ich da meine Bedenken:
      Die Ringe sind innen abgerunden und Hochglanz, ebenso ist der Name des Herstellerst dort eingebracht, das geht doch dann weg oder bekommen die die Oberfläche dann genauso wie sie jetzt ist wieder hin?

      Hat damit jemand Erfahrung?

      LG

          • (5) 21.03.11 - 18:42

            Nein, es ist nicht vollkommen egal wie hoch der Preis ist:

            Weil anhand des Preises läßt sich der Gewinn des Juwelliers an einer Ware hochrechnen.

            Geringer Preis = geringer Gewinn.

            Eine Goldschmidstunde hat einen hohen Stundenlohn, somit macht der Gute Mann ein sattes Minusgeschäft wenn er den Ring zur Korrektur an einen anderen Handwerker gibt, als den der den Schaden verbockt hat und kostefrei nachbessern muß.

            Bei einem Weißgoldring der 4 - stellig kostet, fällt es einem Geschäftsmann wesentlich leichter dem Kunden entgegenzukommen.

            Und nochwas: Wer wenig bis kein Geld hat, ( Und das sind nunmal die Leite die die Edelstahl statt edelmetall kaufen ) wird kaum Stammkunde beim Juwellier. Was macht es da aus, wenn so ein Kunde eben wartet?

            Für mich eine glasklare kaufmännische Denke

            Ute

            • Die Ringe waren nicht von diesem Juwelier und die Ringe haben auch nicht nur 30 Euro gekostet, die waren schon teurer wenn auch nicht 300 Euro.

              Dafür hat mich die Gravur beider Ringe 40 Euro gekostet was ich schon arg fand und dafür kann ich eine gute Arbeit erwarten, oder?

              LG

              • Na die Gravur wird doch gemacht, oder??? Also bekommst Du gute Arbeit!

                Wo Menschen arbeiten passieren nunmal Fehler. Er wird kostenfrei nachgebssert und für Dich kostenlos versand. Es ist alles O.K.

                Und ehrlich, jetzt wo Du sagst das Du die Ringe nochnichteinmal dort gekauft hast, finde ich Deine Forderung nach schnellerer Fehlerbeseitigung schon echt dreist. Warum soll der Juwelier hier für einen Nichtkunden auch noch Geld drauflegen???

                Ringe billig im Internet geschossen und dann den Komfort - Service vor Ort haben wollen. Versetz Dich mal in die Lage des Juweliers: Würdest Du Dir für jemanden , der es Dir nicht mit Stammkundschaft dankt, den Allerwertesten aufreißen????

                Ute

                • (8) 21.03.11 - 19:19

                  Na das Geschäft hat die Gravur doch verbockt. Und umsonst gibt es sie auch nicht, also ist TE zahlende Kundin.
                  Und ich finde es dreist als Dienstleister auszuwählen, wer Service und Freundlichkeit verdient hat.
                  Wenn es so schrecklich wäre-was du ja sagst-Ringe in einem anderen Geschäft gravieren zu lassen, dann sollten sie es einfach nicht annehmen.

                  Das Porto sollte ich auch übernehmen wenn ich eine Sendung nach Hause wünsche und nicht die Möglichkeit habe die Ringe zeitnah abzuholen.

                  Woher willst du wissen, wo ich meinen Schmuck kaufe? Bei solchen Sachen will ich sehen wofür ich das Geld her gebe und nicht die Katze im Sack kaufen.

                  Ja, Fehler passieren, das ist aber kein Grund unfreundlich zu werden zumal ich ja zuerst nachgefragt habe, ob das so beabsichtig war oder ob das ein Fehler ist da ich den Ring als erstes in der Hand hatte und da wurde sie scon pampig und nahm mir den Ring aus der Hand "Das kann nicht sein, zeigen Sie mal her das Ding"

                  Und was hat Kundenfreundlichkeit mit "den Allerwertesten aufreißen" zu tun?

                  • (10) 21.03.11 - 19:46

                    Und was hat Kundenfreundlichkeit mit "den Allerwertesten aufreißen" zu tun?

                    Gar nichts!

                    Da hat der Juwelier ein schlechtes Beschwerdemanagement. Wäre somit ein 1a Kunde für mich


                    Ute, Consulter in Vertriebsfragen, Marketing incl Schulungen im Bereich Service, Dienstleistung und Verkauf

                (12) 21.03.11 - 19:55

                "Und ehrlich, jetzt wo Du sagst das Du die Ringe nochnichteinmal dort gekauft hast, finde ich Deine Forderung nach schnellerer Fehlerbeseitigung schon echt dreist."

                Sie hat eine dienstleistung *gekauft*. Diese wurde mangelhaft ausgeführt und selbstverständlich muss das zügig und zufriedenstellend in ordnung gebracht werden!

                "Würdest Du Dir für jemanden , der es Dir nicht mit Stammkundschaft dankt, den Allerwertesten aufreißen???? "

                Nunja, nun haben sie sich *nicht den arsch aufgerissen*, nun können sie sich von einer stammkundschaft tatsächlich verabschieden. Würden sie das öfter machen, weil sie denken, dass sie auf die kundschaft verzichten können, wären sie bald pleite.

                Übrigens sehe ich überhaupt keine moralische verwerflichkeit darin, eine ware, die ich bei einem händler gekauft habe, von einem anderen reparieren oder, wie in diesem fall bearbeiten zu lassen - dafür wird ja schließlich bezahlt. Ich lasse ebenso nicht meinen vw nur in vertragswerkstätten reparieren oder meine ikea-vorhänge nur beim dort ansässigen änderungsservice kürzen.

                Gruß
                Alex

          (13) 21.03.11 - 19:07

          Ziemlich unverschämt was du hier von dir gibst!!

          • (14) 21.03.11 - 19:12

            Warum ist es unverschämt, wenn ich aus der Sicht eines Geschäftsmannes, der auch Arbeitgeber ist, wirtschaftlich denke?

            Um den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern?

            Hast Du es nicht gelesen? Die TE hat die Ringe noch nicht einmal dort gekauft!

            Ute

            • (15) 21.03.11 - 19:24

              Ja und?

              Der Goldschmied hat den Auftrag angenommen und hat ihn somit auch ordnungsgemäß auszuführen. Da gibt es überhaupt gar keine Diskussion.

              Vertragsgegenstand nicht erfüllt.

              Findest du es tatsächlich wirtschaftlich vertretbar dass die TE doppelt zahlt, nur weil der Geschäftsmann keine kompetenten Leute anstellen kann? Das kann wohl nicht dein Ernst sein.

              Und btw- die Dame als "armes Mädchen" abzustempelt, weil sie scheinbar "billige" Ringe gekauft hat- DAS ist unverschämt.

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