Arbeite ich nicht!?

    • (1) 12.04.11 - 09:16

      Guten Morgen,

      ich muss da mal nachhaken. Es fällt mir in letzter Zeit immer häufiger auf, dass bei nicht berufstätigen Frauen und Müttern davon gesprochen wird, dass sie nicht "arbeiten" würden.

      Auch kommt immer mal das Argument "mein Mann arbeitet, ich bin zu Hause".

      Also ehrlich, bis die Kleine im Sommer in den Kiga kommt bin ich auch zu Hause ABER ich arbeite! Ehrlich, mich ärgert es wenn das daheim bleiben mit "nicht arbeiten" gleichgesetzt wird.

      Mein Mann steht um halbs sechs auf, duscht sich in Ruhe, frühstückt und geht aus dem Haus. Er hat ein Büro in dem er mit Sicherheit viel arbeiten muss aber auch entscheiden kann ob er mal für eine hlabe Stunde die Türe schließt, der Sekretärin sagt sie möge nciht stören, keine Anrufe annimmt etc. Er kann in Ruhe aufs Klo gehen und die MIttagspause mit seinen Kollegen ist auch recht entspannt (sagt er zumindest). Er kommt abends gegen 19:30 heim, manchmal bringt er den Großen ins BEtt aber nur wenn er "nicht zu müde ist". Dann isst er zu abend, legt sich dann aufs Sofa und schaut fern oder liest Zeitung.

      Ich stehe um sechs auf, trinke einen Tee mit meinem Mann und sobald er das Haus verlässt springe ich unter die Dusche. Dann wecke ich die beiden Kinder, waschen, anziehen, Frühstücken. Dann werden Zähne geputzt und die Kleine und ich bringen den Großen in die Vorschule.
      Wieder daheim wird der Sauger rausgeholt, dann gewischt, Küche,Bad, treppe...es gibt immer was zu tun. Dann Wäsche waschen, Kinderzimmer aufräumen, mit den Kleinen zwischendurch immer mal ein Buch lesen oder eine Kleinigkeit spielen. Dann Einkaufen, kochen und den Großen holen.
      Mittagessen mit den beiden und danach Vorlesestunde. Anschließend zum Turnen, zur Therapie mit dem Großen, Ballett, Reiten, Bücherei etc.

      Um halb sechs wieder daheim, Abendessen vorbereiten und essen. Beide Kinder ausziehen, waschen, Zähne putzen, Sandmann anschauen, mit der Kleinen ein Buch im Bett und dann Licht aus. Anschließend mit dem Großen noch ein bisschen malen oder lesen, dann ebenfalls ins Bett, kuscheln und Licht aus. Inzwischen ist mein Mann daheim, hat gegessen und schreitet in Richtung Sofa mit dem Spruch "Ich hab' Feierabend!".
      Derweil räume ich die Küche auf, stelle den Spüli an, gehe ind en Keller und falte die Wäsche, räume die Spielsachen weg und gegen neun/hlab zehn setze ich mich an den Rechner, leser hier ein wenig, chatte mit Freunden, unterhalte mich nebenbei mit meinem Mann und ab elf mache ich mich bettfertig.
      Ob und wieviel mein Mann hilft ist eine andere Diskusion aber nun war am WOE meine Schwiegermutter hier, ich habe gebacken, Tisch gedeckt, Kinder anständig angezogen und eine der ersten Bemerkungen war: warum muss eigentlich XY (mein Mann) auch noch den "GArten machen" (er hatte eine Stunde zuvor eine Margerite die ich gekauft habe in einen größeren Topf gepflanzt), der muss doch sowieso schon so viel arbeiten. Das wäre doch eigentlich deine Aufgabe!. Kruz darauf der Satz: die Frauen heutzutage knnen nicht mehr kochen das ist eine echte KRiese in der Gesellschaft!? (Ich fühlte mich gerade überhaupt nicht angesprochen aber das Thema wurde eine halbe Stunde ausgewälzt).

      Dann noch ein paar Bemerkungen dass der Haushalt heutzutage mit Waschmaschiene udn Trockner doch ein echter Klacks sei udn es den Frauen einfach zu gut ginge. Da ging mir echt die Hutschnur hoch!!!

      Ich habe mich dann erdreistet ihr zu sagen, dass sie die Beurtilung ob ich viel oder wenig tue doch bitte mir überlassen solle, da sie, die immer ihre MUtter für Kochen und Kinderbetreuung im Haus hatte sowie eine Putzfrau über meine Haushalt sicher nciht urteilen könne.

      Da ist sie abgerauscht.

      Entschuldigt, dass es so lang geworden ist aber mich hat der Vorwurf ich würde nicht arbeiten echt aufgeregt (zumal ich berufstätig war mit hlaber Stelle solange wir nur ein Kind hatten und selbstständig mit zwei Kindern und jetzt frü 10 MOnate daheim bin wiel wir die Stadt gewechselt habe weil mein Mann sich für eine neue Stelle entschieden hat und ich daher meinen Kundenstamm aufgeben musste und wir hier keinen Kigaplatz für die Kleine bekamen...).

      Danke fürs Zuhröen und bitte sagt mir: warum wird auch heir so oft geschrieben, die Hausfrauen würden "nicht arbeiten!"

      Gruß dm

      • Du bist ständig beschäftigt.


        Ob das so sein muss, wage ich zu bezweifeln.


        Gruß

        Manavgat

        • Sicher muss ich nicht täglich saugen aber mit einer Sandkiste im Garten finde ich es angenehmer.
          Vielleicht muss ich auch nicht mit meinem Großen gemeinsam malen aber es gefällt ihm und mir aber die Frage ist doch wieso fällt das in den Bereich "nichts tun?"
          Warum fragen Frauen einander gegenseitig: arbeitest du? Und bekommen von Frauen die sich daheim um Haushalt und Kidner kümmern die Antwort: nein!
          Versteh mich nicht falsch: es soll jeder somachen wie er mag und ich werde ab SOmmer wieder berufstätig sein aber dass nur die erwerbstätige Arbeit wirklcih als Arbeit zählt ärgert mich.
          Gruß dm

          • Was hat die Sandkiste mit dem saugen zu tun? Bring doch deinen Kindern bei, die schuhe zu entleeren, dann sollte das Problem gelöst sein. Im ürbigen wirds gerade erst wieder warm. Im winter waren deine Kinder sicher nicht in der Sandkiste. Was hast du nur mit deiner vielen freien Zeit da gemacht?;-)

            • Da hab' ich mich vor lauter Langeweile auf dem Boden gerollt und mit den Beinen gezappelt :-p
              Ich will mich ejtzt nciht übermäßig am saugen aufhängen aber: auch im Winter graben meine beide da draußen nahezu täglich den Kasten um und experimentieren mit Wasser und gefrorenem Sand und da wir den ganzen Wohnbereich mit Fliesen ausgelegt habe finde ich das saugen doch recht wirchtig. Zum einen mag ich einfach das Knirschen nciht hren und zum anderen sind die Fliesen super rutschig wenn Sand darauf liegt, da haut's einen echt hin.
              Gruß dm

                • Ich sauge auch fast täglich, weil ich es ebenfalls sauber haben möchte. Unsere Kleine ist 10 Monate alt und lebt quasi auf dem Boden. Da mag ich es auch nicht, wenn da Krümel oder anderer Schutz rumliegt.

                  Aber jeder hat da andere Vorstellungen.

                  • Ich weiß nicht, wie bei einer normalen Lebensweise es möglich ist, Krümel und Dreck an einem Tag im ganzen Haus zu verteilen. #kratz

                    • Dein Sohn ist 4 und wahrscheinlich schon ansatzweise im Stande mitzuhelfen, oder einfach nicht so viel Dreck zu machen.

                      Meine beiden sind 2 und 10 Monate. Es ist normal, das Kinder in dem Alter einfach mehr Dreck machen. Sicherlich redet man drauf ein. Die Große räumt auch ihre Spielsachen auf usw.
                      Aber die Kleine lernt gerade mal selber Essen und zerfetzelt gerne Blätter, Tempos etc.

                      Du wirst noch sehen...;-)

                      • Dann warte mal ab, wieviel Dreck 4jährige machen können

                        • Das ist dann schon Erziehungssache.

                          Meine Stieftochter ist 8 und lebt auch bei uns. Mit 4 kann man sehr wohl eine Grundreinlichkeit erwarten. Von Kleinkindern allerdings noch nicht.

                          Aber das musst du doch selbst wissen, bei einem 13-jährigen Kind.#gruebel

                          • Du bist echt niedlich.

                            Teenager z.B. machen immens viel Dreck - und komm mir nicht mit Erziehungssache - auch da sprechen wir uns gern in ein paar Jahren wieder :-)

                            Und Grundreinlichkeit bei einer 4jährigen - sehr gut.....

                            • Ich denke schon, dass es möglich ist einem Kindergartenkind beizubringen, seine Sachen wieder wegzuräumen, beim Essen am Tisch zu bleiben und über den Teller zu halten. Seine verschütteten Getränke zusammenzuwischen. Das macht selbst meine 2 -jährige schon. Zwar mit Anleitung und etwas Hilfe, aber das wird schon.

                              Aber gut, ich werde in 3 Jahren berichten, wie es mir geht.... #rofl



                              Sowas geht sicher *nick*

                              dafür kommen aber ganz andere Quellen der "Drecks" hinzu.

                          #rofl

                          sorry



                          natürlich machen die dreck und zwar ordentlich

                          ist die frage wer macht den weg

                          na ich jedenfalls nicht :-p

                          im ernst kleine kinder kleine sorgen große kinder große sorgen

                          ich fürchte das gilt auch für den schmutzfaktor
                          was allein die freunde meines sohnes durchs haus tragen ,unglaublich

                          einem teenager sollte allerdings beigebracht bekommen seinen dreck selber wegzuräumen,da geb ich dir recht
                          manchmal dauert das allerdings ein klitzkleinesbißchen;-)

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