Wieviel ist viel?

    • (1) 25.05.11 - 13:39

      Hallo miteinander,

      ich war neulich mit Bekannten Kaffetrinken und die eine erzählte sehr freudig, dass ihr Mann nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit wieder einen Job habe. Sie sagte dass sie sich über das Gehalt von 3600 Euro sehr freue woraufhin der anderen praktisch "alles aus dem Gesicht fiel".

      Die "andere" sagte das das ja fast schon an Unterbezahlung grenze wenn man bedenke dass ihr Mann Akademiker mit 10 Jahren Berufserfahrung sei und dass man sich davon ja nicht viel leisten könne.

      Die erste sagte, sie sei sehr froh, dass ihr Mann überhaupt etwas habe und das sie momentan wegen zwei kleiner Kinder nicht arbeiten könne. Sie sagte sie habe aber eigentlich das Gefühl, es sei viel Geld.

      Die "andere" rechnete dann etwas rum und sagte wenn man die Belastungen für da haus mit ca. 1300 Euro, Auto und Lebenshaltung, Versicherungen etc. runter rechnen würde, bliebe aber ausgeprochen wenig für den spaß im Leben.

      Ich gebe zu, wir haben mehr aber als die "erste" von dem neuen Job ihres Mannes berichtete hatte ich nciht spontan das Gefühl, dass es sich um "wenig" Geld handele.

      Natürlich waren wir uns alle einig, dass wirklich wenig etwas ganz andere sei aber die "andere" meinte eben, dass man mit vier Personen in einer Süddeutschen Großstadt mit dem Gehalt keine großen Sprünge machen könne. Wir kamen nicht auf einen Nenner udn mich würde mal interessieren, was ihr so denkt wieviel Geld ist" viel ". Also so, dass man zwar noch nicht von Reichtum oder überwältigendem Wohlstand sprechen kann aber doch sagen kann, damit können wir sehr gut und entspannt leben?
      Ich selber rechne irgendwie immer noch gerne in DM und da sind knapp 7000DM doch auch schon ein gutes Gehalt gewesen, oder?

      Ich will keine Diskussion anzetteln oder so, einfach nur mal eure Einschätzungen hören.
      Danke und LG Luise

          Tatsächlich netto?!

          Damit hab ich jetzt gar nicht gerechnet. Na, dann ist das doch absolut in Ordnung.

          Bei Brutto hätte ich schon auch gesagt, es ist relativ wenig aber kommt auch auf die Tätigkeit und die Fähigkeiten drauf an.

          Aber wenn es netto ist, also das finde ich schon okay. Klar, es gibt sicher Akademiker, die mit 10 Jahren Erfahrung mehr verdienen, je nach Branche etc. Ist nicht so eindeutig zu beurteilen.

    Naja ist ja jetzt auch die Frage was der Mann deiner Bekannten genau ist.

    In meinem Bereich sind 3600€ ein leicht unterdurchschnittliches Einstiegsgehalt nach dem Studium.
    Daher für einen Mann mit 10 Jahren Berufserfahrung eindeutig zu wenig.
    Es gibt aber ja durchaus auch andere Bereiche.

    VG


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