Wahre Freunde finden - findet ihr das auch so schwierig?

    • (1) 05.06.11 - 12:43

      Hallo!
      Ich denke oft darüber nach, dass ich es als sehr schwierig empfinde, eine wirkliche Freundin zu finden. Man trifft viele Leute, unterhält sich, alles eher oberflächlich. Man lädt mal die Nachbarn mit Kindern ein, irgendwann wird man mal zurück eingeladen, das wars dann auch schon. Man hat Bekannte über den Kindergarten, die Schule, ja - aber wirkliche Freunde? Leute, die nicht neidisch sind, wenn es einem gut geht, man Glück im Leben hat, Leute, die sich einfach mitfreuen. Leute, die für einen da sind, wenn mal etwas ist - natürlich gegenseitig.
      Wir sind eine Familie (2 Erw, 2 Kinder) und haben eigentlich nur eine einzige beFREUNDete Familie, wenn man Freund in etwa so definiert wie ich oben. Ich wünsche mir eine Freundin, die es ehrlich meint, der ich alles anvertrauen kann, die nicht herumtratscht oder ja, ja sagt und eigentlich etwas Anderes meint oder eine Freundin, die ehrlich mit mir ist und auch sagt, wenn ihr etwas an mir nicht passt.
      Geht es euch auch so, dass ihr es als schwierig empfindet, Freunde zu finden? Ich meine nicht: Ich habe Geburtstag und es kommen 35 Freunde - sondern echte Freunde, nicht Bekannte.
      Mein Posting ist besonders an Familien gerichtet.
      Viele Grüße, Kathy

      • hallo,

        wieviele echte freunde brauchst du denn?

        und was erwartest du von einer echten freudschaft

        ich hab freudnschaften die dauern bereits 35 jahre mit allen höhen und tiefen und auch mal aus den augen verloren


        es kamen freunde dazu
        einige freudnschaften zerbrachen

        andere lebten wieder auf


        jeder mensch verändert sich und somit auch das umfeld

        mein fixpunkt ist meine familie

        lg manja

        Hallo.

        Meine engsten Freunde kenne ich schon seit Jahren ... von über 25 Jahre über 7 Jahre bis zu 2 Jahre.
        Das sind genau 4 Leute ... mehr brauche ich nicht.
        Dazu kommt ein größerer erweiterter Freundeskreis ... Leute, die einen seit Jahren begleiten und denen man in jüngster Zeit begegnet ist und mit denen man sich eben gut versteht.

        Gruß von der Hedda mit Kleinstfamilie.

        hm, also ich glaube nicht, daß man echte freund FINDEN kann, sondern daß sich freundschaften entwickeln.

        Ich habe ein paar freundinnen, von denen ich zwei als wirklich gute freundinnen bezeichne nwürde.
        die eine kenne ich seit 15 jahren, die andere seit ca 10 jahren.
        außerdem habe ich einen "besten freund", den ich seit 17 jahren kenne.

        mit den ebiden langjärhigen freunden war recht schnell klar, daß sich eine intensive beziehung entwickelt- wir haben uns auch in eienr zeit und situationen kennengelernt, die das einfach angeboten haben.
        mit der zweiten freundin hat sich die freundschaft langsam entwickelt und nach und nach ist eine sher gute, gewachsene freundschaft auch zwischen unseren familie daraus geworden.

        um ehrlich zu sein- mehr FREUNDE kann ich gar nicht gebrauchen. natürlich gibt es viele bekannte und befreundetet familie, unsere geschwister usw, mit denen wir zeit verbringen. aber freundschaft, so wie du sie beschreibst ist nichts was man erzwinge oder suchen kann- es entwickelt sich einfach aus gemeinsamen erlebnisse und der lebenssituation heraus

        lisasimpson

      • Hallo!

        Ich frage mich wo sind deine Freunde abgeblieben?

        Hast du keine mehr oder möchtest du jetzt Freunde haben, die in der selben Situation sind wie du, d.h. eine Familie mit Mama, Papa, ein bis zwei Kinder?

        Mein Freundeskreis ist recht groß, ich habe 3 beste Freundinnen, die Beziehung zu ihnen ist jeweils recht unterschiedlich. Die eine ist zugleich meine Nachbarin, wir besuchen uns spontan zum Kaffeetrinken und tratschen, gehen auch mal zusammen aus und sehen uns fast jeden Tag, allein schon durch die Nähe. Die anderen wohnen recht weit weg, die eine in Paris, die andere in Süddeutschland, so dass wir uns selten sehen. Wir telefonieren oft, die eine ist Single, die andere fast gleichzeitig mit mir Mutter geworden, so unterscheiden sich dann auch unsere Themen und Unternehmungen.

        Eine komplette Familie als Freunde haben wir nicht, wir hatten auch zu "nur-Paar"-Zeiten kein befreundetes Pärchen, sowas ist meist ein Kompromiss bzw. hat sich nie ergeben.

        Diese Struktur lässt sich auch auf meine anderen Freunde ausweiten, es variiert ständig bezgl. Frequenz der Treffen, der Tiefe der Unterhaltungen usw. Aber trotzdem sind sie wahre Freunde, weil ich mich auf ihre Freundschaft verlassen kann. Schwankungen sind normal, es ist ein ständiges auf und ab, hin und her, rückblickend aber trotzdem stabil.

        Ich kenne die meisten übrigens seit über 20 Jahren, deshalb meine Eingangsfrage, wo deine denn abgeblieben sind.

        Neue Freunde zu finden ist ab einem gewissen Alter schwieriger, weil man nicht mehr zusammengewürfelt wird und sich arrangieren muss, wie in der Schule, Uni etc. Außerdem gehen viele auch nicht mehr so oft aus, ein weiterer Kontaktpunkt geht verloren.

        Vielleicht musst du deine Ansprüche mal überdenken?


        Liebe Grüße!


        Hallo,
        ich persönlich suche gar nicht danach
        Ich sag´s ganz ehrlich: Mir ist es einfach viel zu anstrengend, eine wirkliche Freundschaft zu pflegen. Ich habe da auch gar keine Lust zu.
        LG
        kiddymummy

      • Hallo,
        ich hab das eigentlich nie als Problem empfunden, Freunde zu finden.
        Aus unterschiedlichen Lebenssituationen haben sich Freundschaften entwickelt. Ich habe sehr gute Freundinnen aus der Schulzeit und dem Studium. Die Kontakte sind natürlich nicht mehr so eng, wie zu den Zeiten, als wir uns nahezu täglich gesehen haben, aber es sind Freundinnen, mit denen ich nach längeren Zeiten Funkstille (alltagsbedingt) immer wieder dort ansetzen kann, wo man aufgehört hat.
        Die Freundschaften, die ich jetzt wohnortnah habe, haben sich entwickelt. Mit einer ehemaligen Bekannten aus dem weiteren Freundeskreis hat sich über Jahre eine Freundschaft entwickelt, weil unsere Kinder gleich alt sind und wir darüber den engeren Kontakt gefunden haben.
        Zwei andere Bekannte wurden zu Freundinnen, weil wir jetzt nahezu Nachbarn sind und der Kontakt dadurch intensiver wurde.
        Ich lerne immer mal wieder jemanden kennen oder intensiviere ehemalige Bekanntschaftskontakte. In einigen Fällen entwickelt sich daraus eine Freundschaft, in anderen Fällen wird der Kontakt wieder lockerer, weil man merkt, dass man doch nicht so gut zusammen passt.

        Lg Annika

        (8) 05.06.11 - 16:02

        Ich muss sagen, ich bin mit meiner Situaiton sehr zufrieden.

        Ich habe drei Freunde/Freundinnen die ich noch aus Schultagen kenne und obwohl wir alle nciht mehr in der selben stadt wohnen sind wir noch immer sehr eng miteinander. Eine ist Patin meines Sohnes, und wir telefonieren ca. zweimal die Woche miteinander.

        Dann haben wir drei Familien von denen wir sagen können wir sind befreundet. Das eine Pärchen haben wir im Studium kennne gelernt und sie haben kurz nach uns das erste Kind bekommen. Wir haben nie in derselben Stadt gelebt (also nach dem Studium) aber wir vier Erwachsenen mögen uns reihum wirklich sehr gerne, können alle miteinander und haben auch immer viel auszutauschen udn zu erzählen, gerne auch wirklcih zu diskutieren udn die Kinderthemen sind da extrem selten was sehr schön ist. Unsere Kinder kommen auch gut klar und wir telefonieren ca. alle zwei MOnate miteinander, amchen aebr mindestens einmal im Jahr gemeinsam Urlaub.

        Das andere Paar kennen wir von einer Kiga Freundschaft unseres Großen und da ist es ähnlich. Die Erwachsenen verstehen sich nicht nur, wir vertrauen uns, verbringen gerne Zeit miteinander, haben gute Diskussionen, sind nciht immer einer Meinung, sind uns wichtig udn respektieren uns. Es ist sehr schön.

        Mein bester Freund aber ist nach wie vor mein Mann ; )

        LG Luise

        was willst du wirklich?
        ich habe ein paar sehr gute Freunde...
        1. Freunschaft besteht seit Realschulzeiten, wir haben uns zwischendrinn aus den Augen und trotzdem ist sie heute Patin meiner Großen.
        2. Freundschaft besteht seit etwa 6 Jahren, haben uns durch unsere Töchter kennengelernt, waren fast zeitgleich zum 2. mal Schwanger und hat mir auch nach künstl. Koma noch beigestanden.
        3. und 4. Freundschaft besteht seit 4 bzw. 1 1/2 Jahren und haben sich wirklich oder erst recht während meiner sehr schwerwiegenden Krankheit gezeigt.
        das reicht mir alles, um zu sagen, daß sind wirklich gute Freunde....
        natürlich gab es auch veränderungen, es vielen einige weg, die Qualität hat sich bei einigen Freundschaften verändert und einige sind auch zerbrochen, da die Einstellung von beiden Seiten grundlegend aufeinander prallten.
        so ist aber das Leben.

        Hallo Kathy,


        ja, ich finde es auch schwierig. Mein Mann mag sich z.B. nicht so gern mit anderen Treffen, finde ich sehr traurig. Er meint er hätte schon genug soziale Kontakte im Büro. .Ich würde gern mal jemanden zum grillen o.ä. einladen.

        Ich habe auch ein paar Freundinnen, aber ich bin in den letzten Jahren unheimlich oft enttäuscht worden und leider den Kontakt eingestellt, weil ich denke das eine Freundschaft ein Geben und Nehmen ist, wenn es aber nur noch, über eine längere Zeit, ein Geben von meiner Seite bedeutet, sehe ich darin kein Sinn mehr und ich bin ein sehr hilfsbereiter, großzügiger Mensch.

        Ich habe auch noch Freunde aus der Schulzeit, wir hören Jahre lang nichts voneinader und dann telefonieren wir und es ist wieder wie früher. Leider wohnen diese Menschen weit weg, da ich weggezogen bin. Ich brauche aber auch hier mal jemanden zum plaudern usw.

        Also, definitv JA, es ist schwierig und ich weiß was Du meinst.

        Gruß velvetsnail

        Hallo Kathy,

        ich hatte nur eine richtige Freundin, noch aus der Schule, die aber nicht hier in Deutschland lebt.

        Der Kontakt ist vor 3 Jahren abgebrochen, weil ich schwere Depressionen bekommen habe. Ich habe den Kontakt bisher auch nicht wieder gesucht, wer weiß, ob ich ihn je wieder suchen werde.

        Neue Freunde habe ich nicht.


        LG

        (12) 05.06.11 - 17:36

        Ja, das Thema beschäftigt mich zur Zeit auch.

        Meine "beste Freundin" aus Kindheitstagen seh ich kaum noch und wir haben so ein unterschiedliches Leben (sie Karriere, ich Familie) daß wir -wenn wir uns mal sehen-kaum was zu erzählen haben.

        Arbeitskollegen, Freunde aus "Discozeiten" - alle längst in andere Richtungen verstreut. Muttis aus dem Kindergarten sagen "Hallo und guten Weg" - das wars fast schon - da gibt es kaum welche mit ähnlichen Interessen.

        Mir fehlt weniger DIE beste Freundin, sondern ich suche eher nach einer befreundeten "Familie" mit Kindern bestenfalls im gleichen Alter wie unsere, mit denen man mal grillen oder picknicken kann. Leider haben wir bisher niemand passendes gefunden.

        Wir waren vor einigen Jahren mit einem Pärchen sehr gut befreundet - leider sind die bis heute kinderlos und wir haben uns total auseinandergelebt. Irgendwann konnten wir mit deren Restaurantbesuchen nicht mehr mithalten und haben uns zurückgezogen.
        Andere Pärchen - entweder ich verstehe mich mit der Frau nicht so gut oder mein Mann hat mit dem anderen Mann keine Gemeinsamkeiten....alles nicht so einfach. Oder die Kinder sind grundverschieden und kommen nicht miteinander klar.

        Ich sehne mich sehr nach so einer "Familienfreundschaft".

        Wir ziehen demnächst um und ich wünsche mir von Herzen, in der Nachbarschaft eine Familie zu finden, mit der wir auf einer "Wellenlänge" sind.

        Ich mag auch diese "Läster- und Klatschfreunde" nicht. Oder welche, die neidisch sind.

        Aber vielleicht bin ich da auch zu anspruchsvoll. Für Oberflächlichkeiten ist mir meine Zeit einfach zu schade - da laß ichs gleich.

        Liebe Grüße

        PS: Ich guck mir mal deine VK an, vielleicht können wir ja "Freunde" werden....

        Hallo,

        ich denke 35 richtige Freunde funktionieren gar nicht ,den dann sind sie nichts besonderes mehr und es wäre furchbar anstrengend.
        Ich sehe es so ,nur meine beste Freundin weiß so ziemlich alles von mir und ich von ihr.Das heißt wir telefonieren und treffen uns regelmäßig.
        Hui, mein Mann und meine Kinder würden mich nicht mehr zu Gesicht bekommen wenn ich viieeele "besten "Freundinnen alles erzählen müsste.
        Und wenn ich eine Krise hätte müsste ich einen Partyraum organisieren damit sie mich aufbauen könnten#zitter.
        Ne,ne ich wußte meine ,eine beste Freundin sehr zu schätzen.
        Und für lockere und oberflächliche Gespräche waren die Bekannten da.

        Lg Sabine

        Solche richtig tiefe Fraundschaften gibt es nicht oft im Leben.

        Und: es ist damit wie mit der Liebe. Wenn du krampfhaft suchst, findest du sie sowieso nicht.

        Eine wahre Freundschaft ergibt sich einfach, weil es so sein soll und dann wächst sie von Jahr zu Jahr und entwickelt sich immer weiter.

        Meine beste Freundin und ich wohnen seit knapp drei Jahren 500km voneinander entfernt. Und keiner von uns hat je einen Gedanken daran verschwendet, die Freundschaft aufzugeben.

        Statt uns auf einen Kaffee zu treffen (was wir früher täglich gemacht haben, mal mit, mal ohne Kinder) telefonieren wir heute. Jeden Morgen kurz nach acht, wenn die Kinder im Kiga sind bzw. mein Kleiner sein Schläfchen hält.
        An der Bindung, dem Vertrauen hat sich nichts verändert - und das wird es auch nicht.

        Ich habe nur diese eine beste Freundin. Mehr brauche ich nicht.
        Der Rest ist für mich Bekanntschaft bzw. Nachbarschaft.

        Meine (manchmal böse :-p) Schwiegermutter hat mir mal ins Gesicht geschleudert: "Und genau weil du so bist, wie du bist, hast du hier auch keine Freunde!"

        #kratz

        Nee, hab ich nicht - weil ich das weder will noch brauche und weil Freundschaften, wie oben schon gesagt, laaaange brauchen, um sich zu entwickeln und zu wachsen.

        lg
        chaos

        (15) 05.06.11 - 18:37

        Huhu

        ich bin seit Kurzem alleinerziehend.

        Ich habe 2 richtig gute Freundinnen, die ich seit meiner Kindheit kenne und habe. Und im Laufe der Zeit sind noch so 2-3 dazu gekommen. Eine aus dem Studium, 2 durch das Kind. Die mit den Kindern waren auch "Familienfreunde" als wir unseren Papa noch hier hatten ;-)
        Also Freunde, die immer da sind, helfen wo sie können und sich mit einem zusammen freuen über alles worüber man sich selber auch freut. Freunde, die nachts um 2 eine halbe Stunde brauchen um mit einer Flasche Rotwein und Schokopudding vor der Tür stehen, wenn Du heulend anrufst ;-)

        Ansonsten bin ich eine sehr aufgeschlossene Person, ich lerne immer schnell Menschen kennen aber meistens bleibt es wie Du auch sagst relativ oberflächlich.

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