Wahre Freunde finden - findet ihr das auch so schwierig?

    • (1) 05.06.11 - 12:43

      Hallo!
      Ich denke oft darüber nach, dass ich es als sehr schwierig empfinde, eine wirkliche Freundin zu finden. Man trifft viele Leute, unterhält sich, alles eher oberflächlich. Man lädt mal die Nachbarn mit Kindern ein, irgendwann wird man mal zurück eingeladen, das wars dann auch schon. Man hat Bekannte über den Kindergarten, die Schule, ja - aber wirkliche Freunde? Leute, die nicht neidisch sind, wenn es einem gut geht, man Glück im Leben hat, Leute, die sich einfach mitfreuen. Leute, die für einen da sind, wenn mal etwas ist - natürlich gegenseitig.
      Wir sind eine Familie (2 Erw, 2 Kinder) und haben eigentlich nur eine einzige beFREUNDete Familie, wenn man Freund in etwa so definiert wie ich oben. Ich wünsche mir eine Freundin, die es ehrlich meint, der ich alles anvertrauen kann, die nicht herumtratscht oder ja, ja sagt und eigentlich etwas Anderes meint oder eine Freundin, die ehrlich mit mir ist und auch sagt, wenn ihr etwas an mir nicht passt.
      Geht es euch auch so, dass ihr es als schwierig empfindet, Freunde zu finden? Ich meine nicht: Ich habe Geburtstag und es kommen 35 Freunde - sondern echte Freunde, nicht Bekannte.
      Mein Posting ist besonders an Familien gerichtet.
      Viele Grüße, Kathy

      • (2) 05.06.11 - 12:56

        hallo,

        wieviele echte freunde brauchst du denn?

        und was erwartest du von einer echten freudschaft

        ich hab freudnschaften die dauern bereits 35 jahre mit allen höhen und tiefen und auch mal aus den augen verloren


        es kamen freunde dazu
        einige freudnschaften zerbrachen

        andere lebten wieder auf


        jeder mensch verändert sich und somit auch das umfeld

        mein fixpunkt ist meine familie

        lg manja

        Hallo.

        Meine engsten Freunde kenne ich schon seit Jahren ... von über 25 Jahre über 7 Jahre bis zu 2 Jahre.
        Das sind genau 4 Leute ... mehr brauche ich nicht.
        Dazu kommt ein größerer erweiterter Freundeskreis ... Leute, die einen seit Jahren begleiten und denen man in jüngster Zeit begegnet ist und mit denen man sich eben gut versteht.

        Gruß von der Hedda mit Kleinstfamilie.

        hm, also ich glaube nicht, daß man echte freund FINDEN kann, sondern daß sich freundschaften entwickeln.

        Ich habe ein paar freundinnen, von denen ich zwei als wirklich gute freundinnen bezeichne nwürde.
        die eine kenne ich seit 15 jahren, die andere seit ca 10 jahren.
        außerdem habe ich einen "besten freund", den ich seit 17 jahren kenne.

        mit den ebiden langjärhigen freunden war recht schnell klar, daß sich eine intensive beziehung entwickelt- wir haben uns auch in eienr zeit und situationen kennengelernt, die das einfach angeboten haben.
        mit der zweiten freundin hat sich die freundschaft langsam entwickelt und nach und nach ist eine sher gute, gewachsene freundschaft auch zwischen unseren familie daraus geworden.

        um ehrlich zu sein- mehr FREUNDE kann ich gar nicht gebrauchen. natürlich gibt es viele bekannte und befreundetet familie, unsere geschwister usw, mit denen wir zeit verbringen. aber freundschaft, so wie du sie beschreibst ist nichts was man erzwinge oder suchen kann- es entwickelt sich einfach aus gemeinsamen erlebnisse und der lebenssituation heraus

        lisasimpson

      • (5) 05.06.11 - 13:31

        Hallo!

        Ich frage mich wo sind deine Freunde abgeblieben?

        Hast du keine mehr oder möchtest du jetzt Freunde haben, die in der selben Situation sind wie du, d.h. eine Familie mit Mama, Papa, ein bis zwei Kinder?

        Mein Freundeskreis ist recht groß, ich habe 3 beste Freundinnen, die Beziehung zu ihnen ist jeweils recht unterschiedlich. Die eine ist zugleich meine Nachbarin, wir besuchen uns spontan zum Kaffeetrinken und tratschen, gehen auch mal zusammen aus und sehen uns fast jeden Tag, allein schon durch die Nähe. Die anderen wohnen recht weit weg, die eine in Paris, die andere in Süddeutschland, so dass wir uns selten sehen. Wir telefonieren oft, die eine ist Single, die andere fast gleichzeitig mit mir Mutter geworden, so unterscheiden sich dann auch unsere Themen und Unternehmungen.

        Eine komplette Familie als Freunde haben wir nicht, wir hatten auch zu "nur-Paar"-Zeiten kein befreundetes Pärchen, sowas ist meist ein Kompromiss bzw. hat sich nie ergeben.

        Diese Struktur lässt sich auch auf meine anderen Freunde ausweiten, es variiert ständig bezgl. Frequenz der Treffen, der Tiefe der Unterhaltungen usw. Aber trotzdem sind sie wahre Freunde, weil ich mich auf ihre Freundschaft verlassen kann. Schwankungen sind normal, es ist ein ständiges auf und ab, hin und her, rückblickend aber trotzdem stabil.

        Ich kenne die meisten übrigens seit über 20 Jahren, deshalb meine Eingangsfrage, wo deine denn abgeblieben sind.

        Neue Freunde zu finden ist ab einem gewissen Alter schwieriger, weil man nicht mehr zusammengewürfelt wird und sich arrangieren muss, wie in der Schule, Uni etc. Außerdem gehen viele auch nicht mehr so oft aus, ein weiterer Kontaktpunkt geht verloren.

        Vielleicht musst du deine Ansprüche mal überdenken?


        Liebe Grüße!


        (6) 05.06.11 - 13:50

        Hallo,
        ich persönlich suche gar nicht danach
        Ich sag´s ganz ehrlich: Mir ist es einfach viel zu anstrengend, eine wirkliche Freundschaft zu pflegen. Ich habe da auch gar keine Lust zu.
        LG
        kiddymummy

      • (7) 05.06.11 - 14:12

        Hallo,
        ich hab das eigentlich nie als Problem empfunden, Freunde zu finden.
        Aus unterschiedlichen Lebenssituationen haben sich Freundschaften entwickelt. Ich habe sehr gute Freundinnen aus der Schulzeit und dem Studium. Die Kontakte sind natürlich nicht mehr so eng, wie zu den Zeiten, als wir uns nahezu täglich gesehen haben, aber es sind Freundinnen, mit denen ich nach längeren Zeiten Funkstille (alltagsbedingt) immer wieder dort ansetzen kann, wo man aufgehört hat.
        Die Freundschaften, die ich jetzt wohnortnah habe, haben sich entwickelt. Mit einer ehemaligen Bekannten aus dem weiteren Freundeskreis hat sich über Jahre eine Freundschaft entwickelt, weil unsere Kinder gleich alt sind und wir darüber den engeren Kontakt gefunden haben.
        Zwei andere Bekannte wurden zu Freundinnen, weil wir jetzt nahezu Nachbarn sind und der Kontakt dadurch intensiver wurde.
        Ich lerne immer mal wieder jemanden kennen oder intensiviere ehemalige Bekanntschaftskontakte. In einigen Fällen entwickelt sich daraus eine Freundschaft, in anderen Fällen wird der Kontakt wieder lockerer, weil man merkt, dass man doch nicht so gut zusammen passt.

        Lg Annika

        (8) 05.06.11 - 16:02

        Ich muss sagen, ich bin mit meiner Situaiton sehr zufrieden.

        Ich habe drei Freunde/Freundinnen die ich noch aus Schultagen kenne und obwohl wir alle nciht mehr in der selben stadt wohnen sind wir noch immer sehr eng miteinander. Eine ist Patin meines Sohnes, und wir telefonieren ca. zweimal die Woche miteinander.

        Dann haben wir drei Familien von denen wir sagen können wir sind befreundet. Das eine Pärchen haben wir im Studium kennne gelernt und sie haben kurz nach uns das erste Kind bekommen. Wir haben nie in derselben Stadt gelebt (also nach dem Studium) aber wir vier Erwachsenen mögen uns reihum wirklich sehr gerne, können alle miteinander und haben auch immer viel auszutauschen udn zu erzählen, gerne auch wirklcih zu diskutieren udn die Kinderthemen sind da extrem selten was sehr schön ist. Unsere Kinder kommen auch gut klar und wir telefonieren ca. alle zwei MOnate miteinander, amchen aebr mindestens einmal im Jahr gemeinsam Urlaub.

        Das andere Paar kennen wir von einer Kiga Freundschaft unseres Großen und da ist es ähnlich. Die Erwachsenen verstehen sich nicht nur, wir vertrauen uns, verbringen gerne Zeit miteinander, haben gute Diskussionen, sind nciht immer einer Meinung, sind uns wichtig udn respektieren uns. Es ist sehr schön.

        Mein bester Freund aber ist nach wie vor mein Mann ; )

        LG Luise

        (9) 05.06.11 - 16:38

        was willst du wirklich?
        ich habe ein paar sehr gute Freunde...
        1. Freunschaft besteht seit Realschulzeiten, wir haben uns zwischendrinn aus den Augen und trotzdem ist sie heute Patin meiner Großen.
        2. Freundschaft besteht seit etwa 6 Jahren, haben uns durch unsere Töchter kennengelernt, waren fast zeitgleich zum 2. mal Schwanger und hat mir auch nach künstl. Koma noch beigestanden.
        3. und 4. Freundschaft besteht seit 4 bzw. 1 1/2 Jahren und haben sich wirklich oder erst recht während meiner sehr schwerwiegenden Krankheit gezeigt.
        das reicht mir alles, um zu sagen, daß sind wirklich gute Freunde....
        natürlich gab es auch veränderungen, es vielen einige weg, die Qualität hat sich bei einigen Freundschaften verändert und einige sind auch zerbrochen, da die Einstellung von beiden Seiten grundlegend aufeinander prallten.
        so ist aber das Leben.

        (10) 05.06.11 - 17:21

        Hallo Kathy,


        ja, ich finde es auch schwierig. Mein Mann mag sich z.B. nicht so gern mit anderen Treffen, finde ich sehr traurig. Er meint er hätte schon genug soziale Kontakte im Büro. .Ich würde gern mal jemanden zum grillen o.ä. einladen.

        Ich habe auch ein paar Freundinnen, aber ich bin in den letzten Jahren unheimlich oft enttäuscht worden und leider den Kontakt eingestellt, weil ich denke das eine Freundschaft ein Geben und Nehmen ist, wenn es aber nur noch, über eine längere Zeit, ein Geben von meiner Seite bedeutet, sehe ich darin kein Sinn mehr und ich bin ein sehr hilfsbereiter, großzügiger Mensch.

        Ich habe auch noch Freunde aus der Schulzeit, wir hören Jahre lang nichts voneinader und dann telefonieren wir und es ist wieder wie früher. Leider wohnen diese Menschen weit weg, da ich weggezogen bin. Ich brauche aber auch hier mal jemanden zum plaudern usw.

        Also, definitv JA, es ist schwierig und ich weiß was Du meinst.

        Gruß velvetsnail

        (11) 05.06.11 - 17:28

        Hallo Kathy,

        ich hatte nur eine richtige Freundin, noch aus der Schule, die aber nicht hier in Deutschland lebt.

        Der Kontakt ist vor 3 Jahren abgebrochen, weil ich schwere Depressionen bekommen habe. Ich habe den Kontakt bisher auch nicht wieder gesucht, wer weiß, ob ich ihn je wieder suchen werde.

        Neue Freunde habe ich nicht.


        LG

        (12) 05.06.11 - 17:36

        Ja, das Thema beschäftigt mich zur Zeit auch.

        Meine "beste Freundin" aus Kindheitstagen seh ich kaum noch und wir haben so ein unterschiedliches Leben (sie Karriere, ich Familie) daß wir -wenn wir uns mal sehen-kaum was zu erzählen haben.

        Arbeitskollegen, Freunde aus "Discozeiten" - alle längst in andere Richtungen verstreut. Muttis aus dem Kindergarten sagen "Hallo und guten Weg" - das wars fast schon - da gibt es kaum welche mit ähnlichen Interessen.

        Mir fehlt weniger DIE beste Freundin, sondern ich suche eher nach einer befreundeten "Familie" mit Kindern bestenfalls im gleichen Alter wie unsere, mit denen man mal grillen oder picknicken kann. Leider haben wir bisher niemand passendes gefunden.

        Wir waren vor einigen Jahren mit einem Pärchen sehr gut befreundet - leider sind die bis heute kinderlos und wir haben uns total auseinandergelebt. Irgendwann konnten wir mit deren Restaurantbesuchen nicht mehr mithalten und haben uns zurückgezogen.
        Andere Pärchen - entweder ich verstehe mich mit der Frau nicht so gut oder mein Mann hat mit dem anderen Mann keine Gemeinsamkeiten....alles nicht so einfach. Oder die Kinder sind grundverschieden und kommen nicht miteinander klar.

        Ich sehne mich sehr nach so einer "Familienfreundschaft".

        Wir ziehen demnächst um und ich wünsche mir von Herzen, in der Nachbarschaft eine Familie zu finden, mit der wir auf einer "Wellenlänge" sind.

        Ich mag auch diese "Läster- und Klatschfreunde" nicht. Oder welche, die neidisch sind.

        Aber vielleicht bin ich da auch zu anspruchsvoll. Für Oberflächlichkeiten ist mir meine Zeit einfach zu schade - da laß ichs gleich.

        Liebe Grüße

        PS: Ich guck mir mal deine VK an, vielleicht können wir ja "Freunde" werden....

        (13) 05.06.11 - 18:10

        Hallo,

        ich denke 35 richtige Freunde funktionieren gar nicht ,den dann sind sie nichts besonderes mehr und es wäre furchbar anstrengend.
        Ich sehe es so ,nur meine beste Freundin weiß so ziemlich alles von mir und ich von ihr.Das heißt wir telefonieren und treffen uns regelmäßig.
        Hui, mein Mann und meine Kinder würden mich nicht mehr zu Gesicht bekommen wenn ich viieeele "besten "Freundinnen alles erzählen müsste.
        Und wenn ich eine Krise hätte müsste ich einen Partyraum organisieren damit sie mich aufbauen könnten#zitter.
        Ne,ne ich wußte meine ,eine beste Freundin sehr zu schätzen.
        Und für lockere und oberflächliche Gespräche waren die Bekannten da.

        Lg Sabine

        Solche richtig tiefe Fraundschaften gibt es nicht oft im Leben.

        Und: es ist damit wie mit der Liebe. Wenn du krampfhaft suchst, findest du sie sowieso nicht.

        Eine wahre Freundschaft ergibt sich einfach, weil es so sein soll und dann wächst sie von Jahr zu Jahr und entwickelt sich immer weiter.

        Meine beste Freundin und ich wohnen seit knapp drei Jahren 500km voneinander entfernt. Und keiner von uns hat je einen Gedanken daran verschwendet, die Freundschaft aufzugeben.

        Statt uns auf einen Kaffee zu treffen (was wir früher täglich gemacht haben, mal mit, mal ohne Kinder) telefonieren wir heute. Jeden Morgen kurz nach acht, wenn die Kinder im Kiga sind bzw. mein Kleiner sein Schläfchen hält.
        An der Bindung, dem Vertrauen hat sich nichts verändert - und das wird es auch nicht.

        Ich habe nur diese eine beste Freundin. Mehr brauche ich nicht.
        Der Rest ist für mich Bekanntschaft bzw. Nachbarschaft.

        Meine (manchmal böse :-p) Schwiegermutter hat mir mal ins Gesicht geschleudert: "Und genau weil du so bist, wie du bist, hast du hier auch keine Freunde!"

        #kratz

        Nee, hab ich nicht - weil ich das weder will noch brauche und weil Freundschaften, wie oben schon gesagt, laaaange brauchen, um sich zu entwickeln und zu wachsen.

        lg
        chaos

        (15) 05.06.11 - 18:37

        Huhu

        ich bin seit Kurzem alleinerziehend.

        Ich habe 2 richtig gute Freundinnen, die ich seit meiner Kindheit kenne und habe. Und im Laufe der Zeit sind noch so 2-3 dazu gekommen. Eine aus dem Studium, 2 durch das Kind. Die mit den Kindern waren auch "Familienfreunde" als wir unseren Papa noch hier hatten ;-)
        Also Freunde, die immer da sind, helfen wo sie können und sich mit einem zusammen freuen über alles worüber man sich selber auch freut. Freunde, die nachts um 2 eine halbe Stunde brauchen um mit einer Flasche Rotwein und Schokopudding vor der Tür stehen, wenn Du heulend anrufst ;-)

        Ansonsten bin ich eine sehr aufgeschlossene Person, ich lerne immer schnell Menschen kennen aber meistens bleibt es wie Du auch sagst relativ oberflächlich.

        (16) 05.06.11 - 20:44

        Hallo Kathy,

        mir geht es da ähnlich wie dir. Richtig gute Freundinnen? Öhm, da hab ich eine und die zieht nächsten Monat auch noch weg #heul.
        Ich bin auch ein sehr offener Mensch und lerne schnell neue Leute kennen, aber wie du schon sagst, bleibt das oft eher oberflächlich. Bekannte haben wir einige, aber wie gesagt, richtig gute Freundinnen, da hab ich nur eine. Mir graut es auch schon davor, wenn sie jetzt wegzieht#schmoll.

        Allerdings ist meine Nachbarin auch eine sehr, sehr liebe und wenn ich sie brauche ist sie da#herzlich.

        Aber ich bin auch der Meinung, dass man gute Freunde nicht mal eben so findet, sondern dass Freundschaften sich entwickeln müssen;-)

        lg kathrin

        (17) 05.06.11 - 20:50

        Hallo,

        du wirst erst Freunde erkennen. Wenn du sie brauchst. Und mann braucht keine zig Leute die mann als Freunde zählen kann. Dann mußt du es eh immer doppelt und dreifach erzählen.:-p

        Ich habe gemerkt, wenn die Interessen nicht mehr stimmt. Dann geht mann zwangsläufig auseinander. Was schade ist, dafür lernte ich dieses Jahr eine Frau mit ihrem Sohn kennen. Sie weiß mehr als die sogenannte beste Freundin. Die sogenannte Freundin, die hat kein Kind und vesteht mich in vielen Dingen nicht mehr. Sie hat einfach ein langeweiliges Leben, das sie selbst ausgesucht hat. Ihr freund macht das was er will, sie spurt und hält die Klappe. Sie will Kinder, wird 34. Aber von Heirat und Kinder kriegen, ist sie noch weit entfernt. Wahrscheinlich wird sie eine alte Schachtel werden. Die dann mit 60 erkennen wird. Hätte ich mal darauf gehört.

        Die andere Freundin, mit der ich unter der Woche sehr vielzusammen bin. Die sagte selbst, wie du auch. Es ist verdammt schwer.

        Aber es ist wirklcih so. Es ist eher oberflächlich. Weil du gar nith die Zeit hast, sich um alle zu kümmern. Dann mustert mann aus. Ist die Person wichtig genug für mich oder nicht.

        Ich habe hier sogar in de rListe Freunde, seit Anfang an. Die mir sehr sehr wichtig sind. Wo auch ihre Meinungen sehr wichtig sind. Auch wen zig Bundesländer dazwischen liegen. Es hat immer bestanden.

        Du solltest nicht suchen, Freunde kommen dann wenn du damit nicht rechnest.

        Gestern z.B war ich bei meinem Schwager und dort waren nur noch Snops. Die ihre Nasen hochtragen. Weil sie ein Haus haben, weil sie Geld haben und und. Leider scheint es zu stimmen. Wer Geld hat, verändert sich im negativen. Dort saßen 20 Leute, die wirklich so waren. Snops! Die prahlten, was für Reisen sie machen werden. Sorry...will mann wirklich solche Freunde. Nein! Ich nicht. Das schlimmste ist, das der Schwager nicht besser ist.

        LG Netti

        (18) 05.06.11 - 20:59

        Hallo,

        die Menschen kommen und gehen. ICh wurde schon so oft verarscht, weil ich immer an das Gute im Menschen denke. Genauso wie Familie, was heisst Familie????? Kenn ich nicht. Ich hab meinen Mann meine Kinder, alles andere sind für mich Bekannte, nicht mehr nicht weniger.

        Aber ich habe daraus gelernt. Ich zieh mich lieber zurück, als noch mal auf die Nase zu fallen. Dann tut es wenigstens nicht mehr ganz so weh.

        Lg
        Nicole

        (19) 05.06.11 - 21:15

        Hi Kathy,

        mir geht es da ähnlich wie dir. Ich finde es auch unheimlich schwer, wahre Freunde zu finden. Ich hatte einen besten Freund (mit dem kam mein Mann aber nicht klar) und die Freundschaft ist leider auch zerbrochen. Manchmal lerne ich nette Mütter kennen und denke teilweise, SIE könnte eine Freundin sein/werden, aber irgendwie werde ich doch des Öfteren enttäuscht. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll.

        LG
        Miri

        (20) 05.06.11 - 23:10

        hallo,

        geht mir genauso. Hab grad mein Leben überdacht und musste mich leider von einigen Menschen verabschieden für meine Familie. Kannst dich gerne bei mir melden #herzlich

        (21) 06.06.11 - 08:41

        Hallo Kathy,

        du hast recht. Ich habe 2 sehr gute Freundinnen. Aber wir sind umgezogen und deshalb sehen wir uns sehr selten und tel. nur ab und zu mal. ich vermisse das, dass man sich mal zum Mädelsabend verabredet oder nur auf einen kurzen Kaffee trifft.

        wir wohnen jetzt seit 3 Jahren hier und ich habe es nicht geschafft, hier eine Freundin zu finden. Klar lernt man durch die Schule oder Kindergarten viele andere Mütter kennen. Man versteht sich auch mit einigen sehr gut aber wie ich finde ist das alles nur oberflächlich. Ich kann Dir auch nicht sagen woran das liegen könnte, da ich ein offener Mensch bin und auch auf die Menschen zu gehe. Vielleicht hat man wirklich nur die guten Freunde, die man in der Schulzeit kennen gelernt hat.

        Tja es ist sehr schade manchmal.

        LG

        (22) 06.06.11 - 10:12

        hallo!

        jepp, ich finde es auch sehr schwierig echte freunde zu finden.

        ich habe viele freunde/bekannte. aber eigentlich nur 2 richtig beste freundinnen die leider sehr weit weg wohnen.

        die eine kenne ich seit über 30 jahren. wir waren zusammen im kiga, dann 10 jahre lang zusammen in der schule in der gleichen klasse und dann haben wir auch noch zusammen in der gleichen praxis gelernt. ich habe meine komplette kinder/jugendzeit mit ihr verbracht. sie ist gleich nach der lehre schwanger geworden und dann mit ihrem mann weg gezogen.
        wir sehen uns aber mind. 2x im jahr, telefonieren oft, schreiben uns über facebook, sind pate bei unseren kindern.

        die andere kenne ich seit 1995, mit ihr habe ich dann die discozeit richtig ausgelebt, wir konnten uns alles anvertrauen.
        sie ist dann leider auch ihrem mann zuliebe weggezogen, aber nicht sooo weit. wir sehen uns recht häufig, unsere kinder sind im gleichen alter, wir sind auch gegenseitig pate.
        sie ist jetzt allerdings schon geschieden und hat mit ihrem neuen mann noch ein baby. die treffen sind nicht mehr so regelmäßig aber ich kann immer auf sie zählen. sie war und ist immer für mich da!

        die ganzen anderen mädels hier sind zwar auch freundinnen, aber lange nicht so wie die beiden anderen.
        ich merke das leider immer wieder.

        mit den kindern war ich 2007 zur mukikur. da haben die anderen frauen fast alle kleine päckchen von ihren freundinnen bekommen. mich hat nicht mal jemand angerufen....
        soll ich kuchen backen, salate machen, mal den hund rauslassen, dafür werde ich immer gefragt und mache das natürlich auch.

        was ich aber am schlimmsten fand, und das macht mich heute noch traurig.......
        wir haben immer zu runden geburtstagen oder hochzeiten im freundeskreis etwas eingeübt. oder für 2 freundinnen haben wir eine schöne fotocollage gemacht mit gemeinsamen bildern von uns. was lustiges, oder einfach nur was vorgetragen. ich war immer diejenige die die ideen hatte, alles organisiert hatte. die anderen saßen nur da und hatten keinen plan.

        dann bin ich 30 geworden........und ihr könnt euch denken....für mich haben sie es nicht gebacken bekommen irgendwas zu machen. die hätten keine große vorführung machen müssen, aber ich hätte mich über was kleines auch sehr gefreut!

        das war mir eine lehre, seitdem habe ich nichts mehr mitgemacht was das betraf, und seitdem wurde auch nie wieder irgendwas eingeübt etc.

        ich bin da zum ausheulen, zum kuchen backen, zum hund rauslassen, zum kindersitten.

        naja....ich habe die hoffnung aufgegeben doch noch mal eine liebe freundin zu finden (die auch hier in der nähe wohnt)!

        liebe grüße


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