nochmal EHEC vs Sprossen bereits 2010

    • (1) 06.06.11 - 11:57

      ganz neu aus der Welt online

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article13414553/Institut-warnte-schon-2010-vor-EHEC-in-Sprossen.html

      • Hallo!


        Bin mal gespannt ob die Sprossen wirklich daran Schuld sind.
        Denn gerade haben sie gebracht, viele der Erkrankten hätten garkeine Sprossen gegessen...
        Ich glaube nicht dran.
        Mal schauen was sie heute nachmittag sagen.

        Meine Meinung: Entweder haben sie was zu vertuschen oder bekommen es eh net raus.

        (Sie kommen ja auch sehr spät darauf die Erkrankten zu fragen, was sie gegessen haben. Jetzt erst "interviewn" sie...)



        LG Sandy

        • "(Sie kommen ja auch sehr spät darauf die Erkrankten zu fragen, was sie gegessen haben. Jetzt erst "interviewn" sie...) "

          wie kommst Du darauf?

          Meines Wissens wurden von Anfang an die Erkrankten befragt.

          Nun sind aber Sprossen auf einem Salatteller in der Kantine oder in einem Restaurant, den man vor 8-10 Tagen gegessen hat, ein Lebensmittel, was man bestimmt eher mal vergisst als ein Steak oder Blattsalat.

          trotzdem verstehe ich nicht, warum man nicht früher drauf kam, wenn es doch schon von Jahren angeblich in Asien eine EHEC-Epidemie gab, die durch Sprossen verursacht wurde.

          Wobei - ich meine gelesen zu haben, dass sie ganz am Anfang Sprossen in Verdacht hatten, die ersten Sprossenproben aber EHEC-frei waren und sie das dann wieder verworfen haben.

          Aber: ich bin Laie. Absoluter Laie. Ich kann nur widergeben, was ich in der Zeitung lese und was ich mir selber dazu überlege.
          Ich maße mir kein Urteil an, sondern warte ab, bis nähere Erkenntnisse ans Tageslicht kommen.

          Gruß, liki

          • (4) 06.06.11 - 12:32

            PS: ich wüsste jetzt nicht exakt ALLES, was ich vor 8 Tagen gegessen habe. Und ich bin gerade gesund und liege nicht völlig ermattet und mit Nierenversagen im KH.

            Habe schon überlegt, ob es sinnvoll wäre, die Bevölkerung aufzurufen, Ernährungstagebuch zu führen ;-) - aber vielleicht - hoffentlich - hat sich das jetzt ja erledigt.

          • (5) 06.06.11 - 13:41

            ***"(Sie kommen ja auch sehr spät darauf die Erkrankten zu fragen, was sie gegessen haben. Jetzt erst "interviewn" sie...) "

            wie kommst Du darauf? ***

            Mich hast du zwar nicht gefragt, aber ich antworte mal trotzdem.

            Am Samstag stand bei uns in der Tageszeitung ein Bericht, in dem ein Mitarbeiter der Berliner Charité bemängelt hat, dass sie jetzt erst die Fragebögen bekommen hätten. Es wurde wohl bis zu dem Zeitpunkt nicht geplant geforscht, was die Erkrankten gegessen haben.

            • (6) 06.06.11 - 19:03

              danke für die Antwort.

              Vielleicht ist da bei der Berliner Charite was schiefgelaufen? Denn ich kann mich schon an Berichte von ganhz am Anfang der Epidemie erinnern, wo es darum ging, dass es schwer sei, weil die Patienten sich nicht an alles erinnern könnten... dass aber auffällig sei, dass die meisten von ihnen Tomaten/Gurken gegessen hätten.

              Gruß, liki

        "(Sie kommen ja auch sehr spät darauf die Erkrankten zu fragen, was sie gegessen haben. Jetzt erst "interviewn" sie...) "

        Das stimmt nicht.
        Erstens waren viele der Erkrankten gar nicht in der Lage, Aussagen zu tätigen und zweitens ist es problematisch, sich nach 8 - 10 Tagen noch genau zu erinnern, was man gegessen hat.
        Vergessen wurde das definitiv nicht.

        • Ich meinte mit meiner Aussage auch, dass das Robert-Koch-Institut, so wie ich gelesen habe, erst jetzt Fragebögen den Patienten zukommen lies.

          Nun ja, mal schauen, was gegen 14Uhr herauskommt.



          LG Sandy

          • Ich gehe nicht davon aus, dass da nur Deppen arbeiten, denen wir Laien alle haushoch überlegen sind.

            • Aber mit ihrer Gurken-Theorie (Spanische) haben sie die ganze Bevölkerung verrückt gemacht und was kam am Ende raus: Die warens nicht.

              • Das natürlich erst einmal gewarnt wird, wenn eine Spur vorhanden ist, ist doch klar. Und an den Gurken befanden sich ja auch EHEC-Erreger. Das es nun nicht der Stamm war, der für die Erkrankung zuständig ist, konnte man nun einmal erst später sagen. Hätten sie nicht gewarnt wäre das Geschrei genauso groß gewesen.

                Problem ist allerdings das die Presse, sobald sie von irgendwas Wind bekommt, alles gleich ganz groß aufbauscht und mit allem gleich übertreibt anstatt sachlich und ruhig zu bleiben. Und leider ist es genau das worauf die Menschen reagieren.

                Wäre es anders herum sinnvoller gewesen?

                Sie MÜSSEN warnen und können nicht innerhalb weniger Stunden sichere Ergebnisse haben.

                Hallo!!!

                natürlich muß gewarnt werden, außerdem gibt es erst seit ein paar Tagen, den Schnelltest für diesen EHEC Erreger!, voher konnte man es nicht so schnell feststellen, welcher EHEC Erreger denn nun dies ausgelöst hat und obwohl ein anderer Erreger auf den Gurken gefunden wurde, ist nun auch nicht so harmlos!

                Es war keine "Theorie".

            Es stand aber am Samstag bei uns in der Tageszeitung ein Bericht, dass ein Mitarbeiter der Berliner Charité bemängelt hat, dass sie erst jetzt Fragebögen erhalten hätten. Und das finde ich schon arg spät. Denn am Einfachsten findet man gemeinsame Nenner, wenn man allen die gleichen Fragen stellt.

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