Wie wärs mal damit?

    • (1) 07.06.11 - 10:55

      Hallo!

      Alles dreht sich über EHEC und was ist schuld.....

      Wie wär es damit, dass man sich wieder besinnt, wo die Dinge herkommen, wann eigentlich was saisonal in der Region ist..... ? Im Winter wachsen keine Erdbeeren, aber im Geschäft schon, Im Winter gibt es Lauchgemüse und Kohlsprossen....

      Wenn jeder mal wieder zurückdenkt, was eigentlich "normal" ist, würde die Welt nicht so verdreht sein und die Produzenten würden nicht zwanghaft versuchen mit allen Mittel etwas herzustellen.... . Wobei man ja nicht mal was, was schuld ist und vermutlich die Landwirte umsonst beschuldigt.....

      Aber das WARTEN haben wir leider verlernt und dabei ist so ein Jahr so schnell vorbei. Würde man nach den Jahreszeit leben (Saisonal essen und leben), kann man die auch viel mehr genießen!

      Lg
      #sonnegirl und einen schönen Tag

      • hallo,

        die sache hat einen haken

        wo die vitamine im winter und in frühen frühjahr nehmen

        können saisonale produkte uns ausreichend in jeder jahreszeit ernähren?

        lg

        • glaubst du wirklich, dass Gurken aus Spanien noch Vitamine haben, bzw. soviele, wie wir brauchen?

          • nun mher als gar nichts auf jeden fall


            was haben wir denn früher gegessen als es nur saisonale produkte gab

            wie waren denn damals die lebensumstände?


            was ist mit getreide ,das ist auch erst im sommer reif

            bauen wir noch soviel an das wir für die ganze bevölkerung einlagern können


            was passiert mit den märkten wenn wir nur noch heimische und saisonale produkte verbrauchen?

            lg

            • früher wurde im Winter z.B. mehr KOhl gegessen...das liegt nicht jedem, hat aber einges an Vitaminen.

              Die Lebensumstände waren andere als heute, das ist klar...aber Essen war z.B. viel mehr wert als heute und wurde höher geschätzt.


              Getreide ist aber gut lagerunsfähig und einmal vermahlen etc. noch länger haltbar..das ist die geringste Sorge.

              Wenn die Bevölkerung das machen würde, bzw. wollen würde... dann würde der Markt sich darauf einstellen.


              Die Märkte würden sich schlicht wieder umstellen so wie sie sich ja auch auf den internationalen Markt umgestellt haben.

              Was in die eine Richtung funktioniert... funktioniert auch in die andere meistens. Könnte kurz ruckeln, aber das tut es über kurz oder lang sowiso bei der momentanen Lage.

              liebe Grüße

              Andrea

            • die märkte würden sich schlicht umstellen?


              ich kann mich noch gut an den aufschrei erinnern als die usa ihren markt schließen wollten



              so einfach ist das glaub ich nicht



              was ist bei dir früher?

              • nein einfach...ist das vielleicht tatsächlich nicht, aber sowas ist im allgemeinen ja auch eher ein "schleichender" Wandel.

                Ich kann mir nicht vorstellen das alle Verbraucher plötzlich ihr Verhalten komplett umstellen würden, bzw. glaube ich gar nicht das man das so plötzlich überhaupt könnte.

                Früher ist sicherlich sehr dehnbar, ich geh da immer von Erzählungen von meinen Eltern bzw. meiner Tante aus und von meinen eigenen Erinnerungen.

                Ich bin in einer Zechensiedlung großgeworden, jede Doppelhaushälfte hat 700 bis 800 qm Garten und überall waren Nutzgärten und sogar teilweise Tierhaltung ( wir hatten z.B. immer Schlachtkaninchen, ein Nachbar hat bis heute Hühner sowohl für die Eier als auch für die Schlachtung und so weiter und so fort).
                Das man Gemüse im großen Stil einkauft... das habe ich erst recht spät kennengelernt *lach*

                Aber deswegen sag ich ja auch immer dass das sicher nicht jedem möglich ist und schon gar nicht wenn man in einer Etagenwohnung lebt etc.

                lg

                • was ist mit mißernten

                  wie werden die mit einkalkuliert?


                  in brandenburg gibt es bis 80%ernteausfälle bei den erdbeeren

                  die natur belohnt uns sicher nicht extra das wir wieder alles allein anbauen

                  • hmm nunja ich persönlich esse keine Erdbeeren wenn es keine hiesigen gibt..so einfach ist das.

                    Im allgemeinen gibts es Ausweichmöglichkeiten.

                    Wenn das in Zukunft seltener wird, dann ist das sicherlich etwas das man abwägen müßte.

                    Aber darum geht es hier auch nicht in erster Linie.

                    Ich sehe es z.B. so Dinge die es hier gar nicht gibt ( Bananen etc.) kaufe ich durchaus auch.

                    Aber Sachen die es in D definitiv gibt kaufe ich nicht aus Spanien, Griechenland oder sonstwo.

                    Es gibt für alles einen Mittelweg, aber der Denkansatz ist, meiner bescheidenen Meinung nach, dennoch der Richtige.

          die Tiere bekommen auch kein Grünfutter im Winter. Dafür wird aber im Sommer vorgesorgt.

          Wir haben die Möglichkeiten einzukochen (Marmelade, Kompotte....) oder wie geschrieben einlagern und dass machen auch heimische Gemüsehändler. Und es sind auch in Milchprodukte und in Fleisch Vitamine. Nichts hat so viel Eisen wie eine Leber.

    Huhu,

    ja können sie,

    es gibt eine ganze Reihe von Wintergemüsesorten etc. die wunderbar ausreichen für einen gesunden Vitaminhaushalt, aber oft mag sie nicht jeder und da fangen dann die Probleme an, wir essen heutzutage viel zu wählersich und kaum noch nach "vernünftigen" Gesichtspunkten sondern rein nach Lust und Laune.

    Ich denke auch das zumindest alle mit genügend Platz ( in einer Etagenwohnung ist das vielleicht nicht immer möglich...keine Ahnung) auch eine vernünftige Vorratshaltung anlegen könnten, Kürbisse ( ja auch recht gesund) sind vernünftig gelagert oft monatelang haltbar. Das gleiche gilt für Zwiebeln und noch vieles andere.

    lg

    Andrea

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