Wenn der Weltuntergang nur wirklich wäre...

    • (1) 09.06.11 - 01:40

      Mal angenommen ihr würdet erfahren das die Welt unausweichlich untergehen würde. Zum Beispiel ein Komet schlägt ein und keiner kann etwas unternehmen. Was würdet ihr tun?

      Was würdet ihr in den letzten 24 Stunden tun? Wo möchtet ihr sterben und wie, wer sollte bei euch sein?

      Was würdet ihr machen wenn ihr jetzt wüsstet ihr habt noch 1 Monat?

      War würdet ihr ändern wenn ihr noch 1 Jahr hättet?

      Man muss bedenken das wenn die Welt untergehen würde wir bis zu diesem Tag noch Nahrung und Wasser bräuchten. Man könnte versuchen sich unter der Erde zu vergraben. Man müsste evtl. töten um Nahrung für ein paar Tage mehr zu beschaffen. Wie weit glaubt ihr könntet ihr gehen?

      • Diese Gedanken habe ich auch oft...

        Ich glaube, ich würde mein Leben dann vorher beenden - um diesen Untergang, das Schreckliche, was geschehen wird - nicht mit zu kriegen

        Ich möchte es nicht erleben, auch wenn ich es evtl "überleben" könnte, man weiss ja nie.. Bunker, vergraben etc

        Ich möchte sowas meinem Kind ersparen und daher den Freitod wählen. Aber allein dieser Gedanke macht mir schon Angst
        Ich möchte, das mein Kind aufwächst, sein Leben geniesst und alt wird. Mein Sohn sprüht vor Lebensfreude


        Wenn ich wüsste, wir haben nur noch 1 Jahr ..dann würde ich mein Leben richtig geniessen, alles tun, alles machen - alles kaufen, was ich schon immer haben wollte...alles!
        Und paar Tage vorher, wenn es soweit ist ..dann würde ich es schnell beenden um diese Panik was dann ausbrechen wird, nicht zu erleben!

        • Hallo!

          Das ist aber manchmal nicht so einfach mit: "Ich würde alles machen...usw."

          Meine Freundin hat letztes Jahr im Juli die Diagnose "Hirntumor", bösartig, sehr agressiv bekommen und die Ärzte haben ihr ca noch ein Jahr gegeben.
          Sie ist verheiratet, hat eine kleine Tochter, die haben gerade gebaut... Sie war oft viel zu schwach, um noch was tolles zu machen. Selbst mit dem Kind spielen war sehr oft viel zu anstrengend.
          Das Jahr ist jetzt fast rum und ihr geht es zum Glück sehr gut. Das heisst jetzt nicht, dass sie wieder gesund ist...man weiß einfach nicht, wie lange es ihr noch gut geht und wie die Zeit bis dahin aussehen wird.

      Definier das bitte genauer. Geht die Welt nun unter oder gibt es einen Kometeneinschlag vor dem man sich schützen (vergraben...) könnte?


      Wenn nur mein Tod in naher Zeit unausweichlich wäre, würde ich wohl die Zeit genießen, die ich noch hätte und mich von allen verabschieden. Je nach Zeit noch ein Kind bekommen oder wahlweise Eizellen einfrieren lassen, einige schöne Fotos machen, damit sich auch alle artig an mich erinnern können. Damit mein Partner mir in der Zeit nicht die Ohren vollheult, würde ich mich wohl für eine angemssene Betreuung für ihn umsehen.

      Hiebei würde ich wahrscheinlich in Ruhe an einem Ort an dem ich mich wohlfühle im Kreise meiner Liebsten sterben wollen. Und das Ganze soll gefilmt werden und danach bei youtube landen.

      Wenn nicht nur mein Tod, sondern auch der aller anderen Erdlinge unauweichlich wäre...kann ich nicht sagen, was ich tun würde, da ich nicht weiß was alle anderen tun würden. Wahrscheinlich würde ich das ganze Chaos beobachten und dabei Popcorn futtern. Genießen und entspanntes Verabschieden wäre dann wohl kaum noch möglich.

      In diesem Fall wäre es mir egal wo und wie ich sterbe. Ich würde aber gerne alles bis zum Schluss mit ansehen wollen.

      Falls es doch noch eine Möglichkeit gibt mein Leben zu verlängern (vergraben, andere Leute aus ihren Bunkern schmeißen...irgendwas) würde ich diesen Möglichkeiten wohl nachgehen. Ich würde also weit gehen. Nicht unbedingt soweit, dass ich meine Katze essen würde oder sonst einem geliebten Wesen schaden würde, aber den Tod anderer fremder Menschen würde ich höchstwahscheinlich in Kauf nehmen.

    • Das würde P.F. machen: http://www.youtube.com/watch?v=FflpRK4HcIk

      Viel davon adaptiere ich, wenn's soweit ist.

      LG,
      C.

      Hallo,
      das ist eine sehr traurige Frage, habe auch lange überlegt was ich machen würde.
      Wenn es die nächsten 24 Stunden wäre würde ich die zeit mit meinem Baby verbringen, wir hatten soviele Tiefschläge bis wir Janek endlich hatten das ich dann die letzten Stunden mit ihm und meinem Mann verbringen möchte.
      Ich möchte dann das es mich beim stillen erwischt, ich würde aber obacht geben das Janek vor mir gehen darf.
      Einem Monat ich denke auch da die Zeit mit Janek verbringen mir versuchen alles einzubrägen das ich ihn im Himmel wieder finde.
      Ein Jahr ich denke das selbe wie vorher geschrieben.
      Ich denke dafür das Janek überlebt würde ich weit gehen, mein Leben für sein Leben.
      Aber das ist zu traurig um weiter darüber nachzudenken!
      #heul

    • Hallo!

      Ich glaube ich würde ziemlich weit gehen, um meine Kinder zu retten. Tragisch an der Situation ist, dass ich meinen Sohn wahrscheinlich nicht retten könnte, weil er auf Medikamente angewiesen ist und ich fürchte, dass ich die dann nicht mehr bekomme.
      Ich würde schnell, im Kreise meiner Familie sterben wollen. Bei einer Supernova wird es sicher schnell gehen. Ich glaube aber, man kann nicht wirklich sagen, wie man am Ende reagiert, Hoffnungslosigkeit, Hunger,völlige Erschöpfung und Verzweiflung sind Sachen, die ich noch nie erleben mußte, so dass ich nicht wirklich sagen kann, was ich dann tue.
      Wenn ich noch ein Jahr hätte, würde ich mich hoffnungslos verschulden und ein schönes Leben führen, jeden Tag genießen, reisen, natürlich mit meiner Familie.
      Aber das sind Sachen, da muß man eigentlich erst drüber nachdenken, wenn sie eintreten. Sonst macht man sich nur verrückt--- das ist meine Grundhaltung dazu.

      LG Yvonne

    Hallo,

    wenn ich wüsste, dass ich in 24 h sterben würde, würde ich noch einmal richtig essen gehen, Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise (im Moment esse ich nämlich wegen Diät weniger als nichts). Und mich dann mit meinem Mann und meiner Tochter ins Bett legen und warten bis es vorbei ist.

    1 Monat: Gleiches Szenario, allerdings würde ich vor dem Schlafengehen noch Blausäure oder ähnliches nehmen bzw. geben.

    1 Jahr: Alles mögliche bunkern und hoffen, dass die Welt nicht untergeht. Und für meine Tochter würde ich sogar töten.


    LG

    Lies mal das Buch "Die Strasse"

    Es öffnet die Augen!


    Mona

ich würde exakt so weiter machen wie bisher...ganz so als wüßte ich nicht was los ist.

lg

Andrea

(15) 09.06.11 - 21:26

Diese Frage wurde mal bei einer Schulung in unserer Firma gestellt und jeder von uns hat dann erzählt, wie er die letzten Tage verbringen würde, darauf der Leiter: warum leben sie nicht immer so, als wenn es der letzte Tag wäre? Denn schon morgen kann der letzte Tag sein, also warum irgendetwas schönes erst dann machen, wenn man weiß, man kann es danach nicht mehr.

Mich hat dieses Thema sehr mitgenommen, denn ein Kollege und Freund ist ein paar Tage vorher mit 43 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

An dem Spruch: Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter! ist wirklich etwas dran.

Gruß
GR

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