Schreiben eines Buches, Erfahrungen gesucht!

    • (1) 24.06.11 - 08:32

      Hallo!

      Vielleicht sind einige "Autoren" unter euch?!

      Ich bräuchte nämlich mal Tips, ich will micht mal schlau machen.

      Schon seit Jahren denke ich daran, ein Buch zu schreiben. Sowas wie ein Erfahrungsbericht, also keine Fantasie.
      Ich würde mit dem "Thema" locker ein 1000-Seiten-Buch vollbekommen... ;-)


      Meine Fragen:

      - wo kann man sich mal informieren, wie man das zustande bringt?
      - gern hätte ich Beratung und evtl Hilfe, um richtig anzusetzten und es "richtig" anzugehen; kann man sich beim Schreiben helfen lassen bzw. beim Sortieren der Gedanken?
      - hat man es geschrieben, wohin dann damit?
      - hat das von euch hier schonmal jemand gemacht und kann mir davon erzählen?!

      Danke!
      LG

      • Hallo,

        der Tipp überhaupt: Schreib drauflos!
        Mach Dir vorher schriftlich eine kleine Zeittabelle, wann was passiert (auch bei Erfahrungsberichten kommt man erstaunlich schnell durcheinander) und dann schreib einfach!

        Wenn Du alles "runtergetippt" hast, geht es erst richtig los. Dann kannst Du korrigieren, wegstreichen, weiter korrigieren.

        Dazu solltest Du aber vielleicht wirklich investieren und Dir einen Roman kaufen, in dem das genau beschrieben ist.

        Ansonsten gilt: Auf eine gedruckte Seite kommen 30 Seiten, die nie jemand zu Gesicht bekommt.

        Und das aller-, allerwichtigste: Hab einfach Spass am Schreiben und denk an eine Veröffentlichung, wenn Du fertig bist! Nicht vorher!

        Lg

        • Hey!

          Danke, ja so ähnlich denke ich mir das auch. Einfach schreiben, was ich teilweise schon tu, wenn auch mehr als "Therapie" für mich ;-)

          Um die Veröffentlichung geht es mir gar nicht vorrangig. Es ist eher für mein Kind später....

          Obwohl es ein netter Nebeneffekt wäre, wenn die Öffentlichkeit mal mitbekommen würde was so in Deutschland abgeht. Teils betrifft es die ungeheuerlichen Erfahrungen mit der Justiz und Ämtern, auf der anderen Seite persönliche Erlebnisse und Traumata mit Krankheit.

          Verstehst du was ich meine? Kann es schwer beschreiben, es ist einfach die schlimme "Lebensgeschichte" (naja, es sind erst 8 Jahre aber füllen ein normales 80jähriges Leben) eines Kindes und seiner Mutter.

          LG

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    • Den Gedanken an "helfen lassen" würde ich schnell wieder fallen lassen. Viele Köche verderben den Brei, und es ist authentischer, wenn da niemand mit drin herum pfuscht.

      Das obligatorische Korrektur lesen, um Schreib- und Satzbaufehler auszumerzen, kommt bei einem Verlag dann sowieso.

      Einen Verlag zu finden der das auch verlegen möchte ist dann schon schwieriger. Je nach Thematik finden sich teilweise spezialisierte Herausgeber.

      Auch in Eigenregie ist das machbar, wobei Dir dann natürlich der komplette Vertrieb aufgebürdet wird, genauso wie Du bei den Druckkosten erst mal selbst in die Tasche greifen musst.....also nicht empfehlenswert, ausser bei einer wirklich kleinen Auflage.

      Täusche Dich vor allem nicht was das schreiben selbst angeht. Oftmals ist man am Anfang Feuer und Flamme, und muss sich dann irgendwann regelrecht dazu zwingen weiterzuschreiben, und dass das qualitativ dann eher schlechter ist, brauche ich wohl nicht zu sagen.

      Besser Du schreibst einfach mal drauf los und schaust wie sich alles entwickelt, und denkst darüber nach wie Du andere an Deinem Werk teilhaben lässt, wenn es fertig ist.

      Gerade Autobiografien können recht langweilig für Aussenstehende sein, ausser es sind entweder sehr spannende Dinge passiert, oder Erlebnisse mit denen sich viele identifizieren können.....sowohl positiv wie negativ....am besten beides !

      Google mal mit den Stichworten "Buch verlegen lassen".....

      PS: Hier ein kleines Zitat, der Verfasser fällt mir leider nicht mehr ein:

      "Ich würde gerne Schriftsteller werden....wie mache ich das?" "Wenn Du morgens aufwachst, und bis zum schlafen gehen an nichts anderes mehr denken kannst als zu schreiben, dann BIST du Schriftsteller."

      In diesem Sinne.....

      LG
      TJ

      Ich glaube, "schreiben" ist schwer.

      GzG
      Irmi

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