Notfall planen ist gar nicht so leicht!?

    • (1) 27.06.11 - 12:14

      Mal gesetzt den Fall, es passiert wirklich was, vom Weltuntergang mal abgesehen ;-)...

      (http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&tid=3199839)

      Ich wohne direkt am Meer in einem Erdbebengebiet, das letzte grosse Erdbeben gab es vor 40 Jahren, vor 250Jahren sogar einen verheerenden Tsunami... Ich habe eine Freundin, die gerade in Japan mittendrin war und die am Tag nach dem Beben meinte "JETZT versteh ich, warum die Regierung immer sagte, wir sollen vorbereitet sein"... Es fehlten ihr als erstes Batterien, sie musste sich Brot selber backen, Milch und Wasser wurden knapp.
      Es ist also nicht unbedingt nur Spinnerei, gewisse Notvorräte anzulegen und im Falle eines Falles griffbereit zu haben. ABER...

      Wie geht man da vor?
      Es gibt unzählige Listen und Gute Tipps, aber wir sind zB. 5 Personen, WO lagert man soviele Vorräte? (momentan gehe ich alle paar Tage einkaufen #schein und fühle mich immer schon wie ein Grosseinkäufer) Wo bewahrt man alles auf, um es griffbereit zu haben? Wie lagert man die Dinge, damit zb. Lebensmittel nicht nach 2 Monaten hinüber sind (macht ja einen Notvorrat irgendwie hinfällig...)

      Wenn ich eine Tasche packen würde mit Wechselsachen, Zahnbürsten, Decken usw.... das müsste doch ein riesen Teil sein (schon allein 5 Decken?!)?

      Würde jetzt was passieren, und sei es "nur" ein Brand, ich wäre aufgeschmissen und würde völlig aufgescheucht rumirren, um alles nötige beisammen zu treiben.

      Seid Ihr "vorbereitet"?
      Was habt Ihr zuhause? Wo?
      Was wäre wenn?
      Habt Ihr gute Tipps?

      lg jo

      • Bei einem Brand wäre mir alles, aber auch wirklich alles egal.. ich würde mir mein kind schappen und raus...

        Wir sind überhaupt nicht vorbereitet... ich weiß noch nicht mal die Handynummer von meinem Freund auswendig... was mir auffiel als ich mich mit Junior ausschloss... ich hatte keni handy dabei, kein Wohnungsschlüssel, wusste nicht genau in welchem Gebäude mein Freund die Ausbildung macht... (und er ist der einzige mit Ersatzschlüssel)
        ich hatte keinen cent in der Tasche... (da war ich mal so richtig dankbar dass ich Junior noch stille, denn er hatte nicht gefrühstückt und klar wasser war auch in der wohnung)

        Also bin ich schwarz zu meinem Freund gefahren udn hab noch den netten kontrolleur gefragt ob er mir aus der S bahn hilft... und bin dann auf dem Campus rumgeirrt und hab ihn überall gesucht... hab leute angesprochen ob sie wissen wo die kaufleute sind etc pp

        das war so ein mieses Gefühl... hätten sie mich kontrolliert in der S bahn hätte ich mehr als noch ein problem an der Backe gehabt. ich konnte mich nicht ausweisen...

        so ich hab mir dann die mühe gemacht wenigstens die handynummer von meinem Freund auswendig zu lernen. und dann würde ich eben keine ahnung... nen nachbarn bitten ob ich telefonieren darf...

        • Siehste ;-)

          Und jetzt stell Dir mal vor, Busse/Bahnen fahren nicht mehr, das Handynetz bricht zusammen, der Strohm fällt ein paar Tage aus...
          So ne Kleinigkeit wirft einen schon aus der Bahn, was wenn wirklich mal was ist? Und klar, bei nem Brand Kind schnappen und raus, aber was ist danach? Wäre doch klasse wenn Du wenigstens Deine Dokumente hättest und vielleicht das nötigste für den Knirps in der Wickeltasche?

          lg jo

            • Ist das sehr teuer?
              Was für Dokumente rechtfertigen das? Ich meine, ich habe weder Aktien im Schrank, noch ein Testament...

              • ich habe ein Schließfach bei der Kreissparkasse (klein, ca, 5 x 30 x 50 cm) Kosten 14,50€ im Jahr. Darin sind Geburtsurkunden, Unterlagen über Fest- und Tagesgeld, Gold, Obligationen und Anteilscheine. sowei alle Unterlagen über unser Grundstück plus Versicherungspolicen.

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