der staat zahlt

    • (1) 12.07.11 - 17:24
      zumthema

      hallo nachdem mein thread nun verschoben wurde, hier nochmal meine meinung. ich bin im 2. elternzeitjahr, sitze nicht mit meinen kindern vor der glotze und lebe nicht von vater staat! aber ich kenne ne menge alleinerziehende, die schwierigkeiten haben einen guten krippenplatz zu bekommen und ich selbst bin von einer alleinerziehenden "aufgezogen" worden.

      ich hätte mir meine mutter länger zu hause gewünscht, ich war mit 2 monaten bei der tagesmutter... an die ich mich nicht erinnern kann.

      es geht auch nciht immer alles um karriere. es gibt berufe, da ist irgendwann nach oben schluß (pflege z.b.) warum ist es in diesem fall dann schlecht 3 jahre nicht zu arbeiten?

      ich finde die "wetter"hexen hier sind viel zu engstirnig. es gibt so viele unterschiedliche menschen mit unterschiedlichem background und unterschiedlichen zielen....
      ich halte auch nichts von müttern, die dann vor der glotze hocken und alg empfangen und sich womöglich noch ein kind anschaffen...

      mich würde mal interessieren, wie ihr reagiert, wenn ein körperlich behinderter mensch, der nichts fürs bruttosozialprodukt tun kann! ein kind bekommt und davon vom staat finanziert wird... darf der das eurer meinung nach?

      • Und wieso machst du nun einen Extratread auf und antwortest nicht im Verschobenen? Nur weil du feige bist und in schwarz schreiben willst?

        Ich find es nicht schlimm Kinder in die Betreuung zu geben, ich bin auch bei einer Alleinerziehenden Mutter groß geworden und war ab meinem 6. Lebensmonat mind. 9-10 Stunden am Tag in der Krippe/Kita später in der Schule Früh,- und Späthort. Geschadet hat es mir nicht würde ich jetzt mal behaupten.

        Und warum es schadet zu Hause zu bleiben wirst du in deiner Rentenberechnung sehen! 3 und mehr Jahre fallen da schon ordentlich ins Gewicht!
        Es geht nicht immer nur um Karriere, aber wenn der Staat die Kinder finanzieren muss finde ich es auch nicht richtig wenn es denn so GEWOLLT ist von der Mutter! Entweder kann ich es mir auf eigene Kasse leisten zu Hause zu hocken oder ich gehe arbeiten.

        Das hat doch nix mit Engstirnigkeit zu tun!

        Ich hab gar keine andere Wahl als zu arbeiten da ich schon vor der SS selbstständig war und das was ich aufgebaut habe wohl kaum wieder fallen lassen werde! Ich bin auch alleinerziehend und ich weiß wie scheiße es ist nen Kitaplatz zu bekommen!

        • Schrieb ich doch das die TE darauf keine Antwort mehr gibt, eben aus dem Grund feige zu sein, da nerv ich lieber oder ecke an aber ich steh zu dem was ich so raushaue....

          Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu, zudem was man vom Amt bekommt könnte ich nicht leben.

          (4) 12.07.11 - 17:44

          zum ersten, in der rentenberechnung, kann man sich 3 jahre voll "anrechnen" lassen, sofern man zu hause bleibt und die kinder erzieht :-p. da scheint eine menge information nicht bei euch angekommen zu sein...

          zum zweiten, ja, ich möchte gerne in schwarz schreiben, weil bei solchen themen immer sehr schnell mobbing an den tag gelegt wird...

          zum dritten, wer sich heute auf die rentenbeiträge verläßt ist selber schuld. ich kann nur sagen, ich gehe nicht arbeiten um rentenbeiträge zu bezahlen, sondern um spaß zu haben und extra-geld. für meine rente haben andere schon zu sehr viel früheren zeiten gesorgt... und abgesehen davon, weiß keiner ob er überhaupt noch in den genuß von renten kommt, denn morgen schon könnte alles vorbei sein...

          • #klatsch Klar wir können auch morgen tot umfallen und?

            Nö, rententechnisch besteht kein Aufklärungsbedarf, aber wenn ich 3 Jahre und länger aus dem Job bin find ich keinen der mich freudestrahlend einstellt und daher wird es meistens noch länger als 3 Jahre und das schlägt sich ganz rapide auf die Rente aus.

            Aber dich scheint das ja nicht zu interessieren weil du bekommst ja anscheint keine Rente mehr!

            Übrigens hat das bereits meine Oma behauptet, als sie noch arbeitete, das sie mal keine Rente bekommen wird und komischerweise hat sie das doch recht gut bis zu ihrem Tod!

            Und wieso sollte es mobbing an den Tag legen wenn du mit deinem sichtbarem Nick schreibst? Diskutiert wird nunmal in einem Diskusionsforum!

      Was hat das alles mit Wetterhexen zu tun? Weil man sagt für das was man hat geht man arbeiten? Wie machst du das wenn du mal Rente beziehst? Da wirds sehr mau ausfallen.

      Wenn jemand keine Arbeit findet oder krank ist und nicht arbeiten kann, das Kind sehr krank ist denk ich ist das was anderes wie wenn man sich ausruht zuhause. Aber man will dem Kind doch was leisten können?

      Bist du körperlich behindert? Und ich kenne körperlich behinderte die Ihr leben lang arbeiten gegangen sind oder gehen.....Auch wenn sie Kinder haben. Weil sie es wollen ....

      • (9) 12.07.11 - 17:45

        wenn sie können!

        • Klar wenn sie können, die TE zieht hier aber alle über einen Kamm. Es gibt immer solche und solche...

          • (11) 12.07.11 - 20:15

            nein nein, so ist das nicht! ihr, die ihr immer alle die fragen nach sozialer unterstützung hier stellen, als faul oder asozial darstellen, zieht alle über einen kamm.
            ich habe hier lediglich die beispiele aufgeführt, die meiner meinung nach sehr wohl anspruch auf staatliche hilfe haben!

            was habt ihr eigentlich für jobs, wo ihr den ganzen tag bei urbia mitmischen könnt?

            • Habe ich noch nie, aber wenn man hier gefragt wird z.b

              Mein Freund müsste 10 km fahren dann haben wir aber keine zeit mehr Gassi gehen zusammen und rumsitzen soll er diese Arbeit lieber ablehnen?

              Sorry DAS find ich assozial und faul. Ich arbeite in einem Büro und kann da online sein. Am We geh ich putzen in einem Schullandheim da bin ich dann nicht online....

    Ich weiß, dass es oft anders aussieht, aber die Alleinerziehenden, die ich kenne, arbeiten alle Vollzeit und lassen ihr Kind frembetreuen.

    Und meiner Meinung nach ist das der Weg, den man gehen muß, wenn man die Beziehung nicht auf die Reihe bekommen hat und eben KEINEN Partner hat, der für die Finanzen zuständig ist, sich auch mal ums Kind kümmert usw.

    Meiner Meinung nach hat eben alles seinen Preis und seine Konsequenz.

    Ich würde niemals dem Staat "absichtlich" auf der Tasche liegen, das Geld wäre mir auch zuwenig, ehrlich gesagt.

    ich hatte dir schon auf deinen ersten beitrag geschrieben.

    natürlich ist das deine entscheidung und der staat läßt sie dir ja auch.
    Du zählst die vielen vorteile auf, die du in der längeren Elternzeit siehst- aber meine bedenken bleiben ja dennoch.
    1. du lebst mit deinem kind 2 jahre am existenzminimum. ein weiteres kind ist daher kaum möglich (oder entweder erst viel später oder in die armut hinein geboren)
    2. je länger du draußen bist aus deinem job,desto schweirigere wird es wieder reinzukommen. wenn jemand bereits sofort nach ende des elterngeldes so bedürftig ist, daß der staat es als seien aufgabe sieht, sein existenzminimum zu sichern, dann gibt es in dieser familie KEINE rücklagen- d.h. die familie hat offenbar auch bisher am rande ihrer verhältnisse gelebt.

    natürlich gibt es viele unterschiedliche gründe, warum es im einzelfall dennoch sinnvoll sein kann, daß sich eine mutter für 3 jahre Elternzeit UND alg2 entscheidet.
    in aller regel sind das jedoch nicht die besten voraussetzungen für mutter UND kind.

    lisasimpson

    Hallo!

    ich finde:

    Jeder Mensch, der nach Kräften versucht sein Leben selbst zu bestreiten soll natürlich, wenn es ihm trotzdem nicht gelingt, Hilfe bekommen - und natürlich auch Kinder bekommen.
    Und wenn eine Frau, die tut was sie kann für ihr Auskommen, nunmal trotzdem keine Rücklagen bilden konnte, und es gleichzeitg für wichtig hält, ihr Kind die ersten Jahre selber zu betreuen, dann finde ich das legitim, es auf Staatskosten zu tun.
    Kinder dürfen kein Privileg der Besserverdiener werden.
    Ebensowenig wie die so wichtigen ersten Jahre ganz für das Kind dazusein.

    ich fände es höchstgradig ungerecht, wenn eine Vollzeitarbeitende Frau schwanger wird, dann alleine dasteht, und ihr Kind nach einem Jahr weggeben muss,obwohl es gegen ihre Überzeugung ist nur weil sie trotz 40 Stunden Arbeit nicht genug verdient hat und Polster anzusparen.

    Und ich finde es NICHT ungerecht, wenn Frauen, die arbeiten WOLLEN und andere Steuerzahler das mitfinanzieren.
    das ist gut investiertes Geld, wie ich finde.

    Aber da scheiden sich ja bekanntlich die Geister...:-p

    Beim herrschenen Tenor hier muss man fürchten, dass wenn es kein elterngeld und Mutterschutz gäbe, die Mütter das Kind noch im KH abgeben müssen um zu arbeiten...

    Wir reden hier NICHT von Frauen, die keinen Bock auf Job haben und ihre kids vor der glotze parken oder brüllen lassen..sondern von Frauen, die überzeugt sind, dass die ersten jahre MIT Mama sehr wichtig für ihre Kinder sind.Nicht, dass das falsch ankommt;-)

    lg

    melanie, die seid dem ersten Kind zuahuse ist, aber kein ALG2 bezieht

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