Sowas ist mir noch nie passiert

    • (1) 16.07.11 - 21:53

      Huhu,

      ich muss mal kurz Luft raus lassen.

      Ich war gegen 18 Uhr nochmal einkaufen, haben kurzfristig entschlossen morgen nochmal zu grillen. Ich habe den kleinen dabei und nehme ein Autoeinkaufswagen.

      Wir haben schon etwas in den Wagen gelegt, als der kleine dann mal auf WC musste. Wir sind dann schnell zur Kundentoilette und als wir wieder kommen, ist das Auto weg, unser Einkauf wurde in das Regal daneben gelegt. :-[

      Ich habe dann im Laden rumgeschaut und sehe eine riesen Familie, die mit dem Wagen schön einkaufen gehen. Die waren mir etwas unheimlich, also habe ich sie nicht angesprochen.

      Ich habe es aber einer Verkäuferin erzählt, die sich gerade mit einer anderen über die Herrschaften unterhielten, sie waren nämlich sehr laut und von der Art wirklich unangenehm. Die Verkäuferin sagte mir, dass es wohl Zigeuner seien, die dort immer einkaufen, es gab schon viele beschwerden.

      Naja, warum auf die Beschwerden nicht reagiert wird weiß ich nicht, aber ich habe mich echt total geärgert. Da ist man mal kurz auf dem WC und dann ist der Einkaufswagen weg ;(

      Ist euch sowas auch schon mal passiert?

      Viele Grüße

      Hallo!

      Bei uns muss man für einen solchen Einkaufswagen ein Pfand hinterlegen (Perso, Schlüssel o.ä.).

      Gruß, m.

    • Und was hat es damit zu tun dass es Zigeuner waren???#kratz

      • find ich immer amüsant, wie sofort kritisch nachgehakt wird, wenn jemand die ethinsche zugehörigkeit erwähnt.
        man muss nicht alles kritisch bewerten oder hinterfragen.
        glaub mal an das gute im menschen und wirf nicht jedem gleich latenten rassismus vor.

        lg

        • Ich werfe niemandem etwas vor... Ich kenne solche Situationen nur zu genüge wenn ich Gespräche von Kundschaft mitbekomme, wenn jemand unangenehm auffällt wird es gleich mit '' Ja ja, der ist Russe /Pole/Zigeuner etc. kommentiert. Mich interessiert einfach der Zusammenhang, warum die Nationalität erwähnt werden muss, da eher selten erwähnt wird ''es waren weiße'' wenn eine solche Situation vorkommt.

          • ist doch ganz klar: weil wir deutschen in deutschland ja das normale sind. daher macht es auch keinen sinn zu erwähnen, dass jemand deutsch war, weil erstmal davon ausgegangen wird.
            ist derjenige aber von anderer nationalität oder dergleichen, dann ist das ein fakt, der eben zur scilderung dazugehört. sicher gibts fälle, wo das dann als abwertendes kriterium genannt wird. aber in glaube in den meisten fällen ist es eher ein mittel der beschreibung.

            • Nur, um darüber nachzudenken, wie lange wer schon in Deutschland ist, und wann das dann vielleicht mal kein Grund mehr zur Erwähnung sein sollte.

              http://www.zigeuner.de/sinti_und_roma_seit_600_jahren.htm

              Ich meine, wenn ein Volk 600 Jahre in der Gegend lebt, ist es dann nicht irgendwann mal "eingebürgert"?

              • spielt doch überhaupt keine rolle. es geht auch nicht darum, dass ich abstreite, dass manchmal die erwähnung der ethnischen zugehörigkeit aus einem bestimmten grund geschieht. nur ist es albern immer und überall davon auszugehen, dass es so ist.
                wenn ich meinem mann etwas erzähle udn erwähne, dass derjenige katholik ist, weil es als beschreibung zum menschen gehört, dann macht auch keiner ein drama drum.
                deshalb sollte man schon unterscheiden, wann es angebracht ist das ganze kritisch zu hinterfragen und wann nicht.

                "Ich meine, wenn ein Volk 600 Jahre in der Gegend lebt, ist es dann nicht irgendwann mal "eingebürgert"? "

                Bleibt immer noch die Frage, ob dieses Volk sich selbst als eingebürgert betrachtet. Tun die meisten nämlich nicht. Im Gegenteil, sie sind teils sogar z.B. darauf bedacht, dass die "Gadsche" die Zigeunersprache(n) nicht kennen. Sie achten nicht auf den regelmäßig Schulbesuch der Kinder und oft wachsen die Kinder schon in Krminalität hinein. Sie leben zu einem großen Teil in ihrer eigenen Welt und es ist erschreckend, was da heute noch hierzulande an Analphabeten die Schulen verlässt. Durch meinen Job habe ich inzwischen so einiges mitbekommen. Zumeist prallen alle Hilfsversuche an ihnen ab. Ich kenne - auch durch den Job - einige Roma, die sich engagieren und versuchen, ihre Leute dazu zu bewegen, an unserer Gesellschaft mit allen Rechten und Pflichten teilzuhaben. Aber selbst die geben zu, dass es schwierig bis unmöglich ist.

                Achja: Und die Erwähnung hier tut schon etwas zur Sache. "Man" weiß nämlich dann, dass man sich mit solchen Leuten besser nicht anlegt. Bestenfalls hat man eine Riesenschreierei im Laden, schlimmstenfalls auch den Rest vom Clan am Hals.

          So richtig weißt Du nicht wovon Du sprichst.

          Hier geht es doch nicht um Nationalität.

          Welche Nationalität ein Zigeuner hat ist vollkommen irrelevant. Es geht darum, dass viele mit deren Kultur und Wertevorstellung ein Problem haben.

          Und das leider häufig nicht zu Unrecht.



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