So etwas kann nur in Deutschland passieren...

    • (1) 23.07.11 - 09:36

      Ein Rentner hat im vergangenen Jahr ordnungsgemäß mit seiner
      Schreibmaschine seine Steuerklärung gefertigt. In dieser hat er
      Zinseinkünfte von 11.000 Euro angegeben.
      Tatsächlich hatte er jedoch 18.000 Euro an Zinseinkünften. Als ihm sein
      Fehler auffiel, informierte er prompt die Sachbearbeiterin beim Finanzamt.
      Im Steuerbescheid traute der Rentner seinen Augen nicht ... die
      Sachbearbeiterin hatte die Zinseinkünfte hintereinander weg geschrieben
      und auf 1100018000 EUR (1,1 Mrd. Euro) beziffert. Seine Steuerschuld
      errechnete das Finanzamt auf mehr als 200 Mio. Euro.
      Daraufhin rief der Rentner beim Finanzamt an und wies die
      Sachbearbeiterin auf Ihren "Flüchtigkeitsfehler" hin. Umgehende Änderung
      wurde ihm zugesagt.
      Einige Wochen später wurde dem Rentner seine EC-Karte vom
      Bankautomaten eingezogen. Seine Bank wies den Rentner darauf hin,
      dass das Finanzamt eine Steuerrate von 13 Mio. Euro eingezogen habe.
      Daraufhin marschierte der Rentner zu seinem Rechtsanwalt. Der
      Rechtsanwalt fertigte ein Schreiben an das Finanzamt an und innerhalb
      weniger Tage wurde der Beschwerde abgeholfen. Der Rentner bekam
      natürlich sein Geld vollständig zurück.
      Jetzt aber der Hammer: Der Rechtsanwalt bezifferte gegenüber dem
      Finanzamt seine Kosten, die er abhängig vom Streitwert errechnete.
      Der Streitwert (mehr als 200 Mio. Euro) hatte einen Kostenersatz von 2,5
      Mio. Euro zur Folge. Das Finanzamt weigerte sich, den Betrag
      auszuzahlen. Der Rechtsanwalt klagte seinen Anspruch ein und gewann
      vor Gericht.
      Ein Schreiben ans Finanzamt gefertigt und 2,5 Mio. Euro reicher!
      Der Mann hat alles richtig gemacht! Die Kosten für das Verfahren trägt
      übrigens der Steuerzahler. Die Beamtin wurde auf einen besser bezahlten
      Posten wegbefördert.
      Der Anwalt und der Rentner sind seitdem gute Freunde.#ole#ole

      So macht man das - der Banküberfall ist lange passè !!!!!

          • (7) 23.07.11 - 16:40

            Eben. Wenn ich das google, lande ich immer nur auf Blogs. Und dann steht dann höchstens, wie in Deinen Links:

            "Die Geschichte soll auf einem Bericht der ZDF-Sendung FRONTAL 21 beruhen:"

            Mag ja sein, dass es stimmt. Könnte aber auch eine urban legend sein.

            • (8) 23.07.11 - 16:49

              Man müsste halt mal gucken, ob man vielleicht über Frontal ins Archiv kommt. Sollte es stimmen, dann ein Hoch auf den Anwalt, der arbeitet jetzt wohl noch nur als Hobby#ole#ole

    Den Mandanten hätte ich als Anwalt doch direkt am Umsatz beteiligt :D

Stimmen kann das wohl. Naja. Nach so nem Fall leckt sich jeder Anwalt die Finger. Wenn er vor Gericht tätig war, ist das schon richtig so. Aber irgendwo, ich weiß jetzt nicht wo, gibt es auch eine Streitwertgrenze. Mehr ist dann nicht drin. Für ein "einfaches Schreiben" hätte der Anwalt diese Gebühr jedoch nicht bekommen.

In der Haut der Sachbearbeiterin würde ich nicht stecken wollen#schwitz...

LG

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