Arbeit - überträgt sich der Stress aufs Ungeborene?

    • (1) 23.07.11 - 22:38

      Hallo! Ich brauche bitte Euren Rat.
      Ich arbeite in einer intensivtherapeutischen Wohngruppe mit geistig u seelisch behinderten Kindern u Jugendlichen.
      Ich mache den job total gerne u habe immer gesagt, wenn ich schwanger werde, verheimliche ich es so lange wie möglich um lange Nachtdienste zu machen, ist ja sonst nicht mehr erlaubt.
      Nun bin ich schwanger :-) aber ich merke plötzlich, wie mich der Job belastet :-( Habe ein ganz dünnes Nervenkostüm, war sonst nie so. Ich werd schon richtig impulsiv, fange an zu zittern u kriege Herzrasen, wenn mal wieder ein Kind ausrastet u leider auch, wenn sie "nur nerven".
      Wenn ich keine Nachtdienste mehr mache, ist die Gefahr, dass etwas passiert (Tritte, Schläge, Kinder hochheben, fixieren) nicht mehr so groß, da ich dann nicht mehr allein arbeite. Aber: ich bin dann täglich von 12 bis 20 Uhr da u das stell ich mnr einfach nur anstrengend vor, Nachmittags habe ich mit Übelkeit u Müdigkeit zu tun u wenn ich dann im Job bin reg ich mich wieder nur auf. Will jetzt ja auch nicht den Jammerlappen spielen. Mach mir nur Gedanken, ob sich der Stress, den ich dann spüre auf das Ungeborene überträgt... Ist dem so? Was soll ich tun?

            • Den Eindruck habe ich auch langsam.

              Bevor man hier los meckert würde ich doch mal vorschlagen den ganzen Thread zu lesen.

              Und ich habe das nur geschrieben, weil ich weiß was Streß in der Schwangerschaft auslösen kann.Mein Kind kam deshalb zu früh auf die Welt.

              Also urteile nicht darüber was ich geschrieben habe.Urbia ist ein Erfahrungsaustausch und so sind eben meine Erfahrungen.

              Ich urteile ja auch nicht über das was Du schreibst.

              Gehe seitdem mein Sohn 2 geworden war, auch wieder arbeiten.Nurmal das so nebenbei erwähnt.Also nix mit Schule und so :-P.

      (10) 23.07.11 - 23:09


      Als erstens solltest du deine Schwangerschaft bekannt geben. Dann kannst du mit deinen Vorgesetzten über einen neuen Aufgabenbereich sprechen. Viele bekommen dann eher Bürotätigkeiten. Gerade um Schläge usw. zu vermeiden.

      Direkt ins Berufsverbot gehen zu wollen, halte ich für den falschen Weg. Dein Arbeitgeber hatte noch nicht einmal die Möglichkeit sich darum zu kümmern.

      Sorry, ich hatte Ihren Post so verstanden das sie schon mit dem AG geredet hat #hicks.

      Dann würde ich natürlich zuerst mit dem AG darüber reden.

      Und ja wenn man schwanger ist und Streß hat kann man Berufsverbot bekommen.

      Das nurmal so nebenbei erwähnt.Denn es kann ziemlich viel passieren wenn man Streß in der Schwangerschaft hat (und ich spreche da aus Erfahrung!).

      • ... also ich hab es meiner direkten vorgesetzten gesagt u sie meint ich solle es erstmal noch für mich behalten bis die 12 wochen um sind u viell. auch noch länger, weil es mega anstrengend sei, jeden tag von 12 bis 20 uhr da zu sein. aber die nachtdienste find ich auch schon heftig u gefährlich... zu hause rumsitzen kann ich mir aber auch nicht vorstellen... aaaaaaaaaaa immer diese entscheidungen, die einem keiner abnehmen kann...
        und dann ist da auch noch ne freizeit in zwei wochen, acht tage jeden tag von morgens bis abends.... ich weiß echt nicht, was mit mir los ist. plötzlich bin ich ne mimose :-/

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