lohnt sich eine Gebrauchtwagen Garantie

    • (1) 26.07.11 - 10:07

      Hallo

      Meine Eltern haben sich ein neues Auto gekauft bzw. ein Gebrauchtwagen der 8 Jahre alt ist. Der VK machte den beiden auch den Vorschlag für eine Gebrauchtwagengarantie. ( ist ein Autohaus )

      Lohnt die sich überhaupt oder ist das nur " Geldschneiderei " ?

      Weiß jemand dazu näheres ?

      LG
      Bianca

      • Hä?
        Entweder hat das Auto eine Gebrauchtwagengrantie, oder es hat sie eben nicht...so dachte ich. Bei meinem ersten Wagen gab es einfach eine. Sollen die deine Eltern extra dazu bezahlen, wenn ja wieviel soll diese Garantie denn kosten? Nun kommt es ja auch sehr auf den Wagen an. Manche Auto´s sind mit 8 Jahren richtig gut in Schuss und manche eben steinalt...ob sich eine Garantie bei dem Fahrzeug deiner Eltern lohnt, kann von hier aus sicher keiner sagen.
        Ich brauchte meine in einem Jahr gleich drei mal und war froh, dass ich sie hatte#schwitz.

        Loli

        • Hallo,

          ich halte auch gerade ausschau nach einem Gebrauchtwagen, wird wohl öfter so angeboten.

          z.B. 280 € für eine Garantiezeit von 1 Jahr

          Ja, ne gewisse Zeit hat das Auto ja auch eine Garantie vom VK.

          Aber diese Gebrauchtwagengarantie läuft über diese " Zeit " hinaus d.h. sie ist für ein Jahr und kostet ca. 240 €
          Dabei ist alles enthalten, außer Verschleißteile wie Bremsen, Scheibenwischerbeläge, Reifen etc.

          Alles andere ist in dieser Garantie drin.

      (5) 26.07.11 - 10:47

      Hallo,

      wir hatten seinerzeit eine Garantie für unseren 4 Jahre alten Mondeo abgeschlossen und die haben wir auch gebraucht. Uns fiel auf, der Mondeo verliert Öl, also in die Werkstatt mit dem Auto. Dort wurden nacheinander einige Teile getauscht, in der Hoffnung, DAS war jetzt der Fehler. Aber nchdem wir fast 1/2 Jahr unser Auto immer wieder in die Werkstatt gebracht hatten (wir haben uns dann schon zum Kaffee mit dem Chef dort verabredet für die nächste Woche) hat man unser Auto eine ganze Woche dabehalten (Leihwagen wurde uns kostenlos gestellt) und dann, endlich, hatte man den Fehler gefunden: der Turbolader hatte einen Haarriss und wurde auf Garantie getauscht, so wie die ganzen anderen Sachen vorher auch schon.. Und seitdem hatten wir ein Auto ohne Ölverlusst. Für uns hat sich die Garantie bezahlt gemacht.

      LG

      (6) 26.07.11 - 10:56

      Wie schon gesagt, kommt drauf an. Was soll der Spass kosten? Ausserdem gibt es im ersten Jahr sowieso eine gesetzliche Gewährleistung. Im ersten Halbjahr (ab Übergabedatum) liegt die Beweislast beim Händler, in der zweiten Hälfte beim Käufer. Tritt also nach 3 Monaten ein Problem auf (bei uns war's z.B. der Monitor vom Navi), muss der Händler das kostenlos ersetzen oder nachweisen, dass der Fehler bei der Übergabe nicht bestanden hat (schafft er eigentlich nur mit einem Gutachten, und welcher Händler macht das schon?).

      Garantie für was? Meist sind Verschleissteile ausgenommen, und die sind ja meist das Problem.

      LG
      Salem

      • (7) 26.07.11 - 12:28

        Der Spaß kostet ca 240 € im Jahr und beinhaltet eben alles, außer die Verschleißteile wie Bremsen, Reifen etc.

        Eine Gewährleistung und eine Garantie sind aber 2 paar Schuhe.

        • (8) 26.07.11 - 12:40

          Natürlich ist das nicht dasselbe, da hast Du recht. Aber ein ehrlicher Händler kennt die gesetzlichen Vorgaben und hält sich dran, von daher ist eine Garantie nicht zwingend notwendig.

          Ich weiss ja nun nicht, in welchem Zustand das Auto ist. Und TÜV ist kein Garant für ein einwandfreies Fahrzeug.

          Das Problem ist, meist sind es - sehr häufig in dem Alter und/oder bei einer gewissen Kilometerleistung - die Verschleissteile, die kaputt gehen. Da die eh nicht in die Garantie einbezogen sind, stellt sich die Frage, ob man das Geld nicht doch lieber spart und sich im Ernstfall auf die Gewährleistung beruft.

          LG
          Salem

          • (9) 26.07.11 - 15:10

            Geht ein Verschleißteil kaputt, dann hat das auch nichts mit Gewährleistung zu tun.

            (12) 26.07.11 - 17:09

            Wie sagen die Rechtsverdreher so schön, es kommt darauf an ;-)

            Das Gesetz kennt kein Verschleißteil.

            Geht z.B. ein Verschleißteil vor Ablauf eines regulären Verschleißes kaputt, kann es sehr wohl unter die Gewährleistung fallen.

            Ich gebe dir recht, ein Bauteil was ganz normal verschleißt und damit sein Funktionsende erreicht, ist natürlich kein Sachmangel.

            Man kann sich als Händler aber nicht zurücklehnen wenn man ein Auto verkauft hat was z.B. 15.000km gelaufen hat, bei dem Auto die Kupplung kaputt geht, und sagen, die Kupplung ist ein Verschleißteil, da ist keine Gewährleistung drauf.

            Damit sind schon einige Händler vor Gericht baden gegangen.

            Gruß
            Demy

            • (13) 26.07.11 - 17:32

              Du hast Recht.

              Ich seh da immer zuerst meinen Fahrzeugbestand, und das sind 6-10 Jahre alte Fahrzeuge mit 50-100 Tkm.

              Wobei bei Reklamationen bei mir auf jeden Fall auch Symphatie eine Rolle spielt. Da kann man auch mal kulant sein, wenn Dein Gegenüber es auch ist.

              Ansonsten ist das Ganze mit der GW natürlich riesengroßer Mist, weil Du kannst als Händler nicht so kalkulieren, wie man es müsste, um den Kunben noch 1 Jahr den Arsch zu lecken. Ein gebrauchtes Auto ist nunmal bereits benutzt und es kann jederzeit was kaputt gehen.

Bei uns hat sich damals die Garantie bezahlt gemacht. Nach nur 2 Monaten war die Lenkmanschette hinüber - ich glaube der Händler sagte was von 2000 Euro Reparaturkosten. Diese brauchten wir gott sei dank nicht bezahlen - und waren froh, dass wir die Garantie hatten - die Garantie haben wir jedoch bei Händler rausgehandelt - er ist weniger mit den Preis für den Wagen runtergegangen und dafür hat er uns die Garantie "geschenkt".

  • (15) 26.07.11 - 12:24

    Ein halbes Jahr hast du aber eh gesetzlich Garantie, auch bei Gebrauchtwagen... ;-)

    LG

    • (16) 26.07.11 - 12:28

      Stimmt so nicht.

      Gesetzliche Gewährleistung heisst das, ist etwas anders.

      LG
      Salem

      (17) 26.07.11 - 15:18

      Wenn man diesen Thread hier und das Anspruchsdenken vieler Gebrauchtwagenkäufer so liest, dann muss man als Verkäufer immer mehr darauf achten, wem man was verkauft.

      1 Jahr Gewährleistung = gesetzlich.

      Dies bezieht sich aber NUR auf Mängel, welche bei Übergabe des Fahrzeuges bereits im Ansatz vorhanden waren. Verschleiß wie Bremsen, Auspuff, Manschetten, Radlager, Dichtungen etc.. gehören da NICHT hinzu.


      Garantie = freiwillige Leistung des Händlers bzw. einer Garantieversicherung bzw. gesellschaft.

      Dort sind bestimmte Baugruppen des Fahrzeuges abgesichert, je nach Umfang/Preis der Garantie.

      Es gibt einfache (nur Motor/Getriebe/Differential), bessere (zusätzl. Lenkung/Kühlsystem/Kraftstoffsystem) und ganz gute (zusätzl. Klima/elektr. Komfortausstattung/Sicherheitssystem etc..)

      Im Schadensfall fällt je nach km-Leistung eine SB an.

      • (18) 26.07.11 - 20:58

        Wenn ich richtig lese und verstehe, dann bist Du ein Autohändler.

        Kannst Du mir sagen, ob es nun sinnvoll ist, so eine extra Garantie abzuschließen ? Rätst Du deinen Kunden dazu ?

        Der Händler hat sein Geschäft ja bei uns in der Stadt ( Kleinstadt ) und man kennt sich, also gehe ich mal nicht davon aus, das er meine Eltern mit dem Auto " über den Tisch zieht ".
        Der Ruf und der Service bei ihm ist sehr gut.

        Aber wie gesagt, man weiß nie, was das Auto für Macken bekommt.

        LG
        Bianca

        • (19) 26.07.11 - 21:49

          Richtig.

          Ob es sinnvoll ist, hängt an vielen Faktoren.

          Ich mach das vom Kunden und vom Fahrzeug abhängig.

          z.B. hatte ich letztens über's Internet Kunden da, denen ich das Fahrzeug nur mit einer Garantie verkauft hätte. Der Anruf kam aus einer Rechtsanwaltskanzlei und das Auto war ein Fiat. #zitter

          Da der Preis im Internet äußerst knapp kalkuliert war und ich hier selbst nichts mehr dazulegen wollte, hab ich der Kundin das Fahrzeug daher nicht verkauft. Ging 1 Woche später übrigens für 700 Euro mehr an einen Kunden aus'm Ort. Der hat von mir eine Garantie umsonst dazu bekommen.

          Ich kann da weder zu noch abraten, ist halt eine Einzelfallentscheidung. Ich bin aber auch kein Schwätzer, der Leuten alles mögliche umbindet, nur um dreifuffzich mehr auf dem Konto zu haben.

          Es ist halt eine zusätzliche Absicherung, oft ist eine Durchsicht nach 6 Monaten nochmal Pflicht, um die Garantie aufrecht zu erhalten. Und es fallen SB je nach Laufleistung an.

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