Der Fall: Rosa Luxenburg *super mega lang*

    • (1) 27.07.11 - 21:05

      Mich beschäftigt eine Sache nachdem ich das Buch von "Michael Tsokos" gelesen habe. Der Fall Rosa Luxenburg.

      Es ist ja bekannt das Rosa Luxenburg ermordet wurde, am 15. Januar 1919 wurde sie entführt und am 1. Juni fand man eine Frauenleiche an der Schleuse im Landwehrkanal. Am 13. Juni wurde diese Frau als Rosa Luxenburg beerdigt.

      Im Jahr 2009 bereitete Micheal Tsokos in der Berliner Charité eine Ausstellung zum Thema Gerichtsmedizin vor und suchte in der Aservatenkammer nach Stücken die sich zur Ausstellung eigneten.
      Er stieß auf eine Wachsleiche (nennt man so, wenn die Haut Wachsartig erscheint) allerdings nur einen Torso. Er fragte einen Mitarbeiter der schon über 30 Jahre dort arbeitete ob er wüsste warum dort immernoch dieser Torso aserviert sei. Er antortete das er das nicht wüsste, sich jedoch hartnäckig das Gerücht hielt das dieser Torso der von Rosa Luxenburg sei. Daraufhin wurde er neugierig und forderte den damaligen Obduktionsbericht von Rosa Luxenburg an.

      Die Leiche der Frau die gefunden wurde, wurde von 2 damals sehr bekannten und angesehenen Gerichtsmedizinern obduziert. Jedoch nichtt wie es üblich war in Berlin in einem extra gebauten Obduktionshaus sondern auf einem Millitärstützpunkt außerhalb Berlins unter Aufsicht mehrerer Offiziere. Im Bericht ist nicht erwähnt was denn nun die eigentliche Todesursache war. Das alter der gefundenen Frau beträge ungefähr 30-65 Jahre, es war keine Hüftfehlstellung feststellbar und auch beide Beine waren gleich lang. Es wurde niedergeschrieben das keine Hinweise auf irgendeine Gehbehinderung feststellbar sei.

      Das machte Tsokos stutzig, denn Rosa Luxenburg watschelte und zog ein Bein hinterher da sie an einer Hyptdisplasie (schreibt man das so) litt.
      Außerdem war sie 47 Jahre alt als sie starb. Das veranlasste ihn umso mehr den Torso der sich in der Aservatenkammer befand nochmal genau unter die Lupe zu nehmen.

      Ein neues Verfahren machte es möglich das genaue alter festzustellen. Es ergab das die Frau zwischen 45 und 50 Jahre alt gewesen sein muss. Die Röntgenaufnahmen ergaben das die Frau die in der Aservatenkammer lag eine Hüftdisplasie hatte und beide Beine nicht gleich lang waren. Das Obduktionsprotokoll war nur 3 Seiten lang, damals waren bereits ein dutzend Seiten und mehr üblich. Alles spricht dafür das dass Militär die Ärzte unter Druck gesetzt hat nur um schnell eine Todesursache zu finden die von ihnen aus auch nicht der Wahrheit sntsprach nur um die als Rosa Luxenburg deklarierte Leiche so schnell wie möglich zu beerdigen das ja keine Aufstände oder sonstiges drohen. Es wurde erwähnt das Rosa Luxenburg von einem Kopdschuss getötet wurde, jedoch steht nichts im Protokoll von einem Austritt der Kugel oder einer Kugel die noch im Schädel steckte. An einer späteren Stelle heißt es wieder das sie durch heftige Schläge auf dem Kopf mit einem harten Gegenstad gestorben sei. Der Hut und das Haar jedoch den Schlag so däpften sodass es einen Schädelbasisbruch gab jedoch keine äußerlichen Spuren feststellbar sind.
      Jeder Nicht-Mediziner weiß das soetwas unmöglich ist.

      Auch dei Körpergröße der von Tsokos untersuchten Leiche stimmten mit der Körpergröße von Rosa Luxenburg überein. Auch der CT Befund ergab das der Kopf am 1 Brustwirbel proffessionell abgetrennt worden war. Vielleicht um der Leiche ihre Identität zu nehmen? Es ist hinterlegt das ein Zeuge 1975 in einem Institut für Rechtsmedizin in einer anatomischen Sammlung den Kopf von Rosa Luxenburg gesehen habe.

      Es gibt aussagen das die Leiche von Rosa Luxenburg im der Nacht vom 15. zum 16. Januar 1919 im Landwehrkanal versenkt wurde mit Drahtschlingen an Händen und Füßen. Das würde auch beweisen warum am Torso Hände und Füße fehlten. Durch die sich bildende Fäulniss bekommt der Körper auftrieb sodass die Hände und Füße regelrecht abrissen. Er ermittelte die DNA der Toten. Brauchte jedoch ein persönliches Stück von Rosa Luxenburg um zweifelsfrei belegen zu können das dieser Torso der von Rosa Luxenburg sei.

      Er schrieb alle Museen an, Vereine und und und, doch niemand konnte ihm helfen. Auch gibt es keine Verwandten mehr mit denen man diese DNA vergleichen könnte. Die Herkunft der Toten die seit jahrzehnten in der Berliner Charité in der Aservatenkammer liegt konnte bis heute nicht geklärt werden. Velleicht weil sie bewusst verschleiert worden war? Vielelicht weil der Name Rosa Luxenburg schon an eine andere Tote vergeben worden war?

      Sicher sind diese Merkmale nicht einzigartig und treffen sicher auf viele Frauen zu die in dieser Zeit gelebt haben. Doch welche wurde damals als Fettwachsleiche aus dem Wasser geborgen, in das Leichenschauhaus gebracht, nicht identiffisiert und blieben dann dort jahrzehntelang liegen? Keine weitere.

      Bei der zweieinhalbjährigen Untersuchung stieß er immer wieder auf weitere Indizien das es nciht bei der Leiche in der Aservatenkammer um die ermordete Rosa Luxenburg handelt. Jedoch fehlt ihm eine DNA um dies zweifelsfrei beweisen zu können.

      Wie denkt ihr darüber? Ich finde das sehr interessant und schade das keine persönlichen Gegnstände mehr aufzufinden sind um einen DNA Vergleich zu machen.

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