Kann ein Katholik bei ev.Taufe Pate werden???

    (7) 26.08.11 - 22:02

    Klar.

    Wir sind ev. und haben einen kath. Paten für eins der Söhne.

    Gruß,

    kloos

    (8) 26.08.11 - 23:15

    Ja, das ist durchaus möglich.

    Unsere Tochter (ev.) hat auch einen katholischen Taufpaten.

    LG, eumele

    (9) 26.08.11 - 23:39

    Sorum geht das, andersrum nicht.

    • (10) 27.08.11 - 00:00

      Hallo.

      Natürlich geht das auch andersherum ... nur das der evangelische Pate bei einem katholischen Kind dann nicht Taufpate, sondern Taufzeuge ist ... ist nur ein Unterschied auf dem Papier (nach katholischen Kirchenrecht), aber während der Taufzeremonie macht das keinen Unterschied.
      Allerdings muss bei einer katholischen Taufe (wobei es inzwischen eh christliche Taufe bei bei beiden Konfessionen heißt) ein Pate zwingend katholisch sein.

      LG

      • (11) 27.08.11 - 00:07

        "Natürlich geht das auch andersherum "

        Nein. geht es natürlich NICHT !

        "Allerdings muss bei einer katholischen Taufe (wobei es inzwischen eh christliche Taufe bei bei beiden Konfessionen heißt) ein Pate zwingend katholisch sein. "

        Du schreibts es doch selber.

        Der PATE muss katolisch sein !
        Weitere TaufZEUGEN, dürfen auch evangelisch sein.

        Korrekt. Widerspricht sich aber doch nicht mit meinr Aussage, dass Katholiken TaufPATEN (!!!) von evangelischen Kindern sein können, andersherum aber nicht.

        • (12) 27.08.11 - 00:16

          Mein Lieber, wir wissen ja, dass Du hier unser überkorrekter Klugscheißer bist ...

          ... aber Korinthen kann ich auch kacken:

          In der Ausgangsfrage und der darauf folgende Diskussion ging es nur um den Begriff "Paten", der sowohl Taufpate, als auch Taufzeuge impliziert, da im allgemeinen Sprachgebrauch und auch in der Taufzeremonie kein Unterschied gemacht wird, da es nur ein rein kirchenrechtlicher Unterschied ist ...

          ... und so ist Dein allgemeines "Nein, das geht nicht" falsch, im Gegensatz zu meinen differenzierteren Ausführungen.

          • (13) 27.08.11 - 00:52

            Entschuldigung. Es ging um den Begriff Pate.

            Es ist Fakt, dass das andersherum nicht geht. Das weisst Du selber, also was soll das ?

            Wir können jetzt darüber diskutieren, ob das Behelfskonstrukt "Taufzeuge" die gleiche Bedeutung hat oder nicht.

            Meine Aussage, dass ein Evangelist kein TaufPATE bei einer katholischen Taufe sein kann, stimmt aber nach wie vor.

            (17) 27.08.11 - 11:35

            "Wir können jetzt darüber diskutieren, ob das Behelfskonstrukt "Taufzeuge" die gleiche Bedeutung hat oder nicht."

            Du hast vollkommen recht. Ein Taufzeuge ist kein Taufpate. Kirchenrechtlich hat der Taufzeuge überhaupt keine Bedeutung...er darf lediglich an der Zeremonie teilnehmen, aber das dürfte jeder andere bei der Taufe Anwesende auch, wenn die Tauffamilie das wünscht.

            • (18) 27.08.11 - 12:27

              Du hast anscheinend auch nicht verstanden, worauf ich hinaus wollte.

              • (19) 27.08.11 - 12:48

                Worauf wolltest du denn hinaus?

                • (20) 27.08.11 - 13:26

                  Hallo.

                  Da heutzutage die Paten keinerlei weltliche Bedeutung/Rechte/Pflichten mehr haben, impliziert die Frage bei der Konfession der Paten eigentlich immer sowohl Taufpate als auch Taufzeuge (viele wissen ja gar nicht, dass es dieser ein kirchenrechtlichen Unterschied gibt) ...

                  ... wenn jemand Patenonkel oder Patentante genannt wird, wird daraus ja weder eine Konfession noch ein Status (vollwertiger Taufpate oder "nur" Taufzeuge) ersichtlich ...

                  ... und demnach ist der Einwand, dass es andersherum, sprich ein Protestant könne bei einem Katholiken nicht Pate (was für die meisten der ganz normale mit Patentante/Patenonkel gleich zu setzende Begriff ist) werden, im Zusammenhang mit Fragen dieser Art schlicht falsch.

                  LG

                  • (21) 27.08.11 - 13:37

                    "... wenn jemand Patenonkel oder Patentante genannt wird, wird daraus ja weder eine Konfession noch ein Status (vollwertiger Taufpate oder "nur" Taufzeuge) ersichtlich ..."

                    Auf die Begrifflichkeit bezogen ist es aber nun mal nicht korrekt, dass jemand Pate genannt wird, der nur Zeuge war...

                    Und wenn ich auf einen Taufpaten Wert lege, weil ich z.B. möchte, dass dieser auch ins Kirchen- und Familienstammbuch eingetragen wird, er aber die falsche Konfession hat (oder auch gar keine), nützt mir ein Taufzeuge gar nix.



                    • (22) 27.08.11 - 13:50

                      >>> Und wenn ich auf einen Taufpaten Wert lege, weil ich z.B. möchte, dass dieser auch ins Kirchen- und Familienstammbuch eingetragen wird <<<

                      Ändert aber an seiner Funktion (das Kind zu begleiten etc) auch erst einmal nichts ...

                      • (23) 27.08.11 - 19:09

                        "Ändert aber an seiner Funktion (das Kind zu begleiten etc) auch erst einmal nichts ... "

                        Naja auch hier stimmt das nicht so richtig, wenn man es genau sieht (und das sollte man). Du bist wohl eher Spezialistin darin, 5 gerade sein zu lassen ....

                        Eine der wichtigsten Funktionen eines Paten ist, das Kind in Glaubensfragen zu begleiten. Dafür lässt man sein Kind doch eigentlich auch taufen, dass es Mitglied der Glaubensgemeinschaft wird. Ein evangelischer Christ kann nun mal schlecht bei katholischen Fragen (zur Beichte, zur Kommunion u.s.w.) weiterhelfen, da er es selber gar nicht kennt.

                        Du argumentierst jetzt sicher, dass das niemand heute so eng sieht, dass die Taufe einfach dazugehört, um dem Kind feierlich seinen Namen zu geben, genau wie die kirchliche Hochzeit bei zwei Brautleuten, denen das Standesamt alleine zu formell ist und die lieber ihre"Sissihochzeit" wollen. Die vielleicht sogar extra deswegen noch in die Kirche eintreten und danach wieder raus. Weihnachten ist zum Geschenkeauspacken da und Ostern zum Eiersuchen.

                        Aus diesem Blickwinkel ist Deine Meinung verständlich.

                        (24) 27.08.11 - 20:14

                        Deine Unterstellungen, wie ich jetzt nun argumentieren würde, ist mehr als lächerlich, da ich praktizierende Katholiken bin (und z.B. ökumenisch mit evangelischen Ja-Wort samt Dispenz, damit diese Ehe auch vor der katholischen Kirche anerkannt ist, geheiratet habe) ... so viel zu meinem unterstellten und angeblichen Blickwinkel ...

                        ... wenn es um spezielle Fragen der katholischen Sakramente und ähnliches geht, kann der katholische Pate weiterhelfen ... und außerdem heißt es heutzutage Christliche Taufe, und nicht mehr katholische oder evangelische Taufe, so dass in reinen Glaubensfragen sowohl der katholische als auch der evangelische Pate das Kind begleiten können.
                        Und wenn ich z.B. der Meinung bin, dass jemand mit griechisch-orthodoxer Konfession mein Kind begleiten kann, steht dem die katholische Kirche auch nicht im Wege, auch wenn dieser jemand rein kirchenrechtlich "nur" ein Taufzeuge ist.

Ich bin evangelisch und Taufpatin (nicht Taufzeugin) eines katholischen Patenkindes. Ich meine mich aber zu erinnern, dass die andere Taufpatin katholisch sein musste.

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