Findet Ihr das gut?

      • Hallo,
        ich kenne die Lager der Erzieherinnen hier in München ein bisschen. Zu schade sind sich einige Frauen sicher nicht, sondern die Bezahlung ist mies und wenn du vielleicht alleinerziehend bist, kannst du in München davon nicht gut leben. Warum sollte man dann diese Ausbildung wählen?

        • <<<Warum sollte man dann diese Ausbildung wählen? >>>

          Weil es 1000x sinnvoller wäre, als arbeitslos zu Hause den Hintern breit zu sitzen z.B.?


          Aber sry...ich vergass...solange man von der "Stütze" scheinbar immer noch (zu?) gut leben kann, ist das natürlich eine dumme Idee.

          Das natürlich aber von der Bezahlung her wie in vielen anderen Jobs auch da mal was angepasst werden müsste, da gebe ich Dir durchaus recht...aber da ist wieder das Problem: Kinder haben keine Lobby !

      Da hast du vielleicht Recht.

      Aber: diese Migranten-Programme werden (fast) komplett vom Staat gestützt. Für eine Ausbildung in diesen Bereichen muss eine Deutsche aber häufig Schulgeld bezahlen (kann zwar auch vom Staat übernommen werden, muss aber irgendwann wieder zurückgezahlt werden). Und das ist dann nicht ganz fair.

      • Wenn sich aber nicht genügend Deutsche finden, die diese Ausbildung machen wollen, weil sie wissen wie die finanzielle Zukunft aussieht, dann kommen solche Programme raus. Man sollte eher die Erzieher und Kinderpfleger besser bezahlen, dann gibt es auch mehr Nachfrage in der Ausbildung.

Mal was ganz anderes. Dauert die Ausbildung nicht normalerweise 2-3 Jahre?

"Traut man einer deutschen Mutter das nicht zu?"

in dem Artikel steht <<Das Programm wird von der Münchener Agentur für Arbeit finanziert und kann mit einem Bildungsgutschein gefördert werden.<<

wird wohl ein spezielles Programm für Migranten sein, die auf diesem Weg eine Ausbildung als Kinderpfleger erwerben können.

Ich glaube, das Land bezahlt diese Ausbildung nur Migranten.

Bei uns werden gewisse Fortbildungen, Ausbildungen, etc. nur für(Deutsch-) Russen angeboten. Dabei gibt es genug Deutsche, die das auch gern machen würden. Das nenne ich Integration...

Übrigens wird das Wort "Integration" in Fachkreisen neuerdings durch das Wort "Inklusion" abgelöst.

Mich würde interessieren, wie der Verdienst im Vergleich zu einer "normalen" Kinderpflegerin aussieht, gibts eine Ausbildungsvergütung? Und wieviel verdient man später?

Generell finde ich das Programm gut. Eine Migrantin kann sicherlich mindestens genauso gut oder noch besser diesen Job erledigen, als so manche deutsche Mutter. Ich denke da nur mal an mein Klientel #schock (sozialer Brennpunkt).

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