Vom Osten in den Westen - und wieder zurück.. Erfahrungen gesucht

    • (1) 10.09.11 - 18:08

      Hallo,

      ich bin nach der Schule in den "Westen" .. bin jetzt hier seit fast 15 Jahren, habe ein Kind bekommen (alleinerziehend) und bin auch seit 15 Jahren fest angestellt.

      Nun stellt sich mir die Frage, ob ich vielleicht, wenn mein Kind in die Schule kommt, wieder zurück gehe. Zumindest für die Schulzeit und ich wäre dann auch in der Nähe meiner Eltern, die ja langsam alt werden und mich vielleicht brauchen. Dann könnste ich so nach 10-15 JAhren wieder in den Westen, falls ich dann noch möchte. Mich hält hier nicht mehr so viel, ausser ein paar liebgewonnene Freizeitbeschäftigungen, die da jetzt nicht mehr so möglich wären, aber ich denke es würde sich was neues finden...

      Hat jemand diesen Schritt gewagt und wie waren die Erfahrungen?

      LG

      • Hallo

        Ja ich, allerdings habe ich es im Westen nicht so lange ausgehalten.#schein

        Nach der Ausbildung ab in den Westen, da gab es Arbeit. Mann kennengelernt, geheiratet, Kind bekommen und dann nach 6 Jahren...hatte ich keine Lust mehr und bin zurück.
        Speziell am Westen lag es aber nicht, ich habe mich in der Gegend einfach nicht wohl gefühlt. Ich war nie richtig zu Hause.
        Jetzt lebe ich wieder in meiner Heimatstadt aber es ist irgendwie anders. Zwar vertraut aber trotz der wenigen Jahre anders eben. Wir überlegen ernsthaft wieder weg zu ziehen. Diesmal tiefer in den Osten. Mal was Neues.#rofl

        Solange man jung ist und die Kinder nicht aus der Schule reißen muss kann man umherziehen bis es passt. Ich habe in den letzten 10 Jahren nie länger wie 2 Jahre in einer Wohnung gelebt, ständig sind wir umgezogen. Man gewöhnt sich dran und ich bin sicher, bald fühlen wir uns wirklich zu Hause. Wo das ist spielt keine große Rolle.

        LG

        Wenn Dich nichts hält, dann mache es.
        Allerdings solltest Du vorher einen neuen Job haben.

        Hallo,

        ich würde sagen - es kommt auf die Region an, wo du dann hin willst und du solltest natürlich Arbeit haben.

        Ich bin mit 18 in den Süden (Schwarzwald) gezogen. Mit 21 und zwei riesigen Säcken voll Lebenserfahrung zurück in den Osten. Habe dort meine große Tochter bekommen und versucht, da zu leben. Aber das Großeltern-Argument zählt nicht, wenn man finanziell einfach nicht auf die Füße kommt. ;-)

        Mit 25 bin ich dann - schweren Herzens - mit Kind und Kegel in den Pott gezogen. Ein Jahr Eingewöhnung, weil falsche Stadt ausgesucht und jetzt (seit 1,5 Jahren) endlich angekommen. Hier bleiben wir, hier fühlen wir uns wohl, hier geht es uns gut. Meine Leute fehlen mir sehr und für die Kinder ist es nicht leicht, die Großeltern immer wieder für längere Zeit nicht zu sehen ... #gruebel

        Wir gehen in den Osten zurück - wenn wir Rentner sind oder im Lotto gewonnen haben. :-p

        lg


      • Hey,

        Ich habe es auch so gemacht. Gleiche Situation wie du.
        Bin, als ich 20 war, in den Westen (nach Kassel) habe dort gearbeitet, ein Kind bekommen und war im Endeffekt alleinerziehend.

        Vor 1 1/2 Jahren bin ich dann wieder nachhause (nach Leipzig) gekommen. Und ich habe es nie bereut. Ich habe auch die Zeit in Kassel nicht bereut abe rich bin froh das ich wieder hier bin. Und würde auch nie nie wieder weg gehen von hier :) Wie sagt man immer so schön, wann weiß erst zu schätzen was man hat, wenn es weg ist. Und so war es bei mir auch.

        Also ich könne deine Entscheidung nur beführworten und unterstützen :)

        Liebe Grüße

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