Ist hier jemand von der Bundeswehr???

    • (1) 18.09.11 - 10:03

      Hallo, ich habe mal eine Frage...

      mein kleiner Bruder ist bei der Bundeswehr und hatte letzte Woche einen schweren Verkehrsunfall und liegt jetzt im künstlichen Koma.

      Leider ist das Krankenhaus in Deggendorf, also etwas über 300 km von unserer Familie entfernt.

      Wie ist das, wenn er aus dem Koma raus ist und soweit genesen, dass er auf normale Station kann? Kann man ihn dann in ein Krankenhaus in unserer Nähe verlegen lassen oder muss er in ein Bundeswehrkrankenhaus???

      Liebe Grüße

      • Hallo,

        ich bin zwar nicht von der Bundeswehr, aber so viel ich weiß müssen die in einem Bundeswehrkrankenhaus bleiben, da es ja eine andere Kostenstelle ist. Ansonsten würde ich dort mal nachfragen wie es sich verhält. Vor Ort kann man dir bestimmt Näheres sagen.

        LG Jenny

        Ich denke er wird ins Bundeswehrkrankenhaus müssen, sorry...

        Und gute Besserung für deinen Bruder!

        ist er denn jetzt auch in einem BW - krankenhaus? denn wenn man einen notfall hat (so kenne ich es von meinem mann) und du stehst auf messers schneide, dann ist das krh erstmal egal, hauptsache du wirst versorgt. #gruebel

        ob sie ihn in eure nähe lassen ist eine andere sache. erstmal würde ich die ärzte fragen wie lange er denn noch bleiben muss. manchmal geht die genesung schneller als man glaubt und mit nem gebrochenem bein/arm darf er ja dann trotzdem heim. :-)

        wenn es dann nur noch ein paar tage oder ne woche sind, so würde ich da keinen terz machen. wenn aber sicher ist dass er noch 2, 3 wochen oder länger stationär behandelt werden muss dann würde ich bei den ärzten anfragen an wen du dich wenden kannst um zu fragen ob er in ein (bundeswehr)krankenhaus in eure nähe verlegt werden kann.

        allerdings fraglich ob sie mitmachen, da ja dann auch noch die transportkosten im rtw sind. #schwitz

      hallo
      erstmal gute besserung und daumen drück das alles ohne folgeschäden bleibt.
      also ich war beim bund und teileinheitsführer der heilfürsorge. wenn er jetzt in einem normalen krhs liegt bleibt er dort auch bis er transportfähig ist. sollte er dann soweit wieder hergestellt sein, dass ein transport durchgeführt werden kann, wird er im normalfall per saniwagen+personal des nächsten standortes ins nächste bwkrhs gebracht.
      man kann aber über die sanitätsstelle der stammeinheit einen antrag stellen, auf kostenübernahme und unterbringung in einem heimatnahen krhs.man muss halt nur vom truppendienstarzt ein gutachten erstellen lassen , dass für die vollständige genesung und reha die mitbetreuung durch die familie unerlässlich ist.in der regel kein problem.
      ist er zeitsoldat? wie lang noch? ein wegunfall vom dienst oder zum dienst? da müssen dann auch noch anträge erfolgen, falls reha und weitere behandlungen nach dienstende erfolgen müssen.

      • Also er liegt in einem normalen Klinikum...

        Er ist Soldat und war auf den Weg in die Kaserne

        • Du hast ja schon eine kompetente Antwort erhalten, so hätte ich auch geantwortet (arbeite auch beim Bund)
          Im künstlichen Koma wird ohnehin kein Patient verlegt, egal, ob Bund oder nicht.
          Er wird derzeit sicher gut versorgt.
          Alles andere wird sich finden, wenn er hoffentlich bald aufwacht.
          Dann kannst Du Dich auch mit dem Truppenarzt in seiner Kaserne in Verbindung setzen oder mit seinem Kompaniechef, die helfen Dir sicher auch weiter. Es gibt auch in jeder Kaserne einen Sozialberater, der in solchen Fällen Ansprechpartner ist.
          Alles Gute und gute Besserung aber erstmal für ihn.
          LG Moni

    #danke für eure lieben Antworten

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