Wie würdet ihr das aufteilen?

    • (1) 22.09.11 - 05:43

      Meine Schwiegereltern und meine Etern haben je ein Haus und beide Paare sind gebrechlich und wollen zusammen ziehen.
      Die Schwiegereltern wollen bei meinen Eltern einziehen.
      Jetzt gehts um die Frage.
      Meine Schwiegereltern verkaufen das Haus(kein Kind will es haben) Sie haben 2 Kinder und 5 Enkel.
      Da meine Eltern keine Miete wollen und auch kein Geld vom Haus, wohnen meine Schwiegereltern dann quasi umsons bei meinen Eltern.

      Meine Schwiegereltern wollen das nicht so, und dachten die Kinder und Enkel meiner Eltern mit auszuzahlen.Meine Eltern finden das gut.

      Nun geht es ums Aufteilen, es sind 2 eigene Kinder, 2 Schwiegerkinder 5 Enkel, von meinen Elten 2 Kinder mit Anhang(mich ausgenommen)und nochmals 4 Enkel eins davon verheiratet.

      Insgesammt sind es 4 Paare mit 9 Kindern und 1 Schwiegerkind

      Die Überlegungen sind. Den Erlös vom Haus einfach durch die 4 Familien(Kinder) teilen
      oder jeder Person einzeln das Geld schenken?
      Wenn das?wie teilt man dann auf? Jeden die gleiche Summe,oder den Erwachsenen mehr als den Kindern , aber da sind ja schon einige Erwachsene Enkel dabei.
      Das einzigste was klar ist,die zwischen den eigenen Kinder und meinen Eltern ihren Kindern soll kein Unterschied gemacht werden.

      Habt ihr irgendwelche Tips, wie man das am besten löst?

      VG 280869

      • (2) 22.09.11 - 06:48

        Ehrlich gesagt finde ich die ganze Idee irgendwie sehr naiv!

        Und geerbt wird auch eigentlich nur,wenn jemand stirbt!

        Was ist, wenn sich die Leute doch nicht verstehen?

        Ansonsten würde ich es so halten, als wäre geerbt. Jedes Kind bekommt seinen Teil!

        Warum behalten sie nicht das Geld und bestreiten damit ihren Lebensunterhalt? Evtl. muss irgendwann mal ein Pflegedienst geordert werden, das sind Kosten, die man bedenken muss. Und vielleicht passt die Senioren-WG nicht auf Dauer und man trennt sich, wie wird das finanziert?
        DAs wären mir noch zuviele offene Fragen vor der grossen Geldverteilung.

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      • (5) 22.09.11 - 08:26

        Erstmal vielen Dank für die Antworten.

        Ausreden ist nicht mehr viel drinnen,haben wir schon versucht, sie wollten das Haus schon seit Jahren nicht mehr. Meine Eltern haben ein 2 Familienhaus, wo die 2.Wohnung von meiner Oma (die nun bei uns wohnt)nun leer steht.
        Da beide Häuser in unmittelbare nähe von unseren stehen,und mein Mann und ich beide Familien betreuen(Kochen, Putzen, Fahrdienste und was so anliegt)sind wir alle 3 Familien eng zusammen.Wir wohnen schon seit 15 bez 20 Jahren so eng.Meine Eltern verstehen sich mit meinen Schwiegereltern blendent.
        Für beide Familien ist der Vorteil das immer einer im Haus ist alle 4 sind um 65 bis 70 Jahre.
        Und für uns wäre der Vorteil , das wir ein Haus mit Garten weniger zu versorgen hätten.

        Pflegewohnung oder ähnliches kommt solange ich noch kann nicht in Frage, ich habe mich extra deswegen zur Altenpflegerin ausbilden lassen.

        Laut ihren Aussagen ist genügend Geld fürs Alter da, sie haben ja auch noch Rente, deswegen wollen sie das Haus jetzt verkaufen um zu sehen wie sich die Familie noch darüber freut,als das alle auf den Tod warten(gibt es leider in manchen Familien).
        Viel Wert ist das Haus nicht, es wurde seit dem Einzug kaum noch etwas gemacht, deshalb wäre es für jeden auch nur ein kleiner Teil, was mit Ausnehmen der Eltern auch nichts zu tun hat.

        Soweil haben wir schon seit einiger Zeit immer wieder diskutiert, nun ist es aber bei ihnen Spruchreif und es geht nur noch wie sie das gerecht aufteilen.

        VG 280869

        • wie deine schweigereltern ihr geld verschenken ist ihre sache.

          dabei gilt jedoch zu beachten
          1. daß ab einem gewissen betrag (und abhängig vom Verwandtschaftsverhältnis) schenkungssteuer anfällt!
          2. daß die schenkung rückgängig gemacht werden kann (und evtl. muss), bei
          - verarmung/ Deckung der pfelgekosten
          -evtl. bei tod des schenkenden (wenn davon evtl. der pflichtteilsergändungsanspruch betroffen wäre)

          lisasimpson

      Hört sich alles sehr harmonisch an, finde ich gut. :-D

      Beim Teilen habe ich mich zuerst gefragt, ob die Kinder deiner Schwiegereltern mit der Gleichbehandlung einverstanden sind? Das würde ich vorab klären. Nicht, dass es dann doch böses Blut gibt, weil sie als Kinder mehr erwartet haben.

      Ansonsten würde ich auch sagen, das Geld einfach durch die vier Familien teilen und es den Familien geben, nicht einzelnen Personen.

      • Es wäre sicher nicht verkehrt, das Ganze mit einem Notar zu beraten und auch entsprechende Dokumente aufsetzen zu lassen, dass die Kinder der Schwiegereltern z. B. ihren Pflichtteil vorzeitig ausbezahlt bekommen haben.

    Das ist eine absolut blödsinnige Idee!

    An Stelle der Schwiegereltern würde ich das Geld möglichst risikoarm anlegen. Niemand weiß, was kommt. Wer von den Vieren am Ende Pflege braucht (und die ist teuer).

    Stell Dir vor, die Beschenkten haben das Geld ausgegeben und das Sozialamt stellt die Rückforderung? Das ist bis 10 Jahre nach Schenkung möglich. Außerdem ist nicht ausgeschlossen, dass irgendeiner sich am Ende übervorteilt vorkommt und klagt. Das gibt einen Schlamassel, kann ich Dir sagen.

    Wenn es unbedingt aufgeteilt werden soll, dann geht das nur mit einem Erbvertrag, den alle Beteiligten unterschreiben. Ergo: ihr bräuchtet eine Fachanwältin für Erbrecht.

    Wäre es eine Alternativ, das betreffende Haus zu vermieten?

    Gruß

    Manavgat

    Hallo,

    sorry, aber ich blick nicht so wirklich durch.

    Welche Familie hat wie viele eigene Kinder und wie viele Enkel? (ich würde das Geld Paarweise aufteilen und nicht die Ehepartner der Kinder oder Enkel berücksichtigen.

    Gruß K.

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