Dürfen eure Kinder mit jedem anderen Kind spielen?

In Finanzen und Beruf gab es heute eine Diskussion, ob man stolz auf seinen Beruf sei und jemand schrieb : .....oder lasst ihr eure Kinder nicht mit anderen spielen, wenn euch der Beruf der Eltern nicht gefällt......

Darüber habe ich dann weiter nachgedacht und für mich festgestellt, dass meine Kinder nicht mit jedem Kind spielen dürfen, welches ihnen gerade einfällt, obwohl das unabhängig vom Beruf der Eltern ist.

Meine ganz Kleine (Krippenkind) trifft sich einmal die Woche nachmittags mit Kindern, wo wir Mütter uns ja dann "gezwungenermaßen" auch treffen.
Da wird in den Wohnungen nicht geraucht, es sind gute soziale Umstände und auch die Mütter sind sehr nett. Eine Mutter, die in der Nähes meines Kindes raucht, den Fernseher laufen lässt und Chips und Cola als gängiges Abendbrot empfindet, halte ich für untragbar und dort dürfte mein Kind nicht hin.
Die älteren Kinder (12 und 13) müssen mir auch immer noch sagen, mit wem sie sich wo treffen. Neue Freunde müssen erst bei mir durch die "Aufnahme".
Ein Kind, was auf dem 12.Geburtstag meiner Tochter DVD´s mitbrachte (SAW 1-3) und mich fragte, ob man die sehen könne, hat bis heute Umgangsverbot.
Auch Familien, die mir bekannt sind für ihre sehr "liberale" Lebensweise (Alkohol und Nikotin schon für die 13-15jährigen), scheiden als Spiel-/Treffpartner aus.

Ist das engstirnig und am Leben vorbei gedacht? Zumindest meine Kinder empfinden das als "peinlich", dass ich soviel von ihren Freunden wissen will und finden, dass mich das nichts angeht.

Eure Meinungen und Auffassungen würden mich interessieren.

Hallo,

meine Tochter ist erst 8 und somit können wir in der "Altersklasse" Deiner älteren Kinder noch nicht mitreden aber grundsätzlich kann ich sagen es gab bisher noch kein Kind mit dem unser Tochter nicht spielen durfte.

Ja es gab ein Mädchen wo klar war ich möchte sie nicht in meinem Haus haben. (Ist an wirklich jeden Schrank gegangen und hat alles raus gerissen) gleichzeitig war die Ansage ich möchte nicht das Du dort IM Haus spielst. Wen Du mit dem Mädchen spielen willst dann in unsrem Garten, in der Nachbarschaft oder bei ihr im Garten (war ein Nachbarsmädel).

Mir wurden allerdings auch noch keine DVD s mit der bitte um s anschauen unter die Nase gehalten oder ähnliches ich kann nicht sagen wie ich da reagieren würde.

LG dore

Ich habe 2 Grundschulkinder (1. und 3.Klasse) und bisher kenne ich alle Eltern der Freunde persöhnlich und alle sind okay.
Da ist keiner dabei, wo ich sage, das meine Jungs dort nicht hin dürfen.



Unter "liberale" Lebensweise versteh ich was anderes. ;-) Was Du beschreibst ist eher fahrlässig.

Ein Umgangsverbot halt ich persönlich für übertrieben, so ein Kind kann sich seine Familie ja auch nicht aussuchen.

Ich würde mit meinem Sohn vereinbaren dass das betroffene Kind zu uns kommt, statt umgekehrt. Und ihm auch erklären warum ich das möchte. Bisher hatte er immer Verständnis für meine Beweggründe, aber er ist noch keine 10, von daher noch nicht so pubertierend.

lg

Ich habe es auch erst so halten wollen, dass die junge Dame hierher kommt. Aber sie kam dann regelmäßig um 21.00 Uhr, zu Fuß, ca. 2km unwirtlicher Weg, wollte bis 23.00 Uhr bleiben und wieder gehen.
Ich habe dieses Kind dann regelmäßig abgefüttert und nach Hause gefahren, aber als sie dann meiner Tochter die praktische Umsetzung des "Ritzens" erklären wollte und mir erklärte, ihren Eltern sei es egal, wann und ob sie nach Hause kommt und sie dann noch wegen eines sehr dubiosen Vorfalls das Gymnasium verlassen musste, habe ich dieser Freundschaft ein Ende setzen müssen, da ich nicht wollte, dass mein Kind in den Strudel nach unten mitgerissen wird.
Und es ist leider tatsächlich so, dass die Eltern ihren 4 Kindern alle Freiheiten lassen, Parties und wegbleiben über Nacht ohne Bescheid zu sagen - das war dann der permanente Aufhänger für das "Warum"-Spiel. Warum darf sie und ich nicht.....und da ist man irgendwann erklärungsmüde. Seit die Dame hier gestrichen ist, haben wir wieder altersgemässe Ideen und Diskussionen.
Schlechter Einfluss ist in dem Alter leider nicht zu unterschätzen....

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Ich würde mit meinem Sohn vereinbaren dass das betroffene Kind zu uns kommt, statt umgekehrt.
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Das ist vllt auch eine Möglichkeit.
Aber wenn ich zb an den Punkt denke: okay, daß 13-jährige rauchen und trinken,
dann gehe ich mal davon aus, daß diese Kinder es tun, sonst wüßte man gar nicht, daß die Eltern das nicht unterbinden.
Und ob dann ein Umgang überhaupt noch gut laufen kann, ist fraglich.


Tja, deiner ist nich keine 10, meine keine 8. Wer weiß, wie das dann alles in ein paar Jahren ist.

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Nach SAW mußte ich ja erstmal googeln, nee, also mit 12?
Indiskutabel.

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Ist das engstirnig und am Leben vorbei gedacht?
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Ich halte es eher für eine Vorsichtsmaßnahme, einen Schutz.

Du beschreibst Zustände und Ansichten, die ich für mein Kind auch nicht haben möchte und die ich auch ablehne.
Fies ist es natürlich für diese Kinder, weil sie ja nichts dafür können, daß ihre Eltern so sind.

Ich finde es normal, daß Eltern manche anderen Kinder für einen schlechten Umgang halten, auch wenn die Ursache dafür in deren Eltern liegt.


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Zumindest meine Kinder empfinden das als "peinlich", dass ich soviel von ihren Freunden wissen will und finden, dass mich das nichts angeht.
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Meine Eltern wollten auch viel wissen, wenn es neue Freunde gab.
Es war auch offen ausgesprochen, daß sie genau wissen wollen, mit wem ich da zu tun habe und sie wollten immer alle kennenlernen.
Für mich war es dann normal und ich habe es auch verstanden.
Wahrscheinlich werde ich genauso sein.
Bisher war es noch kein Thema, weil man die Eltern immer automatisch über Kindergarten oder Schule kennengelernt hat.

Aber was machst du, wenn du Eltern kennenlernst, wo sich deine Nackenhaare sträuben und das Kind dazu dir schlaflose Nächte bereitet?

Verbieten oder dir sagen, dass das Leben eben kein Ponyhof ist und das Kinder eben alles mal kennenlernen müssen? Ich bin so zwiegespalten und habe schlicht Angst, meine Kinder vor dem Leben nicht richtig beschützen zu können oder sie aber zu schlecht vorzubereiten.....

Das kann ich absolut verstehen.
Bisher hatte ich die Situation ja noch nicht und ehrlich gesagt, graut mir auch davor, wenn ich solche Stories lese, die du berichten kannst.

Immer wird man sie sicher sowieso nicht beschützen können. Man muß hoffen, daß man ihre Sinne geschärft hat und ihnen verinnerlicht hat, worauf es ankommt und wie man erkennt, was schlecht für einen ist.
Wenn sie klein sind, hat man das ja alles unter Kontrolle, aber mit 15-16 oder so, könnten sie vieles verheimlichen.


Wenn man es verbietet (ja, ich würde das wohl auch tun, so wie du), dann haben die Kinder doch aber schon mitbekommen, warum und "alles kennengelernt".
Deine Kinder wissen, daß dieses Mädchen tun kann, was es will, nachts wegbleiben, bis 23.00 wegbleiben usw.
Mag sein, daß sie es jetzt noch toll finden, aber du hast ihnen sicher auch versucht zu erklären, warum das eben nicht toll ist.
Irgendwann werden sie das auch richtig verstehen.


Wie gesagt, es gibt einfach eine Grenze, die hier in diesem Fall auch für mich erreicht wäre.

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Ich denke, ab einem gewissen Alter höre ich damit auf. Wo ich mit 15 überall war, Blume... #zitter

Aber jetzt achte ich da schon drauf. Die rauchende Mutter einer Kindergartenfreundin meiner beiden, die Mittags beim Abholen schon eine Fahne mitbrachte (!!!), zählt für mich auch heute noch für ein Ausschlusskriterium, was einen Besuch meiner Kinder bei ihr zu Hause angeht.
Aber mit der Tochter bin ich im Tanztheater gewesen, habe sie hier zum Spielen gehabt. Sie kann nichts für ihre Mutter und ich fand, sie hatte ein tolles Sozialverhalten.
Ansonsten schaue ich immer ein Mal bei "neuen Kindern" mit vorbei, lasse meine Kinder also nicht ungesehen hin, und eigentlich ist immer alles gut. Naja, ich wohne hier (noch) sehr behütet.
Die seelische Verwahrlosung, die Kinder hier erleiden, färbt nicht auf meine Monster ab. Eltern hier haben nämlich Kindermädchen, Zugehfrauen und Chauffeure. Nur keine Zeit für ihre Kinder. Aber so gibt es auch keine Schäden für meine Kinder, wenn sie zu Besuch sind. Sie beschweren sich allerdings ab und zu über die in ihren Augen ungerechte Geldverteilung. :-)

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Wo ich mit 15 überall war, Blume...
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Aber das ist der Punkt.
Ist dir irgendetwas passiert?
Bist du "unter die Räder" gekommen?
Hast du die Lage richtig erkannt und eingeschätzt und entsprechend gehandelt?
Wenn ja, haben deine eltern dich doch richtig sensibilisiert.
Sie mußten die ja auch lassen und konnten dich nicht mehr im Auge haben, wie ein kleines Kind.

Das meine ich, man muß sich irgendwann darauf verlassen, daß die Kinder selbst den richtigen Weg gehen.
Nach Möglichkeit eben im Gespräch bleiben usw. aber heimlich könnten sie alles tun.

Ja ja ja.

Aber ich erzähle meiner Mam heute noch nicht, was mir alles hätte passieren KÖNNEN.


Allerdings muss ich lernen, meinen Kindern Vertrauen entgegen zu bringen, wenn sie in mein damaliges Alter kommen... #zitter

Hallo,
die von dir geschilderten Umstände habe ich bei meinen drei Kindern ( 23,16,14 ) nie erlebt.
Meine Jüngste weigerte sich mal zu einer Freundin zu gehen, da dort alle schreien würden und es sehr unordentlich sei.Irgendwann ist diese Freundschaft einfach so eingeschlafen.
Mittlerweile sind sie alt genug um sich ihre Freunde auszusuchen, ich habe da volles Vertrauen.

L.G.

Ich hoffe, dass ich da auch hinkomme, einfach vertrauen kann.

Der Beginn der Pubertät und der Eigenständigkeit ist einfach auch der Beginn von ganz neuen Ängsten für Eltern.

Vielleicht lache ich in in einem Jahr über mich selbst und meine Befürchtungen und kann selbst sagen:
Ich habe volles Vertrauen.

Du hast mir Mut gemacht, danke.

Hallo,

ich empfinde dich als engstirnig und fies.

Meine Eltern haben auch geraucht - konnte ICH was dafür?
Ich habe ja Verständnis dafür, dass man sein Kind nicht in verqualmte Wohnungen lassen will, aber da kann man zu einem Kind mit rauchenden Eltern ja sagen "du, mir ist es lieber, du kommst zu uns". Und wenn ein Kind/dessen Eltern fragen warum, kann man natürlich auch die Wahrheit sagen "ich möchte nicht, dass mein Kind sich in verrauchten Wohnungen aufhält".
Aber kompletten Kontaktverbot deswegen? Kein sehr soziales oder gerechtes Denken.

"Ein Kind, was auf dem 12.Geburtstag meiner Tochter DVD´s mitbrachte (SAW 1-3) und mich fragte, ob man die sehen könne, hat bis heute Umgangsverbot. "

Meine Güte, das Kind hat immerhin gefragt #klatsch
Hätte sie gesagt "Ey, Alte, was du willst, interessiert mich ein sch...dreck", dann könnte ich deine Reaktion natürlich verstehen - aber wegen einer (offensichtlich unbedarften) Frage ein nachhaltiges Umgangsverbot?
Deine armen Kinder.

Und nein, bei mir dürfen weder Horrofilme noch Sonstiges auf DVD geguckt werden. Der Sinn eines Besuchs oder einer Geburtstagsfeier kann es nicht sein, dass die Kinder gemeinsam vor der Glotze hängen.
Und einem Kind, dem das nicht gefällt, wird vollkommen freiwillig, ohne dass ich ein Besuchsverbot ausspreche, nicht mehr zu mir kommen.

"Zumindest meine Kinder empfinden das als "peinlich", dass ich soviel von ihren Freunden wissen will und finden, dass mich das nichts angeht. "

Eltern werden irgendwann für die meisten Kinder peinlich, aus den unterschiedlichsten Gründen. Das hat also unbedingt nicht was zu sagen.

Was ich bei dir bedenklich finde, ist, dass du deinen Kinder vermittelst, das es okay ist, andere Kinder auszuschließen, wenn dir deren Eltern (z.B. Raucher) nicht passen.

Ich habe bisher nur bei einem Kind die Kontakte verhindert (aber nicht auf Lebenszeit verboten):
dieses Kind war einfacn null erzogen, kannte nicht den Unterschied "zu Hause, wo ich überall rangehen darf" und "zu Besuch" und war nervtötend laut (im Sinne von Dauerkreischen/Schreien).

J.

Die rauchenden Eltern stören mich, wenn die kleinen Kinder in der Wohnung spielen müssen und dem ganzen hilflos ausgesetzt sind. Ich rauche selbst, aber niemals in geschlossenen Räumen.

Und das Umgangsverbot kam nicht durch die DVD´s, sondern durch diverse andere Vorkommnisse, die habe ich weiter unten beschrieben (ritzen, Schule schwänzen und andere Kinder zum Mitkommen erpressen, aber das ist nicht relevant).

Ausser diesem einen Mädchen habe ich noch nie Kinder ausgeschlossen, heute abend haben hier 12 Kinder gespielt.
Aber das waren Kinder, die ich kenne.

Es geht hier um keinen Sozialdünkel, mir ist der Beruf der Eltern völlig wurscht.

Meine Frage bezog sich eben darauf, was man machen soll, wenn ein Kontakt wirklich schadet und man auf das betreffende Kind in keiner Weise positiv Einfluss nehmen kann.

Ich stelle nicht fest und verbiete - ich zweifele, überlege, wie es am Besten wäre. Deswegen frage ich ja auch hier und werde mir das eine oder andere durchaus zu Herzen nehmen.

"Die rauchenden Eltern stören mich, wenn die kleinen Kinder in der Wohnung spielen müssen und dem ganzen hilflos ausgesetzt sind."

Ich habe ja auch gesagt, dass ich dich verstehen kann, dass du deine Kinder nicht in verrauchte Wohnungen gehen lassen willst.
Was ich aber NICHT verstehe, dass deine Kinder überhaupt keinen Kontakt zu Kindern rauchender Eltern haben dürfen. Man muss sich ja nicht in deren Raucherwohnung treffen, sondern kann das draußen oder in deiner Wohnung machen.
Du diskriminierst Kinder von Drinnen-Rauchern und das finde ich fies und ungerecht.

"Und das Umgangsverbot kam nicht durch die DVD´s, sondern durch diverse andere Vorkommnisse, die habe ich weiter unten beschrieben (ritzen, Schule schwänzen und andere Kinder zum Mitkommen erpressen, aber das ist nicht relevant). "

Dann hattest geschrieben

"Ein Kind, was auf dem 12.Geburtstag meiner Tochter DVD´s mitbrachte (SAW 1-3) und mich fragte, ob man die sehen könne, hat bis heute Umgangsverbot. "

Das muss man doch so verstehen, als ob dieses Kind seit der Frage mit den SAW-DVDs bei euch Umgangsverbot hat und nicht wegen all der anderen Vorkommnisse #kratz

"Es geht hier um keinen Sozialdünkel, mir ist der Beruf der Eltern völlig wurscht. "

Hab ich dir auch nicht unterstellt.

"Meine Frage bezog sich eben darauf, was man machen soll, wenn ein Kontakt wirklich schadet und man auf das betreffende Kind in keiner Weise positiv Einfluss nehmen kann. "

Sorry, aber DAS konnte ich aus deinem Eröffnungsposting in keinster Weise rauslesen.

Die Überschrift deines Threads lautet

"Dürfen eure Kinder mit jedem anderen Kind spielen?"

und nicht

"Was machen, wenn der Kontakt zu anderen Kindern schadet?"

Und du hast auch nicht gefragt, was du machen sollst, wenn ein Kontakt schadet, sondern beschrieben, was du grundsätzlich machst, wenn ein Kontakt wirklich schadet bzw. du ihn für schädlich hältst.

Zur der nun neu aufgetauchten ;-) Frage

"was man machen soll, wenn ein Kontakt wirklich schadet und man auf das betreffende Kind in keiner Weise positiv Einfluss nehmen kann. "

Das hängt doch vom Alter der Kinder ab.
Wenn dein Kind voll in der Pubertät ist, wird es sich sicher nicht mehr vorschreiben lassen, mit wem es befreundet sein darf und mit wem nicht.
Da kann man nur darauf hoffen, dass man als Eltern in den Jahren davor Vieles richtig gemacht hat, und sein eigenes Kind sich eben NICHT von anderen "runterziehen" lässt.

Bei Kindergartenkindern ist es dagegen relativ einfach, sein Kind von unerwünschten Kontakten abzuhalten, indem man z.B. sagt "wollen wir nicht lieber XY einladen? Wenn Dustin hier ist, muss ich doch immer so oft schimpfen" #schein

Ich denke, mit einem Kind, dass noch nicht in der (Vor)Pubertät steckt, kann man noch ganz vernünftig darüber reden, warum man den Kontakt zu einem bestimmten anderen Kind problematisch findet (es sollten aber echte Probleme sein und nicht die Tatsache, dass die Eltern rauchen #nanana).

Ab der (Vor)Pubertät fängt es dann an, schwierig zu werden.
Pubertierende Kinder probieren ja dann ganz oft Sachen aus, von denen sie genau wissen, dass die Eltern dagegen sind bzw. wären, wenn sie davon wüssten (Rauchen, Alkohol, ganz eigener Kleidungsstil, buntgefärbte Haare, neuer Freundeskreis etc.).

Aber Pubertät heißt ja nicht, dass ein Kind vier Jahre lang nicht für vernünftige Argumente zugänglich ist. Wenn Eltern den Eindruck bekommen, dass bei ihrem Kind was schief läuft, kann man ja mit dem Kind über seine Befürchtungen reden.

Was ich machen würde, wenn mein pubertierendes Kind einen zweifelhaften Freundeskreis bzw. einen einzelnen zweifelhaften Freund hätte, weiß ich nicht. Ich hatte als Jugendliche auch Freunde, die kritisch von meinen Eltern beäugt wurden - verboten haben sie mir meine Freunde aber nicht.

Und sollte mein Sohn sich mal wirklich mit einem ganz und gar nicht akzeptablen Jugendlichen (Drogenkonsument, gewaltbereit, etc) anfreunden, würde ich mir überlegen, was in all den Jahren davor schief gelaufen ist - vielleicht ja zuviel Kontrolle und Überbehütung?

Letztendlich ist es eh nur graue Theorie, denn jedes Kind ist anders und reagiert anders auf Einmischung seitens der Eltern.

LG,
J.

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Hmm...es gibt ein ein/zwei Kinder, da lasse ich meine nicht hin - aber kommen darf jedes Kind, wenn es sich dann hier an unsere Regeln hält (und dass das so ist, dafür sorge ich). Da sich sowieso meistens alles hier abspielt fällt das auch nicht groß auf.

Mit einer Freundin meiner 11jährigen hatte ich ein Gespräch. Sie wächst in einer Pflegefamilie auf und die Pflegemutter raucht wie ein Schlot auch in der Wohnung. Da meine Tochter frühkindliches Asthma hatte darf sie da nicht hin und dieses Mädchen war traurig, dass meine Tochter sie nie besuchen kam und glaubte, sie komme nie zu ihr, weil sie "arm" ist. Diesem Mädchen habe ich dann die Sache mit dem Rauchen und Asthma und so erklärt und da war sie richtig erleichtert, dass es "nur" deswegen ist.

Ansonsten hatte ich bisher immer das Glück, dass sich meine Kinder Freunde aussuchten, die auch irgendwie passen. Aber wenn es ganz krass käme würde ich meinen Einfluss auf meine Kinder einsetzen.

LG

>>>Neue Freunde müssen erst bei mir durch die "Aufnahme". <<<

>>>Ist das engstirnig und am Leben vorbei gedacht?<<<

Ja, du nimmst deinen großen Kindern die Möglichkeit, Kompetenz zu entwickeln, wer "gut" für sie ist und wer nicht.
Wenn in den Augen deiner Kinder das Raster zu eng wird, bringen sie in Zukunft vielleicht niemanden mehr mit nach Hause, bei dem sie absehen können, dass die Person dir nicht genehm ist.

Deine Vermutung leuchtet mir ein.

Aber wie soll die Lenkung in die richtige Richtung denn erfolgen? Natürlich erscheint es meiner pubertierenden Tochter cooler, wenn man solange wegbleiben kann, wie man möchte und rauchen und trinken gestattet ist.

Manchmal weiß ich einfach nicht, ob mein Apell an ihre Vernunft ankommt.
Wünschen tue ich es, aber die Angst, dass manche Freunde ihr schaden könnten, bleibt und nagt.

Ich habe meinem Kind nie Umgang mit bestimmten Kindern verboten. Erstens erzieht man dem Kind damit IMHO so einen komischen "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern-"Mittelstandsdünkel an und zweitens war es mir immer lieber, ich kenne seine Freunde und sie sind bei uns, wo ich ein Auge auf die Aktivitäten habe, als dass man sich heimlich trifft.

Interessanterweise kamen insbesondere die "schwierigen" Kinder gern zu uns und waren bei uns ganz und gar nicht mehr schwierig. Im Gegenteil, ein Kind (bis heute mit der beste Freund meines Sohnes) hörte absolut auf mich und schien die "autoritären Grenzen" (im positiven Sinn), die es bei mir gab, gar nicht mal so schlecht zu finden, den Halt und die Struktur regelrecht zu genießen. Zumindest bekam ich neulich von dem inzwischen fast 21-jährigen jungen Mann über Facebook eine ganz liebe Nachricht, dass eine meiner Standpauken ihn dazu gebracht habe, sich in der Schule besser zusammenzureißen. #schein Bei mir gab es klare Regel und klaren Ge- und Verbote und nur wer nach das dritten Ermahnung nicht folgte und die Message "meine Wohnung, meine Regeln" nicht akzeptierte, durfte erst mal einen befristeten (!) Zeitraum nicht kommen.

Ich habe mein Kind auch nie über seine Freunde ausgehorcht, die Infos kamen gerade weil kein Aushorchen stattfand freiwillig. So einen Unfug wie "Neue Freunde müssen erst bei mir durch die "Aufnahme". " gab es bei mir auch nicht. Das ist a) tatsächlich mehr als peinlich, zeigt b) dass du in deine Erziehung und damit auch dein Kind offenbar so wenig Vertrauen hast, dass du übermäßig Kontrolle an den Tag legen musst. c) Wird spätestens das pubertierende Kind immer weniger Freunde mit nach Hause bringen und immer weniger bis gar nichts über diese erzählen.

Ich finde, du solltest deinen Dünkel überdenken und zudem ein bisschen mehr darauf vertrauen, Kinder mit gesundem Menschenverstand groß gezogen zu haben, die andere Menschen selbst ganz gut einschätzen können. Wobei: So wie du es machst, können sie es nicht lernen. Ich finde das Umgangsverbot für das 12jährige Kind mit den DVDs übrigens mehr als daneben.

Ch.

Ergänze

"c) Wird spätestens das pubertierende Kind immer weniger Freunde mit nach Hause bringen und immer weniger bis gar nichts über diese erzählen."... je mehr du kontrollierst und fragst.

hallo !

ja, meine tochter (1.klasse) dürfte sich mit jedem kind z.b. aus ihrer klasse verabreden - ich kenne die ganzen elter noch nicht mal persönlich - geschweigedenn deren berufe ! wenn sie sich verabreden mag, warum nicht ? ich würde nicht vorher deren wohnung inspizieren und nach den berufen fragen #augen

freunde "durch die aufnahme" finde ich wirklich peinlich und daneben !

lg

Naja, Aufnahme bedeutet, dass ich sie begrüße und sie frage, wie es ihnen geht, ob sie Hunger oder Durst haben.

Ein paar gewechselte Worte eben, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Ich habe da wohl eine unglückliche Wortwahl getroffen.

ja stimmt ! das klang wirklich anders ;-)

Ja, ich halte Deine Haltung für engstirnig und ja, am Leben vorbeigedacht.

Vor was möchtest Du denn Deine Kinder schützen ? Davor, selbständig Entscheidungen zu treffen, wer und was gut für sie ist?

Ich kann verstehen dass Deine Kinder nicht in Raucherhaushalte gehen sollen, nur warum bedeuten rauchende Eltern gleich ein völliges Ausschlusskriterium? Können sich die Kinder nicht einfach woanders treffen?

Das Beispiel mit den Saw-DVDs ist natürlich krass, ich hätte da mit dem entsprechenden Kind ein Gespräch geführt über Horrorvideos und der Umgang damit, jedoch sicherlich den Kontakt verboten.

Was machst Du wenn Deine Kinder so richtig in die Pubertät kommen und sich etwas suchen, das Deinen Wünschen widerspricht, und mit dem sie sich richtig gut von Dir abgrenzen können?

Hi.
Kommunikation ist der Trick - wir reden viel miteinander, weil meine (zwischen 12 und 4) noch in der Phase sind, wo sie die Meinung der Eltern noch hören "können"... Und wir ihre auch ernst nehmen!
Ich hoffe, sie damit so zu sensibilisieren, dass sie selber merken, wann ihnen einer nicht gut tut - zb zu kriminellen Handlungen wie Sachbeschädigungen/Ladendiebstahl etc anstiften will...
(Schon bei Klassenkameraden vorgekommen...)
Aber: Wir ermutigen sie, zu sich selber zu stehen und wenn sie in einer Situation überfordert sind, uns um Rat zu fragen; wir überlegen dann gemeinsam, was das Richtige wäre.
Und manchmal bedeutet das auch, dass WIR für sie entscheiden, wobei wir dann die Entscheidung aber auch begründen können (FSK-Freigaben zb.).
Verboten habe ich ihnen noch keinen Umgang, grade die "wilden" Kinder scheinen sich zu ihnen (und uns) sehr hingezogen zu fühlen - aber wir haben hier ziemlich klare und eindeutige Regeln im Umgang und diese Kinder scheinen das manchmal sogar richtig zu mögen **gg**.
Und sie stellen uns ihre Freunde auch (noch) gerne vor...
In ein paar Jahren sieht es vielleicht anders aus; das wird die Zeit zeigen;-)
Lg, Locke

Meine Erfahrungen sind ähnlich - bei uns ging es übrigens gut aus. :-) Er raucht nicht, trinkt ab und an mal bei Anlässen etwas (höchstens bis zum Schwipps, nie bis zum Verlust der deutschen Muttersprache, er kennt also auch dort seine Grenzen), hatte noch nie eine Prügelei, keinen Ärger mit der Polizei, hat seit drei Jahren ein- und dieselbe Freundin und hat zudem noch ein tolles Abi hingelegt.

Das Kind ist mir manchmal unheimlich #zitter ;-)

LG
Ch.

Jippiee - da habe ich doch Hoffnung!;-)
Aber wenn ich meine Bande so sehe, dann glaube ich, dass es auch viel eine Charakterfrage ist - im Vergleich mit meiner Kindheit fällt mir immer wieder meine Schwester ein, die immer, grundsätzlich und überhaupt "dagegen" war, wenn ihr etwas nicht passte...
So in der Form erlebe ich das mit meinen nicht#schwitz
--gsd...;-)--

Glaubst du ernsthaft dass sich deine Kinder an diese Verbote halten werden? Wie alt warst du bei deinem ersten Alkoholkonsum?

17 Jahre war ich bei meinem ersten Alkoholkonsum.

Ich habe bis auf dieses eine Mädchen noch nie eine Freundschaft verboten - und an das Verbot hält sie sich im Moment.

Ich weiß nicht, wie der richtige Weg ist, das ist der Grund, warum ich frage. Und gute Tips oder Vorschläge möchte ich durchaus gern beherzigen - dafür sollte dieses Forum doch da sein?

Hallo,

spontan hätte ich gesagt "Ja", aber als ich in mich ging habe ich festgestellt, dass ich in den 9 Lebensjahren meiner Tochter doch ab und an interveniert habe (unauffällig). Allerdings ist der Beruf der Eltern hier kein Entscheidungsgrund. Eine der besten Freundinnen meiner Tochter hat eine Mama, die Putzfrau ist - auch noch in dem Bürogebäude, wo ich arbeite. Wir haben da überhaupt kein Problem damit.

Richtig "interveniert" habe ich zweimal: Einmal war es ein sozial schwaches Kind mit kettenrauchender Mama, Papa im Gefängnis. Da habe ich sie zwar zum Kindergeburtstag hingelassen (im Gegensatz zu anderen Mamas), die Sache schlief dann wieder ein.

Das zweite Mal war es eine Mama, die wirklich extrem nervig war und auch versucht hat, alles an Kinderbetreuung aus uns rauszupressen. Sie war nicht berufstätig, unser Kind war ca. 3 Mal dort, ihre Kinder (durften immer nur zu zweit kommen) - vielleicht so 30 Mal hier. Ich habe keine Strichliste geführt. Das ist dann auch "eingeschlafen".

GLG
Scotland


Ich habe mit meinem Posting auch in keinem Fall den Beruf der Eltern gemeint - schrieb ich auch.

Die Freunde meiner Kinder (und auf dem Dorf sind es viele) haben Eltern in den unterschiedlichsten Berufen.

Aber bei den neuen Freunden, die eben nicht mit meinen Kindern aufgewachsen sind, da habe ich manchmal einfach Bammel vor zuviel schlechtem Einfluß.
Und da sind gerade bei meiner Tochter ein paar ganz schöne Kaliber dabei...

Ich kann Deine Kinder nachvollziehen, zumindest die, die übers Krippenalter hinaus sind und mir drängt sich die Frage auf, woher Du all Deine benötigten Informationen vorab bekomst.

Verteilst Du Fragebogen, erwartest Du Bewerbungsunterlagen und kontrollierst Du zusätzlich noch die häuslichen Umstände?

Ich habe während der Schulzeit die unterschiedlichsten Freunde gehabt, Lehrerstöchter, zudem zum Teil noch aus streng katholischen Familien, Arzttöchter, Kinder neureicher Bauunternehmer, Bauerntöchter aber auch Kinderaus schwierigen sozialen Verhältnissen, die in Pflegefamilien untergebracht waren und ganz normale Kinder/Jugendliche, deren Eltern teils sogar Jobs mit körperlicher Arbeit hatten. Meine Eltern haben sich weder an den einen, noch an den anderen gestört, solange wir nichts kriminelles getan haben, wenn wir uns getroffen haben.

Raucher galten "zu meiner Zeit" übrigens noch keineswegs als asoziales Pack und wenn Du 13jährige Kinder hast und keine Teeniemutter warst, dürftest Du diese Zeiten auch noch miterlebt haben.

Gruß,

W

Guten Morgen und danke für die Antwort.

Ich habe die Dinge zwar im Verlauf des Threads erklärt, aber mache das gern nochmal.
Rauchende Eltern stören mich beim Kleinkind, wenn dort in der Wohnung gespielt und geraucht wird, ich habe dafür auch ein sehr extremes Negativbeispiel im Kopf, wo ich einfach sage:
Da sollte mein Kind nicht drin spielen müssen, draußen oder bei mir wäre das was anderes, aber das ergibt sich mit ein oder zwei Jahren einfach noch nicht, dass Kinder allein zum Spielen kommen und diese Eltern verlassen für ihr Kind weder Wohnung noch Sofa.

Wenn neue Freunde meiner pubertierenden Kinder zu Besuch sind, möchte ich ihnen einfach guten Tag sagen, sie und mich vorstellen, fragen, ob sie Durst oder Hunger haben. Einfach ein kurzes Gespräch.
Aber auch das ist schon manchmal "uncool".

Was die Eltern der Freunde meiner Kinder beruflich machen, ist mir grundsätzlich schnuppe (ich schliesse jetzt mal illegales aus), da wir dörflich wohnen, ist da definitiv alles dabei und das ist gut so.

Ich hoffe übrigens, das heute Raucher nicht als asoziales Pack gelten. Denn ich rauche selbst - nur niemals in geschlossenen Räumen.

Meine Frage ging aus gegebenen Anlass eben in die Richtung, was passiert, wenn die Kinder eben doch am Rande der Legalität unterwegs sind, schon rauchen oder trinken oder noch ganz andere Dinge tun.
Wie man dieses Gefahren umschifft. Aber dazu habe ich einige sehr gute Denkansätze bekommen, die ich überdenken und beherzigen werde.

#winke

"Da sollte mein Kind nicht drin spielen müssen, draußen oder bei mir wäre das was anderes, aber das ergibt sich mit ein oder zwei Jahren einfach noch nicht, dass Kinder allein zum Spielen kommen und diese Eltern verlassen für ihr Kind weder Wohnung noch Sofa. "

In deinem Eröffnungsposting hast du es so formuliert, dass deine Kinder generell keinen Umgang mit Kindern von Drinnenrauchern haben dürfen, und das weißt du auch.
Da war nicht von Kleinkindern die Rede oder von Eltern, die ihr Kind quasi nicht bei anderen spielen lassen, so dass das gemeinsame Spielen zwangsläufig in deren verrauchter Wohnung stattfinden muss.
Und ganz bestimmt war keine Rede davon, dass Kinder von Drinnenrauchern natürlich zusammen mit deinen Kindern in deiner Wohnung oder draußen spielen dürfen.

Aber egal :-)

"Wenn neue Freunde meiner pubertierenden Kinder zu Besuch sind, möchte ich ihnen einfach guten Tag sagen, sie und mich vorstellen, fragen, ob sie Durst oder Hunger haben. Einfach ein kurzes Gespräch.
Aber auch das ist schon manchmal "uncool". "

Natürlich ist das uncool #schock

Meine Freunde und ich hätten aber sowas von über solche Eltern abgelästert, egal ob das meine Eltern oder deren Eltern gewesen wären #rofl
Pubertierende Kinder sind doch keine Kleinkinder oder Kindergartenkinder mehr, denen man Milch und Kekse anbieten muss, weil die Besuchkinder zu schüchtern sind, um selbst zu fragen.

Pubertierende Kinder dürfen in der Regel (wenn die Eltern keine Kontrollfreaks sind) ohne zu fragen an den heimischen Kühlschrank, das Brotfach und die Süßigkeitenkiste, ohne großartig die Eltern fragen zu müssen.
Wenn ich als Jugendliche Besuch hatte, dann habe ICH meinen Besuch gefragt, ob er/sie etwas trinken oder essen möchte, aber ganz sicher nicht meine Eltern. Das wäre ja hochnotpeinlich gewesen. Und wenn ich vergessen hätte, meinem Besuch was anzubieten, dann hätte mich eben mein Besuch gefragt, ob er was essen oder trinken könnte.
Und dann hätte ICH eben das gewünschte Essen oder Trinken geholt.

Du blamierst deine Kinder mit deinem Verhalten.

Wie würdest du das finden, wenn du Besuch hast, und deine Kinder fragen deinen Besuch "hat meine Mutter Ihnen schon was zu trinken oder essen angeboten?", nach dem Motto "meine Mutter ist so ein lausiger Gastgeber, der solche Höflichkeiten gerne mal vergisst"?

Belass es bei einem "Hallo" und von mir aus noch einem "Wie geht's?", aber zwing dem Besuch deiner Kinder kein Gespräch auf, das war bei meinen Freunden und mir als Jugendliche immer total peinlich.

LG,
J.

Irgendwann werden sie alles und jeden ganz fies nachholen ;)

Viel Spaß in zwei drei Jahren!

LG

Hallo!

Weißt Du, wenn Deine Kinder nicht lernen sich mit Gleichaltrigen auseinanderzusetzen, wie sollen sie dann später mit schwierigen Erwachsenen umgehen können?

Sozialverhalten und - kompetenz lernt man nur unter verschiedenen Menschen und nicht dadurch, dass Mami einem nur gut sortierte "Freunde" vorsetzt.

Das mit dem Umgangsverbot für das Mädchen mit den Dvds finde ich zum Beispiel wirklich heftig. Hast Du eine Ahnung, was Du Deinen Kindern unter Umständen damit antun kannst? Hast Du auch nur den Hauch einer Ahnung, wie Jugendliche drauf sein können?
Das Du selbst Deine Kinder unfreiwillig zu Mobbingopfern machst?

Warum hast Du dem Mädchen nicht einfach gesagt, dass es für Dich nicht ok ist wenn sie die DVDs auf dem Geburtstag anschauen und am Besten auch gleich begründet, warum das so ist?
Aber deswegen muss man doch nicht gleich dem Umgang verbieten! #schock

Weißt Du, wieviele 12-jährige schon mit Hardcore Pornos auf dem Handy herum laufen und diese stolz auf dem Schulhof herum zeigen? Willst Du die Kinder dann nicht mehr in die Schule schicken.

Wir leben nicht in einer perfekten Welt. Und leider gibt es, gerade unter Kindern und Jugendlichen, oft Dinge da stehen auch mir sämtliche Nackenhaare zu Berge. Und ich frage mich, wo soll das alles hinführen.

Aber ich finde das Beste was ich machen kann ist, meine Töchter auf die Welt da draußen vorzubereiten. Sie so gut wie möglich zu erziehen, ihnen die richtigen Werte mitgeben und vor allem eine stabile Familiensituation, in der sie sich sicher und geborgen fühlen.
Ein Stückchen heile Welt, die sie finden können wenn sie nach Hause kommen.
Denn die Welt da draußen ist nicht heil. Und das dürfen meine Mädchen ruhig wissen. Das MÜSSEN sie sogar. Und sie müssen damit in Kontakt kommen um zu lernen.

Und nein, niemals würde ich meinen Mädchen den Kontakt zu jemandem verbieten.

Ich komme aus so "überbehüteten Verhältnissen". Meine Eltern haben als ich 15 war sogar vorher die Mutter einer Klassenkameradin angerufen, auf deren Geburtstagsparty ich eingeladen war um sich zu versichern, dass wir non stop unter Aufsicht waren.
Als aber trotzdem ein paar Jungs (17 und 18) von der Tankstelle ein paar Bier eingeschmuggelt hatten und auch ein paar Gäste davon getrunken hatten, verboten mir meine Eltern alle weiteren Partys und machten der Mutter eine ziemliche Szene und sprachen das Thema sogar auf einem Elternabend an.
Sie hätten mir keine Partys verbieten brauchen - ich wurde nie wieder zu einer eingeladen.
Übrigens habe ich selbst auf der Party keinen Schluck Alkohol getrunken und bis heute habe ich noch keine einzige Zigarette geraucht.

Meine Eltern haben mir so signalisiert, dass sie absolut kein Vertrauen in mich hatten obwohl ich ihnen NIE einen Grund gegeben habe, mir in dieser Hinsicht nicht zu vertrauen.
Sie wollten mich, nach eigenen Angaben auch vor den Gleichaltrigen beschützen. Besonders, wenn Alkohol getrunken wurde und so.
Ich habe tatsächlich nie gelernt mich in eine Gruppe Gleichaltriger einzufügen. Ich war immer Außenseiterin. Immer.
Sogar später in der Berufsschule noch, weil ich ein verklemmtes, graues Mäuschen war.
Ich hab mich manchmal bestimmt ziemlich lächerlich aufgeführt. #schwitz

Deine Kinder haben Recht, dass es ihnen peinlich ist.
NATÜRLICH musst Du als Mutter ein Auge auf sie und auch ihren Umgang haben. Man kann Kinder und Jugendliche nicht machen lassen, was sie wollen.
Aber am Besten geht das, wenn sie Dir vertrauen und ein offenes Verhältnis besteht.
So, wie Du es jetzt machst, werden sie nur anfangen Geheimnisse vor Dir zu haben. Wahrscheinlich haben sie die längst.

Es gibt verschiedene Menschen und auch viele Strukturen und soziale Schichten. Verhalten wie Deines fördert nur Intoleranz und Abgrenzung "nach unten".
So ändert sich in diesem Land nie etwas!!!!

Erzieh Deine Kinder zu offenen, toleranten und herzlichen Menschen. Lass sie sich ihre Freunde selbst suchen. Und lass sie ihre eigenen Erfahrungen und ja, auch Fehler machen. Das gehört zum Leben dazu.
Wenn Du ihnen die richtigen Werte mitgibst, werden sie selbst wissen was in Ordnung ist und was nicht. Und wer ihnen gut tut und wer nicht.
Aber ausprobieren müssen sie alle mal.

Schönes Wochenende. #sonne







Hallo,

meine Tochter spielt mit den Kindern, die sie kennt, also Kindern aus ihrer Klasse.

Von den Eltern weiß ich nur teilweise, was die machen, habe auch kaum Kontakt.

Die Kinder sind in Ordnung, warum sollte dann meine Tochter nicht mit denen spielen.


LG

Hi,
Probleme deiner Altersklassen sind noch weit weg von unseren entfernt, darüber mache ich mir Gedanken, wenn es so weit ist.

Meine Kinder entscheiden bisher vollkommen unabhängig davon was ich über die Eltern denke, mit wem sie spielen wollen.

Mit dem großen ABER: ICH entscheide, ob sie da ohne mich hin dürfen (oder ob wir nur einladen, wäre ja eine Alternative, wenn mir die Eltern komplett gegen den Strich gehen). ICH entscheide auch, ob ich den anderen Eltern z.b. meine Kiddis im Auto anvertraue. Wenn man jeden Tag den gleichen Eltern begegnet weiß man z.B. ob "Kindersicherung im Auto" daraus besteht, hinter dem Kind die Autotür zuzuschlagen (oder im richtigen Anschnallen im richtigen Sitz).

Ansonsten denke ich, dass meine Kinder hoffentlich irgendwann lernen von alleine zu entscheiden was ok und was nicht ok ist. Und das Umgangsverbote dann wirklich das allerletzte sein müssen.

Und: die Teenager, die in meiner Schulzeit den größten Mist gebaut haben kamen aus intakten, nach außen hin vollkommen perfekten Familien. Da hätte es wohl kaum Umgangsverbote gegeben, die sich nach der "positiven Gesamterscheinung der Familie" richten...

Die Eltern von meinem Mann waren übrigens Kettenraucher und Alk wurde in großen Mengen konsumiert, auch in Gegenwart der Kinder bzw. teilweise schon mit frühem "nimm du ruhig auch". Von 4 Kindern haben sie dieses Verhalten nur an eins weitergegeben ...immerhin haben 3 auch ohne den familiären Input gerafft, dass es Dinge gibt, die man einfach lassen sollte. vielleicht lags ja auch ein bißchen am Umgang, den mein Mann und meine Schwager als Kinder hatten - dass sie vielleicht sehen durften, dass das nicht überall normal ist und auch anders geht.

Viele Grüße
miau2

Du scheinst echt wenig Vertrauen zu Deinen Teens zu haben, wenn du wirklich jeden Freund erst kennenlernen willst.
Wie machst das dann? Gehst zu den Kids nach Hause und kontrollierst die Wohnung?

Ich glaub wenn ich so wäre tät meine Tochter alles nur noch heimlich machen, weil sie sich dann echt für mein Verhalten schämen würde

Meine Kinder sollen tolerante Menschen werden, das könnte ich nicht schaffen, wenn ich anfange nach meinem gutdünken zu selektieren.

Ich muss meinen Kinder vertrauen können, das kann ich nie wirklich wenn ich Ihnen so in die Privatsphäre eingreife.

Und am allerwichtigsten: Meine Kinder müssen gute und schlechte Erfahrungen machen können um daran zu reifen. Sie werden nie erfahren was guter und was schlechte Menschen für sie sind, wenn ich Ihnen nicht im noch geschützten Rahmen der Minderjährigkeit die Möglichkeit dazu gebe.

Ganz ehrlich ich werde oftmals die Zähne zusammenbeißen müssen, genau wie meine Eltern - aber immer noch besser als wenn ich sie mit 18 Jahren noch unreifer auf die Welt loslasse, als sie in dem Alter eh schon sind.

Einige sagen, es wäre nicht richtig sich einzumischen, sie vertrauen darauf, daß ihre Kinder sich selbst abwenden oder so ähnlich.


Habt ihr gar keine Grenze?

Würdet ihr euch wirklich ansehen, wie zb eure 12-jährige Tochter eine Freundin hat, die es gewohnt ist nachts durch die Gegend zu tingeln, die anscheinend auch gut über Sex bescheid weiß?

Was, wenn sie mit 12 oder 13 irgendwo in einer Bushaltestelle sex hat, trinkt, raucht, keine Ahnung, solche sachen eben und noch mehr?

Ihr hättet dann kein Problem damit, daß es eine gute Freundin eurer Tochter wäre?


Erstaunlich.

Wie so oft klappt es nicht mit dem Sinn erfassenden Lesen und da du ebenfalls wie so oft zu gern hetzen und provozieren möchtest, reimst du dir mal wieder kompletten Blödsinn zusammen, den SO niemand hier geschrieben hat.

Tut mir leid, du hast leider kein Stück begriffen, was ich gesagt oder gefragt habe.

Sie TE hat versucht, ihre Grenze zu beschreiben.
Ich frage, wo andere ihre haben. #kuss

Habe mir nicht alles durchgelesen #schwitz, aber meine Erfahrung:
Als ich in die Schule kam, war da ein Mädchen mit in meiner Klasse. Die hatte verfilzte Haare, Läuse, braune Zähne und keine Freunde. FAST keine Freunde. Denn ich war ihre Freundin. Ich kam allerdings aus einem normen Elternhaus, war sogar Klassenbeste und alles heile Welt. Und meine Eltern haben nie etwas gesagt. Es hat mir sehr viel fürs Leben mitgegeben, denn ich habe bei ihr zuhause gesehen, wie schlimm man es als Kind haben kann und konnte mein zuhause besser schätzen. Bei ihr war es dreckig, die hatte keinen Teppich im Zimmer und keine Tapete, es stand ein Bett und ein Schrank darin. Die Mutter saß meißt auf der Couch, hat uns in Ruhe gelassen. Ich weiß nicht, was da los war, geschlagen wurde sie glaub ich nicht, aber die Mutter war überfordert. Einmal hab haben wir sie bei uns daheim in die Badewanne gesteckt :-D
Jedenfalls bin ich überzeugt davon, das es mir viel gebracht hat, man lernt Mitgefühl zu haben, zu helfen und selber Situationen einzuschätzen.
Mein Sohn darf bisher mit allen spielen. Es muss eben lernen, später nicht jeden Blödsinn mitzumachen, kann ihn ja nicht einsperren.