Spielplatz Verletzung wegen Bierflasche

    • (1) 04.10.11 - 18:32

      Hallooo,

      ich würde euch zum einen gerne wahren und zum anderen auch fragen was ihr machen würdet.

      Mein Sohn, wird im Dezember 4 Jahre alt und war auf dem Spielplatz. Er kletterte was rum, ist von einem Gerät runter gesprungen in den Kies und aufeinmal schrie er auf.
      Überall nur noch Blut.
      Er ist in eine Flasche rein gesprungen, die im Kies verdeckt war. Ob sie vorher schon kaputt war oder nicht kann ich nicht behaupten, aufjedenfall war die Flasche nicht sichtbar.

      Wir sind dann mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus. Die Hand blutete ganz stark. Sein Knie und der Ellenbogen waren auch am bluten und überall kratzer am Bein.

      Im Krankenhaus wurde er an der Hand genäht und das Knie geklebt.
      Dann wurde er in eine Narkose versetzt um zu gucken ob es an der Hand schlimmere Verletzungen gibt.

      Die gab es dann leider auch. Eine Sehne war durch, ein Nerv und ein Muskel.

      Ab ins nächste Krankenhaus mit dem RTW, da bekam er eine Vollnarkose und wurde vom chirurgen Notoperiert.

      Nun soll sein Daumen wohl erst mal für ein halbes Jahr taub bleiben, aber das Gefühl dann wohl wieder kommen... - ich hoffe es. Weil es ist noch seine rechte Hand und damit macht er alles.

      Passt bitte auf eure Kinder auf. Auf Deutschen Spielplätzen kann leider doch so was passieren. Und ich denke wir hatten trotz des schlimmen Unfalles echt Glück.

      Was würdet ihr tun?
      Einen Anwalt suchen um die Gemeinde auf den Spielplatz aufmerksam zu machen. Dem Bürgermeister einen Brief schreiben?

      Ich will nicht das irgendwann noch was schlimmeres passiert.

          Wozu einen Brief an Schäuble?!
          Weil er Finanzminister ist oder weil er behindert ist?

          Oder meinst Du doch nicht Wolfgang Schäuble?

          Und wieso sollte er über eine Summe von mindestens (!) einer halben Million regresspflichtig sein?

          Oder machst Du Dich etwa lustig mit dieser seltsamen Aussage?! Wenn das so ist, dann lass das gefälligst bleiben, ich denke, die Mutter und das arme Kindes haben ganz andere Probleme!

      Die Mutter hat keine Flasche gesehen. Ich denke auch Du gehst nicht davon aus, dass im angelieferten Kies/Sand der Stadt Flaschen stecken.

      Muss diese täglich den Kies durchwühlen um nach Flaschen zu suchen?

      Wußte die Stadt von der Flasche im Kasten (oder hätte davon wissen können/müssen)?

      Wo siehst Du das Verschulden der Stadt?

      Und selbst wenn eines Vorliegen würde (was ich beim besten Willen nicht erkennen kann), wäre der erste Weg eine Forderung zu stellen und nicht gleich zu klagen.

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