Warum wird man oft für Mini, statt gar kein Job verurteilt?

    • (1) 08.10.11 - 17:39

      So Ihr Lieben,

      nun muss ich auch mal Luft machen u euch fragen was den so schlimm drann ist einen Mini, als gar keinen Job zu haben?

      Bei mir ist es gerad so, das ich nach einem Call Center Job (2 Jahre)aufgrund von Stellenabbau zum 30.06.2011 gekündigt wurde u nun auf der Suche bin.

      Leider ist es als Mutter die nun mal nicht jeden Tag bis spät am Abend ackern kann o gar im Schichtbetrieb arbeiten kann, nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt u da sich mir die Chance auf wenigstens einen 400€ als Notlösung auftut, bevor ich zu Hause noch einen Knall bekomme.

      Sicher ist es besser was Richtiges zu haben, aber ich denke dennoch...es ist ein Anfang u man hat wenigstens einen kleinen Teil selbst verdient u man stehe bei zukünftigen Arbeitgebern als nicht faul da, den man habe ja was gearbeitet.

      Auserdem gibt es auch einige deren Partner gut verdienen u die solch einen job ausüben um etwas für sich zu machen u nicht ganz zu Hause verblöden#sorry u ein wenig mit dazu leisten.


      Daher finde ich es nicht schön Minijobs zu verurteilen u einen als Arbeitsfaul oder so zu bezeichnen, wie ich es schon in Medien, durch Bekannte o auch hier angebrangert wurde.

      Denke jeder hat seine Gründe warum er solch einen Job ausübt.
      Schlimmer find ich die jenigen die gar KEINE Arbeitsmoral haben u lieber zu Hause sitzen u vom Amt leben. Zum Glück ist der Großteil aber an Arbeit interessiert.

      LG#winke...Aber muste ich mal los werden

    Im Grund gebe ich dir Recht, das ein Mensch was leistet, sofern er was leistet.

    <<<Leider ist es als Mutter die nun mal nicht jeden Tag bis spät am Abend ackern kann o gar im Schichtbetrieb arbeiten kann, nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt >>>

    DAS hier bejahe ich aber nicht pauschal!

    • Ist schon klar u gebe Dir da zum teil recht,
      nur leider bin ich allein erziehend (Partner u ich leben nicht zusammen u er ist im Handel tätig), da ist es eben nicht möglich jeden Tag wie z.B. in manchen Call Centern bis 22 uhr u länger, also Schicht zu arbeiten. So 2 mal die Woche oder sowas geht schon, mein Sohn ist schließlich 9 jahre alt.

      Aber man sollte eben nicht vergessen man ist Mutter u habe eine gewisse Verantwortung, dem Kind gegenüber u da kann man eben nicht arbeiten wie man gern wollen würde.


      LG#winke

      • Ich war selbst 4 Jahre lang allein erziehend und habe (auch) Schicht gearbeitet.

        • da muss ich glatt mal fragen wir das so geklappt hat, gerad wegen Hausaufgaben u wenn mal was für den nächsten Tag zu besorgen war, wenn man vieleicht eine Woche spät hatte (Ist doch meist im Wochen wechsel gewesen o) o was auch immer?

          Naja hab ja vorher im Call center och bis 20 Uhr gearbeitet, aber nur 2 mal die Woche, das klappte auch, aber mehr mh?

          LG#winke

          • Mit guter Organisation und einem guten Netzwerk, sowie guter Kita.

            Ich habe mich nicht als gehandicapt angesehen als ich "allein" war und arbeitete.

            Jetzt lebe ich schon länger mit meinem Partner zusammen und der Papa und ich betreiben das Wechselmodell (wohnen nah beieinander) und ich arbeite "nur" noch 35h die Woche in geregelter Arbeitszeit, aber damals ging es trotzdem.

      Der Partner bzw. Kindsvater kann das Kind doch trotz getrennter Wohnungen betreuen.

""Leider ist es als Mutter die nun mal nicht jeden Tag bis spät am Abend ackern kann o gar im Schichtbetrieb arbeiten kann, nicht so einfach auf dem Arbeitsmarkt ""

Das halte ich für eine dämliche Ausrede.

  • Dann erklär mal wie eine Alleinerziehende Frau die auf Kita Öffnungzeiten von 6-18 Uhr angewiesen ist im Einzelhandel bis 22 Uhr arbeiten soll oder Gastronomie o.ä.???

    Es IST einfach sehr schwehr als Alleinerziehende jemanden zu finden der dich überhaupt einstellt, das wurde mitlerweile sogar nachgewiesen das du extrem benachteiligt bist weil es auch offensichtlich ist das DU die Jenige welche bist die bei Krankheit vom Kind zu Hause bleibt und ebend unfexiebel in den Arbeitszeiten!

    Ich bin jedesmal froh selbstständig zu sein, kann aber auch nicht mehr so arbeiten wie vor dem Kind und habe somit auch extreme finanzielle Einbußen!

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