Ist es denn wirklich so schwierig

    • (1) 09.10.11 - 21:29


      ... schwanger zu werden?

      Gerade ist es mir wieder aufgefallen, als ich die vielen Aussagen in Beiträgen las. .. über unerfüllten Kinderwunsch..

      Vor ein paar Jahren las ich einmal einen Zeitungsartikel, in dem stand, dass nur jede 3. Frau in meinem Alter, nun bin ich über 40, Kinder haben wird.

      Sei es nun gewollt oder ungewollt. Bei meinen ehemaligen Klassenkameradinnen trifft das sogar nach meiner Rechnung total zu.

      Doch liest man immer mehr vom unerfülltem Kinderwunsch.
      Wie hoch ist denn der Prozentsatz dazu?

      Lotta

      • Mich triffts zwar nicht, denn ich bin ungeplant schwanger geworden, aber hier die Zahlen zu deiner Frage:

        "Die Verbreitung der Kinderlosigkeit kann nicht exakt bestimmt werden. Schätzungen zufolge betrifft der unerfüllte Kinderwunsch hierzulande jedes 5. bis 7. Paar.[...] Prozentual betrachtet, sind die Ursachen jeweils zu 40 Prozent bei den Männern und zu 40 Prozent bei den Frauen zu finden. Bei 20 Prozent der Paare liegen die Ursachen auf beiden Seiten."

        Quelle: http://www.imedo.de/infocenter/kinderwunsch


        Lg postrennmaus

        Hallo,

        jedes sechste Paar ist davon betroffen. :-(

        LG
        Karin

        Hallo,

        es werden definitiv immer mehr.
        Bei mir im Freundes- u. Bekanntenkreis sind es einige, auch wenn sie es nach langer Zeit dann teilweise doch noch geschafft haben, schwanger zu werden.
        Ich kenne mehrere mit PCO, Gerinnungsstörung, immer wieder FG´s
        Zudem einige Männer, die unfruchtbar sind.

        Ich habs nun nach 6 Jahren noch nicht geschafft...

        LG

      • achso, es gibt natürlich auch genug Gegenbeispiele á la "ein Schuss ein Treffer" ...

        Hallo Lotta,

        Prozentsatz, keine Ahnung.

        Aber ich hatte mal mit meinem Frauenarzt darüber gesprochen. Der hatte mich gefragt: "Wollen Sie noch ein Kind?" Ich meinte, nein, Familienplanung abgeschlossen.

        Dann hatte er erleichtert geseufzt und gemeint, es kämen reichlich Frauen über 40 zu ihm, die erst mal Karriere gemacht haben, mit beiden Beinen im Leben stehen, aber dann, wenn der Zug bereits abgefahren ist, plötzlich noch ein Kind wollen und sich dann wundern, dass sie nicht mehr schwanger werden.

        Klar gibt es Frauen, die 25 sind und auch Schwierigkeiten haben, aber die sind nicht gemeint.

        Ich war 28, als ich das erste Mal schwanger wurde. Einmal Kondom vergessen, schon schwanger. Knapp 10 Jahre später, Kondom gerissen, schwanger.

        Jetzt verhüten wir allerdings schon 3 Jahre nicht mehr, nach dem Motto, es kommt wie es kommt. Ich habe zwar noch Eisprünge, aber schwanger werde ich halt nicht mehr.


        LG

      • Hallo,

        ich habe vor kurzem einen - für mich - sehr erschreckenden Artikel gelesen.
        Leider kann ich micht nicht mehr erinnern wo.

        Es ging darum, dass die Bestandteile der Anti-Baby-Pille mit dem Urin der Frau in das Abwasser gelangen und die Kläranlagen wohl nicht in der Lage sind, die Östrogene rauszufiltern. Somit gelangt das ganze wieder in den Trinwasserkreislauf. Ich fand das leicht utopisch und weit her geholt aber angeblich würde das für deutlich mehr Unfruchtbarkeit sorgen als angenommen #schein

        Wie gesagt, so ganz überzeugt bin ich davon nicht aber ich hatte auch noch nie drüber nachgedacht.

        Ich denke, dass auch Stress eine große Rolle spielt. Und der nimmt ja immer mehr zu.

        LG

        Dani

      Abgesehen von den sich ändernden Umwelteinflüssen denke ich, daß jetzt einfach auch mehr Paare sagen das sie einen unerfüllten Kinderwunsch haben und sich helfen lassen.

      Früher ein absolutes Tabuthema, heute wird es in der Politik diskutiert!

      LG

      Hallo!

      Mich wundert das nicht.

      Es ist zweifelsfrei nachgewiesen das das biologisch in jeder Hinsicht beste Alter um schwanger zu werden zwischen 20 und 28-30 Jahren liegt. Danach sinkt die weibliche Fruchtbarkeit rapide ab.

      Da aber etliche heutzutage jenseits der 30 überhaupt erst anfangen darüber nachzudenken ist es doch logisch, dass darunter auch viele sind, bei denen es dann eben nicht mehr klappt. Oder eben nur nach langer Zeit, viel üben oder sogar medizinischer Unterstützung.

      LG

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