Autohändler fordert plötzlich Geld für in Zahlung genommenen Wagen...

    • (1) 11.10.11 - 17:15

      Hallo zusammen,

      folgendes Problem, wir haben uns bei einem Autohändler ein Gebrauchtwagen gekauft, der Händler hat unser altes Auto in Zahlung genommen. (Dieser wurde von ihm auch vorher gesehen, Probe gefahren und an das Fehlerlesegerät gehängt) Nun kam heute ein Anruf von ihm, das der Motor kaputt ist und das schon vorher gewesen sein muss und wir das verschwiegen hätten????!!!, er fordert 3000€ und droht und jetzt mit einem Gutachter(sein Nachbar) und einem Anwalt. Wir wussten davon nichts und er hatte doch das Auto vorher auch gesehen. Bin ziemlich aufgebracht, weil er richtig pampig geworden ist. Kann sowas wirklich sein?

      Gruß Katn

      • Ich waer da an deiner Stelle ganz entspannt - er versucht's halt, aber hat kaum Chancen damit durchzukommen.

        Hallo!

        Was steht denn im Vertrag? Normalerweise sollte im Vertrag stehen, dass das Auto so, wie es gesehen wurde, übernommen wird und keinerlei Ansprüche darüber hinaus bestehen oder gefodert werden dürfen.

        Aber normalerweise kannst du dich entspannen. Er hat das Auto gesehen und es probe gefahren. Er kann dir normalerweise nichts anhaben.

        Lg

        Den hätte ich ausgelacht.

        Sitz es aus, da kommt nichts.

        Er ist der Sachverständige, als KFZ-Händler hätte er Mängel sehen müssen.

        Lehn Dich zurück und schick ihm in Gedanken ein Grinsen.

        Gruß

        Manavgat

      Je nach Vertrag könnt Ihr durchaus in Haftung genommen werden.

      Selbst bei einem Gewährleistungsausschluß kann auch ein Händler im Nachhinein arglistig verschwiegene Mängel anfechten.

      In der Praxis mag das schwierig sein, ich habe das schonmal erfolgreich durchgezogen.

      • Naja, aber ihr die Arglist nachzuweisen, ist auch nicht einfach.

        • Richtig.

          Es sind nicht immer die Händler die Bösen, es gibt auch private Verkäufer, welche ihr Fahrzeug wissentlich defekt an einen Händler verkaufen. Der Nachweiß der Arglist ist halt das Problem.

          Kleine Sachen sind mir wurscht, aber bei nem Motorschaden hört der Spass für mich auf.

          Ich hatte dieses Spiel schon 2 x.

          Und es steht 1:1

          • und wie hast du nachgewiesen dass der verkäufer dir diesen mängel verschwiegen hat? und wieso bist du davon ausgegangen dass sie über den mängel bescheid wussten?

            • Hallo,
              das ist gar nicht soooo schwer wie manche denken!

              Irgendwoher muss ja ein Besitzer eines Fahrzeugs, der arglistig handelt, von dem Motorschaden wissen.
              Oft von einer Werkstatt.

              Verkauft nun der Eigentümer das Fahrzeug und teilt dem Käufer dem Motorschaden nicht mit und der Käufer bekommt das von der Werkstatt heraus, dass der Verkäufer den Motorschaden kannte, dann ist es schon nahezu nachgewiesen mit der Arglist.

              Kommt häufig genau so vor.

              Gruß
              Demy

              Mit einer Rechnung der letzten Reparatur.

              Darauf war vermerkt, dass es sich um eine Notreparatur handelt und dies nicht ausreichend ist. Der Kunde wurde darauf hingewiesen! Dem nächsten Käufer dies zu verschweigen ist arglistige Täuschung.


              Passiert mit kleinen Dingen oft genug. Das kalkuliert man ja schon fast mit ein, aber keinen Motorschaden.



              Im zweiten Fall kam ich nicht weiter, da war es aber eine kleine Dorfwerkstatt, welche mit dem letzten Besitzer offenbar unter einer Decke steckte.

    Was für ein Fzg. habt ihr in Zahlung gegeben? Marke und Baujahr? Diesel oder Benziner? Welcher Schaden soll am Motor vorhanden sein und durch was wurde er laut dem Händler hervorgerufen?

    hallo
    keine angst ist uns auch passiert nur wir haben 10.000 Euro für unseren alten bekommen. nächsten tag motorschaden und nicht mehr verkäuflich.
    das ist jetzt das problem vom händler ist ja jetzt sein wagen. lass dir da nicht drohen.

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